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  1. Registriert seit
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    AW: Nachhilfe in der Grundschule

    Ich finde, ein Grundschulkind kann man aber deutlich besser auffangen als einen 13jährigen.

    Nachhilfe bringt nichts, wenn die Grundlagen nicht verstanden wurden. Und das scheint hier der Fall zu sein. Eine 4- ist schon heftig.

    Ich habe über die Jahre (bei drei Töchtern) etliche Grundschüler gesehen, die mit ordentlich Eltern Einsatz und Nachhilfe in die gewünschte Schulform gebracht wurden.

    5 kenne ich sehr genau. Keiner ist bis zum Abschluss auf dem Gym /der Realschule geblieben. Spätestens in Klasse 8 gab's die erste Wiederholung, in Klasse 9 war dann der Notenschnitt so schlecht, dass meist zum Halbjahr freiwillig gewechselt wurde, in aller Regel auf die Hauptschule.

    Das ganze Theater im Vorfeld hätten sich die Eltern besser gespart.

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    AW: Nachhilfe in der Grundschule

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ich finde, ein Grundschulkind kann man aber deutlich besser auffangen als einen 13jährigen.
    Sicher nicht, da läuft viel mehr auf der emotionalen Schiene, an das man intellektuell (durch Reden und so) garnicht drankommt. Einem 13jährigen ist klar, daß er durchfällt, weil er faul war...

    Nachhilfe bringt nichts, wenn die Grundlagen nicht verstanden wurden.Und das scheint hier der Fall zu sein.
    Wer sagt denn das?
    Eine 4- ist schon heftig.
    Ja. Und deshalb wundert mich, daß die Lehrerin nichts dszu sagt, vor allem, da es eher „plotzlich“ auftritt, bei einer vorher guten Schülerin.

    Ich habe über die Jahre (bei drei Töchtern) etliche Grundschüler gesehen, die mit ordentlich Eltern Einsatz und Nachhilfe in die gewünschte Schulform gebracht wurden.
    Wenn die mentale Kapazität nicht da ist, bringt das natürlich nichts.
    Wissenslücken kann man aber durchaus erfolgreich schliessen!
    Dazu muß man aber klären, wie sie entstanden sind!

    5 kenne ich sehr genau. Keiner ist bis zum Abschluss auf dem Gym /der Realschule geblieben. Spätestens in Klasse 8 gab's die erste Wiederholung, in Klasse 9 war dann der Notenschnitt so schlecht, dass meist zum Halbjahr freiwillig gewechselt wurde, in aller Regel auf die Hauptschule.
    Horrorszenarien malen ist irre hilfreich...

    Das ganze Theater im Vorfeld hätten sich die Eltern besser gespart.
    Es gibt überhaupt keinen Grund, nicht nachzuforschen, wo das Defizit liegt, und dieses zu beheben!

    Übrigens, Zada, ist nur bei Deiner Tochter dieser „Einbruch“verfolgt, oder bei mehreren Kindern/der gesamten Klasse?
    Gab es nämlich in der Parallelklasse.
    Nette, gute Lehrerin. Dann wird sie schwanger, und mutiert zur Hexe. Ergebnis, ganze Klasse sackte um 2 Noten...


  3. Registriert seit
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    AW: Nachhilfe in der Grundschule

    Das sind keine Horrorszenarien, es gibt diese Schüler ja tatsächlich.

    Der Grundschulunterricht ist so gestaltet, dass das durchschnittliche Grundschulkind, wenn nicht Lücken aufgrund von Fehlzeiten da sind, in aller Regel ohne grossen elterlichen Aufwand da durch kommt.

    Nur dann bekommt es auch die Prognose, die zum Zeitpunkt des Übertritts passt.

  4. Moderation
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    AW: Nachhilfe in der Grundschule

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Nachhilfe bringt nichts, wenn die Grundlagen nicht verstanden wurden. Und das scheint hier der Fall zu sein. Eine 4- ist schon heftig.
    In der 3. Klasse *ist* Nachhilfe ja dazu da, damit die Grundlagen verstanden werden. Wenn da erst mal im Windschatten einer verpaßten Grundlage eine Riesenlücke entstanden ist, ist der Aufwand ein Vielfaches. Selbst wenn das Kind dann am Ende doch lieber zur Mittelschule geschickt wird, weil es keine große Freude am und keine besondere Begabung für's schulische Lernen hat, scheitert es zumindest (hoffentlich) nicht am Stoff der 3. Klasse.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. gesperrt
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    AW: Nachhilfe in der Grundschule

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Das sind keine Horrorszenarien, es gibt diese Schüler ja tatsächlich.
    Es gibt auch Geburten mit schrecklichen Verletzungen. Muß ich der Schwangeren aber trotzdem nicht en detail erzählen, ne?

    Der Grundschulunterricht ist so gestaltet, dass das durchschnittliche Grundschulkind, wenn nicht Lücken aufgrund von Fehlzeiten da sind, in aller Regel ohne grossen elterlichen Aufwand da durch kommt.

    Der war gut...
    Nein.Nein.Nein.
    Das ist heutzutage NICHT mehr so.

    Nur dann bekommt es auch die Prognose, die zum Zeitpunkt des Übertritts passt.
    Das wäre so, wenn der Unterricht tatsächlich die Intensität der Wissensvermittlung wie zu unserer Zeit hätte. Hat er aber nicht.
    Hier werden viel zu viele „Kompetenzen vermittelt“ und „motiviert“, statt Wissen vermittelt und unterrichtet.
    Wenn die Eltern es nicht auffangen, hat das Kind defizite, die im Zweifel (wenn auch noch anspruchslose Arbeiten geschrieben werden) erst in der writerführenden Schule auffallen!


  6. Registriert seit
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    AW: Nachhilfe in der Grundschule

    "Meine Zeit" war in diesem Fall in den 70gern.

    Die Zeit meiner Töchter in den 2000ern.

    Die Zeit von 7 Neffen und Nichten jetzt.

    Und alle, wirklich alle kommen bzw kamen ohne Nachhilfe und derartigen Elterneinsatz durch.

    Ich finde es zum einen äußerst unverschämt, generell eine "mangelhafte Wissensvermittlung" zu unterstellen - lässt du Dir am Arbeitsplatz auch so in deine Arbeit reinquatschen von Laien, wie du es gerade bei den Grundschullehrern tust? - und zum anderen sehe ich hier nur blanke Mütterpanik in deinem Posting.

    Aber es passt.

    Ich kann langsam verstehen, warum die ehemalige, wirklich gute Grundschullehrerin meiner Mittleren wieder an eine Brennpunktschule gegangen ist. Sie sagte : "Die Kinder sind kein Problem. Es sind die Eltern. Ich ertrage einfach keine spätgebärenden Akademikerinnen mehr".


  7. Registriert seit
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    AW: Nachhilfe in der Grundschule

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Das war schon eine Hammeraufgabe. Ich bezweifle aber, daß das in der Grundschule überhaupt hinreichend gemacht wird...
    Wieso? Ein Märchen weiterführen ist kein Hexenwerk, sondern eine einfache Aufgabe...

    Zitat Zitat von Zada Beitrag anzeigen
    Das Thema "Ruhe reinbringen". Leicht gesagt, schwer realisierbar. Mein 11 jähriger war schon immer anspruchsvoll und es gibt Gründe, warum ich dem Burnout nahe bin. Gesundheitlich war in den vergangenen Wochen einiges los, meine Oma wurde zum Schwerstpflegefall. Es gibt aktuell leider immer Dinge, die verhindern, dass man "Ruhe reinbringt". Und im kommenden Jahr wird es nicht besser, das weiß ich jetzt schon.
    Dass viel auf einmal ansteht, kann durchaus sein. Allerdings ist es deine Aufgabe als Elternteil, zusammen mit deinem Mann die Situationen zu händeln. Dein Sohn muss lernen, dass auch er mal für eine halbe Stunde sich zurücknehmen muss. Ansonsten wird das in den nächsten Jahren die "Hölle" für euch. Wenn deine Tochter nicht in Ruhe lernen oder einfach mal was für sich tun kann, ohne dass sie ständig vom großen Bruder gestört wird, kracht es bei euch richtig. Und dann leiden alle - du, dein Mann, deine Kinder.

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ich kann langsam verstehen, warum die ehemalige, wirklich gute Grundschullehrerin meiner Mittleren wieder an eine Brennpunktschule gegangen ist. Sie sagte : "Die Kinder sind kein Problem. Es sind die Eltern. Ich ertrage einfach keine spätgebärenden Akademikerinnen mehr".
    Danke für diesen Ausspruch. Er kommt bei mir sichtbar an die Wand.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
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    Bella (27.8.2018)

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    AW: Nachhilfe in der Grundschule

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Und alle, wirklich alle kommen bzw kamen ohne Nachhilfe und derartigen Elterneinsatz durch.
    Ohne Nachhilfe, ja.
    Ohne Elternhilfe... vielleicht durch... durch die Grundschule.
    Aber unwahrscheinlich, daß... gut in die weiterführende Schule höheren Niveaus.

    Ich finde es zum einen äußerst unverschämt, generell eine "mangelhafte Wissensvermittlung" zu unterstellen - lässt du Dir am Arbeitsplatz auch so in deine Arbeit reinquatschen von Laien, wie du es gerade bei den Grundschullehrern tust?
    Wenn die Ergebnisse meiner Arbeit so schlecht wären, wie das, was ich in der Grundschule meiner Kinder erlebe, dann hätte jeder recht, der da so reingrätscht!

    Ich sage nur „Anlauttabelle“. „Schreiben nach Gehör“. „Fehler nicht korrigieren dürfen“.
    Ergebnis: ein Kind, das keinerlei deutsche Rechtschreibung beherrscht. Legastheniker ist er aber nicht. In sämtlichen Fremdsprachen hat er erstklassige Orthographie. Da MUSSTE er die nämlich von Anfang an richtig lernen.
    Der Fehler ist uns bei Nummer zwei nicht mehr unterlaufen... da haben halt Mama und Papa dem Kind das Richtig-Schreiben sofort beigebracht. Und was Subjekt, Verb, Adverb... etc sind.
    Kommaregeln („Gibt es sowas?“)

    Ich kenne kein heuiges Grundschulkind, das das 1x1 auswendig lernen mußte (in der Schule).
    Schriftlich dividieren und multiplizieren
    A) überhaupt
    B) mit einer Methode, die „schnell“ und fehlerunanfällig ist
    hat auch keines gelernt (immer irgendwo runterrechnen, hochrechnen, Zahlen im Kopf behalten... machbar. Aber viel zu umständlich, um darauf aufzubauen.
    Also wieder Elternbootcamp...

    Sachkunde... 1Million Kopien, aber kaum was, was im Kopf hängenbleibt...

    und zum anderen sehe ich hier nur blanke Mütterpanik in deinem Posting.
    Leider keine Panik.
    Sondern fiese Erfahrung...
    Vielleicht ist es in Deinem Bundesland besser.

    Aber es passt.
    Wozu?

    Ich kann langsam verstehen, warum die ehemalige, wirklich gute Grundschullehrerin meiner Mittleren wieder an eine Brennpunktschule gegangen ist. Sie sagte : "Die Kinder sind kein Problem. Es sind die Eltern. Ich ertrage einfach keine spätgebärenden Akademikerinnen mehr".
    Ich bin eine frühgebärende Akademikerin... ätschibätsch...

    Und ja, die Eltern sind oft das Problem.
    Die haben nämlich alle Angst, ihr armes Spätzche müsse doch tatsächlich mal was arbeiten.
    „Aber Frau Z, die Anna-Sophia mußte gestern sooo viele Aufgaben machen! 10 Sätze schreiben... das arme Kind war hinterher so müde. Ich finde, 4 würden doch reichen.“
    Und 10 Rechenaufgaben sind natürlich auch zuviel.
    Und... Lesen üben soll sie auch noch. Ojeee!
    Oder, Gott bewahre, etwas auswendig lernen! Das grenzt schon an Kinderarbeit!


  9. Registriert seit
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    AW: Nachhilfe in der Grundschule

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Wenn die Ergebnisse meiner Arbeit so schlecht wären, wie das, was ich in der Grundschule meiner Kinder erlebe, dann hätte jeder recht, der da so reingrätscht!

    Ich sage nur „Anlauttabelle“. „Schreiben nach Gehör“. „Fehler nicht korrigieren dürfen“.
    Ergebnis: ein Kind, das keinerlei deutsche Rechtschreibung beherrscht. ...

    Ich kenne kein heuiges Grundschulkind, das das 1x1 auswendig lernen mußte (in der Schule).
    Schriftlich dividieren und multiplizieren
    A) überhaupt
    B) mit einer Methode, die „schnell“ und fehlerunanfällig ist

    Oder, Gott bewahre, etwas auswendig lernen!
    Sachkunde... 1Million Kopien, aber kaum was, was im Kopf hängenbleibt....
    Es ist nicht das Problem der "schlechten" Grundschullehrer, sondern das sind die Vorgaben des Lehrplans, in dem nun Kompetenzen verlangt werden. Wissen ist zweitrangig.
    Wenn du etwas ändern willst, dann wende dich an den Kultusminister. Denn der ist für den Lehrplan mitsamt seiner Kommission verantwortlich.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




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    AW: Nachhilfe in der Grundschule

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Es ist nicht das Problem der "schlechten" Grundschullehrer, sondern das sind die Vorgaben des Lehrplans, in dem nun Kompetenzen verlangt werden. Wissen ist zweitrangig.
    Wenn du etwas ändern willst, dann wende dich an den Kultusminister. Denn der ist für den Lehrplan mitsamt seiner Kommission verantwortlich.
    Ich habe mich hier auch nicht über einzelne Lehrer beschwert, sondern über „die Grundschule und ihre mangelhafte Wissensvermittlung“.
    Und stell Dir vor, das habe ich. Nützt aber nichts. Ich habe nämlich „Vorstellungen von Wissensvermittlung, die sich für unser Digitales Zeitalter nicht eignen...“

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