Eine kleine Ergänzung noch:
- Es gibt verschiedene Anti-Aggressions-Trainings (z.B. durch Krankenkassen, Schulpsychologen). Vielleicht wäre so etwas passend? Würde ich aber auch mit dem Therapeuten abklären, wenn es da zeitnah Termine gibt.
- Zum Verlassen der Situation: Dein Sohn ist ja auch immerhin schon 15. Bis zum Start in das Berufsleben / in die Ausbildung sind es ja auch nur noch einige Jahre. Spätestens dann geht es ja auch nicht mehr, nach Hause zu gehen. Daher finde ich spontan den Ansatz, aus der Situation herauszugehen aber trotzdem die Option zu haben, nach der Beruhigungszeit wieder zurückzukehren, sinnvoller.
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Thema: Sohn flippt aus
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09.11.2018, 16:24
AW: Sohn flippt aus
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09.11.2018, 16:27
AW: Sohn flippt aus
Es ist eine Notlösung. Bisher habe ich das auch nicht gut geheissen, und die Schule natürlich auch nicht. Aber es ist immer noch besser als das er auf jemanden los geht....... es ist gewissermassen ein Plan B und eventuelle eine HIlfe für ihn die Situation in den Griff zu bekommen.
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09.11.2018, 16:28
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09.11.2018, 16:28
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09.11.2018, 16:33
AW: Sohn flippt aus
Ja das ist sicher richtig, oder ein Raum in der Schule wo er sich austoben kann, wie schon vorher vorgeschlagen.
Als er das letzte mal einfach ging (ist schon ne Weile her) hat er sich ungerecht behandelt gefühlt..... er war nicht wirklich wütende da, mehr Trotzig und genervt von seinem Lehrer. Ich habe ihm gesagt dass das nicht geht, das er einfach geht.....
Ich will ihm eben gerne helfen, und denke wir gehen mal an die Sache ran mit einem Psychologen, und schauen mal was der so vorschlägt-
Ja mein Sohn hat Lehrer die er gern mag und zu denen er auch Vertrauen hat. Ich habe ihm auch empfohlen sich an die Erwachsenen zu wenden wenn was schief läuft..... es ist schwierig. Ich kann das eben alles nicht wirlich verstehen
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09.11.2018, 16:34Inaktiver User
AW: Sohn flippt aus
Schonmal an Kampfsport gedacht?
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09.11.2018, 16:43
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09.11.2018, 17:34
AW: Sohn flippt aus
habt ihr einen schulpsychologen, an den ihr euch wenden koennt ? wenn nein, wuerde ich mich mal ueber die schule an das schulamt wenden, ob es von dort hilfe gibt
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09.11.2018, 19:52
AW: Sohn flippt aus
Sehr gute Idee bei Menschen, die von jetzt auf gleich Wutanfälle bekommen, dann austicken und sich nicht mehr selbst kontrollieren können.
Dann hat er nächstes Mal auch bessere Chancen gegen den Lehrer und schafft es bis zum Mitschüler, den er ebenfalls nunmehr fachgerecht vermöbeln kann:
Sorry, ich mache selbst Kampfsport und Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist gerade, dass man sich im Griff hat und nicht einfach austickt.
Der Junge sollte erstmal anderweitig Therapie machen. Kampfsport kann er später noch machen, wenn es ihm besser geht und er gelernt hat, mit seinen "Wutanfällen" adäquater umzugehen.
Wenn es nur ums Auspowern gehen sollte, kann er jetzt besser erstmal Joggen gehen im Wald und sich dort austoben.
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09.11.2018, 23:10Inaktiver User
AW: Sohn flippt aus
Ich mache selbst keinen Kampfsport, kenne aber recht viele Kampfsportler, daher die Idee:
Denn aus der Ecke wurde mir berichtet, dass dort auch Selbstbeherrschung eingeübt wird und dass größter Wert darauf gelegt wird, die erlernten Techniken außerhalb von Training, Wettkämpfen etc. ausschließlich zur Verteidigung zu verwenden.
Edit: Mein Freund, selbst Kampfsportler, fragt gerade welchen Kampfsport Du wohl machst wenn Du der Ansicht bist Kampfsporttraining sei hier kontraproduktiv, er (Kampfsportler seit Teenagerzeiten) sieht das ganz anders.


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