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  1. Inaktiver User

    AW: Erziehungsstile vereinen- aber WIE?

    ch glaube diese aus einer Flasche Trink Aktion war eher darauf gemünzt, dass es meinem freund zu viel Aufwand ist, wenn wir bei einem Ausflug unterwegs sind, und dann eben in meinem Rucksack 3 statt nur einer Flasche sind, und am Ende seine Kamera nicht reinpasst.
    Aha.
    Es geht also gar nicht um eine Erziehungsfrage, sondern um SEINE Bequemlichkeit.
    Selbstverständlich nimmt man zwei Rucksäcke mit. (Ja, finde ich bei 2 Erwachsenen tatsächlich selbstverständlich). Soll er bitte auch was tragen, weshalb nur du? Muss er jetzt ja auch, wenn er mit seiner Tochter einen Ausflug macht.

    Was mich zum nächsten Punkt bringt: seine Erwartungen an die "neue Frau des Haushaltes": habt ihr geklärt, dass jeder von euch nach dem Zusammenzug zu 50% für Haushalt, Kinderbetreuung, Alltagsorganisation, Familienmanagement zuständig sein wird? Oder erwartet er (implizit oder explizit), dass er diesen ganzen Part grossmehrheitlich auf dich auslagern kann?
    Die Sache mit der Flasche bzw. dem Rucksacktragen erweckt in mir den leisen Verdacht, dass er sich vorstellt, dass er solche Dinge ab sofort einfach dir überlassen kann.

    Wenn jemand Fisch WIRKLICH einfach nicht mag, dann soll er keinen essen. Auch da seh ich kein Problem. Entweder, du und dein Sohn esst halt nur Beilagen, wenn dein Partner mal Fisch zubereitet, oder ihr bratet euch eine Wurst dazu. Wo ist das Problem?

  2. Inaktiver User

    AW: Erziehungsstile vereinen- aber WIE?

    Guck mal, wie sich der Kreis schließt durch deine Erläuterungen:
    Die Kleine mag nicht alleine auf einem Stockwerk schlafen, aus Angst, "dass sie jemand klaut" - während der Vater Angst hat, dass man ihm die Kleine tatsächlich klaut. Das Kind spiegelt da die Angst des Vaters.
    Guter Punkt.

    Noch eine Frage: stand eigentlich je zur Debatte, dass der Zusammenzug auch in deinem Haus geschehen könnte? Oder war von Anfang an quasi gesetzt, dass du zu ihm ziehst - und wenn ja, warum?

  3. Inaktiver User

    AW: Erziehungsstile vereinen- aber WIE?

    Klingt das alles wirklich nach einer guten Idee??

    Trinkflaschen in DEINEM Rücksack... seine Kamera kann er selbst tragen. Den Aufriß verstehe ich nicht...

    Der sucht eine Haushalthilfe oder?

  4. Inaktiver User

    AW: Erziehungsstile vereinen- aber WIE?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Klingt das alles wirklich nach einer guten Idee??

    Trinkflaschen in DEINEM Rücksack... seine Kamera kann er selbst tragen. Den Aufriß verstehe ich nicht...

    Der sucht eine Haushalthilfe oder?
    Er sucht auch eine die ihm mit den Problemen wg seiner ex hilft.
    Aber da hat jeder sein eigenes Päckchen zu tragen.

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    AW: Erziehungsstile vereinen- aber WIE?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jo, klasse. Du bist aber doch genauso !
    Euch trennen gerade mal 500 Meter. Das sind wieviel Häuser?
    Da kann jeder bequem hin und herlaufen. Aber auf teufelkommraus soll jetzt zusammen gezogen werden.
    Damit du Geld sparst ! Dafür schmeißt du zwei Parteien zusammen, wo noch nichts geklärt ist.
    Das mit dem trinken aus der Flasche ist das kleinste Problem, da bin ich sogar bei dir.
    Alles andere wiegt doch um einiges schwerer. Sorgen du dafür das dein ex sich mehr um den kleinen kümmert und er soLL sich mit seiner ex auseinander setzen. Das liegt doch über euch.
    Ich bin genauso??
    Nee, sehe ich anders. Aber das liegt wohl im Auge des Betrachters.

    Wir haben das projekt erst angegangen, als auch von der Tochter kam "sag es nicht Mama, aber von mir aus können wir das machen". Es wird Rückschläge geben. Immer wieder.
    Aber ich glaube nicht, dass wir voreilig sind.

    Die Ex-Akten können wir nicht ändern. Wir können nur unser Leben und unsere Zukunft beeinflussen.

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    AW: Erziehungsstile vereinen- aber WIE?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Guter Punkt.

    Noch eine Frage: stand eigentlich je zur Debatte, dass der Zusammenzug auch in deinem Haus geschehen könnte? Oder war von Anfang an quasi gesetzt, dass du zu ihm ziehst - und wenn ja, warum?
    Mein Haus ist leider zu klein. Besser ausgestattet - aber der Platz fehlt. Und Anbauen ist leider nicht möglich (Bebauungsplan...)
    ich hatte sehr mit dem gedanken gespielt, ein gemeinsames, neutrales Heim zu suchen.
    Ist aber leider in der gegend nicht möglich, der Wohnungsmarkt ist absolut übersättigt.

  7. Inaktiver User

    AW: Erziehungsstile vereinen- aber WIE?

    Der sucht eine Haushalthilfe oder?
    Der Verdacht drängt sich irgendwie auf ...

    Wenn er nicht erwarten würde, dass sie ab sofort die Kocherei gänzlich übernimmt, wäre auch die Tatsache, dass sie keinen Fisch isst, kein Thema. Denn wenn er kochen würde, könnte er ja Fisch kochen. Wenn er aber erwartet, dass sie immer kocht, befürchtet er vielleicht, dass es dann nur noch das gibt, was sie mag, und er keinen Fisch mehr bekommt.

    Auch wenn "nicht Zusammenziehen" als Ratschlag nicht erwünscht ist: komme ich trotzdem damit. Lasst es bleiben.

    eizmm, weiter vorne brachte jemand den Vorschlag, ob eine Untervermietung eines Zimmers in deinem Haus möglich wäre, um deine finanzielle Lage zu verbessern und trotzdem in deinem Haus wohnen zu bleiben. Du hast darauf geschrieben, dass du das nicht möchtest, da dein Sohn und du eure Abläufe und Gewohnheiten habt und es euch schwer fallen würde, mit jemand Aussenstehendem zusammenzuwohnen.
    --> Das gilt in noch viel grösserem Masse für deinen Zusammenzug mit deinem Freund. Die Tatsache, dass ihr ein Paar seid, macht es nicht wesentlich leichter. Im Gegenteil, oftmals wird es dadurch schwieriger, weil wesentlich mehr Emotionen involviert sind.

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    AW: Erziehungsstile vereinen- aber WIE?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aha.
    Es geht also gar nicht um eine Erziehungsfrage, sondern um SEINE Bequemlichkeit.
    Selbstverständlich nimmt man zwei Rucksäcke mit. (Ja, finde ich bei 2 Erwachsenen tatsächlich selbstverständlich). Soll er bitte auch was tragen, weshalb nur du? Muss er jetzt ja auch, wenn er mit seiner Tochter einen Ausflug macht.

    Was mich zum nächsten Punkt bringt: seine Erwartungen an die "neue Frau des Haushaltes": habt ihr geklärt, dass jeder von euch nach dem Zusammenzug zu 50% für Haushalt, Kinderbetreuung, Alltagsorganisation, Familienmanagement zuständig sein wird? Oder erwartet er (implizit oder explizit), dass er diesen ganzen Part grossmehrheitlich auf dich auslagern kann?
    Die Sache mit der Flasche bzw. dem Rucksacktragen erweckt in mir den leisen Verdacht, dass er sich vorstellt, dass er solche Dinge ab sofort einfach dir überlassen kann.

    Wenn jemand Fisch WIRKLICH einfach nicht mag, dann soll er keinen essen. Auch da seh ich kein Problem. Entweder, du und dein Sohn esst halt nur Beilagen, wenn dein Partner mal Fisch zubereitet, oder ihr bratet euch eine Wurst dazu. Wo ist das Problem?
    Plan ist es, einen gemeinsamen haushalt zu führen. Zusammen. Mit allen Pflichten. er ist ein Vorzeige papa, Manchmal in meinen Augen zu perfekt und überambitioniert.
    Er sucht definitiv keine Haushaltshilfe.

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    AW: Erziehungsstile vereinen- aber WIE?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Verdacht drängt sich irgendwie auf ...

    Wenn er nicht erwarten würde, dass sie ab sofort die Kocherei gänzlich übernimmt, wäre auch die Tatsache, dass sie keinen Fisch isst, kein Thema. Denn wenn er kochen würde, könnte er ja Fisch kochen. Wenn er aber erwartet, dass sie immer kocht, befürchtet er vielleicht, dass es dann nur noch das gibt, was sie mag, und er keinen Fisch mehr bekommt.

    Auch wenn "nicht Zusammenziehen" als Ratschlag nicht erwünscht ist: komme ich trotzdem damit. Lasst es bleiben.

    eizmm, weiter vorne brachte jemand den Vorschlag, ob eine Untervermietung eines Zimmers in deinem Haus möglich wäre, um deine finanzielle Lage zu verbessern und trotzdem in deinem Haus wohnen zu bleiben. Du hast darauf geschrieben, dass du das nicht möchtest, da dein Sohn und du eure Abläufe und Gewohnheiten habt und es euch schwer fallen würde, mit jemand Aussenstehendem zusammenzuwohnen.
    --> Das gilt in noch viel grösserem Masse für deinen Zusammenzug mit deinem Freund. Die Tatsache, dass ihr ein Paar seid, macht es nicht wesentlich leichter. Im Gegenteil, oftmals wird es dadurch schwieriger, weil wesentlich mehr Emotionen involviert sind.
    Da ging es um eine Art Au Pair oder untermieter. Menschen, die ich nicht kenne und nicht einschätzen kann, wie sie sich in meinem Haus bewegen und meinem Kind umgehen.
    Meinen Freund betrachte ich da als Familie. Ihm vertraue ich.

  10. User Info Menu

    AW: Erziehungsstile vereinen- aber WIE?

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Guck mal, wie sich der Kreis schließt durch deine Erläuterungen:
    Die Kleine mag nicht alleine auf einem Stockwerk schlafen, aus Angst, "dass sie jemand klaut" - während der Vater Angst hat, dass man ihm die Kleine tatsächlich klaut. Das Kind spiegelt da die Angst des Vaters.



    Die Kleine spiegelt eigentlich nur einen einzigen Wunsch: Seid mir Eltern, die sich wirklich lieben, die sich stützen und die mir klare Grenzen geben.

    Dein Freund hat ein RIESENproblem eröffnet (verständlich, ja, sicher, dennoch....): Dass er solche Angst hat, die Kleine zu verlieren, dass er ihr den Platz eingeräumt hat, den DUUUUU (!!!) belegen solltest. Dass die Kleine im Ehebett schläft, während du auf der Couch logierst, ist ein No Go sonders gleichen.

    Solange dein Freund die Kleine in die Partnerinnen-Ecke schiebt, hast DU keinen Platz, um wirklich seine Partnerin zu sein.
    Und auch die Kleine hat keinen Platz, um an der Seite vom Papa einfach nur das Kind sein zu dürfen.

    Er belastet seine Tochter auch damit.



    Da seid ihr als Paar noch nicht so gut aufgestellt. Denn ihr solltet vor einem Zuzug da schon woanders sein. Dass ihr es offensichtlich noch nicht seid, zeigt, dass ihr was aufzuholen habt.
    SEINE Tochter sollte auch ein bischen schon DEINE Tochter geworden sein. DEIN Sohn sollte auch ein bischen schon SEIN Sohn geworden sein. IHR gehört als Paar in einen Sack - als Team! Genauso gehören die Kinder in einen Sack - als eure Kinder.

    Mal ehrlich: Klar, Kinder tun nach Außen berechnend und sinds oft auch (sorry, bin da wenig romantisch veranlagt). Aber eigentlich ist doch den Kids LATTE, wo sie welches Zimmer haben. Am Ende wollen die doch alle eins: Glückliche Eltern. Freunde. Soziale Akzeptanz. Spielspaß und Freiheit. Gute Nahrung. Seelisch wie körperlich...
    Wir mögen beide dieses Stiefmutter / Vater Ding nicht besonders gerne.
    Das Kind hat eine Mutter. ich möchte diese nicht ersetzen oder mit dieser konkurrieren.

    Aber ich gebe Euch recht.
    Wir sind zu wenig paar und zu viel Mama / Papa mit der mein Kind dein Kind problematik.
    Davon rede ich schon lange... Seufz...

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