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  1. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Unfälle ohne Windel

    Es gibt doch keinen Zeitplan, ab wann ein Kind etwas können MUSS.

    Das eine lernt früher laufen, das andere später und so ist es mit dem stubenrein werden.

    Mit Druck lernt ein Kind nicht schneller sprechen oder Purzelbäume.


    Ich hatte damals Glück mit meinem Kind. Das ist alles. Es ging im Strandurlaub von heute auf morgen und so gut wie ohne Unfälle.
    Alles vor dem 2. Geburtstag ohne jedes Training.
    LG Ivi


  2. Registriert seit
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    AW: Unfälle ohne Windel

    War bei uns ähnlich. Meine Tochter wollte mit 1,5 Jahren mal unbedingt auf den Topf, weil sie das in der Krippe beobachter hat. Sie hat tatsächlich was reingemacht und sich darüber so erschrocken, dass sie nie wieder auf diesen Topf ging.

    Erst im Kindergarten wurde sie in der ersten Woche durchs Hänseln der Großen innerhalb einer Woche trocken. Sie ging ab da an immer auf die Toilette. Wir hatten nur ein einziges Mal noch eine nasse Bux auf dem Spielplatz, ansonsten nie wieder. Abends habe ich sie noch mal gegen 22 h auf die Toilette gesetzt, dann war sie auch nachts trocken.

    Ich hätte sie sicher auch schon vorher zwingen können mit Topfsitzungen bis zum bitteren Ende. Aber wozu dieser Stress? Sie war halt vorher noch nicht so weit.


  3. Registriert seit
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    AW: Unfälle ohne Windel

    Bis drei waren meine Damen trocken. Die Älteste innerhalb einer Woche - sie wollte nicht mehr gewickelt werden. Vielleicht war der mit Gipsarm um sie rumwirbelnde Vater (er konnte trotz Handicap gut auf sie aufpassen, also blieb sie zu Hause und wurde nicht wie sonst üblich zu den Großeltern gebracht) auch nicht geheuer. Vater und Tochter verbrachten eine Woche mit Topf in Reichweite und Kind in Strumpfhosen, dann klappte es. Tags und Nachts.

    Die Mittlere war gerade zwei, trug ihrer Haut wegen Stoffwindeln und fühlte sich in nassen oder vollen Windeln schon deutlich früher unwohl.

    Die Kleine - da kann ich mich gar nicht an Besonderheiten erinnern. Aber sie war auch um 3 rum trocken.

    Bei einem meiner Neffen dauerte es sehr lange. Er trug mit 5 noch Windeln. Wobei : Unsere Mittlere, damals 13, besass einen ferngesteuerten Siku Trecker. Damit wollte er gerne spielen. Tochter hatte Angst um das teure Geschoss und sagte- Das ist nur für Grosse. Ich bin groß, sagte mein Neffe, damals 4. Nein, sagte die Tochter. Du trägst noch Windeln...

    Zack. Bitte keine Windel mehr.
    Fortan flog die Windel aus, sobald er die Tür durchschritt. Er wollte (und durfte, unter Tochters Aufsicht) mit dem Trecker spielen.
    Bei uns war er sauber und trocken, zuverlässig, selbst über mehrere Tage (und Nächte). Zuhause nicht.

    Die Götter mögen wissen warum.

  4. Avatar von SalutCaVa
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    AW: Unfälle ohne Windel

    Zitat Zitat von madamexx Beitrag anzeigen

    Gibt es irgendetwas, womit ich den Lernprozess unterstützen kann? Ist es sehr ungewöhnlich, dass es so lange dauert, bis das funktioniert? (Ich meine damit nicht, dass ab und zu Unfälle passieren, aber dass es ständig schief geht...) Soll ich sie eher oft erinnern oder verunsichere ich sie damit? Sollte ich versuchen die Motivation zu erhöhen?

    Viele Grüße, Madame
    Vielleicht nochmal zurück auf Windel tragen für ein paar Tage?
    Töpfchen To Go
    Töpfchen Trainings Windel
    Belohnungssystem einführen?

    Meiner ist jetzt 3 geworden und wir üben das trocken werden.
    Gestern klappte es hervorragend, heute üben wir weiter. Er wollte es so. Vorher konnte ich ihn nie dazu überreden/bringen auf das Töpfchen oder die Toilette zu gehen.

    Ich bin auch echt froh, wenn wir das Thema durch haben. Aber es muss von ihm kommen.

  5. Moderation Avatar von Stina
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    AW: Unfälle ohne Windel

    Hallo Madame,

    zunächst auch mal von mir: lass Dich nicht verunsichern. Der Zeitpunkt ist völlig normal und es ist deshalb ein guter Zeitpunkt, weil Deine Tochter ihn selbst gewählt hat.

    Ich glaube auch, dass es sich um die ganz normalen Startschwierigkeiten handelt - es ist nunmal nicht bei allen Kindern so, dass es ab dem Zeitpunkt x wie aus dem Nichts klappt und kaum mal Pannen gibt, sondern auch das Trocken- und Sauberwerden ist ein Lernprozess.
    Für mich liest es sich ein wenig so als ob Deine Tochter einfach noch etwas unsicher ist, was das spüren und deuten der Signale angeht. Aber sie hat Interesse, sie kooperiert (und das ist ja echt viel wert! Viele Kinder behaupten ja eher standhaft "ich muss nicht") und vielleicht ist sie auch aktuell einfach ein bisschen neugierig auf die ganze Sache und findet es spannend. Kinder lieben Wiederholungen und das ist beim Thema Klo nur bedingt hilfreich und für Erwachsene anstrengend

    Außerdem schreibst Du ja selbst, Pipi klappt besser als Stuhlgang. Vielleicht fehlt ihr da noch ein wenig das wirkliche Gefühl oder sie ordnet es falsch ein. Den Stuhlgang plötzlich auf dem Klo zu machen, wenn es vorher immer in die Windel ging, ist eine ziemlich große Umstellung. Das fällt vielen Kindern schwer zu Beginn. Mein Sohn hat mit etwas über 3 sehr gut gespürt, dass er muss und er war auch immer wieder bereit, das auf der Toilette auszuprobieren, aber längere Zeit hat es da einfach nicht funktioniert und er hat um eine Windel gebeten.

    Ich habe in Deinem Text nicht ganz verstanden, ob das bei Euch ähnlich läuft, oder ob die Windel hier ein Vertipper war und Du die Unterhose meintest:

    Zitat Zitat von madamexx Beitrag anzeigen
    Meistens fängt es damit an, dass sie immer wieder sagt, aufs Klo zu müssen, dann rennen wir, aber sie springt gleich wieder vom Klo und sagt, sie muss nichts. Das geht drei, vier mal, dann hat sie irgendwann plötzlich "groß" in der Windel.
    Wo ich aufgrund eigener Erfahrungen mit unserer großen Tochter genau hinschauen würde, wäre der Fall, dass dann nicht die ganze Portion daneben geht, sondern sie sehr oft kleine Mengen Stuhl in der Unterhose hat. Das kann nämlich ein Zeichen für Verstopfung sein und das würde ich schnellstmöglich abklären und ggf. behandeln.

    Gibt es irgendetwas, womit ich den Lernprozess unterstützen kann? Ist es sehr ungewöhnlich, dass es so lange dauert, bis das funktioniert? (Ich meine damit nicht, dass ab und zu Unfälle passieren, aber dass es ständig schief geht...) Soll ich sie eher oft erinnern oder verunsichere ich sie damit? Sollte ich versuchen die Motivation zu erhöhen?

    Ich glaube, Du machst das schon prima. Da Deine Tochter ja von selbst oft auf die Toilette will, würde ich sie nicht erinnern, sondern selbstständig entscheiden lassen. Und gelassen reagieren, wenn es daneben geht, das ist echt wichtig. Umziehen, nicht großartig kommentieren, mehr nicht.
    Falls sie selbst noch so unsicher ist und deshalb so oft gehen möchte, weil sie "Angst" hat vor einer Panne (und nicht, weil sie den Vorgang gerade einfach spannend findet - das kannst Du ja vielleicht einschätzen?), würde ich ihr auch Mut machen, mal noch etwas abzuwarten und ihr sagen, dass es nicht schlimm ist, wenn dann mal was in die Hose geht - einfach, damit sie das Gefühl für "jetzt muss ich wirklich" besser verinnerlichen kann - wenn sie jede halbe Stunde ein paar Tröpfchen pinkelt, stelle ich es mir auch schwierig vor, die Blase gut zu spüren.
    Wenn sie nur aus Spaß und Neugierrde so oft gehen möchte, würde ich aber eher die Zähne zusammenbeißen und das mitmachen, im Kopf das berühmte Phasen-Mantra
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung


  6. Registriert seit
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    AW: Unfälle ohne Windel

    Danke für Eure Nachrichten. Wieder zurück zu Windeln möchte ich nicht, auch bei Höschenwindeln bin ich gerade skeptisch. Sie ist so stolz darauf ohne zu sein und grundsätzlich klappt es ja auch, nur eben mit sehr vielen Unfällen. Ein Notfallplan wäre es vielleicht, nachmittags einfach mehr in der Wohnung zu bleiben. Da ist sie vermutlich weniger abgelenkt, hat immer ein Klo in der Nähe und weniger Angst, etwas zu verpassen. Sie bewegt sich halt gerne viel, deshalb sind wir normalerweise immer draußen unterwegs.

    Über ein Belohnungssystem habe ich auch nachgedacht. Habe das noch nie gemacht, aber in diesem Fall würde es vielleicht die Aufmerksamkeit auf positive Weise mehr auf das Thema lenken. Danke für den Tipp, werde das mal probieren!


  7. Registriert seit
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    AW: Unfälle ohne Windel

    Liebe Stina, danke für die Antwort, habe sie eben erst gelesen.

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Ich habe in Deinem Text nicht ganz verstanden, ob das bei Euch ähnlich läuft, oder ob die Windel hier ein Vertipper war und Du die Unterhose meintest
    Ja, das war ein Vertipper. Es landet in der Unterhose.

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Wo ich aufgrund eigener Erfahrungen mit unserer großen Tochter genau hinschauen würde, wäre der Fall, dass dann nicht die ganze Portion daneben geht, sondern sie sehr oft kleine Mengen Stuhl in der Unterhose hat. Das kann nämlich ein Zeichen für Verstopfung sein und das würde ich schnellstmöglich abklären und ggf. behandeln.
    Nö, geht alles rein, keine Verstopfung.

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Ich glaube, Du machst das schon prima. Da Deine Tochter ja von selbst oft auf die Toilette will, würde ich sie nicht erinnern, sondern selbstständig entscheiden lassen. Und gelassen reagieren, wenn es daneben geht, das ist echt wichtig. Umziehen, nicht großartig kommentieren, mehr nicht.
    Falls sie selbst noch so unsicher ist und deshalb so oft gehen möchte, weil sie "Angst" hat vor einer Panne (und nicht, weil sie den Vorgang gerade einfach spannend findet - das kannst Du ja vielleicht einschätzen?), würde ich ihr auch Mut machen, mal noch etwas abzuwarten und ihr sagen, dass es nicht schlimm ist, wenn dann mal was in die Hose geht - einfach, damit sie das Gefühl für "jetzt muss ich wirklich" besser verinnerlichen kann - wenn sie jede halbe Stunde ein paar Tröpfchen pinkelt, stelle ich es mir auch schwierig vor, die Blase gut zu spüren.
    Wenn sie nur aus Spaß und Neugierrde so oft gehen möchte, würde ich aber eher die Zähne zusammenbeißen und das mitmachen, im Kopf das berühmte Phasen-Mantra
    Mir war das am Anfang auch wichtig, zu vermitteln, dass Unfälle nicht schlimm sind, und die Tagesmutter handhabt es auch so. (Einmal Aufspringen vom Töpfchen mit herunterlaufendem Pipi hat sie 2 Jahre das Töpfchen verweigern lassen). Sie findet es daher selbst überhaupt nicht schlimm, wenn es daneben geht (wir machen sie selbstverständlich sofort sauber, die volle Unterhose stört sie natürlich). Mittlerweile sage ich schon, dass es zwar nicht schlimm ist, wenn ein Unfall passiert, und man das erst üben muss, dass ich es aber besser finde, wenn sie ins Klo macht. Ich bin selber leider echt genervt von den Reinigungsaktionen auf Café-Toiletten.

    Ich glaube nicht, dass sie übermässig Angst vor der Panne hat; das häufige Aufs-Klo-gehen wollen kommt glaube ich einerseits durch meine Nachfragen, andrerseits spürt sie tatsächlich etwas, denn irgendwann passiert es ja dann. Habe gestern nochmal genau beobachtet und könnte mir vorstellen, dass sie wirklich einfach keine Lust hat auf dem Klo zu sitzen, weil alles andere so aufregend ist. Und der Weg aufs Klo ist bei uns ja leider immer recht weit und umständlich. Ganz am Anfang hat sie sich mal auf einem Spielplatz selbst hingehockt, das würde vielleicht besser funktionieren, ist für mich aber keine Lösung (denn da spielen ja Kinder, ich fänd es auch nicht so toll, wenn da andere einfach selbstverständlich hinkacken - dass es mal passiert, ist natürlich was anderes).

    Zum Abwarten ermutigen finde ich einen interessanten Gedanken. Da ich immer Angst vor den Unfällen habe, mache ich eher das Gegenteil - aber es stimmt, das Erspüren und Kontrollieren lernt man sicher besser, wenn man nicht sofort geht!

    SalutCaVa," Töpfchen to go" kannte ich nicht. Habe ich auch überhaupt keine Lust drauf... aber gut zu wissen, dass es das gibt. Ich schaue mir mal die Benutzung an, und wenn es nicht demnächst mal besser klappt, bin ich vielleicht auch zu desperate measures bereit
    Geändert von madamexx (07.05.2019 um 11:31 Uhr)


  8. Registriert seit
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    AW: Unfälle ohne Windel

    Hier ist ein netter Beitrag aus dem Blog des Kinderdoks:
    Alleine Pipi gehen – Kids and me 2.1

    Meine Ex-Schwiegermutter hat mich damals sehr angefeindet, da ich ein Sauberkeitstraining vor dem dritten Lebensjahr meines Sohnes rigoros ablehnte. Ihr Sohn (mein Ex-Mann) ging angeblich schon mit einem Jahr auf die Toilette.

    Trocken wurde mein Sohn mit 3 Jahren während eines Sommerurlaubes von jetzt auf gleich und von selbst. Und ohne Rückfälle.

  9. Avatar von PeggySue
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    AW: Unfälle ohne Windel

    Kinder sind nicht programmierbar, was bei dem einen funktioniert schlägt beim anderen fehl. Als Mutter darf man sich von anderen nicht unter Druck setzen lassen so wie man auch das Kind nicht unter Druck setzen sollte. Die diversen Tipps kann man sich anhören und das ausprobieren was einem für das eigene Kind passend erscheint. Egal ob Stoffwindel oder Pampers, das eine Kind stört es wenn es die geringste Nässe spürt, das andere rennt mit vollgekackter Windel rum bis der Po dem eines Pavians gleicht. Was macht man wenn das Kind eigentlich sauber ist aber das "große Geschäft" stehend und nicht sitzend erledigen möchte? Heute lachen wir drüber
    Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.

    Enkelkinder sind die Entschädigung dafür, dass wir alt werden.

    Rolling-"IT'S ONLY ROCK 'N ROLL BUT I LIKE IT"-Stones



  10. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Unfälle ohne Windel

    Zitat Zitat von Mostrich Beitrag anzeigen
    eher erziehungssache, da grundsätzlich eine andere einstellung dazu unterwegs war.
    kind kann sitzen, kann also auch auf dem pott, später klo sitzen.
    vor allem selbstständigkeit wurde gefördert.
    heute verlernen sie ja fast das laufen -werden fast nur noch gefahren etc..
    Sauber sein - also nicht das Kind einfach jede Stunde auf den Pott setzten - ist auch eine Gehirnreifeleistung. Und es ist medizinisch gesehen völlig ok, wenn ein Kind bis zum 6. (!!) Lebensjahr dazu braucht, seine Ausscheidungen unter Kontrolle zu haben. Das hat mit Selbständigkeit wenig zu tun.

    Meine ältere Tochter war etwas über drei Jahre, als sie sauber wurde. Ohne Unfälle. Die jüngere wollte mit 2,5 Jahren keine Windeln mehr, hatte aber viele Pinkelunfälle. Da ist mir wickeln lieber.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne

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