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  1. Avatar von Pola
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    AW: Übergang aufs Gymnasium

    Hallo,

    die SItuation mit den Freunden finde ich total doof, und ich kann wirklich gut nachvollziehen, dass Dein Sohn traurig ist, rofl. Und Du mit ihm...

    Eine Sache ist mir aber wichtig: Französisch ist keine unnötige Sprache (Latein schon eher).

    Schaut Euch mal die wichtigsten Handelspartner Deutschlands an:
    Exporte:
    1. Vereinigte Staaten
    2. Frankreich
    3. Volksrepublik China
    4. Niederlande
    5. Vereinigtes Königreich
    6. Österreich
    7. Italien
    8. Polen
    9. Schweiz
    10. Belgien
    11. Spanien

    Bei den Importen ist das Bild ähnlich, nur dass da China auf Platz 1 ist und Spanien auf Platz 12... Von Südamerika ist in beiden Listen keine Rede. (Quelle: Wikipedia, Zahlen von 2017)

    Auch im Berufsleben - ich habe viel international gearbeitet - habe ich immer die Erfahrung gemacht: Ein gutes Englisch ist ein Muss! Und dann kommt es eben darauf an, wo man arbeitet und was man machen möchte. Spanisch sprechen viel mehr Leute als Französisch, aber deutsche Unternehmen haben dann eben doch tendenziell mehr Kontakt mit Frankreich als mit Venezuela. In der EU ist Französisch einfach total wichtig.

    Wenn es also nicht nur um das Bestellen von Getränken auf Mallorca geht, dann könntet Ihr auch mit der Französischklasse erfolgreich werden...

    Aber, wie gesagt, das mit den Freunden ist doof. Ich würde auch versuchen, in der Schule nochmal vorstellig zu werden und das Thema zu schildern.

    Alles Gute!
    Pola


  2. Registriert seit
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    AW: Übergang aufs Gymnasium

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Wie willst Du das sonst machen, wenn manche Sprachen beliebter sind als andere?
    Deine Frage ist berechtigt und den Strang halte ich daher eh für überflüssig, ABER: hier sieht man einfach das Ergebnis falscher Schulpolitik (an der sich seit Jahrzehnten nichts geändert hat).

    Einmal gibt es zu wenig Lehrer, das ist einfach Fakt und zweitens - und das ist das hausgemachte Problem der Schule in meinen Augen - hat diese Schule schlichtweg zu wenig Lehrer für die angebotenen Züge und daran hätte die Schule selbst ggf. etwas ändern können, in dem man ausreichend Lehrer sucht, die die dafür notwendigen Fächer unterrichten können.

    Es kann natürlich sein, dass die Schulen von Lehrerzuweisungen etc. abhängig sind, die nur bedingt beeinflussbar sind, aber wenn ich bestimmte Züge anbiete, dann muss ich auch als Schule damit rechnen, dass ein Zug vielleicht gar nicht nachgefragt wird.

    Und das ist ein anderes Thema wie die Problematik der Wunschschule. Zumal ich mich immer wieder wundere, wie Eltern ihre Kinder durch gefühlt ein halbes Bundesland schicken....
    Weiterführende Schulen mit bestimmten Schwerpunkten (Sport, Musik etc.) nehme ich aus, die gibt es leider nicht wie Sand am Meer, da muss man dann manchmal durch, wenn es sonst passt.


  3. Registriert seit
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    AW: Übergang aufs Gymnasium

    So genau kann doch niemand planen - was passiert, wenn ein bestimmter Zug 2019 sehr beliebt ist, 2020 aber sehr unbeliebt? Da müsste man ja immer doppelt so viele Sprachlehrer wie nötig vorhalten.


  4. Registriert seit
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    1.872

    AW: Übergang aufs Gymnasium

    Die Diskussion um die strukturelle Problematik, die ja schon seit Jahren (!) an dieser Schule so besteht, ist müßig. Ich kann absolut nicht verstehen, dass das Angebot nicht an die stetig hohe Nachfrage angepasst wird. Aber ich schätze, da dauern Veränderungen einfach sehr sehr lange.

  5. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Übergang aufs Gymnasium

    Bei uns gab es die Situation, dass zwei Kinder ihren Sprachwunsch für die zweite Fremdsprache ändern mussten (allerdings bestand die Klasse da schon fast 2 Jahre), sonst wäre die Klasse aufgelöst und auf die anderen Klassen aufgeteilt worden. Meine Tochter hat dann von Spanisch- auf Französischwunsch gewechselt, ein anderer Schüler auch noch und dann war alles bestens.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


  6. Registriert seit
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    AW: Übergang aufs Gymnasium

    Saetien, natürlich kann man planen.
    Das ist wie, wenn die Geburtenzahlen steigen, dann weiß ich, dass ich 6 Jahre später so und so viele Schüler habe, die die erste Klasse besuchen. Durch Umzüge habe ich natürlich Schwankungen in diesen 6 Jahren, aber die dürften beherrschbar sein und ich persönlich würde sie bei etwa 10-15 % einschätzen.

    So plötzlich werden bestimmte Züge nicht mehr gewählt, der Prozess ist da schleichend und rofl hat das ja schon beschrieben.

    Aber Schulplanungen gehen ganz einfach: oh, wir haben nicht genügend Lehrer, dann streichen wir halt ein paar Lehrerstunden, was dann bedeutet: an der Grundschule wird kein Schwimmunterricht mehr angeboten, die neu eingerichtet Computer AG für Klasse 3 und 4 wird nach einem Jahr wieder gestrichen und der Förderunterricht auch, fertig, Personal gespart.

    Nachdem wir bereits letztes Jahr unsere weiterführende Schule am Tag der offenen Tür besucht haben und dieses Jahr nochmal, war ebenfalls zu sehen, dass das AG-Angebot etwas reduziert wurde, weil eben alles auf Kante genäht ist...

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