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  1. Registriert seit
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    AW: Wie werde ich eine bessere Mutter

    Liebe Kirschtante,

    Zitat Zitat von Kirschtante Beitrag anzeigen
    Das ist doch nicht normal, dass sie ...
    ... das war ein Standardsatz meiner Mutter, als meine Kinder (insbesondere mein Großer) klein waren. Wir hatten das Problem andersherum - er war wild, wenig folgsam, starrsinnig, laut. Wahlweise aber auch sehr schüchtern, je nach Kontext. War alles "nicht normal".

    Jetzt, mit fast 12, höre ich von ihr, er sei ja ein so nettes und wohlerzogenes Kind. Aber ca. 8 Jahre lang habe ich gehört, dass das alles "nicht normal" sei, dass ich wohl falsch erziehe etc. (Er hat übrigens immer noch einige Ecken und Kanten, hat aber gelernt, dass er sich z. B. bei der Oma möglichst zusammenreißt und diese dann nicht zeigt, was geht, weil er sie nicht so oft sieht.) Jetzt ist übrigens Kind Nr. 2 der designierte "Problembär", mal sehen, wie sie den in 3 Jahren sieht, wenn er das gleiche Alter erreicht hat wie Kind 1.

    Lass Dich nicht verrückt machen.

    Liebe Grüße, Tigerente


  2. Registriert seit
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    AW: Wie werde ich eine bessere Mutter

    Meiner war mit 2 ähnlich, ich nenne es Schosskind. Bei so manchem Mama-Kind-Treff sass er ne Stunde auf dem Schoss und ging runter, wenn alles vorbei war ;).

    Und auf ihn Stürzende Verwandten erschreckten ihn auch erstmal.

    Das hat sich geändert. So ab 3 wurde es wesentlich besser. Wenn er wo neu ist ist er noch der Schüchterne, der an der Mama hängt, aber hat nix mehr mit 2 zu tun. Ich würde es einfach belassen und gelassen bleiben.

  3. Avatar von Blue2012
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    AW: Wie werde ich eine bessere Mutter

    Zitat Zitat von Kirschtante Beitrag anzeigen
    Bei meinem Mann und auch meinen Eltern gibt es überhaupt kein Problem...
    Heute waren wir bei meinen Schwiegereltern (sehen diese ca. alle 6 Wochen) wohnen etwas weiter weg....
    Meine Schwiemu ist einer stürmische, bestimmende Person und würde mir die Kleine am liebsten sofort aus den Armen reißen, aber meine Tochter wehrt sich mit Händen und Füßen und weint sehr. Da bringe ich es nicht übers Herz sie einfach schreien zu lassen.
    (es sind nicht nur die der Schwiegereltern, aber hauptsächlich) zermürben mich. Ich heule jede Nacht und fühle mich als die größte Rabenmutter.
    Bei deinem Mann und deinen Eltern hat die Kleine kein Problem. Die Schwiegereltern beschreibst du als "stürmisch, bestimmend", eine Person, die dir dein Kind am liebsten "aus den Armen reißen" möchte.

    Deine Tochter reagiert vielleicht genau auf dein Unwohlsein den Schwiegereltern gegenüber. Sie spürt dein Unbehagen, dein Misstrauen, deine Angst - und verhält sich daher auch ängstlich.

    Du könntest dein eigenes Verhältnis zu deinen Schwiegereltern prüfen. Schauen, aha, ok, da muss vielleicht mehr Grenze her, damit ich mehr Raum habe. Vielleicht mehr innere Distanz gegenüber "blöden" Sprüchen (wie z.B. Setzt ihr sie irgendwo aus?). Welche Haltung hat dein Mann hier?

    Du könntest weiterhin überprüfen, welche Kommentare von wem genau noch kommen, die dich zermürben. Sind das Menschen, denen du vertraust, die dir nahe stehen? Oder eher Menschen, von denen du dich scharf kritisiert, beäugt, bewertet und verurteilt fühlst?
    Where do we gohohoao? Uao, where do we go now - now, now, now, now, now, now, now?
    Sweet chi-hi-hild - Sweet chi hi hi hi hihild of Mahahahaiiiiiiiiinnnn - Uaw.
    Guns n' Roses

  4. Avatar von Nokabo
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    AW: Wie werde ich eine bessere Mutter

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Deine Tochter reagiert vielleicht genau auf dein Unwohlsein den Schwiegereltern gegenüber. Sie spürt dein Unbehagen, dein Misstrauen, deine Angst - und verhält sich daher auch ängstlich.
    Vielleicht reagiert das Kind aber auch einfach auf das Verhalten, dass die Schwiegereltern ihm gegenüber zeigen. Was ja nachvollziehbar ist.

    Meinte Tochter ist auch 2,5 und bei unbekannten Leuten zurückhaltend schüchtern und auf mich bezogen. Je direkter und "stürmischer" die anderen Menschen auf sie zu gehen, desto mehr zieht sie sich zurück. Wir versuchen es so wie Mary beschrieb zu halten: Schon ermutigen, aber auch die Sicherheit geben, die sie braucht. Und vor allem nicht zu sehr ins Überanalysieren und -interpretieren zu kommen. Auch ganz wichtig
    Geändert von Nokabo (20.06.2018 um 13:43 Uhr)


  5. Registriert seit
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    AW: Wie werde ich eine bessere Mutter

    Was Nokabo schreibt, wollte ich auch sagen. Hier ist es mit den Schwiegereltern dasselbe. Erstens weil wir sie deutlich seltener sehen als meine Eltern UND sie zudem auch wenig Rücksicht nehmen. Also auch einfach Anfassen, auf den Arm nehmen, an sich drücken, statt sich vorsichtig zu nähern. Sie lernen es auch nicht, sondern sind jedes Mal aufs Neue enttäuscht, wenn als Reaktion Tränen folgen und eine Annäherung danach umso schwerer ist. Dazu ist meine Schwiegermutter eher hektisch, mein Schwiegervater redet sehr laut. Das hat nichts mit meinem Unwohlsein zu tun, der Papa ist übrigens auch da und fühlt sich nicht unwohl. 😉
    Ich halte es für völlig normal. Wir halten es mit unserer Tochter wie Nokabo. Sie ist 3, aber auch immer noch sehr scheu und schreckhaft.

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