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  1. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Geschwisterrivalität

    Zitat Zitat von Sonnenblume2019 Beitrag anzeigen
    Mit fünf Jahren lebt ein Kind doch schon lange nicht mehr im geschützten Kleinkindmodus? Und auch mit drei nicht, wenn es in die Kita geht. Zudem bin ich davon überzeugt, dass ein Kind nicht als unbeschriebenes Blatt auf die Welt kommt, dessen Charakter sich erst mit der Zeit entwickelt.

    Ein Grundtemperament ist angeboren und meiner Meinung nach schon sehr früh erkennbar!
    Sehe ich ähnlich.






    Bei meinen Kindern gibt es auch die bekannten Geschwisterrivalitäten. Von Anfang an. Wobei es mittlerweile auch Phasen gibt, in denen sie sich prima verstehen, gemeinsam Quatsch machen, Spaß haben.
    Solche Phasen gibt es hier auch

    Bei uns ist es vor allem die Größere, die Angst hat zu kurz zu kommen. Das ist in meinen Augen Charaktersache/Temperament und wird wohl so bleiben. Zumindest in Ansätzen. Zum Glück ist die Schwester da entspannter, so das es sich ausgleicht
    Bei uns ist die größere tendenziell entspannter, wobei das auch am Alter liegen kann


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    AW: Geschwisterrivalität

    Prinzipiell fahre ich besser damit, den Grossen zu stärken und ihm mehr Freiheiten einzuräumen. Er ist der Empfindlichere von beiden.

    Derjenige, der pingeligst auf Vorteile/Gleichberechtigung achtet.

    Wenn er da für sich unterm Strich ein gutes Gefühl hat, ist er viel weniger auf Revalität aus.

    Der Kleine ist robuster im Charakter.
    In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Geschwisterrivalität

    Zitat Zitat von phaden Beitrag anzeigen
    Ein Kindergarten ist ein geschützter Raum, in dem Kinder noch vor Härten des Lebens geschützt werden, sie probieren sich schon mit Gleichaltrigen aus und fangen an, sich charakterlich zu entwickeln. Aber sie sind noch lange keine fertigen Persönlichkeiten, sie orientieren sich an anderen und wollen hauptsächlich dazugehören. Sie wollen gefallen, den Eltern, den Erziehern und auch den Gleichaltrigen.
    Der Charakter bildet sich langsam aus, durch Spiegelungen mit anderen und durchleben von Hindernissen.
    Ich finde, man sollte kleinen Kindern charakterliche Zuweisungen ersparen, nicht nur der Kinder willen, sondern auch der Eltern willen, denn diese Prophezeiungen setzen sie unnötig unter Druck.
    "Mein Dreijähriges hat einen starken Willen, ist temperamentvoll, sozial und demokratisch." Und irgendwann ist es ein schüchterner Mitläufer in irgendeiner Peer-Group und lässt sich von Freunden ausnutzen. Was dann? Neues Weltbild? Oder das Kind, den jungen Menschen, sich erst einmal entwickeln lassen und dann "bewerten"?
    Vielleicht kann man schon Charakterzüge erkennen, vielleicht sind es aber nur Verhaltensweisen, die gewohnt und eingeübt sind.
    Und ich finde es absurd zu glauben, man schicke ein charakterfestes sechsjähriges Kind in die Schule. Da beginnt doch erst das Leben, das es immer mehr selbst beherrschen muss.
    So manches selbstbewusstes Kind ist da schon hart in der Realität aufgeschlagen, denn die Charakterfestigkeit hat sich als bloße Verwöhnung und Grenzenlosigkeit herausgestellt.
    Die Geschwisterrivalität kann sich da fortsetzen, jedes andere Kind wird als Konkurrent wahrgenommen in der Aufmerksamkeit der Lehrenden. Mittelpunkt in einer Klasse mit 25 Kinder zu sein, kann dann eine kräftezehrende Angelegenheit werden, für alle Beteiligten.
    Nun lass mal die Kirche im Dorf. Vom Kindergarten wird meiner Großen sehr gutes Sozialverhakten attestiert und die Kleine ist mitten in der Trotzphase
    Da muss man keine Horrorszenarien beschwören

  4. Avatar von Blue2012
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    AW: Geschwisterrivalität

    Zitat Zitat von Peppis Beitrag anzeigen
    Ich hatte übrigens grad mit meinem 9 jährigen U 10 und sollte einen endlosen Fragebogen ausfüllen. Unter anderem die Beziehung zu Geschwistern.

    Als mein Kinderarzt das las schaute er mich über seine Brille hinweg an: Fliesst Blut ?

    Ähm, nein.....

    Dann ist alles im normalen Rahmen.

    Ah ja .....

    Be a voice not an echo.

  5. Avatar von Blue2012
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    AW: Geschwisterrivalität

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Nein Blut fließt hier auch nicht
    Wart ab. Das kommt noch.
    (Vielleicht kann Paraplumeau hier inhaltlich ergänzen bei ihren 3 Ladies Habe gehört, bisher haben alle 3 überlebt...).
    Be a voice not an echo.

  6. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Geschwisterrivalität

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Wart ab. Das kommt noch.
    (Vielleicht kann Paraplumeau hier inhaltlich ergänzen bei ihren 3 Ladies Habe gehört, bisher haben alle 3 überlebt...).
    Haare ziehen ist populär


  7. Registriert seit
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    AW: Geschwisterrivalität

    Bei mir fangen die grundsätzlich auf der Couch an, Raumforderungen zu bilden. Dann werden Füsse hin und her geschoben und das endet immer in einer Treterei.

    Haare ziehen auch. Einer von beiden hat längere Haare.

    Oder Geschubse und Geschiebe.....

    Ommmmmmm........

    Aber man hört ja auch von Geschwistern, die sich gegenseitig Brüche zugeführt haben......
    In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
    Johann Wolfgang von Goethe


  8. Registriert seit
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    AW: Geschwisterrivalität

    Naja, aber wehe in der Schule (gleiche Schule) oder auch sonst in der Freizeit geht einer auf den Bruder los (verbal oder in Aktion) dann stehen die da wie eine Wand.

    Darauf kommt es für mich unterm Strich an.

  9. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Geschwisterrivalität

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Wart ab. Das kommt noch.
    (Vielleicht kann Paraplumeau hier inhaltlich ergänzen bei ihren 3 Ladies Habe gehört, bisher haben alle 3 überlebt...).
    Und sie lieben sich heiß und innig. Wirklich. Sie sind Freundinnen geworden. Vertraute, die uns Eltern gar nicht brauchen.
    Aber es floss Blut. Brüche gab es nicht.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


  10. Registriert seit
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    AW: Geschwisterrivalität

    Das lässt ja noch hoffen :-)

    Auch wenn ich meine Nerven ständig zusammen sammeln muss.
    In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
    Johann Wolfgang von Goethe

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