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  1. Moderation Avatar von Stina
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    AW: Helikopter-Vater

    Ich finde es jetzt schwierig, bei allem, was Lametta schreibt, ihr vorzuwerfen, sie würde sich zu wenig einbringen. Das lese ich so auch überhaupt nicht.
    Ich verstehe aber auch, dass sie aus ihrer Position heraus nicht heimkommen möchte und gleich eine „strenge“ Ansage machen.
    Das müsste eben eigentlich übers Gespräch zwischen den Eltern funktionieren: „es stört mich, dass die Kinder jeden Tag, wenn ich heimkomme, vor dem Fernseher sitzen“ und eine angemessene Reaktion des Vaters darauf.
    An der Stelle scheint es ja aber zu hapern, Lametta wird da nicht wahr oder zumindest nicht ernst genommen.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung & Freundschaft

  2. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Helikopter-Vater

    Streitet ihr? Frustriert ihr die Kinder? Sagt ihr „Nein“?

    Ist dein Mann glücklich?

    Du bist es nicht. Tu was. Gehe für dich in Beratung/Therapie. Ändere dich, fordere mehr. Geh mit deinem Mann zur Erziehungsberatung. Ihr schadet der Entwicklung eurer Kinder. Vielleicht nimmt er einen Fachmann ernst.
    Was ich über's Leben weiß, weiß ich aus Stand by Me
    Ich hab' einen Hund der Cujo heißt, und mein Auto heißt Christine
    Wenn du schreiben kannst, dann schreibe,
    wenn du singen kannst, dann sing
    Und wenn du nicht mehr weiterweißt, frag
    Stephen King


    Thees Uhlmann "Danke für die Angst"


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    AW: Helikopter-Vater

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    hast du überhaupt lust, dich mit deinen kindern zu beschäftigen?
    einen fernseher kann man ausschalten.
    bei dem schönen wetter kann man nach büroschluss noch eine ganze menge mit kindern unternehmen.

    du wirkst seltsam passiv. aber alle anderen verhalten sich falsch. auch die therapeutin.
    nur du weißt es besser.

    eure probleme sind doch nicht neu? zumindest wenn man deinen alten strang liest, kommt man zu einem schluss.
    hast du angst, dich ihm gegenüber durch zu setzen?

    du weißt doch, dass da was schief läuft.
    Ja natürlich weiß ich, dass was schief läuft. Und dass ich mittlerweile zu passiv bin. Angst vor seinen Ausbrüchen habe ich mittlerweile nicht mehr. Das hat sich - nach ziemlich schwierigen Jahren - sehr gebessert. Ich habe eher immer das Gefühl: wenn ich an diesem oder jenem Punkt (z.b. Ferngesehen) jetzt auch noch meckere, bin ich wieder die böse. Das kriegen die Kinder ja auch mit, dass ich immer alles ausbremse.

  4. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: Helikopter-Vater

    Zitat Zitat von Lametta25 Beitrag anzeigen
    Er hat noch nie gearbeitet und muss es auch nicht. Er ist auch nicht wirtschaftlich abhängig oder so von mir.. Das ist alles kein problem. Früher konnte er sich mit anderen Dingen beschäftigen. Heute hat er überhaupt nichts mehr.
    Ich habe den Eindruck, er sieht/benimmt sich selbst noch wie ein Kind: Keine Erziehungstätigkeit und andere anstrengende Dinge wie Hausarbeit, sondern lieber Spielplatz, Fernsehen, Vorlesen mit seinen Kinderkumpels. Und eine Frau, die sich um die anstrengenden Dinge kümmert (Geld, Putzen, Nein-Sagen), so wie früher seine Mutti...

    Wenn er noch nie gearbeitet hat (weil vom Elternhaus viel Geld da ist?), wie soll er da verantwortungsvoll werden? Hat er zumindest eine Ausbildung, ein Studium? Also irgendwas Erwachsenes?
    Bevor du bei dir selbst Depressionen oder ein geringes Selbstwertgefühl diagnostizierst, stelle erstmal sicher, dass du nicht komplett von Arschlöchern umgeben bist.
    - Sigmund Freud

  5. Inaktiver User

    AW: Helikopter-Vater

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Streitet ihr? Frustriert ihr die Kinder? Sagt ihr „Nein“?

    Ist dein Mann glücklich?

    Du bist es nicht. Tu was. Gehe für dich in Beratung/Therapie. Ändere dich, fordere mehr. Geh mit deinem Mann zur Erziehungsberatung. Ihr schadet der Entwicklung eurer Kinder. Vielleicht nimmt er einen Fachmann ernst.
    Wow - gleich ne Therapie?

    Fürs erste würde ich mal Tacheles reden aber mehr als deutlich. Und ja ich würde mit Trennung drohen, wenn das nicht anders wird.


  6. Registriert seit
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    AW: Helikopter-Vater

    Was würdest Du denn lieber wollen wenn die Kinder kein Fernsehen? Das sie was mit Dir/Euch machen oder ist es "nur" dieses passive vor der Glotze sitzen was Dich stört?
    Und wie sieht euer Wochenende so aus, ist da auch hauptsächlich der Mann an den Kindern?

  7. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Helikopter-Vater

    ich denke du solltest auch nicht mit "Einschränkungen" arbeiten und Verboten, sondern mit Alternativprogramm.


    Sind euer Kinder totale Couchpotatos oder durchaus an Bewegung interessiet? Machen sie Sport?

    Es ist Sommer, geh mit Ihnen nach Feierabend ins Freibad, in einen Kletterpark, mach eine Fahrradtour,geht Segeln, Geocachen, Schnitzeljagd, irgendwas spanenndes andere frischen Luft. Dann könnte ich mri vorstellen, dass sie auch abend körperlich erschöpfter sind und freiwillig früher schlafen - und wenn nicht, auch gut.

    Habt ihr Freunde mti Kindern bzw. kennt ihr die Eltern der Freunde eure Kinder?
    Der Drang nach mehr eigenen Freiheit kommt manchmal ja auch erst im Vergleich mit anderen Kindern.

    Was machsst du allein mit den Kindern?
    Habt ihr ein gemeinsames Hobby?
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"


  8. Registriert seit
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    AW: Helikopter-Vater

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen

    Das mögliche Problem: das Umsorgen der Kinder ist nicht den kindlichen Bedürfnissen sondern den väterlichen Bedürfnissen geschuldet. Falls das so ist, wird die Fürsorge nicht ihren emotionalen und entwicklungsmässigen Bedürfnissen gerecht.

    Das manifeste Problem: eure mangelnde Kommunikation (funktionierende, wertschätzende Kommunikation) und Fähigkeit, als Eltern eine ausreichend gemeinsame Linie zu finden.

    Weder gut für euch noch für die Kinder.




    Lametta, nach allem, was du ausgeführt hast, befürchte ich, dass hier ein zentraler Punkt liegt.

    Die Situation bei euch liest sich derartig verfahren, dass da wohl nur noch mittels professioneller Unterstützung, ein Ausweg aus dem derzeitigen Setting möglich erscheint.

    Nur, weil eine Paartherapeutin für euch unpassend war, gilt das nicht generell für alle anderen.

    Positiv ist ja immerhin, dass beiderseitig die Bereitschaft zu diesem Weg vorhanden ist - ist keineswegs selbstverständlich.

    Sucht euch jemand anderen, ggf. auch bei AWO, Caritas, Diakonie,...... Die bieten auch Paarberatung/Paararbeit an.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.


  9. Registriert seit
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    AW: Helikopter-Vater

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Fürs erste würde ich mal Tacheles reden aber mehr als deutlich. Und ja ich würde mit Trennung drohen, wenn das nicht anders wird.
    Tacheles reden, ja.

    Allerdings sollte man nur mit Trennung drohen, wenn man sie auch umsetzen will im Fall der Fälle.

    Die Kinder bei diesem Affenvater zu lassen, ist eben auch nicht leicht.

    Bliebe es nur bei einer Drohung, ohne Konsequenz, verpufft der Effekt und die Lage verschlimmert sich noch weiter.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.

  10. VIP Avatar von xanidae
    Registriert seit
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    AW: Helikopter-Vater

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wow - gleich ne Therapie?

    Fürs erste würde ich mal Tacheles reden aber mehr als deutlich. Und ja ich würde mit Trennung drohen, wenn das nicht anders wird.
    Ja, gleich eine Therapie. Für sich. Besser als mit Trennung zu drohen, denn hier sind drei Kinder betroffen und die bekommen das mit und denken dann, sie sind schuld, dass Mama gehen will.

    Ich würde an Lamettas Stelle für mich sorgen, denn die Resignation, die sich aus den Beiträgen heraus lesen lässt, ist etwas persönliches und etwas das schwächt. Man kann nicht Tacheles reden, wenn man schwach ist, wenn man eigentlich schon aufgegeben hat. In der Therapie könnte klar werden, was man will und wie man das Problem angehen kann. Denn alles was bis jetzt versucht wurde, ist wohl gescheitert. Auch im Hinblick auf die „Ausbrüche“ des Mannes.

    Das Ergebnis einer Therapie kann Trennung sein.
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