Thema geschlossen
Seite 3 von 8 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 75
  1. VIP Avatar von xanidae
    Registriert seit
    23.02.2001
    Beiträge
    17.305

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Danke für eure Rückmeldungen und Meinungen! Ja, ist hausgemacht, das weiß ich leider 
    Eigene Wohnung hatten wir durch besprochen... mein Sohn beginnt mit einer 4-jährigem Abendschule, das heißt nach seiner Arbeit fährt er direkt weiter zur Hochschule. Montag bis Donnerstag. Daher einigten wir uns, dass es keinen Sinn macht, eine eigene Wohnung zu suchen, er ist ja kaum zu Hause. Und noch dazu, mit welchem Geld?

    Er hat doch ein monatliches Einkommen. Davon bezahlt man seine Miete.



    Der Punkt ist auch: als er noch klein war, war er Omas einziger Enkel und an Geburtstag und Weihnachten haben sie ihn überhäuft mit Geschenken...leider!! Dagegen hatte ich keine Chance.
    Das verstehe ich nicht. Da hat man sehr wohl eine Chance. Meine Kinder sind auch die ersten Enkel - von beiden Seiten, außerdem haben wir viele kinderlose Freunde und mit denen haben wir klar abgesprochen, wie viel, was und wann geschenkt wird.

    Dann wurde er älter und es kamen andere Enkel dazu, und plötzlich wurden die Geschenke massiv bescheidener... für uns erwachsene wahrscheinlich nachvollziehbar, für ihn eine Enttäuschung und Kränkung.
    Wer hat ihm beigebracht, sich über die Geschenke zu definieren oder die Liebe seines Umfelds über die Größe seiner Geschenke zu definieren.

    Oma schenkt auch oft Sachen, die er gar nicht brauchen kann oder nicht anzieht. Dann schlag ich vor, er soll sie doch darauf ansprechen, dass sie ihm nur das Geld geben soll... doch das macht er nicht, denn er will sie nicht kränken.
    Na Gott sei dank ist er wenigstens bei ihr so „nett“....
    Das ist nicht nett, das ist dumm. Denn so weiß die Oma gar nicht, was ihm nicht gefällt und kauft weiter nutzloses Zeug.

    Und zum Thema Erben:
    Da hätte ich ihm gesagt, dass ich auf alle Fälle dafür sorgen werde, dass er nichts erbt und vermutlich wäre ich sofort in Streik getreten.


    Wie kann man solche Frechheiten ignorieren oder dulden? Auch hier: nicht so viel reden, handeln.
    Was ich über's Leben weiß, weiß ich aus Stand by Me
    Ich hab' einen Hund der Cujo heißt, und mein Auto heißt Christine
    Wenn du schreiben kannst, dann schreibe,
    wenn du singen kannst, dann sing
    Und wenn du nicht mehr weiterweißt, frag
    Stephen King


    Thees Uhlmann "Danke für die Angst"

  2. Inaktiver User

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Alles andere als weltfremd - gierig.
    Bekommt den Hals nicht voll.

    Damit hätte ich emotional ein richtiges Problem und würde ihn finanziell auf Null setzen.
    Kostgeld hätte er abzugeben (ein Drittel seines Gehalts).

    Wenn sich eine meine Töchter so verhalten würde, wäre das ein schwerer Schlag für mich und ich würde zunächst mal an mir selbst zweifeln.
    Wenn ich nicht an mir zweifeln würde oder es mich verzweifeln ließe, hätte ich es nicht hier diskutiert 🙁

    Mein Sohn zahlt sich sonst alles selbst. Handy, Auto, Versicherung, Tanken, Klamotten,...alles... daher auch der Deal, dass er gratis wohnen darf. Und das bisschen essen abends und Wäsche war mir immer egal, ist ja mein Kind!
    Ich bezweifle, dass es in dieser geladenen Stimmung sinnvoll ist, auch noch Geld zu verlangen, obwohl er mir ja zu verstehen gibt, dass er zu wenig hat (zugegeben gibt er auch genug aus). Und die Attacke ging ja auch gegen seine Großeltern, gar nicht so an mich, denn von mir/uns bekommt er genug zum Geburtstag, da kann er sich nicht beschweren!
    Dass er der Meinung ist, ich sollte sein benötigtes Gewand auch bezahlen finde ich jedoch sehr schräg. Hab ich ihm auch gesagt.

    Ich bin nicht so ein harter Mensch, der auf den Tisch kloppt und rumbrüllt oder sein Kind auf die Straße setzt! Und mein Mann auch nicht!(ist nicht der Vater von meinem Sohn, aber ein ganz großartiger Stiefpapa)
    Mein Kind hat es in seinem Leben nicht immer so super leicht gehabt! Sein Vater und ich haben uns vor 11 Jahren getrennt... mein Kind wurde in der Schule gemobbt... hat eine Art Neurodermitis...sein Vater aufgrund eines Unfalles ein leichter Pflegefall... ich war immer sein Fels in der Brandung... ich werd mich nicht aggressiv gegen ihn stellen.
    Sowas wird man doch auch anders lösen können....

  3. Avatar von schafwolle
    Registriert seit
    17.09.2008
    Beiträge
    21.615

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dagegen hatte ich keine Chance.

    Dann wurde er älter und es kamen andere Enkel dazu, und plötzlich wurden die Geschenke massiv bescheidener... für uns erwachsene wahrscheinlich nachvollziehbar, für ihn eine Enttäuschung und Kränkung.
    Schon alleine das fett Markierte macht mich fassungslos.
    Ist Schenken bei Euch eine Art Wettbewerb??

    Ganz abgesehen davon - auch von der Oma nicht pädagogisch wertvoll,
    den Jungen derart zu überfrachten. Bereits da hättet Ihr eingreifen können
    und sollen.

    Dennoch sollte es einem 20-Jährigen möglich sein, rein auf der kognitiven
    Ebene das Umverteilungsprinzip zu verstehen.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...einsichtig ist er nicht. ... mit einem fast 21-jährigem zu diskutieren ist mir zu dumm!
    Ich finde diese Einstellung ein bisschen sonderbar.
    Der Sohn ist erwachsen - und diesem Umstand solltest Du besser Rechnung
    tragen als jegliche Auseinandersetzung zu meiden.


  4. Registriert seit
    12.11.2016
    Beiträge
    838

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Ich versteh auch nicht dass Du noch so weit Verständnis für ihn aufbringst dass das überhaupt diskutiert werden kann. Das muss sich ja erst so ungünstig in diese Richtung entwickelt haben dass der Junge auch die Möglichkeit hat, immer wieder darüber zu klagen. Hör Dir das gar nicht an, werde aktiv dem undankbaren Geplapper was entgegen zusetzen. Der Junge geht arbeiten, verdient gut, hat keine Ausgaben, was macht der denn überhaupt mit seinem Geld? Unfassbar.


    Edit: Hat sich mit anderen Beiträgen überschnitten

  5. Avatar von Paraplumeau
    Registriert seit
    03.11.2014
    Beiträge
    10.171

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Kind hat es in seinem Leben nicht immer so super leicht gehabt! Sein Vater und ich haben uns vor 11 Jahren getrennt... mein Kind wurde in der Schule gemobbt... hat eine Art Neurodermitis...sein Vater aufgrund eines Unfalles ein leichter Pflegefall...
    Das schlechte Gewissen der Eltern ist wie eine geöffnete Geldbörse.
    Immer wieder erlebt....
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  6. Avatar von Loop1976
    Registriert seit
    20.02.2007
    Beiträge
    21.441

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und noch dazu, mit welchem Geld? Er hat ja sein gespartes für sein neues Auto ausgegeben.
    ich denke er arbeitet und verdient gutes geld

    charlotte, als erstes solltest du dir angewöhnen nicht für andere zu denken.
    wie die das dann machen, ist deren problem.
    das ist es ja, woran es krankt, dein sohn musste sich offenbar um nichts kümmern.
    das hast du ja alles gemacht.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Schade, dass man im Leben Menschen begegnet, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

  7. Avatar von marylin
    Registriert seit
    27.03.2007
    Beiträge
    5.414

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Naja, zum Thema Omas Geschenke... soll er einfach sagen, dass er keine Klamotten etc. grad braucht... Soll er sagen, dass er lieber was für sein Studium geschenkt bekommen will (Bücher, die er braucht z. B., die Semestergebühren....) Das machen Großeltern in der Regel gern, für die Ausbildung investieren...

    Zu euch: Zeigt ihr ihm wie enttäuscht ihr seid? Wie reagiert er da? Tut es ihm wenigstens leid?

    Über rausschmeißen/Geld verlangen würde ich in der Situation (macht Abendschule, ist fleißig, verdient ev. noch nicht gut) allerdings auch nicht nachdenken. Ist ja immerhin schon was, dass er aktiv ist, um später mal gutsituiert zu sein, kann er dann später seinen eigenen Kids alles in den Allerwertesten schieben (Meine ich nicht böse, aber ein bissl Humor hilft vielleicht auch...)
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?



  8. Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    4.772

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    Nun, ich sehe das große Problem in der Anspruchshaltung deines Sohnes.

    Er ist erwachsen, verdient sein eigenes Geld, lebt schon teilweise auf Kosten Anderer und möchte noch mehr.

    Hast du ihn schon mal darauf hingewiesen, dass seine Großeltern und du, auch Wünsche haben, die ihr bisher zurückgestellt habt, um ihm seine Ausbildungszeit zu finanzieren. Ihr wollt euch doch auch mal wieder was gönnen.

    Ich halte nichts davon, mit harter Hand durchzugreifen. Vielmehr sollte er verstehen, dass seine Haltung, mit der er Anspruch auf das Geld Anderer erhebt, nicht wirklich sozial ist.


  9. Registriert seit
    28.10.2018
    Beiträge
    973

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    puh, Charlotte...

    Ich finde, er könnte sich auch, wie du oben formuliert hast, "nicht beschweren", selbst wenn er "nur" ein Geburtstagsgeschenk für 50 Euro oder so bekäme. Mit welchem Recht auch?

    Ob das Schenken der Oma pädagogisch wertvoll war, ist mMn nach auch nicht zwangsläufig ein so wichtiger Faktor in seiner Entwicklung und in seinem Bezug zum Geld. Ich seh das bei mir selbst, ich hab als Kind/Jugendliche grad auch von meiner Oma viel erhalten, meinen Blick auf Sparen/Ausgaben/Anerkennung von auch nur kleinen Aufmerksamkeiten/Angemessenheit etc. hat das nicht getrübt.

    Die Bemerkung zum Erben finde ich unfassbar. Und ich kann nicht wirklich nachvollziehen, wie du da als Reaktion LACHEN konntest.

    Wieso er bei dir keinen Beitrag (finanziell jetzt) leisten soll, weil er Versicherung & Co für sich selbst zahlt, verstehe ich auch nicht - das müsste er, würde er in einer eigenen Wohnung wohnen, ja auch beides tragen.

    Keine Ahnung, was in dem jungen Mann vorgeht...


  10. Registriert seit
    15.06.2007
    Beiträge
    6.936

    AW: 20-jährigen ist alles zu wenig

    WIE soll ein Mensch den Wert von Geld erkennen, wenn ihm die Chance dazu ständig genommen wird?

    Ich muss zugeben, Charlotte- ich kann deinen Gedanken nicht sehr gut folgen.
    Eine Wohnung macht bei Abendschule keinen Sinn......aha- und das ist nun wessen Problem?
    Das Auto hat das ganze Gesparte aufgebraucht........aha- und das ist nun wessen Problem?

    Es ist doch sehr an der Realität vorbei, wenn ich "dem Jung" ständig helfe und seine ganzen Entscheidungen mittrage/mitfinanziere.

    Mich würde interessieren, inwiefern sämtliche Gedanken einzig aus dir (und evtl deinem Mann) kommen und was davon tatsächlich dein Sohn je gedacht hat!?
    Ich würde ja wetten, dass vor allem DU denkst, planst, mitdenkst, entscheidest und regelst..........

    Mehr als dein Sohn- oder die Kinder, über die man sich aufregt- finde ich die Eltern befremdlich, die ihren Kindern wirklich alles aus dem Weg räumen und noch glauben, dass sie mit Geldunterstützung allen ernstes Charakter, Verstand oder Geldwert-Gefühl fördern!

    Ganz ehrlich- warum soll dein Sohn dankbar sein oder weniger fordern?
    DAS ist absurd- keinesfalls seine Haltung.

    Was ich vor allem bedenklich finde ist, dass es immer sein kann, dass von heute auf morgen das bestehende Netz zusammenbricht. Tod, Unfall - etc.........alles kann es geben und das Kind muss von heute auf morgen in der Welt "da draußen" zurecht kommen.
    Ich selbst, fände den Gedanken furchtbar, dass mein Kind erst DANN lernt, wie hart die Welt sein kann und wie wichtig es ist, die Kraft aus sich selbst zu ziehen!

    Der Vorschlag hier- dass der Sohn Aufgaben übernehmen soll und Geld abgeben- wäre ein guter Anfang.
    OB das funktioniert ist fraglich- neue Strukturen sind schwierig zu installieren.
    Ein Versuch ist es auf jeden FAll wert.
    Nur darf einem "der arme Jung" halt nicht immer leid tun..........- was übrigens nur das Thema von dir selbst ist - und sicherlich ansehenswert auf psychologischer Ebene (klingt sicher übertrieben, würde aber- wenn es gelöst ist- sehr viel Freiheit und leichtere Entscheidungen bringen).

Thema geschlossen
Seite 3 von 8 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •