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  1. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Mein lautes Kind

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ging mir ähnlich. Und mit diesem Ton kam man mit mir auch nicht ins Geschäft.
    Mit mir auch nicht

  2. Moderation
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    AW: Mein lautes Kind

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Ich muss zugeben „ toll was für ein starkes Kind“ denke ich nach einem Wutanfall eher nicht
    Also direkt danach eher auch nicht. Aber so insgesamt denke ich schon oft, dass es auch gute Seiten hat, dass sie so willensstark ist und immer genau weiß, was sie will. Und je älter sie wird, desto mehr kann ich die positiven Seiten sehen, habe ich das Gefühl. Wobei ich zugeben muss, dass ich momentan auch wieder sehr oft denke, warum immer alles so schwierig sein muss mit ihr und es nicht einfach mal einfach sein kann. In so schwierigen Phasen wie jetzt muss ich sehr aufpassen, dass ich nicht immer innerlich Vergleiche zu ihrem eher pflegeleichten kleinen Bruder ziehe, weil sie das dann, glaube ich, auch spürt und das das Ganze dann eher noch verstärkt.

    Zitat Zitat von Rheika2014 Beitrag anzeigen
    Den Gedanken von Phoenic hatte ich auch schon. Bei ihr weiß ich, wie es ihr geht. Sie freut sich lautstark, sie wütet lautstark, sie rennt auf einen zu und weint herzzerreißend, wenn sie traurig ist.
    Die Große ist sehr schüchtern, zurückhaltend und still. Sie frisst viel in sich hinein. Oft komme ich erst nach Tagen mal drauf, was sie beschäftigt. Das ist auf andere Art anstrengend.
    Ja, genau. Mein Kleiner ist zwar nicht schüchtern und er kann seine Gefühle auch ganz gut kommunizieren, aber ich habe trotzdem manchmal das Gefühl, dass ich aufpassen muss, dass er nicht untergeht, weil die Große mit ihrer Art viel Aufmerksamkeit auf sich zieht.

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Was bei der Kleinen halt auch sehr nervt ist dieser Laute quengelige Befehlston wenn sie etwas will.
    Da arbeiten wir gerade darn. Denn eine 3,5 jährige die normalerweise sehr gut spricht, sollte Sprache auch nutzen können um nach etwas zu Fragen und einen nicht dauernd anbrüllen
    Ohja, das kenne ich auch. Schlimmer noch, finde ich, wenn sie einfach nur kreischt und auf etwas deutet. Da hilft wirklich nur, gar nicht darauf zu reagieren, bis sie ihr Anliegen anständig formuliert.


  3. Registriert seit
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    AW: Mein lautes Kind

    Ich finde diesen Thread durchaus interessant, ich habe nämlich auch zwei laute Kinder.

    Der Große (fast 7) ist akustisch laut: Er spricht sehr laut und durchdringend. Und sobald er sich über irgendwas aufregt, fängt er an zu schreien und zu keifen. Aber schreien nicht im Sinne von heulen sondern einfach noch lauter sprechen. Dazu gerne der zuvor beschriebene Befehlston.

    Und der Zwerg (2 3/4 Jahre) ist emotional laut Wenn er seinen Willen nicht bekommt, bekommt er einen Schrei-Wutanfall vom feinsten. Hier würde ich das aber fast noch ein wenig als Trotzphase abtun, die Anfälle werden in der Frequenz weniger, aber nicht unbedingt leiser. Zumal er noch recht schlecht spricht, was durch schlechtes Hören (Paukenergüsse, behoben) bedingt war. Die Frustration war halt sehr groß weil er sich nicht richtig verständigen konnte. Seit der OP ist die Zündschnur deutlich länger.

    Was mich aber wahnsinnig macht, ist die abendliche Kombination der beiden. Wir sitzen am Tisch, der eine schreit was er am Tag so erlebt hat, der andere schreit weil der Brotbelag nicht passt und mein Mann antwortet den beiden (und ist nicht weniger leise). Mir tut es in den Ohren weh, ich habe das Gefühl, dass ich kurz vorm Tinnitus stehe. Ich denke tatsächlich über Ohrstöpsel nach, nicht weil mich es nervt, sondern weil mein Körper schreit "Es ist zu laut, es tut weh". Wenn ich das sage, ist es genau 10 sek ruhiger und schon geht es wieder los. Mein Mann nimmt das beiweitem nicht so schlimm war. Er (und meine Schwiegereltern) gehören aber z.b. zu dem oben beschriebenen "Telefonatoren". Ich weiß nicht, warum die überhaupt ein Telefon brauchen.

    Ich befürchte, ich kann dem Großen diese Brüllstimme nicht abgewöhnen, die Sprechstimme ist einfach extrem laut und sehr deutlich. Aber kann ich ihn und meinen Mann irgendwie sensibilisieren, dass dieses Geschrei (sobald sich der Große halt minimal aufregt) gerade echt zu einer Belastung für mich werden?

    Ein Gutes hat es aber: Der Große spielt seit einem halben Jahr ein recht anspruchsvolles Blasinstrument, dass ihm überhaupt keine Probleme bereitet

  4. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Mein lautes Kind

    Zitat Zitat von Phoenic Beitrag anzeigen
    Also direkt danach eher auch nicht. Aber so insgesamt denke ich schon oft, dass es auch gute Seiten hat, dass sie so willensstark ist und immer genau weiß, was sie will. Und je älter sie wird, desto mehr kann ich die positiven Seiten sehen, habe ich das Gefühl.
    Ja klar hat sie auch ihre guten Seiten.
    Sie weiß allerdings eher was sie nicht will und nicht was sie will

    Wobei ich zugeben muss, dass ich momentan auch wieder sehr oft denke, warum immer alles so schwierig sein muss mit ihr und es nicht einfach mal einfach sein kann. In so schwierigen Phasen wie jetzt muss ich sehr aufpassen, dass ich nicht immer innerlich Vergleiche zu ihrem eher pflegeleichten kleinen Bruder ziehe, weil sie das dann, glaube ich, auch spürt und das das Ganze dann eher noch verstärkt.
    Hier ist ja das ältere Kind das pflegeleichtere, wenn ich zum Vergleichen neige, schiebe ich es dann doch irgendwie aufs Alter.
    Anstrengend ist hier, dass sie alles will was die große macht und eben nicht alles geht, z.B. mitgehen wenn die Große bei einer Freundin eingeladen ist

  5. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Mein lautes Kind

    Zitat Zitat von Cayetana Beitrag anzeigen
    I

    Ein Gutes hat es aber: Der Große spielt seit einem halben Jahr ein recht anspruchsvolles Blasinstrument, dass ihm überhaupt keine Probleme bereitet
    Merkwürdigerweise ist meine Kurze durchaus lärmempfindlich

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