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  1. Avatar von brighid
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    AW: Familiensituation unerträglich

    ohne konzertierte aktion beider eltern, gemeinsam- wird da überhaupt nichts funktionieren.
    da müsst ihr euch schon einig sein.

    das ist die erste baustelle! holt euch hilfe. aber für euch. sonst verliert ihr euch als paar auch noch.
    vielleicht haben ja auch seine geschwister noch die eine oder ander idee.


    a) ja, er hat ein recht auf ausbildung. dazu sind eltern verpflichtet- aber sie sind nicht verpflichtet wenn er diese ausbildung willkürlich aufs spiel setzt- da lasst euch bitte beraten!!! jugendliche, heranwachsende haben da durchaus eine mitwirkungspflicht!!

    b) stellt ihn auf eigene beine.
    von alleine und nur mit gut-zureden- wird das nichts.
    weniger reden- mehr aktion. ankündigung und durchziehen.



    meine einstellung dazu.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  2. Avatar von schafwolle
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    AW: Familiensituation unerträglich

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    es ist schlicht und ergreifend BEQUEM
    Vielleicht hast Du recht mit dieser simpel klingenden Begründung - ich
    habe aber die Frage nicht umsonst an die TE selbst gerichtet.


    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Ja, er darf spüren, dass es Zeit ist loszuziehen. Ich würde aber immer so agieren, dass er sich unterstützt fühlt.
    Das fände ich auch ganz wichtig.

    Und sollte er in absehbarer zeit "die Kurve kriegen", dann wäre die
    Hinwendung zur Familie mit weniger Hemmschwellen verbunden.


    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    soll er zusehen, wo er unterkommt
    er hat garantiert freunde bei denen er eine zeitlang unterkommen kann, wenn nicht gibt es obdachlosenheime
    Ich schätze die TE nichts so ein, dass sie ihren Sohn auf diese Art
    und Weise in sein eigenständiges Leben entlassen würde. Ich könnte es
    auch nicht.


    Liebe TE,

    auch wenn Euer Sohn bereits 18 ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass
    Dir das Jugendamt einen zeitnahen Termin beim dortigen Psychologen
    verwehren würde. Du brauchst jemanden, der einen Blick von außen auf
    die Situation wirft.

    Habt Ihr selbst (also Du und Dein Mann) überhaupt keinen Erklärungsansatz
    für das Verhalten und vor allem für die komplette Kommunikationsverweigerung
    Eures Sohnes?

  3. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Familiensituation unerträglich

    Das Jugendamt verwehrt den Termin nicht, nur muss der junge Erwachsene sich selbst kümmern und das wollen!. Das gilt auch für den Psychologen.
    Wenn er nicht will und dann nicht mitkommt? Wer zahlt beim Psychologen dann das Honorar?

    Es wäre sicherlich anders, hätten Eltern und Sohn einen guten Draht zueinander. Mit der oben geschilderten Situation, halte ich es für notwendig, dass der junge Mann selbst Hilfe will.

    Allerdings können die Eltern sich beraten lassen, z.B. Bei einer Beratungsstelle.

    „Eternal peace is probably overrated“ Klaus - The Umbrella Academy


  4. Registriert seit
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    AW: Familiensituation unerträglich

    Damit das Jugendamt irgendwelche "Maßnahmen" einleiten kann, dazu gehören durchaus auch moderierte, regelmäßige Gespräche zwischen Eltern und Kindern, muss ein Antrag auf Hilfe zur Erziehung gestellt werden. Bei Minderjährigen kein Problem, das machen die Eltern.
    Läuft eine Hilfemaßnahme ohnehin schon, dann kann sie auf Antrag über das 18.te Lebensjahr hinaus verlängert werden. Bis 25 auch, da müssen aber schon bestimmte Gründe vorliegen.

    Ein Beratungsgespräch bei einem "noch nicht bekannten" jungen Erwachsenen, um eine Krise etwas aufzudröseln und ggfs Ansprechpartner zu nennen, die dauerhaft weiterhelfen können wäre garantiert drin, dazu muß der Sohn aber auch wollen. Und der will ja im Moment nichts ausser seiner Ruhe, scheint mir.

    Ich würde mir als Eltern Rat suchen. So Unrecht hat der Ehemann der TE nämlich nicht, wenn er sagt, wir haben alles getan. Vielleicht wäre es ein Fortschritt, wenn sich zumindest die Eltern einig wären, wie sie mit der Situation umgehen können.

  5. Avatar von ereS
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    AW: Familiensituation unerträglich

    hier mal ein link fuer eine unterstuetzung
    nennt sich hilfe fuer junge volljaehrige
    Hilfe fur junge Volljahrige beantragen - Serviceportal Baden-Wurttemberg
    das auge der moderatoren ist ueberall...


  6. Registriert seit
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    AW: Familiensituation unerträglich

    Hallo Generationslose,
    wäre es eine Handlungsmöglichkeit, wenn ihr die Küchen- und Kellertür abschliesst und auch alle Alkoholika im Haus und alle Knabbersachen in ein verschlossenes Zimmer stellt ? Mit schriftlicher Ansage an den Sohn, dass das so bleibt, wenn er sich nicht an Regeln hält und dass die Zimmer erst wieder geöffnet werden, nachdem er sich drei Monate lang an Regeln gehalten hat ?

    Also - er bekommt kein Essen mehr. Und zu den Regeln gehört auch, daß sein Zimmer hygienisch ist - ob er in Bettwäsche schläft, die sechs Monate nicht gewechselt wurde ist mE seine Entscheidung - aber keine schimmeligen Essensreste auf dem Boden, kein vergossener Alkohol der im Teppich trocknet.

  7. Avatar von Sneek
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    AW: Familiensituation unerträglich

    Zitat Zitat von allesch Beitrag anzeigen
    Hallo Generationslose,
    wäre es eine Handlungsmöglichkeit, wenn ihr die Küchen- und Kellertür abschliesst und auch alle Alkoholika im Haus und alle Knabbersachen in ein verschlossenes Zimmer stellt ? Mit schriftlicher Ansage an den Sohn, dass das so bleibt, wenn er sich nicht an Regeln hält und dass die Zimmer erst wieder geöffnet werden, nachdem er sich drei Monate lang an Regeln gehalten hat ?

    Also - er bekommt kein Essen mehr.
    Du hast gelesen, dass er genug Geld zur Verfügung hat?


  8. Registriert seit
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    AW: Familiensituation unerträglich

    Wenn jemand bei Euch jeden Tag zu Mittag kocht und man für ihn das übrig gebliebene in den Kühlschrank tut, dann finde ich das nett. Aber ansonsten kann man aufpassen, dass nichts im Haus ist, was er gerne isst oder mit nimmt. Das müsst ihr dann eben jeden Tag frisch kaufen. Viele Sachen schmecken erst, wenn sie zubereitet sind. Er wird sich schon nicht Reis oder Butter mitnehmen.

    Alkohol gibt es keinen im Haus (oder wird weggeschlossen). Er hört sich nicht aggressiv an, einfach nur unkommunikativ.

    Kann man ihn so noch ein/zwei Jahre ertragen? Er wird wohl eher seine Ausbildung fertig machen, wenn er noch bei Euch wohnt. Wie lange dauert es denn noch?

  9. Avatar von schafwolle
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    AW: Familiensituation unerträglich

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Allerdings können die Eltern sich beraten lassen ...
    Das meinte ich auch in meinem Beitrag # 22.
    War wohl ein bisschen missverständlich ausgedrückt.


    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Er hört sich nicht aggressiv an, einfach nur unkommunikativ.
    Nun ja, zwischen nicht gerne oder wenig reden und kompletter
    Kommunikationsverweigerung liegen Welten.

    Letzteres sehe ich als passiv-aggressiv an.

  10. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Familiensituation unerträglich

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen

    Alkohol gibt es keinen im Haus (oder wird weggeschlossen). Er hört sich nicht aggressiv an, einfach nur unkommunikativ.

    Kann man ihn so noch ein/zwei Jahre ertragen? Er wird wohl eher seine Ausbildung fertig machen, wenn er noch bei Euch wohnt. Wie lange dauert es denn noch?
    Es geht nicht darum, ob er aggressiv ist. Seine Familie, insbesondere seine Mutter leidet unter seinem Verhalten. Soll sie weiter leiden?

    Allerdings ist es auch ihre Verantwortung, ihr leiden zu verringern oder ihre Situation zu verändern. Ihm geht es ja gut so. Er bekommt gekocht, Benzingeld, kann kommen und gehen wann er will, kann sein Zimmer einsauen, etc.

    „Eternal peace is probably overrated“ Klaus - The Umbrella Academy
    Geändert von xanidae (08.03.2019 um 07:53 Uhr)

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