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Thema: Sorge


  1. Registriert seit
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    AW: Sorge

    Ganz ehrlich, der Kurze hat mal null Grenzverhalten...

    Tja was man da machen kann nichts, leider müssen die Kids selbst entscheiden ob sie mit ihm spielen wollen oder nicht.
    Ihn auszugrenzen über Erwachsene macht es nicht besser....

    Ganz klar, hätte ich so einen Spruch kassiert, Stande pedes hätte ich mit ihm bei seinen Eltern gestanden und klare Ansage, der Junge darf die nächsten 2 Wochen nicht mehr bei uns spielen er hat sich respektlos verhalten mir gegenüber!

    Umdrehen und gehen...

    Die Kids gehen in eine Klasse, so doof das ist, da müssen die einfach durch!
    Das Leben macht was es will und ich auch!


  2. Registriert seit
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    AW: Sorge

    Die frühen Hilfen müssen durch die Eltern beantragt werden, wie jede andere Hilfsmaßnahme auch.
    Wenn die, wie hier geschildert, es als Kinderreien abtun, kann das Jugendamt nichts tun.


  3. Registriert seit
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    AW: Sorge

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Die frühen Hilfen müssen durch die Eltern beantragt werden, wie jede andere Hilfsmaßnahme auch.
    Wenn die, wie hier geschildert, es als Kinderreien abtun, kann das Jugendamt nichts tun.
    Ja, das ist richtig und so kenne ich durchaus auch einige Familien die diese Hilfsmaßnahmen freiwillig -unfreiwillig beantragt haben. Nicht bei einem so "harmlosen Fall" selbstredend.

    Der Fall ist wirklich recht harmlos. Pinkeln im Kindergarten, geschenkt. Und vielleicht war er so im Spiel und schaut nebenbei die Actionfilme seines Vaters, älteren Bruders, dass er im Lauf tatsächlich alle als "Feinde" gesehen hat. Quasi im Affekt. Kinder spielen ja auch viel nach. Ich würde mir hier noch nicht allzuviele Sorgen machen. Es ist ja gar nicht viel passiert.

    Dennoch als Mutter zum Nachbarjungen, sagen, hey Kollege hier benimmt man sich ordentlich zu Erwachsenen und Kindern, sonst spielst du demnächst alleine, haben wir uns verstanden ?

    Dein Enkelkind kann aber auch etwas lernen: ich lass mich nicht so behandeln und wenn mich jemand so behandelt, dann habe ich keinen Spass daran mit ihm zu spielen. Bei Kindern gilt, gleich und gleich gesellt sich gern. Vielleicht hat dein Enkel zu wenig Selbstvertrauen
    ? Oder vielleicht hat er ja auch Spass daran im Spiel, weil er der Schurke war. Kinder sind ja auch gerne mal devot im Rollenspiel und lassen sich von anderen viel gefallen und testen aus ?!

    Zu den Eltern rennen, würde ich auch erstmal nicht. Wenn dann würd ich sagen, ich habe ihren Sohn mal ein bisschen nach meinen Vorstellungen von Höflichkeit und Respekt zurechtgebogen, ich hoffe, dass es ein demnächst nicht mehr geben wird, sonst muss ich mir was anderen einfallen lassen. Im Zweifelsfall, bleibt ihr Sohn dann erstmal zu Hause.
    Geändert von Avocados (06.08.2019 um 15:26 Uhr)

  4. Avatar von marylin
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    AW: Sorge

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Das finde ich nun komplett übertrieben. Also mit der Polizei drohen.

    .
    Warum? Warum soll ein Kind wiederholt schlagen/andere verletzen dürfen? Wer sollte dem Kind beibringen, dass das nicht geht, wenn die Eltern dies nicht tun?
    Wenn dein Nachbar dich schlägt, was tust du dann? Hat ein Kind kein Recht, dass er von Gleichaltrigen nicht geschlagen wird?

    Wie gesagt, Polizei wenn nix anderes fruchtet. Anzeige. Oder wer soll - wenn das ausartet - die kaputten Klamotten oder die ärztliche Behandlung der verprügelten Kids zahlen? Und warum soll ich den Eltern damit nicht drohen? Ist doch normal, dass sich andere Kinder und Eltern so ein Verhalten (wenn es denn tatsächlich ausufert) nicht hinnehmen können.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?



  5. Registriert seit
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    AW: Sorge

    Zitat Zitat von Avocados Beitrag anzeigen

    Dennoch als Mutter zum Nachbarjungen, sagen, hey Kollege hier benimmt man sich ordentlich zu Erwachsenen und Kindern, sonst spielst du demnächst alleine, haben wir uns verstanden ?

    .
    Genau. Klare Ansage machen und dies auch umsetzen.


  6. Registriert seit
    27.04.2005
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    AW: Sorge

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Warum? Warum soll ein Kind wiederholt schlagen/andere verletzen dürfen? Wer sollte dem Kind beibringen, dass das nicht geht, wenn die Eltern dies nicht tun?
    Wenn dein Nachbar dich schlägt, was tust du dann? Hat ein Kind kein Recht, dass er von Gleichaltrigen nicht geschlagen wird?
    Kinder sind Kinder. Sie kabbeln sich noch, sie raufen noch. Von meinem Nachbarn erwarte ich, dass er erwachsen ist und darüber weg. Mich hat (außer beim Training im Kampfsport) noch nie jemand geschlagen. Was ich tun würde, wenn es jemand tut, kann ich nicht beantworten. Das käme auf die Situation an. Ich schließe noch nicht mal zurückschlagen aus .

    Ob das besagte Kind "wiederholt" geschlagen hat, wissen wir nicht. Natürlich muss man reagieren, klar machen, dass das nicht geht - indem man eben z. B. das Kind des Hauses verweist und sagt, weshalb. Aber das ist doch kein Job für die Polizei. Die hat Wichtigeres zu tun als sich mit solchen Kindereien zu beschäftigen.

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, Polizei wenn nix anderes fruchtet. Anzeige.
    Wen willst Du da denn anzeigen? Das 8-jährige, nicht strafmündige Kind? Die Eltern wegen Verletzung der Aufsichtspflicht? Ach, halt, geht ja nicht, das Kind war ja unter der Aufsicht der Mutter des geschlagenen Kindes. Am Ende bist Du maximal mit dem Umweg über die Polizei wieder beim Vorschlag Jugendamt, das dann durch die Polizei informiert würde.

    Sorry, aber ich bin letztens wegen einer Lappalie angezeigt worden, und habe gesehen, was für einen Papierkrieg sowas selbst bei sofortiger Einstellung des Verfahrens nach sich zieht (und kann mir ausrechnen, wie viel Arbeitszeit das bei der Polizei verbrannt hat, die diese Zeit sicher lieber für sinnvollere Tätigkeiten verwendet hätte). Bevor ich zur Polizei renne, muss schon ein echter Schaden entstanden sein. Da würde mir auch eine bei einer Rauferei zerrissene teure Jacke nicht reichen.

  7. Avatar von lizzy2030
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    AW: Sorge

    Zunächst erstmal herzlichen Dank für die Antworten. Natürlich erwarte ich hier keine vorgefertigte Lösung, die wenn überhaupt, nur von den Eltern des fremden Kindes kommen könnte.

    Um ein Gespräch zwischen Eltern, Klassenlehrerin, später noch dann noch eins an dem auch die Rektorin anwesend war, war einfach der Grund, das diese informiert und aufmerksamer ein Auge auf dieses Kind haben sollten. Diese Gespräche wurden leider schon in der 1. Klasse nötig.

    Meine Tochter ist nicht die Person die abwertet, die aber auch nicht tatenlos zusieht, wenn etwas falsch läuft und ihr Sohn darunter leidet.

    Mehr Beispiele: Mobbing in der 1. Klasse. Unser Enkel wurde durch ihn einfach aus seiner gewohnten Clique ausgeschlossen. Er machte auch nicht viel Aufhebens darum, er verkündete mit DEM (damit meinte er meinen Enkel) spielen wir jetzt nicht mehr (in der Pause auf dem Schulhof) und laufen auch den Schulweg nicht mehr gemeinsam, die anderen gehorchten. Warum wohl?! Dann wurden seine neuen Turnschuhe (die vor der Klassentüre deponiert sind, warum auch immer, wird eben in dieser Schule so gemacht) gestohlen und später nach Suchen durch meine Familie im Gebüsch weit hinter der Schule wiedergefunden. Es stellte sich heraus, durch das ER es war. Andere Kinder hatten es gesehen. Wären die Schuhe nicht gefunden worden, hätten meine Tochter das Geld von deren Eltern eingefordert. Auch hiernach erfolgte ein Gespräch mit den Eltern.

    Hausverbote hatte er durch meine Tochter bereits bekommen. Auch verbal hat ihn meine Tochter schon zusammengestaucht. Das hält dann ein paar Wochen.

    In einen Selbstverteidigungskurs geht mein Enkel bereits seit 1 einem Jahr. Der andere Junge ist ihm aber körperlich weit überlegen.

    Ich kann hier nicht auf alles eingehen, das führe zu weit. M.M. nach ist dieser Junge der das gesamte Klischee eines Problemkindes erfüllt. Das diese Kind um Aufmerksamkeit ringt und ein unglückliches Kind ist, sehe ich genauso. Das ist schlimm und davon gibt es heutzutage leider sehr viele.

    Um aufs Thema zurückzukommen.
    Meine Sorge und mein Entsetzen ist das Alter in dem diese Dinge heutzutage vorkommen. Aber mit dem meisten muß man wohl klarkommen. Leider. Nochmals vielen Dank, manche haben mir aus der Seele gesprochen und haben vor allem verstanden, was ich eigentlich ausdrücken wollte.

  8. Avatar von Sneek
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    AW: Sorge

    Ich bin jetzt 50 und all diese Dinge gab es auch schon in meiner Kindheit.


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    AW: Sorge

    In meiner Kindheit gab es das auch, auch schon in Klasse 1.

    Das ist wohl "normal", wenn auch schrecklich für die Betroffenen.

    Ich gehörte in der Grundschulzeit öfter zu den Opfern - ich war nicht besonders kräftig und neigte dazu, sehr schnell zu weinen.

    Geholfen hat mir ehrlich gesagt nur die Nachhilfe meiner älteren Brüder. Die haben mir gezeigt, wie man "sich richtig prügelt". Und ich habe das schnelle Weinen abgestellt.

    Wir haben ähnliches mit unserer Jüngsten erlebt, die hatte in Klasse 5 eine Mitschülerin, die ein echter Satansbraten mit uneinsichtiger Familie war.
    Nachdem sich ein Jahr lang nichts tat, was aber an den Eltern und nicht an der Schule lag, haben wir sie die Schule wechseln lassen. Wir wollten nicht warten, bis seitens der Schule alle Mittel ausgeschöpft waren, das war dann in Klasse 8 der Fall.


  10. Registriert seit
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    AW: Sorge

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Ich bin jetzt 50 und all diese Dinge gab es auch schon in meiner Kindheit.
    Ja und da hat man sich dann nach dem Unterricht vor der Schule getroffen. Die Kumpels der jeweiligen Partei kamen mit, die Regeln waren klar und wurden vor dem Kampf geklärt. Nur die Beteiligten raufen, wenn einer dreimal mit der Faust auf dem Boden klopft war Schluss, es gibt einen Verlierer. Mensch waren das noch Zeiten ! Heutzutage hat man den Jungs (und Mädchen) das Raufen aberzogen. Jugendamt und Polzei werden eingeschaltet. So erzieht man sich Opfer. Ist übrigens nicht von mir eine Aussage. Sondern von Reiner Gall eine Aussage, der Antiaggressionstrainer, bei dem ich einmal eine Fortbildung besuchen durfte.

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