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  1. Registriert seit
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    AW: Frage an Sek 1 Lehrer: wie beurteilt Ihr Montessori-Grundschüler?

    Wir wären Gruppe 5: Pragmatisch, Die Nähe zum Zu Hause war interessant.
    Wir kamen aber wegen Losverfahren nicht rein (weniger Plätze).
    Da sollte man die echte Montessori (Kosten, Publikum) von einer öffentlichen Schule angelehnt an Montessori unterscheiden.
    Letztere wird nicht so viele von den von dir aufgeführten Gruppen beherbergen...
    Die Tochter einer Freundin kam in eine solche Schule, die nur vegan kocht. Die Mutter macht ihr abends gerne mal ein Steak ;).


  2. Registriert seit
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    AW: Frage an Sek 1 Lehrer: wie beurteilt Ihr Montessori-Grundschüler?

    Interessant finde ich, dass unsere öffentliche Montessori ohne Bücher arbeitet und gerne damit wirbt. Die Echte hier nutzt durchaus Bücher, ne ganze Menge sogar, die man alle selbst bezahlen darf. Selbst unsere Normale, wo wir jetzt sind, hat sich vieles abgeguckt, Bücher sehr reduziert. Man muss sich jährlich an Materialkosten beteiligen.

  3. Avatar von ilazumgeier
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    AW: Frage an Sek 1 Lehrer: wie beurteilt Ihr Montessori-Grundschüler?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    wenn ich an den Didaktik-Unterricht denke, den ich während meiner Ausbildung zur Grundschullehrerin erhielt, den hätte man auch gleich sein lassen können, da ist gar nichts hängen geblieben :-/

    gruss, barbara
    ja, hättest mal alles worwörtlch auswendiggelernt


  4. Registriert seit
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    AW: Frage an Sek 1 Lehrer: wie beurteilt Ihr Montessori-Grundschüler?

    Zitat Zitat von Alemanita Beitrag anzeigen
    Wir wären Gruppe 5: Pragmatisch, Die Nähe zum Zu Hause war interessant.
    Wir kamen aber wegen Losverfahren nicht rein (weniger Plätze).
    Da sollte man die echte Montessori (Kosten, Publikum) von einer öffentlichen Schule angelehnt an Montessori unterscheiden.
    Letztere wird nicht so viele von den von dir aufgeführten Gruppen beherbergen...
    Die Tochter einer Freundin kam in eine solche Schule, die nur vegan kocht. Die Mutter macht ihr abends gerne mal ein Steak ;).
    Ich schließe mich der Gruppe 5 an.

    Sehr interessantes Thema.
    Wir haben unseren Sohn gerade an einer Schule (Öffentliche Schule) angemeldet, die laut eigener Aussage " In den Klassen 1-3 mit einem vertieften reformpädagogischen Ansatz mit vielen Elementen der Montessori-Pädagogik und des Projektunterrichtes arbeitet".
    Ich habe dies am Anfang komplett abgelehnt. Nachdem wir aber feststellen mussten, dass wir aus verschiedenen Gründen die Grundschule im Einzugsgebiet nicht wollten, kam besagte Schule wieder auf den Radar. Ich habe dann viel gelesen, die Internetseite, Schulprogramm etc. pp studiert, andere Eltern befragt und mich dann doch nun dafür entschieden.
    Es ist eine Gemeinschaftsschule, was ich als positiv erachte. Mein Kind kann hier jeglichen Schulabschluss erlangen - wenn die Schule uns bzw. ihm liegt und zusagt.
    Ein Optimum wird es wohl nicht geben, auch hier sagt mir nicht alles zu. Zum Beispiel Noten erst ab der 9. Klasse - ich bin gespannt wie das wohl funktionieren wird. Ich höre schon den Aufschrei meiner Mutter, ihres Zeichens Grundschullehrerin, ausgebildet in der DDR - da werden Welten aufeinander prallen.

  5. Avatar von Rowellan
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    AW: Frage an Sek 1 Lehrer: wie beurteilt Ihr Montessori-Grundschüler?

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Imperfekt oder Vergangenheitsform
    Danke - damit kann ich was anfangen.



    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Das brauche ich für lebende Sprachen. Da sind die Bausteine aber gering: ein wenig Grammatik, ein paar wichtige Redewendungen, einiges Vokabeln und dann ab in die Anwendung. Der Rest wird durch Babbeln erlernt.

    Bei den toten Sprachen ist die Basis breiter: viel Grammatik, viele Vokabeln. Dann geht das Übersetzen nach den ersten Holperern aber ziemlich leicht von der Hand. Latein und Griechisch schulen aufgrund ihrer höheren Regelmäßigkeit die mathematischen Zentren im Gehirn. Einiges kann ja eins zu eins übersetzt werden.

    Zudem ist es leichter, zuerst Latein und dann Englisch zu lernen. Umgekehrt tun sich die meisten Schüler unglaublich schwer.
    Das wäre doch mal ein interessanter Ansatz: Latein lernen als lebende Sprache - also nicht nur Vokabeln, Grammatik usw., sondern sich überlegen: wie haben die ollen Römer mittags auf dem Marktplatz, abends in der Taverne, zuhause in der Familie miteinander geredet. Die hatten garantiert auch ihre Dialekte, ihren Slang, ihre Sprachwitze... und haben garantiert nicht vorher eine perfekte Fall- und Zeitbestimmung gemacht, sondern einfach geredet. Ich glaube, Latein und Altgriechisch kommen uns nur so furchtbar schwer und kompliziert vor, weil wir die Sprachen totanalysieren und sie in Formalismen erstarrt sind.

    Was die Reihenfolge angeht: kann ich leider nicht beurteilen, ich hatte erst Englisch und dann ab Klasse 7 Latein. Ich könnte mir aber vorstellen, daß ich für den analytischen Ansatz in Latein mit 11 noch nicht bereit gewesen wäre, da haben die zwei Jahre mehr schon einiges an Reife gebracht, die nötig war. Und ich habe gerne Latein gemacht, besonders, weil man da auch noch einiges über die Kultur lernen konnte. Ich war auch gut - großes Latinum mit eins oder zwei (ist schon so lange her) abgeschlossen. Trotzdem ist so gut wie nix hängengeblieben - schade.
    Bei Englisch bin ich ziemlich früh in die intuitive Lernerei übergegangen. Es gibt da eine Songzeile, ich glaube von Bruce Springsteen. "we learned more from a three minute record than we ever learned at school", und für Englisch traf das bei mir 100% zu. Die neuesten Charthits waren einfach spannender als trockene, realitätsferne Schulbücher, zumindest für mein pubertierendes Ich.



    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Tja, das ist leider Realität.
    Aufgebauschtes Blabla, untermalt von unpassender dramatischer Musik, dazu noch ein Minivortrag, der am Teleprompter abgelesen wird. Und am besten versucht der Vortragende, alte Kamellen als neueste Erkenntnisse zu verkaufen, und hat von der Materie keine Ahnung.
    Sag ich doch - wie im Berufsleben



    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    hihihi, sehr gut analysiert.
    Jap, das hat mich auch sehr breit ans Grinsen gebracht.

    @Katja: das würde ich mir auch noch mal sehr auf der Zunge zergehen lassen. Diese gesammelte Elternschaft sind dann diejenigen, mit denen du dich z.B. auf den allseits beliebten Elternabenden rumärgern darfst - nachdem eine Bekannte mir mal erzählt hat, was schon in einer "normalen" Grundschule an Diskussionen zum Thema "was darf aufs Schulbrot" oder "bitte nur stilles Wasser für die Kinder" über Stunden diskutiert wurde, wäre das für mich ein echter Showstopper.
    *lost in the woods*

  6. Avatar von ilazumgeier
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    AW: Frage an Sek 1 Lehrer: wie beurteilt Ihr Montessori-Grundschüler?

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen

    , Und ich habe gerne Latein gemacht, ...Ich war auch gut - großes Latinum mit eins oder zwei (ist schon so lange her) abgeschlossen. Trotzdem ist so gut wie nix hängengeblieben - schade.
    Bei Englisch bin ich ziemlich früh in die intuitive Lernerei übergegangen. Es gibt da eine Songzeile, ich glaube von Bruce Springsteen. "we learned more from a three minute record than we ever learned at school", und für Englisch traf das bei mir 100% zu. .
    Zwilling!

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