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  1. Registriert seit
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    AW: Unmögliche Spielplatzbegegnungen - Handlungsoptionen?

    Die Kriminologie sagt, je wehrhafter das Opfer ist, desto geringer fallen die Taten aus. Täter suchen sich schwache Opfer, und selbst ein völlig unterlegenes Kind oder zierliche Frau, das/die tritt, schreit, beißt kommt tendenziell weniger beschädigt aus der inkrimierten Situation heraus.
    Nützt natürlich nicht bei völlig gestörten Tätern, aber den normalen Sittenstrolch hält es etwas zurück.
    Deutschland, Deutschland über alles,
    über alles wächst mal Gras.
    Ist das Gras so'n Stück gewachsen,
    frißt's ein Schaf und sagt: Das war's!
    J. Dietz

  2. Avatar von Stina
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    AW: Unmögliche Spielplatzbegegnungen - Handlungsoptionen?

    Ja, Merav, das mag sein.

    Erstens finde ich aber den Zusammenhang zwischen körperlichem Wehren bei Kinderstreitereien und einem ernsthaften Angriff schon etwas weit hergeholt. Dass treten, schreien, kratzen, beißen und alles, was nur möglich ist, erlaubt und angebracht ist, falls ihnen jemand wirklich weh tun will, das wissen auch meine Kinder. Und dennoch hoffe ich, dass sie es niemals brauchen.

    Ich musste es auch nie ausprobieren, glaube aber schon, dass ich - zumindest, solange keine Waffen im Spiel sind - da sogar ziemlich wehrhaft wäre.
    12 26. We are Family.

  3. Avatar von Blue2012
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    AW: Unmögliche Spielplatzbegegnungen - Handlungsoptionen?

    Zitat Zitat von merav Beitrag anzeigen
    Die Kriminologie sagt, je wehrhafter das Opfer ist, desto geringer fallen die Taten aus. Täter suchen sich schwache Opfer, und selbst ein völlig unterlegenes Kind oder zierliche Frau, das/die tritt, schreit, beißt kommt tendenziell weniger beschädigt aus der inkrimierten Situation heraus.
    Ich hatte genau das in einer Broschüre des Bundesministeriums gelesen zum Schutz vor Missbrauch.
    Dass es (leider) eben meist Bekannte sind (Lehrer, Betreuer aller Art, Nachbarn, Verwandte etc. pp.).
    Und dass die Täter erstmal quasi antesten. Und dann nach und nach steigern.

    Ist ein Kind von Anfang an wehrhaft, steigen seine Chancen, dass der Täter ablässt (weil zu schwierig).

    --- Nur soviel dazu. ---

    Jetzt gehen wir lieber wieder thematisch auf den Spielplatz....
    Be a voice not an echo.

  4. Avatar von Froeschle
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    AW: Unmögliche Spielplatzbegegnungen - Handlungsoptionen?

    Ich muss sagen, dass ich die Reaktion und Ausdauer der TE bewundernswert finde. Ich wäre wahrscheinlich mit meinen Kindern irgendwann einfach gegangen, weil mir das ganze zu blöde gewesen wäre. Aber richtig wäre das wohl nicht.
    Mich macht es immer wieder fassungslos, was es für doofe Eltern gibt, die so egoistisch sind und immer nur ihre Kinder und deren Vorteile sehen. Das zeigt sich leider sehr oft auf Spielplätzen.
    Das größte Glück in der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
    Jeanne Julie de Lespinasse


  5. Registriert seit
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    AW: Unmögliche Spielplatzbegegnungen - Handlungsoptionen?

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Ich sehe es ja ähnlich wie du. Wie schön wäre eine Welt ohne Gewalt. Aber was soll meine Tochter machen, wenn der Raudi von der Grundschule sie gegen die Wand drück oder haut?! Reden?
    Mir ist lieber, wenn sie dann den Mut hat, sich auch gewaltsam zu befreien.

    Verstehst du meinen Grundgedanken?
    Zumindest ICH verstehe ihn sehr gut. Manchmal ist (Gegen-) Gewalt schlichtweg notwendig. Gewalt in jedem Fall abzulehnen ist einfach unrealistisch. Man muss sich auch wehren können und dürfen und da ist Gewalt manchmal die bessere Lösung.
    Wenn sich Gewalt vermeiden lässt, bin ich auch für gewaltfreie Lösungen. Aber eben nicht grundsätzlich in jeder Situation. Egal ob bei Erwachsenen oder bei Kindern.


  6. Registriert seit
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    AW: Unmögliche Spielplatzbegegnungen - Handlungsoptionen?

    Zitat Zitat von Froeschle Beitrag anzeigen
    Ich muss sagen, dass ich die Reaktion und Ausdauer der TE bewundernswert finde. Ich wäre wahrscheinlich mit meinen Kindern irgendwann einfach gegangen, weil mir das ganze zu blöde gewesen wäre. Aber richtig wäre das wohl nicht.
    Ich weiß gar nicht, ob es so falsch wäre zu gehen. Manchmal ist das eben die bessere Option, auch wenn es sich wie Niederlage anfühlt, auch das müssen Kinder lernen. Mein Kleiner z. B. hat damit totale Probleme, einfach mal zu gehen, wenn klar ist, die Anderen sind jetzt stärker und er wird sich im Leben nicht gegen sie durchsetzen können. Bringt auch viel Ärger, wenn man sich wehrt und den Kürzeren zieht (und das vorher eigentlich schon absehbar war).

  7. gesperrt
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    AW: Unmögliche Spielplatzbegegnungen - Handlungsoptionen?

    Zitat Zitat von Froeschle Beitrag anzeigen
    Ich muss sagen, dass ich die Reaktion und Ausdauer der TE bewundernswert finde. Ich wäre wahrscheinlich mit meinen Kindern irgendwann einfach gegangen, weil mir das ganze zu blöde gewesen wäre. Aber richtig wäre das wohl nicht.
    Mich macht es immer wieder fassungslos, was es für doofe Eltern gibt, die so egoistisch sind und immer nur ihre Kinder und deren Vorteile sehen. Das zeigt sich leider sehr oft auf Spielplätzen.
    meiner meinung nach liegt das daran das eltern sich heute meinen überall einzumischen.
    wenn kinder spielen kommts dabei halt auch zu "kinderkacke", liegt in der natur der sache. soweit so normal.
    wirklich albern und unnötig wird es wenn erwachsene menschen sich berufen fühlen an dieser "kinderkacke" aktiv teil zu nehmen anstatt interessiert zuzuschauen wir der spross mit der herausforderung instinktiv jetzt alleine umgeht.
    laissez-faire. das kommt heute viel zu kurz und nie konnten kinder hier so sicher aufwachsen wie heute.

    dennoch sind wir in 4 seiten über spucken, unter klettergerüst liegen und die gefahren von grossen wasserpistolen schon bei kriminologie und kindesmisbrauch angekommen.
    was kinder auf dem spielplatz tun ist sozialisation, das können die nur ohne mamas machen.


  8. Registriert seit
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    AW: Unmögliche Spielplatzbegegnungen - Handlungsoptionen?

    Synth, wenn dein Kind aktiv zu dir kommt und dich um Hilfe bittet, weil es mit der aktuellen Situation schlichtweg überfordert ist: was tust du da?

    Sagen:“Deine Kinderkacke geht mich nichts an.“?
    Nach dem Motto „nur die harten kommen in den Garten“?

  9. Avatar von Froeschle
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    AW: Unmögliche Spielplatzbegegnungen - Handlungsoptionen?

    Synth, bei dem was die TE von der anderen Mutter und dem Kind schrieb, hätte ich mir aber auch gewünscht, dass die andere Mutter da aktiv wird.
    Das größte Glück in der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
    Jeanne Julie de Lespinasse

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