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  1. Registriert seit
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    AW: aus aktuellem Anlaß - Diskussion um die Sicherheit junger Mädchen

    Zitat Zitat von willichdas Beitrag anzeigen
    Ich verstehe ja was Du meinst aber ich glaube definitiv nicht, dass solch ein Verhalten vor Angriffen schützt.
    Der ist ein starker Junge, der lässt sich von Angriffen nicht so schnell einschüchtern.

    Die Töchter hat diese Mutter übrigens ins Kickboxen geschickt. Es scheint den Mädchen dort zu gefallen. Und das gibt ihnen ein körperliches Selbstbewusstsein, das sie in vielen Situationen gut schützen dürfte.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


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    AW: aus aktuellem Anlaß - Diskussion um die Sicherheit junger Mädchen

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Der ist ein starker Junge, der lässt sich von Angriffen nicht so schnell einschüchtern.

    Die Töchter hat diese Mutter übrigens ins Kickboxen geschickt. Es scheint den Mädchen dort zu gefallen. Und das gibt ihnen ein körperliches Selbstbewusstsein, das sie in vielen Situationen gut schützen dürfte.

    gruss, barbara
    Das finde ich super (nicht nur bei Töchtern sondern auch bei Söhnen). Egal ob Kickboxen, Karate, Judo o.ä.

  3. Avatar von Blue2012
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    AW: aus aktuellem Anlaß - Diskussion um die Sicherheit junger Mädchen

    Zitat Zitat von irgendeinwald Beitrag anzeigen
    Wenn der Trainer sagt, die Beine gehören massiert, weil er heute schlecht gespielt hat...
    Ich habe mir eine Broschüre hierzu vom Bundesministerium angesehen: Mutig fragen - besonnen handeln.

    Hier wird betont, dass Täter häufig erstmal antesten. Eine anzügliche Bemerkung, eine Stimmenveränderung, eine Hand auf dem Knie, erste Berührungen, erste Verharmlosungen. Die Täter schauen dann, ob das Kind, der Jugendliche, wehrhaft ist oder eher nicht. Sie schauen, ob sie leichtes Spiel hätten. Fühlen sie sich sicher, duldet das Kind, erhöhen sie.


    Verstehe ich den Sinn dieses Strangs richtig, ging es aber nicht prinzipiell um s Mbrch, sondern um kulturelle Unterschiede.
    Hierzu fand ich einen Beitrag von der Islamforscherin Prof. Schröter. sehr gut.
    Where do we gohohoao? Uao, where do we go now - now, now, now, now, now, now, now?
    Sweet chi-hi-hild - Sweet chi hi hi hi hihild of Mahahahaiiiiiiiiinnnn - Uaw.
    Guns n' Roses

  4. Avatar von Stina
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    AW: aus aktuellem Anlaß - Diskussion um die Sicherheit junger Mädchen

    Vielen Dank fürs Verlinken der Broschüre, Blue! Die Broschüren des Bundesministeriums wie auch der BZGA finde ich wirklich immer sehr gut und fundiert in ihren Tipps, gerade auch, weil sie ohne Panikmache und unaufgeregt daherkommen.
    12 26. We are Family.

  5. Avatar von ja-aber
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    AW: aus aktuellem Anlaß - Diskussion um die Sicherheit junger Mädchen

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Danke für diesen Beitrag, da stehen sehr wichtige Dinge drin, die ich auch aus Büchern (Der Neinrich z. B.) und Kursen meiner Kinder so kenne und auch so praktiziert habe - aber auch wieder vergessen habe, denn das war als die Kinder im Kindergarten und in der Grundschule waren. Jetzt sind die sozialen Medien und das Verhalten darin Thema.
    Für mich war und ist es wichtig, auch jetzt noch, was ich oben schrieb: nie den Kontakt verlieren. Ich finde es schlimm, dass manche Freundinnen (16-19) meiner Tochter sich nicht trauen, ihre Eltern um Hilfe zu bitten, wenn sie unterwegs sind, weil sie Ärger bekommen könnten wegen Alkohol oder weil sie da nicht sein dürften, wo sie sind. Heimlichkeiten sind ganz fatal in solchen Situationen. Ich hole ggf. auch anderer Leute Kinder ab, wenn die mich anrufen, und das wissen die auch.

    Meine Kinder "müssen" mir immer den Weg weisen, wenn wir unterwegs sind. Ich wohne in der Nähe einer Millionenmetropole, auch da - man braucht immer wieder Alternativwege, Brückenpunkte. Nimm nur mal die Wiesn. Will ich da eine 16-Jährige leicht angeschickert hilflos in der Großstadt herumeiern sehen? Nein! Ich geh entweder mit oder ich hole sie irgendwo ab oder so. Und ich KANN mitgehen, weil ich mich eben nicht so aufführe wie viele etepetete Eltern in meinem Umfeld, die meinen, ihr Kind tut sowas nicht.

    Soziale Medien sind immer ein Thema, klar. Aber ich bemühe mich selbst am Ball zu bleiben. Bin fast überall mit meinem Nachwuchs verbandelt, habe jahrelang Mails in BCC bekommen, zeige ihnen, wie man Dinge absichert (FB Profil). Es gab im Freundeskreis jahrelang einen Übungs-Account (Katze hatte ein FB Profil), wo man dann üben konnte, was man von der Katze alles sah als Fremder, als Freund, als Verwandter etc. Das fand ich eine super Idee. Beide Kinder sind gebrieft, dass sie ins Internet KEINE Fotos einstellen, die sie nicht auf dem Marienplatz ausstellen würden.

    Ich mach mal ein plakatives Beispiel: ein Bekannter schrieb mir vorgestern, wenn man bei Google "Isar ficken" eingibt und die Bildersuche bemüht, dann findet man irgendwo ein Foto von mir. Ja, probiert es nur aus *lach* das lag daran, dass ich auf einem Blogbeitrag beide Begriffe verwendete in einem völlig harmlosen Kontext, das Ganze wurde gescannt und da ich Google bei den Bildern dieses Blogs nicht ausgesperrt habe, werden die dann eben mit angezeigt. So leicht kann man in "schlechte Gesellschaft" geraten. Und ja, natürlich hab ich ihn gefragt, warum er sowas sucht ;-)

  6. Avatar von ja-aber
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    AW: aus aktuellem Anlaß - Diskussion um die Sicherheit junger Mädchen

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Danke, ja-aber für deinen (endlich) so praktischen Beitrag (an den Gedanken mit dem Griff an Tasche und Ranzen hätte ich nie gedacht).
    Gern. Ich habe jahrelang im Internet die Suche nach vermissten Kindern unterstützt (die Seite ist schon seit 11 Jahren offline, lang ist's her) - und da habe ich mich viel mit dem Thema beschäftigt. Man vergisst tatsächlich, wie leicht (im Wortsinn) Kinder sind, ob die sich wehren, ist da im Grunde total unerheblich. Sie haben idR. überhaupt keine Chance.

    Damals war es ein Fall, der mich zum Mithelfen gebracht hatte: Johanna Bohnacker. Ihr Mörder hat sie von einem Spielplatz eingesammelt, in ein Auto, weg war sie. Damals waren viele Leute unterwegs, sie war mit Freunden auf einem Spielplatz. Der Mann wurde beobachtet, der Wagen wurde 100%ig beschrieben. Das Kind war weg. Monate später hat man durch einen irren Zufall in einem abgelegenen Waldstück ihre Knochen gefunden. Der Mörder wurde jetzt erst gefunden. Johanna war 8 Jahre alt. Ihr Mörder hat mehr als 18 Jahre lang unbehelligt weiterleben können. Ich habe damals ihre Eltern kennengelernt, da war Johanna noch vermisst. Du bist einfach machtlos, wenn einer das wirklich will, kannst Du Dein Kind nicht schützen. Aber Du kannst es irgendwie versuchen, ihm so wenige Mittel wie möglich zu geben. Und da gehören Griffe und Namenslabel für mich ganz oben auf die Liste.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mordfall_Johanna_Bohnacker


  7. Registriert seit
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    AW: aus aktuellem Anlaß - Diskussion um die Sicherheit junger Mädchen

    Zitat Zitat von ja-aber Beitrag anzeigen
    Für mich war und ist es wichtig, auch jetzt noch, was ich oben schrieb: nie den Kontakt verlieren. Ich finde es schlimm, dass manche Freundinnen (16-19) meiner Tochter sich nicht trauen, ihre Eltern um Hilfe zu bitten, wenn sie unterwegs sind, weil sie Ärger bekommen könnten wegen Alkohol oder weil sie da nicht sein dürften, wo sie sind. Heimlichkeiten sind ganz fatal in solchen Situationen. Ich hole ggf. auch anderer Leute Kinder ab, wenn die mich anrufen, und das wissen die auch.
    Das finde ich ganz wichtig. Noch funktioniert es gut - mein Großer hat mir schon ab und an was anvertraut, wo ich kurz geschluckt habe - aber wichtig ist, dass er es erzählt und auch mein Wort steht, dass ich es für mich behalte (zum Glück waren es bisher Geschichten, bei denen ich nicht in moralische Bedrängnis kam, weil in einem Fall eine Lehrerin es mitbekommen hatte, und ich es dann als deren Aufgabe sehe zu entscheiden, ob sie deshalb mit den Eltern spricht, im anderen Fall war es harmlos und wäre nur für alle Beteiligten eine Lehre gewesen, wäre der Freund bei seinem verbotenen Tun erwischt worden).
    Ich erinnere mich noch an eine Klassenfeier in meiner Jugend, 9. Klasse oder so, im Wald, die Jungs wollten dort zelten, damit sie sich so besaufen konnten, wie sie wollten (damals noch ohne Alkopops oder so, schlichtweg mit Bier). Mein Vater holte mich ab, bis dahin waren einige wirklich sturzbesoffen, und mein Vater machte dann einigen nüchtern gebliebenen klare Ansagen, wie sie auf die Betrunkenen aufpassen sollten, holte sogar von uns zu Hause noch ein Zelt und rief noch Eltern (der nüchternen Jungs) an, dass ihre Söhne doch dort übernachten. Er war der Meinung, dass der schlimme Kater, der den Burschen bevorstand, erstmal ausreichende Lehre sein müsste.

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