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  1. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Mein lautes Kind

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Der Stress ist in ihr, in ihrem Kopf.
    Wir können doch nicht nur nach ihrer Pfeife tanten bloß damit sie nicht schreit


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    AW: Mein lautes Kind

    Ersetze Stress durch Frust, dann passt es, denke ich (ausgehend von meinen Erfahrungen mit Tochter 3).

    Geholfen hat da wirklich nur : "Koller" aussitzen, Kind aus der Situation bringen, ist sie einigermaßen ansprechbar erklären, warum xy nicht geht (kommt auf den Auslöser an, wenn es nur Gummibärchen gibt, ist das so. Erklärung dazu nicht nötig).
    Kam noch "um sich schlagen" dazu, haben wir sie in ihr Zimmer gebracht. Da konnte sie kreischen, trampeln, mit Kissen werfen.

    Ich glaube, ob diese Trotzphase länger oder kürzer ausfällt, ausgiebig oder eher sanft ist eher eine Typfrage.

  3. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Mein lautes Kind

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Wir können doch nicht nur nach ihrer Pfeife tanten bloß damit sie nicht schreit
    Vielleicht muss insgesamt Stress abgebaut werden, damit ein Nein oder Warten nicht zu einem lauten Aufstand führt.

    Seit wann ist das so? Was sagt sie, wenn ihr mit ihr darüber redet?
    Was ich über's Leben weiß, weiß ich aus Stand by Me
    Ich hab' einen Hund der Cujo heißt, und mein Auto heißt Christine
    Wenn du schreiben kannst, dann schreibe,
    wenn du singen kannst, dann sing
    Und wenn du nicht mehr weiterweißt, frag
    Stephen King


    Thees Uhlmann "Danke für die Angst"

  4. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Mein lautes Kind

    Ja Sasapi, Frust ist passend.

    Mal eine Durchführungsfrage. Wir schafft man es eigentlich dass ein Kimd dass man gegen seinen Willen in sein Zimmer bringt da auch bleibt


  5. Registriert seit
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    AW: Mein lautes Kind

    Gar nicht? Wir bringen ihn immer wieder zurück.
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

  6. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Mein lautes Kind

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Vielleicht muss insgesamt Stress abgebaut werden, damit ein Nein oder Warten nicht zu einem lauten Aufstand führt.

    Seit wann ist das so? Was sagt sie, wenn ihr mit ihr darüber redet?
    Schon sehr lange. Das ging schon los bevor sie sprechen konnte. Da denke ich heute, sie wollte irgendwas und war wütend wenn wir sie nicht sofort verstanden. Es wurde besser als sie sprechen konnte, dann wurde es wieder heftiger und erreichte seinen Höhepunkt ca. Ende letzten Jahres . Inzwischen ist eine Gewisse Verbesserung zu bemerken. Ich denke erstens weil mehr Verstand dazukommt und aber auch zweitens in dem man ihr Zeigt dass aus dem Schreien für sie nicht positive Konsequenzen gezogen werden.
    Sie setzt es jetzt auch gezielter ein. Man merkt irgendwie zwei Sorten schreien. Es gibt das bei Müdigkeit z.B. Wo sie wirklich überfordert ist oder eben bei den Gummibärchen wo sie dann auch schnell aufhörte als sie merkte bringt nichts.

    Reden über das Thema führt noch nicht wirklich weit. Da kommt dann immmer „ weiß nicht“

    Sie ist schon insagesmt ein sehr energiegeladenes Kind, Hummeln im Hintern, ständig in Bewegung


  7. Registriert seit
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    AW: Mein lautes Kind

    Im Alter von 3 Jahren?
    Gar nicht.
    Also - wir nicht. Es sei denn, wir hätten die Tür abgeschlossen oder zugehalten, das kam nicht in Frage.

    Ich habe das Wutbündel geschnappt und reingetragen (sie war damals sehr klein und zierlich, im Alter von 3,5 trug sie Kleidergrösse 104), mich auf den Boden gesetzt (von innen, vor die Tür) und sie toben lassen. Ging das Kreischen in Weinen über, hab ich sie beruhigt. Sie war dann meist recht aufnahmefähig für Erklärungen.

    Später reichte die Aufforderung, sie solle in ihr Zimmer gehen, mit 11,12 (glaube ich) genügte ein Blick und der in Richtung ihres Zimmers ausgestreckte Arm, dann raste /stampfte sie selbst hinein und kam wieder heraus, wenn sie sich beruhigt hatte.
    Diskutiert wurde dann zwar auch, aber ruhig.

    Das kostete schon Zeit - und Nerven.

    Edit :Tochter 2 und 3 waren "umtriebige" Kinder, Tochter 1 sehr ruhig.
    Es war für den Familienfrieden ausgesprochen gut, dass wir die örtliche Sportanlage um die Ecke haben und die Jüngsten Handball und Fußball spielten, als sie im Grundschulalter waren (und älter). Sie waren ausgeglichener, wenn sie sich täglich dort austobten.
    Geändert von Sasapi (18.08.2019 um 09:05 Uhr)


  8. Registriert seit
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    AW: Mein lautes Kind

    @Sasapi
    So habe ich das bei meiner Wilden auch gemacht, daneben setzen, aushalten, trösten, wenn das Kind dann weint. Mehr geht ja nicht.

    Ich glaube, dass man da auch einfach „durch“‘muss, gibt halt so Phasen, die man auch nicht groß beeinflussen kann. Meine heult auch gern mal laut rum, wenn sie etwas nicht darf. Erklären, trösten und ablenken.

  9. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Mein lautes Kind

    Zitat Zitat von Colour Beitrag anzeigen
    @Sasapi

    Ich glaube, dass man da auch einfach „durch“‘muss, gibt halt so Phasen, die man auch nicht groß beeinflussen kann. Meine heult auch gern mal laut rum, wenn sie etwas nicht darf. Erklären, trösten und ablenken.
    Ja so sehe ich das im Prinzip auch. Nur ist es durch den Hörsturz meines Mannes gerade richtig blöd. Ihn schmerzt das förmlich, teilweise flüchtet er dann auch. Wir haben ihr auch schon mehrmals erklärt dass Papa Ohrenschmerzen bekommt wenn sie so laut schreit

  10. Avatar von Spatz22
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    AW: Mein lautes Kind

    Wenn ein Kind oft solche Ausbrüche hat, geht das an die eigenen Nerven. Ich bin dann als Mutter auch gefrustet.
    Natürlich sollte man sich in so einer Situation erwachsen verhalten, d.h. möglichst nicht zu sehr aus der Ruhe bringen lassen. Dem Kind also quasi vorleben, wie man mit stressigen Situationen umgeht.
    Auf der anderen Seite: man verstellt sich ja auch. Aus dem ersten Impuls heraus würde man vielleicht eher sagen: "Herrgott nochmal, musst du wegen allem so ein Riesen Theater machen??? Mich nervt das! Es stresst mich!"

    Vielleicht ist es ab und zu sinnvoll, dem Kind zu spiegeln, was es mit seinem Verhalten bei anderen Menschen bewirkt, Ärger und Bedürfnis nach Distanz hervorruft.
    ...von Zeit zu Zeit denke ich über's Dickwerden nach...... wieviel Badewasser könnte ich jährlich sparen....!

    "Aus der Kindheit kommt so einiges, aber man könnte die auch mal beenden und JETZT für sich einstehen."
    (von Rotweinliebhaberin)

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