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  1. Registriert seit
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    AW: Tochter (12) mit Angststörung/Panikattacken

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Das finde ich einen total wichtigen Aspekt. So eine Diagnose kann total entlastend sein. Ich habe es bei Aspies erlebt (deutlich jünger, da war es wahnsinnig entlastend für die Eltern, dass das Kind eben nicht so ist, weil sie alles falsch gemacht haben, sondern dass es einfach so ist), ich habe es bei meinem eigenen Kind mit einer massiven LRS erlebt - diese unglaubliche Erleichterung, nicht dumm oder faul zu sein, sondern es mit dieser einen Sache einfach viel schwerer zu haben als die Klassenkameraden.

    Insofern finde ich schon gut, wenn Ihr das im Hinterkopf behaltet.
    Den Zusammenhang zwischen einer Krankheitsdiagnose des Kindes und der Entlastung der Eltern finde ich ziemlich zynisch!
    Es gibt noch mehr zwischen "das Kind ist krank, ich kann nichts dafür" und "ich habe alles falsch gemacht, deshalb hat mein Kind Probleme". Genauso wie es noch mehr gibt zwischen "dumm oder faul" und "LRS". Was sind denn das für Argumente?

  2. Avatar von Kitty_Snicket
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    AW: Tochter (12) mit Angststörung/Panikattacken

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Die Menschheit besteht aber nicht nur aus Durchschnittsmenschen mit durchschnittlichen Eigenschaften, sondern die Enden der Gaußschen Normalverteilung können weit reichen. Sollte dies die Ursache sein, wäre es wichtig, ihr zu vermitteln, dass dies kein Defizit ist, sondern ihre prsönlichen Eigenheiten, die viele gute Auswirkungen mitbringen (im Gegensatz zu einer Krankheit), sofern man diese Eigenheiten gut kennt und für sich einsetzen kann.
    Seh ich genauso. (Und, wie es die Ärztin ausdrückte: wir sind alle irgendwo auf einem Spektrum )
    Bloß ... mir fällt jetzt kein besserer Vergleich ein, aber es ist ein Unterschied zwischen "Ich bin eher faul und nicht besonders sportlich" und "Ich bin Spastikerin" - weil in einem Fall kann man, wenn man will, trotzdem noch trainieren und vermutlich sehr ähnliche Ergebnisse erzielen wie die Peer Group.
    In letzterem Fall nicht. (Und das verbuche ich nicht unter Versagen.)
    Sondern es geht darum, wie die jeweiligen Möglichkeiten gesteckt sind.
    Wenn ich weiß, bei mir ist aufgrund meiner Veranlagung ab einem gewissen Punkt Ende Gelände, kann ich doch damit gut arbeiten.

    Diagnose = Krankheit kann ich allerdings nicht unterscheiden. Eben, weil ich Aspies nicht als gestört oder krank empfinde. Sie entsprechen halt nicht der Norm (was immer auch DIE sein sollte, denn soviele Menschen, die ihr überwiegend entsprechen, kenne ich nun auch nicht).
    Mich interessiert, wie umgehen mit der Diskrepanz zwischen "das tun 99% aller 12Jährigen" und "was tut meine Tochter" - so zum Beispiel.

    Und ja, das kann _sehr_ entlastend sein. Sonst bohr ich vermutlich bis zum St. Nimmerleinstag, ob sie jetzt diese Probleme hat, weil ich im März 2012 eine halbe Stunde zuwenig zugewandt war, oder ihr nicht die richtigen, pädagogisch wertvollen Gerichte/Bücher/Filme/Hobbys/... aufoktroyiert habe, oder oder oder.

    Sondern: okay, sie mag nur bestimmtes Essen (was sich z.B. am Teller auch nicht berühren darf) - sie ist nicht pitzelig, wenn sie XYZ nicht mag, sondern die Konsistenz/der Geschmack sind wirklich unerträglich (es würde auch erklären, warum sie sich auf ein halbes Dutzend 'sicherer' Sachen konzentriert, die sie kennt).
    Und: sie ist nicht verzogen, weil sie sich an Neues nicht begeistert herantraut, und nicht soziopathisch, wenn sie mit Leuten nicht zurechtkommt.
    Et cetera ...
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  3. Registriert seit
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    AW: Tochter (12) mit Angststörung/Panikattacken

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Den Zusammenhang zwischen einer Krankheitsdiagnose des Kindes und der Entlastung der Eltern finde ich ziemlich zynisch!
    Es gibt noch mehr zwischen "das Kind ist krank, ich kann nichts dafür" und "ich habe alles falsch gemacht, deshalb hat mein Kind Probleme". Genauso wie es noch mehr gibt zwischen "dumm oder faul" und "LRS". Was sind denn das für Argumente?
    Ich weiß nicht, was daran zynisch ist. Wenn Du als Eltern (oder Lehrer, oder Erzieher) bei einem Kind erzieherisch oder lehrend das machst, was Du eigentlich bei allen machst, und das bei allen funktioniert, nur bei dem einen Kind nicht, weil dieses Kind eben (sagen wir mal aus genetischen, hirnorganischen, welchen unbeeinflussbaren Gründen auch immer) anders tickt, und dann sagt Dir irgendwann jemand, dass Du nichts falsches gemacht hast, dann ist das entlastend. Bei dem Aspie, den ich da kannte, war es so, dass der einfach im Kindergarten als extrem schlecht erzogenes Kind galt - dabei haben sich die Eltern mit dem abgearbeitet wie blöde, jedes "normale" Kind wäre da ein wohlerzogenes Kind gewesen. Das hat doch nichts mit Zynismus zu tun, wenn das entlastend ist. Und wenn man dann lernt, dass man es bei diesem Kind eben evtl. anders machen muss, mit dem anders umgehen muss, und dass dann manches funktioniert, was vorher eben nicht ging.

    Und das mit dem "dumm und faul" kam aus dem Mund meines 7-jährigen Sohnes. Bzw. die Aussage: "und ich dachte, ich bin einfach nur dumm", das mit dem "faul" kam von den Lehrern. Er bekam am Tag der Diagnose-Verkündung hohes Fieber. Hinterher sagte er: "Ich hatte so eine Panik, dass da rauskommt, dass ich einfach nur dumm bin."

    Und natürlich ist das ein Kontinuum. Aber wie Kitty schon sagt - es hilft halt zu wissen, wo man auf der Gauss-Kurve liegt und was erreichbar ist. Und wenn Du, wie z. B. mein Sohn, von der Lese- und Schreibfähigkeit eben auf der 10-er Perzentile liegst, und von der allgemeinen Intelligenz auf der 85-er, dann sagt das eben schon was aus, Kontinuum hin oder her.

    Kitty, ich kann das, was Du sagst, voll unterschreiben.
    Geändert von Tigerente (13.09.2019 um 09:54 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Tochter (12) mit Angststörung/Panikattacken

    Zitat Zitat von Kitty_Snicket Beitrag anzeigen
    Seh ich genauso. (Und, wie es die Ärztin ausdrückte: wir sind alle irgendwo auf einem Spektrum )
    Bloß ... mir fällt jetzt kein besserer Vergleich ein, aber es ist ein Unterschied zwischen "Ich bin eher faul und nicht besonders sportlich" und "Ich bin Spastikerin" - weil in einem Fall kann man, wenn man will, trotzdem noch trainieren und vermutlich sehr ähnliche Ergebnisse erzielen wie die Peer Group.
    In letzterem Fall nicht. (Und das verbuche ich nicht unter Versagen.)
    Sondern es geht darum, wie die jeweiligen Möglichkeiten gesteckt sind.
    Wenn ich weiß, bei mir ist aufgrund meiner Veranlagung ab einem gewissen Punkt Ende Gelände, kann ich doch damit gut arbeiten.
    Guten Morgen Kitty,

    ich meinte etwas anderes: bei deiner Tochter ist noch gar nicht klar, was die Ursache ist und solange würde ich das neutral sehen und nicht als Krankheit oder eine Schwäche, mit der sie nicht mithalten kann im Vergleich zu anderen.

    Eine Reizsensibilität zB ist einfach ein Persönlichkeitsmerkmal ohne Bewertung. Dieses Merkmal kann negative Auswirkungen haben, wenn man seine Reizempfindlichkeit ignoriert, aber auch gute Auswirkungen, weil einem bestimmte Sachen leichter fallen als andere. Es ist keine Schwäche, die besonderer Förderung bedarf.

    Ich fände es schade, wenn ihr im Moment suggeriert würde, dass sie nicht mithalten kann und deshalb etwas mit ihr nicht stimmen könnte, wenn die Erklärung auch eine ganz andere sein könnte.


  5. Registriert seit
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    AW: Tochter (12) mit Angststörung/Panikattacken

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Eine Reizsensibilität zB ist einfach ein Persönlichkeitsmerkmal ohne Bewertung. Dieses Merkmal kann negative Auswirkungen haben, wenn man seine Reizempfindlichkeit ignoriert, aber auch gute Auswirkungen, weil einem bestimmte Sachen leichter fallen als andere. Es ist keine Schwäche, die besonderer Förderung bedarf.
    Aber es ist eine Eigenschaft, von der es wichtig ist zu wissen, dass man sie hat. Und es kann auch hilfreich sein, wenn man weiß, dass es eben "nur" diese Eigenschaft ist, und nicht noch andere Dinge. Bei uns wurden aufgrund des Drängens von Lehrerseite (da war es gerade Mode, hinter allem AD(H)S zu vermuten) beide Kinder "durch die diagnostische Mühle gedreht", beide haben das eher als nette Vormittage empfunden, wo sie nicht in die Schule mussten und Rätsel lösen und mit jemandem spielen durften. Heraus kam, was wir vorher wussten (nämlich auch nur in beiden Fällen eine gewisse "Reizoffenheit", aber nix mit AD(H)S, außerdem in einem Fall massive LRS, im anderen Fall Hochbegabung.). Aber wenn man das durch Profis untermauern kann, wird es einem wenigstens geglaubt.

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Ich fände es schade, wenn ihr im Moment suggeriert würde, dass sie nicht mithalten kann und deshalb etwas mit ihr nicht stimmen könnte, wenn die Erklärung auch eine ganz andere sein könnte.
    Aber das tut Kitty doch gar nicht.


  6. Registriert seit
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    AW: Tochter (12) mit Angststörung/Panikattacken

    Zuerst: Super, dass es besser geht!

    Das hier halte ich für wichtig:

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Aspie-Spektrum? Nun mal langsam mit den Pferden.

    Ich schätze, deine Tochter ist vor allem reizsensibel. Das heißt, es sie kostet mehr Energie als der Durchschnittsmensch, Reize zu sortieren und zu verarbeiten (Schule, Feste, etc). Als Teenie spürt man diesen Energieaufwand noch nicht täglich, da grundsätzlich viel Energie da ist und sie evtl. noch keine Erfahrung hat, in sich zu spüren, Situationen zu bewerten und sich zu regulieren. Es könnte deshalb zu diesem Kollaps aus Angst und Depression gekommen sein.

    Du hast selbst die sehr wichtige Info einfließen lassen, dass deine Tochter sensibel ist.

    Bei allem, was da gerade an Neuem auf dieses sensible Wesen einprasselte, war ihr System wohl schlicht überfordert und forderte Anpassungszeit ein.

    Ich würde denken, da ist ein ruhiger Gegenpol dringend notwendig.

    Die Freizeitgestaltung klingt aber auch sehr vielseitig und abwechslungsreich. Ob das so gut zu ihrer Art passt?

    In Verbindung mit den noch aktuellen Problemen wäre die Konzentration auf Reiten, Pferde evtl. hilfreich.
    Gibt es bei euch therapeuthisches Reiten? Könnte sie da nicht nur reiten, sondern nach und nach als Helfer eine Aufgabe finden, so mehr Zeit bei Pferden verbringen?
    Oder eine Reitbeteiligung bekommen und somit etwas Verantwortung für das Tier übernehmen? Durch mehr Zeit intensivere Bindung entstehen lassen?
    So ein vertrautes Tier erdet und ist ein guter Zuhörer. Und verschafft positive Erlebnisse. Entspannung.
    Wäre etwas in der Art für euch denkbar?

    Mehr Regelmäßigkeit und weniger Action?

  7. Avatar von Kitty_Snicket
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    AW: Tochter (12) mit Angststörung/Panikattacken

    Sorry Lizzy, ich hab die Antwort da verpennt.
    Ja, das mit sensibel und Gegenpol stimmt - ich hab auch gesehen, wieviel schon Herr Snicket (der nicht der Kindsvater ist), da bewirkt hat. Der ist echt ein Fels in der Brandung und hat es weitestgehend geschafft, dass sie an viele Dinge mit viel mehr Selbstbewusstsein rangeht, sie auch schafft, generell ruhiger wird - alles insgesamt sehr stabilisierend.

    Was für mich immer noch das Zauberwort ist - darauf können wir aufbauen.

    Und nein, sie ist garnicht so der Hansdampf in allen Gassen, das haben wir eh auch schon letztes Jahr bemerkt, als sie zwei Hobbys gecancelt hat. In Verbindung mit den hierzulande langen Schultagen und gesteigertem Pensum war das einfach zuviel. Ansonsten machen wir eigentlich eh nix - einmal pro Woche radfahren, ein-zweimal pro Monat noch was wie schwimmen, bisschen wandern, Schwiegermutter besuchen. Ist aber eher weniger als mehr und sehr sporadisch.

    Reiten wäre tatsächlich super, daran habe ich auch schon gedacht - bzw. mithelfen beim Tiereversorgen. Wir haben auch Freunde mit Pferd(chen) - vielleicht lässt sich da was organisieren. Es ist hauptsächlich eine Frage der Zeit, ich arbeite zwar nicht mehr VZ, aber die Freunde halt schon!
    Ansonsten ist es eine Frage des Geldes - könnte ich Stunden kaufen, ginge da eh weitaus mehr. Gut, vielleicht nächstes Jahr, im Moment ist sie eh noch nicht komplett so weit.
    Aber sie geht drei Stunden pro Tag in die Schule - manchmal kürzt sie sie in der Bibliothek ab, das ist aber okay für mich. Sie will auch, glaube ich, die Stunden wieder mehr variieren, nicht nur Lieblingsfächer, sondern wieder mehr 'wichtige' bzw. neue.
    Gestern hab ich mich extrem geärgert und bin mir immer noch nicht sicher, ob ich übertreibe. Ich sollte sie eigentlich in die Schule bringen, sie meinte dann aber, sie braucht zur ersten Stunde nicht kommen. Ich - wieso, das ist doch Drama/Theater.
    Sie: Ja, aber der Lehrer hat gesagt, wenn ich nicht mitmache, kann ich nicht mehr kommen.
    Ich: ... Echt? Es war doch vereinbart, dass du einfach zu Stunden gehst und auch nur zuschauen kannst.
    Sie: Ja, aber er hat gesagt, ohne Mitarbeit falle ich durch.
    Ich (innerlich auf 10000) - okay, willst du es probieren oder willst du die Stunde für heute auslassen? Ich rede nochmal mit den Ansprechpersonen in der Schule. (Dabei haben wir es belassen, sie meinte dann das mit den neuen Herausforderungen, siehe oben.)

    Ich mein, das pack ich grad nicht. Die Lehrer sind alle instruiert, nix zu kommentieren, einfach Hallo sagen, Kind mitmachen lassen, wo geht, that's it (halten sich auch dran). Der Trottel hat scheinbar das Memo nicht bekommen
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  8. Avatar von brighid
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    AW: Tochter (12) mit Angststörung/Panikattacken

    liebe kitty, ich finde es ermutigend wie ihr das handhabt. auch mit kleinen rückschritten.

    aber wie ihr der jungen frau beisteht und es einen weg findet.


    ich habe gerade ein bild vor augen.

    als kinder haben wir von dem bach, der hinterm haus entlang floss, auch mal kleine gräben gezogen. und wenn du dann siehst, wie das wasser, das vorher gestaut war, dann langsam sich im neuen bachbett seinen weg findet- irgendwie habe ich dieses bild gerade vor meinem inneren auge.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


  9. Registriert seit
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    AW: Tochter (12) mit Angststörung/Panikattacken

    Liebe Kitty,

    leider kann ich dir inhaltlich keinen Input bieten, dafür aber die besten Wünsche und viel Kraft für deine Tochter, dich und deinen Mann.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.


  10. Registriert seit
    15.04.2006
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    301

    AW: Tochter (12) mit Angststörung/Panikattacken

    Zitat Zitat von Kitty_Snicket Beitrag anzeigen
    Gestern hab ich mich extrem geärgert und bin mir immer noch nicht sicher, ob ich übertreibe...
    Ich (innerlich auf 10000) - okay, willst du es probieren oder willst du die Stunde für heute auslassen? Ich rede nochmal mit den Ansprechpersonen in der Schule. (Dabei haben wir es belassen, sie meinte dann das mit den neuen Herausforderungen, siehe oben.)

    Ich mein, das pack ich grad nicht. Die Lehrer sind alle instruiert, nix zu kommentieren, einfach Hallo sagen, Kind mitmachen lassen, wo geht, that's it (halten sich auch dran). Der Trottel hat scheinbar das Memo nicht bekommen
    Liebe Kitty,
    ich würde es einfach dabei belassen, dass deine Tochter diesen Kurs auslässt.
    Mit deiner heftigen Reaktion bringst du doch wieder Druck rein und sie hat sich doch schon entschieden, wie sie mit der Reaktion des Lehrers umgehen möchte.
    Ich denke, es gibt einfach Kurse, wie z. B. Mannschaftssport oder Theater, die sind nur richtig gut, wenn alle Teilnehmenden auch wirklich Teil davon und möglichst immer anwesend sind.
    Das macht doch für deine Tochter auch wieder Stress und schadet ihrem Selbstvertrauen wenn sie das spürt.
    Ich würde darauf setzen, dass es in der Schule andere Möglichkeiten gibt, wieder stärker zu werden und sie diese finden wird, ohne deinen Kampf in der Schule.
    Liebe Grüße Walnuss

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