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  1. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Geschwisterrivalität

    Zitat Zitat von huppsi Beitrag anzeigen
    Für mich wäre das furchtbar gewesen. Ich brauchte schon als Kind meinen Rückzugsort und auch heute bin ich noch gerne allein bzw habe Probleme mich zu konzentrieren bei Hintergrundgetöse. Und meine größere Tochter ist genauso. Sie liebt es, alleine in ihrem Zimmer zu sein und für sie wäre ein gemeinsames Kinderzimmer nix
    War bei mir ähnlich


  2. Registriert seit
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    AW: Geschwisterrivalität

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Wobei... Ich stelle gerade fest, trotz Schreibtisch haben alle Töchter vom ersten bis zum letzten Tag ihrer Schulzeit am Küchentisch gelernt.
    So wird's hier vermutlich auch laufen.

    Oben stehen 2 völlig ergonomische Schreibtische und meine Kinder sitzen beide am Küchentisch.
    In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
    Johann Wolfgang von Goethe


  3. Registriert seit
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    AW: Geschwisterrivalität

    Der Strang ist zwar schon etwas älter, aber ich kann aus Kindersicht etwas dazu beitragen.

    Mein Bruder (er war der Ältere) und ich waren knapp ein Jahr auseinander. Und wir haben uns echt viel gestritten.
    Rückblickend tut mir das auch sehr Leid für unsere Eltern.
    Meine Mutter beharrte darauf, dass alles möglichst gerecht sei . Das stimmte teilweise auch z.B. bei Geburtstagsgeschenken oder Weihnachtsgeschenken. Da wurde immer exakt der gleiche Betrag ausgegeben.
    Aber im Grunde wurden wir doch sehr unterschiedlich behandelt. Er durfte sich viel mehr rausnehmen. Hat manchmal Sachen gesagt wo ich dachte "Wenn ich das jetzt gesagt hätte, hätte ich ein riesiges Donnerwetter erlebt."
    Hab mal gelesen, dass Eltern ihre Kinder unbewusst immer anders behandeln. Als Kind habe ich schon früh gespürt, dass mein Bruder das "Lieblingskind" war. Meine Mutter hat hinter meinem Verhalten oft etwas bösartiges vermutet, während das meinem Bruder nie unterstellt wurde.
    Mit meinem Vater war das zum Glück nicht so. Der hat mich so gesehen, wie ich wirklich war :)

    Was ich auch enttäuschend fand: ich war immer gut in der Schule und mein Bruder leider nicht. Als ich dann mein Abi gemacht habe, gab's auch n kleines Geschenk und meine Eltern haben sich gefreut, aber wenn mein Bruder mit einer guten Leistung nach Hause kam wurde gefühlt "n Fass aufgemacht", weil es einfach was Besonderes war.
    Habe später auch studiert und mein Studium erfolgreich abgeschlossen und da passierte auch nichts Dolles außer, dass wir mal angestoßen haben.

    Das Verhältnis zwischen meinem Bruder und mir wurde erst besser, als wir nicht mehr unter einem Dach gelebt haben.

    Ich kann Eltern auch nur davor warnen ihre Kinder dahin gehend unterschiedlich zu behandeln. Nur weil eins "robuster" wirkt oder gut in der Schule ist, heißt das nicht, dass es mehr "einstecken" kann. Die Kinder die scheinbar "wie von selbst mitlaufen" brauchen genauso viel Aufmerksamkeit und sind immer schon genervt von ihren high-need-Geschwistern.

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