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Thema: Sorge

  1. Avatar von powerwoman123
    Registriert seit
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    AW: Sorge

    Ich würde den Kontakt zu dieser Familie total abbrechen. Und nach netten Kontakten über andere Möglichkeiten suchen: Sportverein, Pfadfinder, Jugendgruppe, etc.?

    Mein Kind hätte nach dieser Verbal-Entgleisung nicht mehr mit diesem Jungen spielen dürfen.
    LG
    Powerwoman

    "Irgendein Ziel muß man haben und ansteuern - der Sinn des Lebens kann nicht sein, am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen"
    Elke Heidenreich


  2. Registriert seit
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    681

    AW: Sorge

    Blöde Situation.
    Ich würde den Enkel schnell bei einem Selbstverteidigungskurs anmelden.
    Mit dem anderen Kind wird nicht mehr gespielt, es wird auch nicht eingeladen.
    Leider gibt es viele solcher Kinder.
    In einem konkreten Fall habe ich die Erfahrung gemacht, dass auch die Lehrpersonen einschließlich Direktion lieber " wegsehen", weil sie sich keinen Ärger einhandeln wollen ( der Vater des Unruhestifters sitzt auf einem einflussreichen Posten).


  3. Registriert seit
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    AW: Sorge

    Hallo Lizzy,

    ich würde auch gern meinen Senf abgeben;-) und vielleicht auch nochmal eine etwas andere Perspektive aufzeigen. Ich arbeite mit Kindern und habe schon viel erlebt. Mir sind Werte und Regeln wichtig. Ich bin jetzt noch nicht furchtbar alarmiert, wenn ich die Fakten zu deinem Fall durchgehe und verstehe die Jugendamt-Vorschläge in diesem Fall nicht. vielleicht habe ich etwas überlesen. Eine befreundete Sozialpädagogin, beim Amt tätig, ist manchmal schockiert, was die Menschen alles melden. Nicht, weil sie nachlässig ist, aber weil es zeigt, dass es eine Unfähigkeit gibt, zu differenzieren, was wie gelöst werden sollte.

    Ich bin etwas stutzig geworden, wie DU über das andere Kind schreibst. Vielleicht hat deine Tochter eine ähnliche Stimme bei der Lehrerin klingen lassen und diese deshalb den Jungen"verteidigt". Zu mir kommen auch oft Eltern und werten erst einmal minutenlang eine andere Familie ab, sie merken es aber nicht. Sie sehen nur ein Täter/Opfer Gebilde und nicht eine Dynamik zwischen gleichgestellten Konfliktpartnern. Wenn zu mir ein Achtjähriger ähnliches sagen würde, hätte ich mich nicht empört, sondern ihm eine Antwort gegeben. Denn in dem Alter geht das noch und man hat die Chance, etwas zu bewirken. Das Kind ist jung und sollte er außergewöhnlich aggressiv sein, wird das Ursachen haben. Wir sollten Chancen nicht verpassen und Konfliktfähigkeit vorleben.


  4. Registriert seit
    20.01.2016
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    96

    AW: Sorge

    Zitat Zitat von reni80 Beitrag anzeigen
    Hallo Lizzy,

    ich würde auch gern meinen Senf abgeben;-) und vielleicht auch nochmal eine etwas andere Perspektive aufzeigen. Ich arbeite mit Kindern und habe schon viel erlebt. Mir sind Werte und Regeln wichtig. Ich bin jetzt noch nicht furchtbar alarmiert, wenn ich die Fakten zu deinem Fall durchgehe und verstehe die Jugendamt-Vorschläge in diesem Fall nicht. vielleicht habe ich etwas überlesen. Eine befreundete Sozialpädagogin, beim Amt tätig, ist manchmal schockiert, was die Menschen alles melden. Nicht, weil sie nachlässig ist, aber weil es zeigt, dass es eine Unfähigkeit gibt, zu differenzieren, was wie gelöst werden sollte.

    Ich bin etwas stutzig geworden, wie DU über das andere Kind schreibst. Vielleicht hat deine Tochter eine ähnliche Stimme bei der Lehrerin klingen lassen und diese deshalb den Jungen"verteidigt". Zu mir kommen auch oft Eltern und werten erst einmal minutenlang eine andere Familie ab, sie merken es aber nicht. Sie sehen nur ein Täter/Opfer Gebilde und nicht eine Dynamik zwischen gleichgestellten Konfliktpartnern. Wenn zu mir ein Achtjähriger ähnliches sagen würde, hätte ich mich nicht empört, sondern ihm eine Antwort gegeben. Denn in dem Alter geht das noch und man hat die Chance, etwas zu bewirken. Das Kind ist jung und sollte er außergewöhnlich aggressiv sein, wird das Ursachen haben. Wir sollten Chancen nicht verpassen und Konfliktfähigkeit vorleben.
    Welche Antwort hättest du dem Jungen denn gegeben ? Klare Grenzziehung und deutliche Worte in Verbindung mit Hausverbot finde ich in diesem Fall absolut angebracht. Mein Kind ist schliesslich kein pädagogisches Versuchskaninchen für die Irrläufe mancher Eltern. Kontaktverbot halte ich in diesem Fall für absolut angebracht.

    Denn wie sagte schon meine Großmutter, Umgang formt den Menschen. Zeig mir deine Freunde und ich sage dir wer du bist.

    Ich habe übrigens lange mit Drogenabhängigen Menschen gearbeitet. Fast alle bestätigten mir, dass auch ein bestimmter Freundeskreis zur Drogenabhängigkeit führte. Diese Aussage war mir in aller Deutlichkeit eine Warnung noch einmal genau hinzusehen mit wem meine Kinder Umgang haben.

    Zurück zum Fall. Vielleicht kann der schulpsychologische Dienst eingeschaltet werden, wenn die Lehrer hilflos sind oder gibt es an der Schule eine SchulsozialarbeiterIn ? Hier sind Fachleute gefragt.


  5. Registriert seit
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    6.672

    AW: Sorge

    Der erste Pinkelvorfall war im Kiga, ist also schon etwas her. Der Streit, der hier beschrieben wird. hat sich privat ereignet.

    Wieso sollte da der schulpsychologische Dienst eingeschaltet werden? Solange sich der Junge in der Schule benimmt, wird da niemand tätig werden.

    Wenn jedes Mal das Jugendamt eingeschaltet würde, weil sich ein Kind schlecht benimmt oder zwei Jungs in Streit geraten, dann hätten wir ein mit Jugendämtern überdachtes Deutschland.


  6. Registriert seit
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    11.826

    AW: Sorge

    Wenn der schulpsychiatrische Dienst wegen anderer Vorfälle eingeschaltet wurde, hätte das die Lehrerin auch nicht sagen dürfen.
    Das geht die Eltern der Mitschüler schlichtweg nichts an.

  7. Avatar von marylin
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    5.405

    AW: Sorge

    Ich hätte mir möglicherweise (je nachdem wie weit das Kind weg wohnt) das Kind geschnappt und es bei seinen Eltern abgegeben mit der klaren nachdrücklichen Ansage, dass ich beim nächsten Mal die Polizei einschalte und Anzeige erstatte. Meinen Ärger hätten die Eltern ruhig wahrnehmen können, DIE sind verantwortlich für den Jungen, DIE haben dafür zu sorgen, dass ihr Kind nicht andere schädigt. Bei wiederholten körperlichen Attacken muss, wenn die Eltern nicht reagieren, eben tatsächlich mal die Polizei geholt und Anzeige erstattet werden. Wie soll sich denn sonst was ändern?

    Vielleicht hätte ich den Jungen aus dem "Affekt" heraus auch erst mal verbal gründlich zusammengesch*** Aber halt nur einmal, wenn das nix hilft, sh. oben...
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?



  8. Registriert seit
    27.04.2005
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    6.194

    AW: Sorge

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Ich hätte mir möglicherweise (je nachdem wie weit das Kind weg wohnt) das Kind geschnappt und es bei seinen Eltern abgegeben mit der klaren nachdrücklichen Ansage, dass ich beim nächsten Mal die Polizei einschalte und Anzeige erstatte.
    Das finde ich nun komplett übertrieben. Also mit der Polizei drohen.

    @reni: ja, ich finde es auch wichtig, dem Kind zu zeigen, dass man das Verhalten, aber nicht das Kind ablehnt. Aber das ist sehr schwer. Bei unserem "Problembär" in der direkten Nachbarschaft ist es aber so, dass er selbst das durchaus zu spüren scheint, während unser Sohn uns neulich mal drauf ansprach, dass wir den wohl nicht mögen würden. Wir hoffen, wir haben das zurechtgerückt. Da ist es übrigens auch so, dass dieses Kind vor allen Dingen bei "Großeltern" (echte und prinzipiell Menschen in deren Alter) ganz extreme Ablehnung hervorruft - innerlich, sie schütteln sich regelrecht, und man kann wunderbar die Dynamik beobachten, in der das Kind das spürt und sich entsprechend verhält (in dem Fall oft nur durch Blicke und aus-dem-Weg-gehen, was in den Großeltern das Gefühl hervorruft, das Kind sei "verschlagen").
    Wir sehen hingegen ein trauriges und einsames Kind, das aber natürlich trotzdem lernen muss, dass gewisse Verhaltensweisen nicht erwünscht sind. Punkt. Ansonsten ist es bei uns willkommen.


  9. Registriert seit
    20.01.2016
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    96

    AW: Sorge

    Wie Fachleute mit diesem Kind umgehen ist klar. Zuwendung, Aufmerksamkeit, positive Rückmeldung. Eins zu eins Betreuung wenn möglich und es wird sich ganz bestimmt was ändern. Aber als Eltern eines geschädigten Kindes, habe ich die Aufgabe mein Kind zu schützen. Die Polizei zu rufen finde ich jetzt unangemessen. Das Jugendamt einschalten im Vorfeld bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist, das gab es tatsächlich einmal. Siehe frühe Hilfen.


  10. Registriert seit
    20.01.2016
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    AW: Sorge

    Zitat Zitat von reni80 Beitrag anzeigen
    Hallo Lizzy,

    ich würde auch gern meinen Senf abgeben;-) und vielleicht auch nochmal eine etwas andere Perspektive aufzeigen. Ich arbeite mit Kindern und habe schon viel erlebt. Mir sind Werte und Regeln wichtig. Ich bin jetzt noch nicht furchtbar alarmiert, wenn ich die Fakten zu deinem Fall durchgehe und verstehe die Jugendamt-Vorschläge in diesem Fall nicht. vielleicht habe ich etwas überlesen. Eine befreundete Sozialpädagogin, beim Amt tätig, ist manchmal schockiert, was die Menschen alles melden. Nicht, weil sie nachlässig ist, aber weil es zeigt, dass es eine Unfähigkeit gibt, zu differenzieren, was wie gelöst werden soll.
    Da stimme ich zu. Training sozialer Kompetenzen. Die Jugendämter sind total überlastet. So dass sie nur noch die Härtefälle abfangen können. Traurig aber wahr. Dennoch gibt es eine gesetzliche Verpflichtung:

    https://www.fruehehilfen.de/grundlagen-und-fachthemen/grundlagen-der-fruehen-hilfen/rechtliche-grundlagen/bundeskinderschutzgesetz-bkischg/achtes-sozialgesetzbuch-sgb-viii-auszuege/

    Aber wer nimmt sie in die Pflicht und kümmert sich ? Und wenn man sich kümmert wird man abgebügelt und als hypersensibilisiert deklariert. Weil die jungen, unerfahrenen Sozialarbeiterinnen mit geringen Berufserfahrungen das nachplappern müssen, was die Führungselite ihnen vorbetet dank Zeitverträge im Sozialen Bereich.

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