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  1. Registriert seit
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    AW: Sohn flippt aus

    Eine kleine Ergänzung noch:

    - Es gibt verschiedene Anti-Aggressions-Trainings (z.B. durch Krankenkassen, Schulpsychologen). Vielleicht wäre so etwas passend? Würde ich aber auch mit dem Therapeuten abklären, wenn es da zeitnah Termine gibt.
    - Zum Verlassen der Situation: Dein Sohn ist ja auch immerhin schon 15. Bis zum Start in das Berufsleben / in die Ausbildung sind es ja auch nur noch einige Jahre. Spätestens dann geht es ja auch nicht mehr, nach Hause zu gehen. Daher finde ich spontan den Ansatz, aus der Situation herauszugehen aber trotzdem die Option zu haben, nach der Beruhigungszeit wieder zurückzukehren, sinnvoller.

  2. Avatar von Azurblau69
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    AW: Sohn flippt aus

    Zitat Zitat von astronaut Beitrag anzeigen
    Aus der Situation rausgehen heißt für mich, dass man mal ein paar Minuten nach draußen geht oder so. Dass ein 15-jähriger einfach mal so den Unterricht abbrechen darf, würde ich schon merkwürdig finden.
    Es ist eine Notlösung. Bisher habe ich das auch nicht gut geheissen, und die Schule natürlich auch nicht. Aber es ist immer noch besser als das er auf jemanden los geht....... es ist gewissermassen ein Plan B und eventuelle eine HIlfe für ihn die Situation in den Griff zu bekommen.

  3. Avatar von Azurblau69
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    AW: Sohn flippt aus

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Die Wahrheit kann nur eine externe Person herausfinden...ein Kinderpsychologe....
    Ja so der Plan, darum hole ich ja auch Hilfe. Weil wir einfach so nicht weiter kommen....

  4. Avatar von Azurblau69
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    AW: Sohn flippt aus

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Richtig.
    Und diese spezielle Regelung der Duldung durch die Schule bedeutet, dass schon Gravierendes vorgefallen ist.
    Oder?
    Die schule duldet das nicht...... es ist vorgefallen, aber nicht oft.

  5. Avatar von Azurblau69
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    AW: Sohn flippt aus

    Zitat Zitat von Anscia Beitrag anzeigen
    Eine kleine Ergänzung noch:

    - Es gibt verschiedene Anti-Aggressions-Trainings (z.B. durch Krankenkassen, Schulpsychologen). Vielleicht wäre so etwas passend? Würde ich aber auch mit dem Therapeuten abklären, wenn es da zeitnah Termine gibt.
    - Zum Verlassen der Situation: Dein Sohn ist ja auch immerhin schon 15. Bis zum Start in das Berufsleben / in die Ausbildung sind es ja auch nur noch einige Jahre. Spätestens dann geht es ja auch nicht mehr, nach Hause zu gehen. Daher finde ich spontan den Ansatz, aus der Situation herauszugehen aber trotzdem die Option zu haben, nach der Beruhigungszeit wieder zurückzukehren, sinnvoller.
    Ja das ist sicher richtig, oder ein Raum in der Schule wo er sich austoben kann, wie schon vorher vorgeschlagen.
    Als er das letzte mal einfach ging (ist schon ne Weile her) hat er sich ungerecht behandelt gefühlt..... er war nicht wirklich wütende da, mehr Trotzig und genervt von seinem Lehrer. Ich habe ihm gesagt dass das nicht geht, das er einfach geht.....

    Ich will ihm eben gerne helfen, und denke wir gehen mal an die Sache ran mit einem Psychologen, und schauen mal was der so vorschlägt-

    Ja mein Sohn hat Lehrer die er gern mag und zu denen er auch Vertrauen hat. Ich habe ihm auch empfohlen sich an die Erwachsenen zu wenden wenn was schief läuft..... es ist schwierig. Ich kann das eben alles nicht wirlich verstehen


  6. Registriert seit
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    AW: Sohn flippt aus

    Schonmal an Kampfsport gedacht?


  7. Registriert seit
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    AW: Sohn flippt aus

    Zitat Zitat von Azurblau69 Beitrag anzeigen
    Ich will ihm eben gerne helfen, und denke wir gehen mal an die Sache ran mit einem Psychologen, und schauen mal was der so vorschlägt-

    Ja mein Sohn hat Lehrer die er gern mag und zu denen er auch Vertrauen hat. Ich habe ihm auch empfohlen sich an die Erwachsenen zu wenden wenn was schief läuft..... es ist schwierig. Ich kann das eben alles nicht wirlich verstehen
    ....und wenn ihr da weitergekommen seid, auf jeden Fall das Gespräch mit den Lehrern suchen, um ihn gemeinsam zu unterstützen.

  8. Avatar von ereS
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    AW: Sohn flippt aus

    habt ihr einen schulpsychologen, an den ihr euch wenden koennt ? wenn nein, wuerde ich mich mal ueber die schule an das schulamt wenden, ob es von dort hilfe gibt


  9. Registriert seit
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    AW: Sohn flippt aus

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Schonmal an Kampfsport gedacht?
    Sehr gute Idee bei Menschen, die von jetzt auf gleich Wutanfälle bekommen, dann austicken und sich nicht mehr selbst kontrollieren können.

    Dann hat er nächstes Mal auch bessere Chancen gegen den Lehrer und schafft es bis zum Mitschüler, den er ebenfalls nunmehr fachgerecht vermöbeln kann:
    Zitat Zitat von Azurblau69 Beitrag anzeigen
    Nun gab es schon sehr lange keinen Vorfall mehr.
    Gestern allerdings ist es wieder passiert. Ein Mitschüler hatte meinen Sohn beschuldigt etwas geklaut zu haben, und hat nicht locker gelassen, so lange bis er ausflippte und handgreiflich wurde. Das kann man ja noch so halbwegs abtun. Was aber dann kurze zeit später geschah macht mir Angst: der Lehrer nahm den besagten Mitschüler mit in ein Zimmer um ein Gespräch zu fuhren. Mein Sohn hat das Zimmer gestürmt und sich auf den Mitschüler gestürzt in blinder Wut, er hat dabei den Lehrer doll geschubst und war regelrecht gewalttätig. Der Lehrer musst ihn dann am Boden festhalten und beruhigen. 15 jährige haben eine enorme Kraft und ich weiss nicht was passiert wäre wenn der Lehrer nicht gehandelt hätte.
    Sorry, ich mache selbst Kampfsport und Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist gerade, dass man sich im Griff hat und nicht einfach austickt.

    Der Junge sollte erstmal anderweitig Therapie machen. Kampfsport kann er später noch machen, wenn es ihm besser geht und er gelernt hat, mit seinen "Wutanfällen" adäquater umzugehen.

    Wenn es nur ums Auspowern gehen sollte, kann er jetzt besser erstmal Joggen gehen im Wald und sich dort austoben.


  10. Registriert seit
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    AW: Sohn flippt aus

    Ich mache selbst keinen Kampfsport, kenne aber recht viele Kampfsportler, daher die Idee:

    Denn aus der Ecke wurde mir berichtet, dass dort auch Selbstbeherrschung eingeübt wird und dass größter Wert darauf gelegt wird, die erlernten Techniken außerhalb von Training, Wettkämpfen etc. ausschließlich zur Verteidigung zu verwenden.


    Edit: Mein Freund, selbst Kampfsportler, fragt gerade welchen Kampfsport Du wohl machst wenn Du der Ansicht bist Kampfsporttraining sei hier kontraproduktiv, er (Kampfsportler seit Teenagerzeiten) sieht das ganz anders.

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