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  1. Registriert seit
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Ich glaube schon, dass der Schüler die Formulierung SEHR WOHL verstanden hat.

    Schüler sind generell sehr talentiert darin, bei nicht zu 100% klar, eindeutig und unmissverständlichen Aufgabenstellungen jene Variante herauszuinterpretieren, die am wenigsten Arbeit macht. Dann werden sie spitzfindig wie der letzte Winkeladvokat.

    ei was Schüler mich schon zum sehr genauen Formulieren motiviert haben, das glaubt kein Mensch.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ei was Schüler mich schon zum sehr genauen Formulieren motiviert haben, das glaubt kein Mensch.
    Wir nennen das bei uns zu Hause immer "präzises Wünschen", siehe "das Sams".


  3. Registriert seit
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Hallo Kieselmurmel, kurz gesagt: es ist pädagogisch gesehen sinnvoll (weil klar, unmissverständlich), Aufforderungen auch als solche zu kommunizieren - klar, einfach, respektvoll, z.B. "komm bitte mit den Hausaufgaben/dem Spiel o.ä. zum Ende und mach dich fertig, wir möchten in (evtl Zeitangabe) losfahren" oder bei jüngeren Kindern z.B. "wir bringen mal den Teddy ins Bett/holen deine Schuhe o.ä. - wir fahren zur Oma".
    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. Sokrates

    Love it, change it or leave it.


  4. Registriert seit
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Ups, der Beitrag ist schon älter... Hat sich wohl inzwischen erledigt, sorry.
    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. Sokrates

    Love it, change it or leave it.

  5. Avatar von Rowellan
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    "Gib mir mal den Lappen" hätte ich schon in einer WG grenzwertig gefunden.


    xanidae, aus welcher Ecke Deutschlands kommst Du? Bis jetzt scheint die Regionentheorie ja aufzugehen.
    Nee, also ich setze die Regionentheorie jetzt mal in Zweifel. Ich bin auch in Rhein-Main großgeworden, und bei uns wird zwar "bitte" und "danke" gesagt, aber doch nicht stets und ständig
    Ich bin sowieso überrascht, wie förmlich manche zu reden scheinen - wirklich immer in grammatikalisch korrekten ganzen Sätzen? Ich weiß, daß in der Klecker-Situation ich wahrscheinlich zu meinem Mann sowas gesagt hätte "Schmeiß ma den Lappen - schnell, es tropft", am Frühstückstisch auch "Gib mal Salz..." oder "kann ich die Mampfelade?"
    Und das halt in einem netten, freundlichen oder (im Lappenfall) panischen Tonfall.
    *lost in the woods*


  6. Registriert seit
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Nee, also ich setze die Regionentheorie jetzt mal in Zweifel. Ich bin auch in Rhein-Main großgeworden, und bei uns wird zwar "bitte" und "danke" gesagt, aber doch nicht stets und ständig
    ich mag es, wenn stets und ständig "bitte" und "danke" gesagt wird.

    Die Leute, die ich oft sehe, sind ja die Leute, die ich am liebsten mag, und warum sollte ich ausgerechnet die ruppiger behandeln als andere?

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  7. Registriert seit
    23.04.2016
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Ich halte nichts von Fragen, wenn ich zu etwas auffordere.

    "Würdest/könntest/möchtest du bitte...?", "Holst/Bringst du bitte...?"

    Da sollte ich als mögliche Antwort, ob laut ausgesprochen oder nur gedacht, ein "Nein" einkalkulieren.
    Gerade bei intelligenteren Kindern.

    Eindeutig und klar bevorzuge ich daher. Wenn ich keine Frage stellen möchte, frage ich nicht.
    Eine Aufforderung/Anweisung formuliere ich auch als solche.

    "Bitte bringe/hole...."
    "In 10 min fahren wir los. Bitte räume deshalb jetzt auf."
    "Wir gehen jetzt. Zieh bitte ...an."

  8. Avatar von Froeschle
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    21.08.2004
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    AW: Aufforderungen als Fragen formulieren

    Mist, habe den Strang erst jetzt entdeckt. Ist bei uns auch schon Thema gewesen und meine Eltern haben das auch schon angemerkt, dass wir zu oft fragen statt einfach zu machen oder sagen so und so wird es gemacht.
    Wobei sie da wohl eher ihren Schwiegersohn meinen. Ich machen das nicht so ausufernd, aber manchmal erwische ich mich auch dabei. Und ich muss auch sagen, der Ton und die Art wie man es sagt macht viel aus. Meine Kinder eerstehen das durchaus, als Auffforderung wenn ich sage, gehst du jetzt hoch Zähneputzen. Sagt mein Mann das aber, kommt mit Sicherheit erstmal ein Nein und sie sehen das nicht so eindeutig als Aufforderung, sonderne her als Option (was mich nervt!). Und oft genug dachte ich in solchen Momenten: ja wenn ich Kind wäre, würde ich jetzt auch nein sagen.

    Woher es kommt? Wahrscheinlich ist es das Höflichkeitsding, ich weiß auch nicht. Und obwohl ich nicht frei davon bin, ist es mir auch schon nervend bei anderen Eltern aufgefallen. :-)
    Das größte Glück in der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
    Jeanne Julie de Lespinasse

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