Bei und klappt es. Mein Kind weiß worum es geht, und ich verlasse meine Mutterrolle dabei keineswegs!
Ihr interpretiert viel zu viel in meinen Post.
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01.05.2018, 11:43Inaktiver User
AW: Wutanfälles meines Wunschkindes...Hilfe!!!
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01.05.2018, 12:00
AW: Wutanfälles meines Wunschkindes...Hilfe!!!
Naja, Kinder sind halt' alle unterschiedlich. Jeder muss den Modus zu finden versuchen, in dem es klappt. Wenns bei dir so geklappt hat, ist das schön - meine Tochter hätte ich damit nie und nimmer beeindrucken können, die hatte einfach ein anderes Temperament.
Mein Sohn hingegen war ganz anders, da lief auch viel über Erklärung. Aber bei beiden war wichtig (wie bei allen Kindern, wenn sie klein sind), dass die Eltern "groß und stark" sind. Eltern von Vierjährigen dürfen auf keinen Fall eigene Unsicherheiten mit den Knirpsen thematisieren, denke ich.
Ist auch nur meine ganz persönliche Ansicht, die indessen schon eine ganze Generation her ist...Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
Oscar Wilde
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01.05.2018, 12:09
AW: Wutanfälles meines Wunschkindes...Hilfe!!!
Den Trick mit der beschränkten Auswahl lese ich immer wieder mit Interesse. Bei uns hat der noch nie funktioniert.
Die Kinder haben einfach immer beide Optionen abgelehnt, wenn sie in Oppositionslaune waren.
Je nach meiner eigenen Zündschnur bin ich drum entweder offen für Vorschläge oder halt nicht. Dann gibt es aber auch keine Auswahl.A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer
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01.05.2018, 12:17Inaktiver User
AW: Wutanfälles meines Wunschkindes...Hilfe!!!
Also, insbesondere mein großes Kind war in dem Alter morgens wirklich nicht ansprechbar, bevor es gefrühstückt hatte. Das hat immer im Schlafanzug gefrühstückt und sich dann angezogen, da war die Laune dann deutlich besser.
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01.05.2018, 13:22Inaktiver User
AW: Wutanfälles meines Wunschkindes...Hilfe!!!
Immer diese Pauschalisierungen - "zu viel Entscheidungsfreiheit" ist nicht für jedes Kind ein Problem, für manche ist es die Lösung. Abends raussuchen hat bei uns gar nicht geholfen - er interessiert sich nicht für seine Meinung von gestern, das Kind wählen lassen machen wir auch erst, seit er es einfordert und für alles, wo ein 4 (jetzt 5)jähriger es schadlos kann (wenn er es entscheiden will). Und ach ja: er darf wählen, ob er wählen will (soll ich Dir was hinlegen, oder suchst Du aus?).
Bei meinem Sohn ist das Problem, dass er ungern den Zustand wechselt. Vom Spielmodus in den Anziehmodus. Von zu Hause in den Kindergarten. Vom Kindergarten nach Hause. Vom Spielen zum Essen.
Was neben allem, was ich noch geschrieben habe, hilft: Ankündigungen (in 10 Minuten bzw. nach dem Puzzle), klare Zeiten: Wenn 7:30 auf dem Wecker steht ist Anziehzeit, um 8:00 wird das Haus verlassen.
Erklären bzw. ein bisschen Verständnis hilft manchmal durchaus - wie gesagt einmal, aber nicht ewig diskutiert. Und ich sehe nicht, wo ich mir einen Zacken aus der Krone bräche, wenn ich mal zugebe, dass ich auch manchmal lieber weiter Lego mit ihm bauen würde statt zur Arbeit zu gehen.
Und auch wenn ich selbst angeregt habe mal zu schauen, ob es einen Auslöser gibt: nicht jedes maulende Kind leidet an Aufmerksamkeitsdefiziten (seitens der Eltern) oder verarbeitet tiefergehende Probleme. Manche Kinder (oder auch alle zu manchen Zeiten) sind einfach schlechter gelaunt, sturer und/oder lauter als andere (bzw. zu anderen Zeiten)...
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01.05.2018, 16:01
AW: Wutanfälles meines Wunschkindes...Hilfe!!!
Hier wurden so viele praktische Tipps genannt - in die Richtung, dass das Kind die Konsequenzen seines Verhaltens auch gut selbst erleben kann (ziehe ich die Jacke nicht an, wie Mama gesagt hat, werde ich frieren - esse ich das gerichtete Frühstück nicht in der vorgegebenen Zeit, habe ich vielleicht dann erstmal Hunger etc. pp.).
Wir hatten mit 4 auch Wutanfälle. Teilweise wie aus dem Nichts, wegen (für mich) Nichtigkeiten. Kinder mit 4 können ihre Gefühle noch nicht gut verpacken - sie suchen oft Ventile, da, wo das Herz und die Sprache noch nicht mitkommen. Typische "Boah, Mama, ich hab keine Kraft mehr"-Symptome waren bei uns zu dato: Ohne Unterlass sprechen, ständig Geräusche machen, Hampeligkeit, rasches Weinen, wenig Frustrationstoleranz, schnell von 0 auf 100.
Bei uns hat geholfen in diesen Zeiten:
Viel Kuscheln, viel Körperkontakt (zusammen Arm in Arm lesen, beim Sandmännchen umarmt unter einer Decke liegen, oft streicheln, anlächeln, eingekuschelt zusammen ein Hörspiel anhören - wenn du dich morgens 15 Minuten direkt nach dem Aufstehen zu ihr ins Bett kuschelst? Hier also schon Kontakt und Nähe-tanken ermöglichen, damit das Theater mit dem Anziehen sinnlos wird?).
Viel über Gefühle sprechen. Wir haben hier so Gefühlskarten, aber auch jedes Kinderbuch geht - zusammen ansehen, fragen: "Was denkst du? Wie fühlt sich das Kind auf dem Bild gerade?" Frage deine Tochter in einer ruhigen Minute: "Wie geht es dir?" Ermögliche Zeiten, in denen sie sich dir anvertrauen kann.
Meine Tochter konnte um die 4 herum oft tagelang nicht über ihr Erlebtes im Kindergarten sprechen - das kam dann Tage später erst raus ("der hat mich gehauen" - "die hat gelogen und das gesagt hmhm, dabei stimmt das gar nicht").
Du gehst derzeit selbst durch harte Zeiten. Die Trennung. Vollzeit. Hund. Alles alleine stemmen müssen. Und hundeelend all die Gefühle, die ja auch in dir werkeln.Be a voice not an echo.
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01.05.2018, 16:10
AW: Wutanfälles meines Wunschkindes...Hilfe!!!
Ich glaub auch, dass sich das alles in dem ganz normalen Rahmen des Wahnsinns mit 4jährigen befindet.
Aber: Ich glaube auch, dass Kinder in dem Alter noch nicht so gut mit Stress umgehen können. Für ein kleines Kind ist die Trennung der Eltern keine Lappalie. Und wenn dann die Mama auch viel alleine schultern muss...
Nicht einfach das.
Und wo soll ein Kind auftanken, Ruhe und Zeit finden, wenn die Zeit fehlt, wenn viel zu richten ist, wenn die eigenen Gefühle innerlich Amok laufen?Be a voice not an echo.
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01.05.2018, 16:18
AW: Wutanfälles meines Wunschkindes...Hilfe!!!
ich würd nicht so viel erklären. socken weil kalt. punkt. diskutieren mit 4 jährigen bringt einen in den wahnsinn.
Niemals sag "niemals"!
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02.05.2018, 09:54
AW: Wutanfälles meines Wunschkindes...Hilfe!!!
Einerseits würde ich mal versuchen, die Tochter als erstes am Morgen frühstücken zu lassen, notfalls auch Kuchen, vielleicht ist sie einfach unterzuckert morgens, das macht schlechte Laune und agressiv.
Wenn das nichts hilft und alle anderen Tipps auch nicht (Auswahl begrenzen etc.) gäbe es bei mir wahrscheinlich mal ein gewaltiges Donnerwetter. Gab es bei uns selten, aber wenn, dann war Sohn klar: Bis hierher und nicht weiter kann ich meine Mutter provozieren/nerven.Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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02.05.2018, 10:36Inaktiver User
AW: Wutanfälles meines Wunschkindes...Hilfe!!!
Das mit dem Unterzucker wollt ich auch gerade schreiben. Ev noch im Bett als erstes etwas Saft trinken lassen (oder warme Milch - da ist Zucker in Form von Lactose drin und Eiweiss uch gleich noch - manchmal liegts auch daran.
Die Schwägerin hatte mit ihrem jüngsten Kind im gleichen Alter eine ähnliche Phase. Der Trick mit Saft bzw Milch noch im Bett machte einen frappanten Unterschied.


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