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  1. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Kind (7) geht morgens mit Bauchschmerzen in die Schule - Schule wechseln?

    So wie du hier schreibst habe ich ein gutes Gefühl dabei, wenn du persönlich mit der Lehrerin sprichst.

    Gerade wenn sie noch jung ist und nicht soviel Erfahrung hat, braucht sie sachliches feedback und keine Angriffe und ja auch den Beruf der Lehrerin lernt man (wie die meisten Berufe) hauptsächlich in der Praxis.

    Und auch die Situation auf dieser Großveranstaltung war vermutlich eine Mischung aus Unerfahrenheit, schlechter Organisation von seiten der Schule und eigener Unsicherheit. Ich denke auch, dass nur vier Lehrer für insgesamt 120 Schüler ist verflucht wenig. Wie war das denn in den Jahren vorher organisiert? Das Grundproblem muss es ja in den Vorjahren auch schon gegeben habe. Da hat sie als neue Kollegin vielleicht auch zu wenig Information und Unterstützung von den Kollegen bekommen, verbunden vielleicht mit Selbstüberschätzung, nicht Fragen wollen und der vorherigen Erfahrung mit deutlich älteren Kindern.
    Bei nur vier Lehrern an einer Schule müssten wohl tatsächlich aus jeder Klasse mindestens zwei Elternteile noch mit dabei sein.


    Langer Rede kurzer Sinn - sprich mit ihr und sucht eine gemeinsame Lösung.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
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  2. Avatar von felina78
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    AW: Kind (7) geht morgens mit Bauchschmerzen in die Schule - Schule wechseln?

    Zitat Zitat von herbstblatt7 Beitrag anzeigen
    Noch einmal wird ihr das eher nicht passieren (ich klopfe mal auf Holz). Ich meine, da gehört ein Stück Vertrauen dazu, auch in unsere Gesellschaft. Dass dies sich schon wieder gut klären wird. Hat es ja tatsächlich.

    Meinem Kind würde ich dies so vermitteln. Und dass der Vater schon von vornherein gegen die Lehrerin war, das finde ich ein schlechtes Zeichen. Für das Kind. Vielleicht habt ihr da ein Beziehungsproblem bzw. Nacheheproblem, das sich darüber auslebt.

    Nicht, dass es noch in eine Außenseiterrolle gedrängt wird, weil es (von den Eltern ermutigt) herumzickt. Sorry für den Begriff.
    Also der Beitrag ist ja cool. Kinder verloren - huups, kann man mal passieren. Nein, in der Konstellation wird die Lehrerin mit Sicherheit keine "Chance" mehr von mir bekommen. Und dadurch wird meine Tochter auch sicher nicht zum Außenseiter. Für die Kinder war der Tag der pure Stress. Die Eltern, deren Kinder verloren gingen, geben Ihre auch nicht mehr mit.
    Ich habe mich vorsorglich als Aufsichtsperson für nächstes Jahr angeboten, aber "das braucht man nicht, wir machen das schon immer so". Da wünsche ich dann recht viel Vergnügen im nächsten Jahr - ohne meine Tochter und mich. Vielleicht haben wir Glück und es regnet, dann fällt die Veranstaltung aus und es ist normal Schule.
    Klar, die Kinder sind wieder aufgetaucht. Ich hab sie gefunden, als alle schon total panisch waren. Wir sind wie die Wahnsinnigen auf diesem großen, total überfüllten Platz rumgerannt. Ich hab sie dann nur durch Zufall an einer Ecke stehen sehen. Zum Glück sind sie wenigstens zusammen geblieben.
    Nein, in solche Veranstaltungen habe ich kein Vertrauen und ich finds auch gut, wenn meine Tochter da eher skeptisch bleibt. Ich verstehe auch den Sinn der Veranstaltung nicht, es ist halt "Brauchtum", hat aber sonst definitiv keinen Wert. Die zugeordnete Sprengelschule nimmt an dieser Veranstaltung überhaupt nicht teil. Also ich denke, die Kinder kommen auch ohne gut durchs Leben.

    Der Vater und ich haben keine nachehelichen Probleme. Wir kommen seit die Trennung eine Weile her ist, bestens klar. Er verkauft unserer Tochter die Lehrerin als ganz toll, aber sie ist halt auch nicht blöd und bildet sich ihr eigenes Urteil.
    „Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
    Nicolas Chamfort

  3. Avatar von felina78
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    AW: Kind (7) geht morgens mit Bauchschmerzen in die Schule - Schule wechseln?

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    So wie du hier schreibst habe ich ein gutes Gefühl dabei, wenn du persönlich mit der Lehrerin sprichst.
    Danke Dir.
    Tatsächlich waren in dem Jahr 3 von 4 Lehrern neu an der Schule. Da war nicht viel mit Erfahrungen weiter geben. Das Jahr davor war es wegen Regens ausgefallen. Ich glaube schon, dass die Lehrerinnen da komplett überrascht waren. Jetzt will aber keiner den "Fehler" zugeben und beharrt auf der Vorgehensweise, die "schon immer so funktioniert hat".
    „Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
    Nicolas Chamfort

  4. Avatar von Stina
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    AW: Kind (7) geht morgens mit Bauchschmerzen in die Schule - Schule wechseln?

    Felina, ich hab den Thread spät entdeckt und mich jetzt erst mal halbwegs durchgelesen.

    Was ich mich gefragt habe - sollte die Lehrerin der einztige Grund für den Wechselgedanken sein und es nicht weitere Vorteile mit sich bringen - lohnt sich das noch?
    So ein Schuljahr verfliegt ja ziemlich und wenn ab Klasse 3 sowieso ein Klassenlehrerwechsel ansteht, hätte ich persönlich Sorge, dass der Wechsel mehr Nach- als Vorteile mit sich bringt, sowohl organisatorisch, aber schon auch was die Belastung angeht. Auch wenn Deine Tochter auf der anderen Schule Freundinnen hat - es ist ja trotzdem ein Schritt, bis ein Kind dann wieder richtig drin ist in seiner neuen Klasse - angefangen vom sozialen Gefüge über eventuell neue, ungewohnte Arbeitsmaterialien bis hin zu anderen Gepflogenheiten und Abläufen. Wenn Ihr nun blöderweise die einzige doofe Lehrerin erwischt habt, dann ist ja sicher gestellt, dass es ab nächstem Sommer besser wird. Was wäre, wenn in der neuen Schule ab Klasse 3 dann wieder ein Lehrer/eine Lehrerin die Klasse übernimmt, die nicht so kompetent ist?
    Aus dem Grund würde ich - wenn die Probleme sich nicht so manifestieren, dass Deine Tochter wirklich massiv leidet, wohl erst mal versuchen, aus Klasse 2 das beste zu machen und auf Klasse 3 zu warten. Noch dazu, weil in dem Fall ja nicht nur Ihr betroffen seid (wie es bei Mobbing wäre oder wenn ein Lehrer ein bestimmtes Kind "auf dem Kieker" hat).

    Was anderes ist es, wenn Du den Wechsel eigentlich sowieso gerne hättest - dann würde ich zusammen mit dem Kind näher drüber nachdenken - dann aber die Lehrerin als Grudn eher nachrangig behandeln, denn bessere und schlechtere Lehrer gibt es wohl fast überall.
    12 26. We are Family.

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