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  1. gesperrt
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Phasen, Momente . ich denke eher, man übernimmt die Methode, die die eigenen Eltern angewandt haben. Trotzdem würde mich bei den Ansagern interessieren: wann und wie erfolgt der Wechsel im Umgangston? Mit dem Führerschein? dem Abi? Wie geht das dann? und ich denke mit einigem Grausen an Leute, die die "klare Ansage" auch bei Kollegen, Angestellten und sogar bei ihren Ehepartnern weiterführen. Für mich fängt das schon an mit "Gib mir mal die Butter"

  2. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Ich verwendetete auch die extreme Höflichkeitsformel. (Würdest du bitte mir die Butter geben") selten... Das bedeutete aber, jetzt wird sie sauer...
    "Würdest du bitte..." kann auch sehr hart klingen.

    Normalerweise "gib mit bitte die Butter"," Zieh dir bitte die Schueh an..." etc.
    Entscheidend ist die Tonlage , die Mimik und die Konsequenz. Wenn nichts daraus folgt, wenn man seine Schuhe nicht anzieht... da ist es völlig egal, wie man mit dem Kind spricht.

    Was mich nervt, sind Halbsätze wie "Kann ich Brot." Da reagier ich automatisch mit "Backen, kaufen, basteln?"
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
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  3. Moderation
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    @chaos: Die Bitte-Eltern haben sich hier doch schon geäußert, aber sie lügen bekanntlich alle, oder?
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  4. Moderation
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Was mich nervt, sind Halbsätze wie "Kann ich Brot." Da reagier ich automatisch mit "Backen, kaufen, basteln?"
    Argh, diesen Dialog haben wir hier gerade auch dauernd.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  5. Avatar von chaos99
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    @chaos: Die Bitte-Eltern haben sich hier doch schon geäußert, aber sie lügen bekanntlich alle, oder?
    Kein Kind und keine Eltern schaffen es ohne Probleme und Diskussionen, die Kinderzeit(bis 10/12) so durchzuziehen.
    Im Threadstart ging es um Kindergartenkinder.

  6. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Argh, diesen Dialog haben wir hier gerade auch dauernd.
    Ist, glaube ich, in einem gewissen Alter auch völlig normal. Mein damals siebenjähriger Sohn zu seinem Freund:"Kannst du den Satz bitte ausformulieren!"

    Ich hätte mich fast weggeschmissen vor Lachen.
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  7. Avatar von Anni04
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Kein Kind und keine Eltern schaffen es ohne Probleme und Diskussionen, die Kinderzeit(bis 10/12) so durchzuziehen.
    Im Threadstart ging es um Kindergartenkinder.
    Ich denke, daß meine Kinder ihre Kinderzeit mit einem normalen Maß von Diskussionen verleben. Trotz könntest du bitte.

  8. Avatar von chaos99
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Zitat Zitat von Anni04 Beitrag anzeigen
    Ich denke, daß meine Kinder ihre Kinderzeit mit einem normalen Maß von Diskussionen verleben. Trotz könntest du bitte.
    Gezischtes "Könntest Du Bitte...." oder nett....:)))

    Jeder wird halt so oder so fertig mit seinen Kindern.

  9. Avatar von marylin
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Also ich finde kurze Sätze, wie "Mama ich muss auf die Toilette" oder "Gib mir mal die Butter" nicht unbedingt unhöflich. Wenn ich Gespräche höre, wie "Mama darf ich bitte auf die Toilette gehen" oder "Darf ich was zu trinken haben" kommen mir eher Gedanken, wie: Warum muss das arme Kind fragen und bitten, wenn es ein ganz grundsätzliches Bedürfnis - welches selbstverständlich zu erfüllen ist - BITTEN? Fragt man seinen Partner auch, ob man auf´s Klo darf?

    Ganz davon abgesehen, dass mir zum Frühstück - also kurz nach dem Aufstehen morgens - das viel zu viel Gequassel wäre.

    Zur Ausgangsfrage: Ja, Dinge in Fragen formulieren an das Kind, wie "Na, wollen wir mal die Schuhe anziehen?" oder "Wollen wir dir mal eine frische Windel anziehen?" war bei uns normal. Habe dazu letztens auf Brigitte auch einen Artikel gelesen, da ging es darum, Kleinkinder/Babies um "Erlaubnis zu fragen", wenn sie z. B. gewindelt werden sollen. Lief aber auf das hinaus, was ich grad schrieb... "Wollen wir dich windeln?" und soll einfach nur dazu beitragen, dass Eltern verinnerlichen, mit Kindern respektvoll umzugehen.

    Jede normale Bitte/Aufforderung nun aber in eine lange höfliche Bitte zu formulieren, nach dem Motto "Würden Sie bitte dies und jenes... könnten Sie bitte das tun..." , finde ich übertrieben. Verstehen viele Menschen sowieso nicht. Wenn ich als Chef was will, muss ich häufig ganz direkt sagen: Frau X machen Sie jetzt bitte Aufgabe X. Sonst macht jeder was wann er will oder gar nicht. Ist leider häufig so bei uns im Job.... Wenn der AL nicht klar sagt "Mach jetzt! das" dann wirds nicht gleich gemacht, oder gar nicht oder nicht so wie es soll....
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?



  10. Registriert seit
    21.12.2008
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Ich frage meinen Partner nicht, ob ich zur Toilette gehen darf, weil ich ihn dafür nicht brauche.

    An einem fremden Ort sage ich zum Gastgeber „ich müsste mal ...“ oder „kannst/könntest du mir sagen, wo ich das Bad finde“
    Und nicht „Ich will zur Toilette” oder “Zeig mir bitte das Bad”

    Aber ich lebe eben auch in einer sehr indirekten Ecke des deutschen Sprachraums.
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

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