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  1. Registriert seit
    21.04.2014
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    AW: Wie regelt ihr verschiedene Religionen in einer Familie?

    Ausgesprochene Kommunionkleider haben ähnliche Eigenschaften wie Brautkleider- die trägt man eher nicht zweimal.

    Alles andere, was zum Anlass "passt", ist nicht so teuer.


  2. Registriert seit
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    AW: Wie regelt ihr verschiedene Religionen in einer Familie?

    Zitat Zitat von merav Beitrag anzeigen
    Hast Du das jemals wieder getragen?
    Weiße Kleidung für Kinder ist doch total idiotisch, nach etwa drei Sekunden ist sie schmutzig.

    Ehrlich gesagt nicht so oft.
    Das Blüschen glaub schon bei Anlässen wie einer Familienfeier mal, die Sandalen auch mal, die waren eher normal.
    Den Rock glaub kaum. Trotzdem war das Ganze recht preiswert, meine Eltern fanden das Gedöns das andere machen übertrieben....
    Stolz war ich auf meinen weißen Haarreif.
    Habe ich vermutlich auch nicht wieder getragen, aber der war was besonderes.


  3. Registriert seit
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    AW: Wie regelt ihr verschiedene Religionen in einer Familie?

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Nur zur Info: nein, es gibt nicht an jeder Grundschule Ethikunterricht. Die Kinder müssen hier nicht in den christlichen Reliunterricht, aber die Alternative ist lediglich betreute Freistunden in einem Klassenzimmer.
    Okay, das wusste ich nicht.
    In meiner Stadt gibt es Ethik als Ersatzfach an jeder Schule. Ich meine, das ist in ganz Bayern so.
    Wie es am Wohnort der TE ist, wissen wir nicht.

    Aber trotzdem hätte es für das betroffene Kind andere Optionen gegeben als den katholischen Religionsunterricht.


  4. Registriert seit
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    AW: Wie regelt ihr verschiedene Religionen in einer Familie?

    das Kommunionkleid/Anzug wird auch noch an den Maiandachten und am Fronleichnamsumzug getragen! So wird es zumindest bei uns gehandhabt.

    Ich hab getaufte Kinder und ungetaufte, Selber bin ich aus der Kirche ausgetreten da ich nur aus tradition diesem Verein angehörte.

  5. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Wie regelt ihr verschiedene Religionen in einer Familie?

    Ich sehe, sowohl hier im Strang, als auch in der Beschreibung von Bine, hauptsaechlich Grabenkaempfe. Mauern-Errichten. Abgrenzung (und nicht die gute). Das steht beiden Seiten schlecht an, sowohl denen, die sich der Religion zugehoerig fuehlen, in der Naechstenliebe eine zentrale Stellung einnimmt, als auch denjenigen, die sich durch Areligioesitaet als besonders frei und offen empfinden.

    Liebe Bine, ich glaube, bei Euch muss noch ganz viel geredet werden. Mit allen, zusammen. Dein Mann soll nichts vortaeuschen oder vertreten, was er ablehnt, das tut er gewiss auch nicht. Aber er muss auch Anderen und vor allem seinem eigenen Kind zugestehen, dass sie ihre eigene spirituelle Entwicklung durchlaufen, ihren eigenen Weg gehen. Er kann und sollte mit seiner Tochter kindgerecht ueber seine Abneigung gegen die katholischen Machtstrukturen sprechen, natuerlich. Er soll ihr aber auch zuhoeren. Er sollte sich ebensowenig als allwissend darstellen, wie er es dem Papst vorwirft.
    Euer Kind ist noch jung. Es ist in der Entwicklung. Und man entwickelt sich nicht, indem man einem Thema komplett fernbleibt. Stellt Euch mal vor, man gaebe Kindern keine Buecher in die Hand, weil sie ja noch nicht lesen koennen, das waere doch absurd.
    Genauso muss man sich auch in Glaubensdingen erstmal Erfahrungen aussetzen, um seine eigene Richtung und seine eigenen Werte zu finden.
    Und daran sollte sich ein Vater, so meine ich, aktiv beteiligen, statt nur zu beukottieren. Nochmal: Er sollte seinem Kind kindgerecht seinen Glauben (-und auch nicht an Gott zu glauben, ist nur ein glauben-), seine Werte, seine Ablehnung der katholischen Kirche schildern. Aber er sollte seinem Kind eben auch seine eigene Reise zugestehen und es darin unterstuetzen. Vielleicht ist das auch ein bisschen das Problem Deines Mannes, dass er das so in Stein gemeisselt sieht und nicht wahrnimmt, dass es erstmal ein Schritt auf dem Weg seiner Tochter ist?

    Auf jeden Fall: Reden, reden reden. Mit Respekt. Fuer alle. Nicht zumachen und einmauern.


    Kleider, Kosten, Feierlichkeiten und Kirchenrecht stehen doch da erstmal ganz, ganz unten auf der Liste.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung


  6. Registriert seit
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    AW: Wie regelt ihr verschiedene Religionen in einer Familie?

    Ich weiß nicht....
    Zumindest für meine Töchter war die Welt im Alter von 8,9 Jahren ziemlich... einfach.
    Ich erinnere mich an eine Begebenheit mit der Kleinsten... sie kam von der Weide, es war Hochsommer, daher hatte sie nur wenig an. Um den Weg abzukürzen krabbelte sie unter dem Elektrozaun durch und geriet dabei in ein Beet mit Disteln.
    Wieder hochgerappelt schimpfte sie vor sich hin, reckte drohend die Faust gen Himmel und meckerte aufwärts : " Das hast du ja ganz schön gemacht mit deiner Erde, aber die ollen Stickelblumen hättest du auch weglassen können!"

    Ein paar Jahre später bezweifelten beide jüngeren Töchter die Geschichte von Maria und dem heiligen Geist... Maria spielt in der evangelischen Kirche keine so große Rolle wie bei den Katholiken.

    "Ist ja schon eine seltsame Geschichte, das mit Sohn Gottes durch den heiligen Geist..." Zweifelte Tochter 2." Und ich wette, " ergänzte Tochter 3, "Josef hat ihr auch nicht geglaubt!"

    Heute, als junge Erwachsene, sind sie zwar Kirchenmitglieder. Aber ob sie gläubig sind, wissen sie nicht recht. Vermutlich gibt es keinen Gott, Warum würde er dann so grässliche Dinge geschehen lassen? Entweder ist die Welt gottlos oder Gott habe einen seltsamen Humor....

    Aber dieses Zweifeln, Fragen und Diskutieren gehört dazu, finde ich.

    Meine Oma war für mich eine "Ideal- Christin". Sie war sehr gläubig, ohne frömmelnd oder missionierend zu sein.

    Sie fand für sich Halt, Trost und Kraft im Glauben- sah aber die Missstände des göttlichen Bodenpersonals durchaus kritisch und befand generell, Glaube sei Privatsache.


  7. Registriert seit
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    AW: Wie regelt ihr verschiedene Religionen in einer Familie?

    Tausend Dank für eure Einschätzungen!

    Flau, du triffst es irgendwie auf den Punkt. Bei uns wird sehr viel ausgeschwiegen.... sind beide nicht die großen Streiter.
    Kind hat ja entschieden und es gefällt ihm ja, auch wenn die besten Freunde gar nicht dabei sind.

    Ich habe nur die Angst, dass mein Mann die Unterschrift zur Taufe verweigert.....
    ich habe diesbzgl. schon Kind gefragt und es meinte, es fände es traurig und schade....
    Ich vertraue einfach mal, dass mein Mann zum Wohle des Kindes entscheidet.
    (wenn es nach ihm ginge, gäbe es auch kein Weihnachten - Geschenke, deko, Baum etc braucht man alles nicht, seiner meinung nach
    )


  8. Registriert seit
    02.07.2018
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    AW: Wie regelt ihr verschiedene Religionen in einer Familie?

    Wann gedenkt er das denn mal zu entscheiden? Ich kann auch Deinen Umgang mit der Situation kein bisschen nachvollziehen, das ist doch total ka**e für das Kind!

  9. Avatar von ilazumgeier
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    AW: Wie regelt ihr verschiedene Religionen in einer Familie?

    Wenn Tochter Reli will, dann ist Reli wichtig und richtig für sie. Mein Weg war grade umgkehrt, nicht wegen der ungezählten Verfehlungen der Kirche - ich konnte als Kind schon viel nicht glauben, vieles mochte ich nicht glauben, ich glaubte immer weniger und irgendwann gar nichts mehr. Immer war mir klar: mit Glauben ist das Leben leichter, einfacher, aber die Kardinaltugenden fallen einem zu, erzwingen lassen sie sich nicht.
    Ganz wichtig: Ethik basiert NICHT auf dem christlichen und auch nicht auf dem jüdischen Glauben (Christus war zeitlebens Jude): nicht in der historischen Entwickung und schon gar nicht global gesehen. Welche Anmaßung, das zu glauben! Das glauben zu machen, nehme ich der Kirche wirklich übel, wobei ich nicht weiß, ob das heute noch offiziell so vertreten wird. Aber gerade die jüngsten offiziellen statements zu Homosexualität und Schwangerschaftsabbruch sind für mich zutiefst unethisch. unlogisch sowieso

  10. Avatar von Anni04
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    AW: Wie regelt ihr verschiedene Religionen in einer Familie?

    Zitat Zitat von Bine05 Beitrag anzeigen
    Ich habe nur die Angst, dass mein Mann die Unterschrift zur Taufe verweigert.....
    ich habe diesbzgl. schon Kind gefragt und es meinte, es fände es traurig und schade....
    Warum fragst du nicht erst einmal deinen Mann bzw. redest mit ihm über die Taufe? Das wäre doch im ersten Schritt viel naheliegender????

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