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  1. Avatar von Vienna__
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    AW: Erwachsener Sohn bekommt gar nichts auf die Kette

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    karell
    es gibt nur eine einzige moeglichkeit
    entweder dein mann zieht mit dir an einem strang, oder es geht schief

    du hast nur die moeglichkeit den sohn so weiterhin zu ertragen oder deinen mann vor die wahl zu stellen, entweder der sohn zieht aus oder du
    Auf den Punkt gebracht ......

    Es geht eben darum, dass ich hier eine große Divergenz zwischen dem Vater und der TE sehe. Und ich sehe es als großen Fakt an, dass die TE nicht die Mutter ist. Deswegen wäre es ja interessant zu wissen, wie sich denn die Kindsmutter zu dem ganzen Thema einbringt oder auch nicht.

    Es gäbe ja auch noch die Möglichkeit dem Sohn zu sagen, zieh zu Deiner Mutter, wir können hier so nicht mit Dir weiter leben. Etc. pp.

    Aber dafür gibt es einfach viel zu wenig Anhaltspunkte. Im Gegenteil. Man liest ja nur, für den Vater ist es "ok", von der Mutter weiß man nichts, nur die Stiefmutter kann nicht mit dem Sohn und seinem Ding, was ich - wie gesagt - nicht verurteile. Aber das ist das Thema, dass sie mit dem Vater hat und nicht mit dem Sohn .
    Geändert von Vienna__ (13.12.2017 um 22:57 Uhr)

  2. Avatar von Admaro
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    AW: Erwachsener Sohn bekommt gar nichts auf die Kette

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Das ist kein Totschlagargument - es ist einfach nur ein Argument. Wieso soll man dies nicht anbringen dürfen? Und mit Schubladendenken hat dies nichts zu tun. Es sind schlichtweg Fakten. Ich denke nicht in Schubladen. Im Gegenteil. Ich finde es gut, dass die TE sich einbringt. Nicht gut finde ich, dass hier nichts rüberkommt, was den Vater und die Mutter des Sohnes angeht. Die fehlen mehr oder weniger schlichtweg in ihrem EP und demzufolge, wieso sie hier so rüberkommt, als wäre sie die Mutter. Wieso sollte man dies nicht ansprechen?
    Sie tritt hier nicht als Therapeut, sondern als hilfesuchender Mensch auf. Wieso erwartest du von ihr Analysen der Eltern. Sie darf hier, da direkt betroffen, sich auch direkt betroffen fühlen. Die Fehler der Eltern oder ihre Rolle von früher, sind doch völlig, zur Lösung ihres Problems, nicht relevant. Dein Argument bleibt daher ein zwar juristisch richtiges, praktisch jedoch unangebrachtes Argument.

    Mag rigoros klingen. Aber da ich ähnliche Erfahrungen hatte (zwar als Mutter), möchte ich der TE eher praktisch helfen.
    Entscheide lieber ungefähr richtig, als genau falsch. - Goethe -

  3. Avatar von ereS
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    AW: Erwachsener Sohn bekommt gar nichts auf die Kette

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Ich wollte Dich auf gar keinen Fall angreifen! Sorry, wenn das ggf. so rüber kam.

    Aber der Unterschied ist doch, dass die TE die Stiefmutter ist und nicht eine unterhaltspflichtige Partei. Sie geht das schlichtweg nichts an. Das ist einfach so.

    Anders gesagt:

    Sie hätte im Forum "Der gebrauchte Mann" schreiben müssen mit dem Titel a la: "Der erwachsene Sohn meines Mannes kriegt nichts auf die Kette - ich komm damit nicht klar" - oder so ähnlich.

    Die TE schreibt im Forum "Kinder - Familie - Erziehung" - sie hat gar nichts mit Erziehung zu tun. Sie ist schlichtweg nicht erziehungsberechtigt.
    es ist niemand mehr erziehungsberechtigt bei einem ü 18 jaehrigen
    und selbstverstaendlich geht sie das etwas an, schließlich lebt sie mit vater und sohn in einer bedarfsgemeinschaft
    im zweifel haengst du da schneller in der unterhaltspflicht, als du dir vorstellen kannst
    wenn auch nur "indirekt"

    und si hat ihm auch etwas zu sagen, denn ihre wohnung ist die wohnung aller personen

    und machen kann sie alles wenn der sohn es will
    sie kann mit ihm am haendchen auch beim sozialamt arbeitsamt oder wo auch immer aufschlagen, wenn der sohn es zulaesst

  4. Avatar von Vienna__
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    AW: Erwachsener Sohn bekommt gar nichts auf die Kette

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen

    und selbstverstaendlich geht sie das etwas an, schließlich lebt sie mit vater und sohn in einer bedarfsgemeinschaft
    im zweifel haengst du da schneller in der unterhaltspflicht, als du dir vorstellen kannst
    wenn auch nur "indirekt"

    Nein. Es geht sie nichts an, was der Sohn aus seinem Leben macht, auch wenn er in der Wohnung lebt. Er lebt da, weil er darf. Und nein, sie hängt in keiner Unterhaltspflicht drin. Auch nicht, wenn der Vater nicht mehr Unterhalt leisten kann.

  5. Avatar von ja-aber
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    AW: Erwachsener Sohn bekommt gar nichts auf die Kette

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Die TE schreibt im Forum "Kinder - Familie - Erziehung" - sie hat gar nichts mit Erziehung zu tun. Sie ist schlichtweg nicht erziehungsberechtigt.
    Wenn schon pingelig, dann richtig: auch die leiblichen Eltern sind nicht mehr erziehungsberechtigt. Der Sohn ist erwachsen.

  6. Avatar von Vienna__
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    AW: Erwachsener Sohn bekommt gar nichts auf die Kette

    Zitat Zitat von ja-aber Beitrag anzeigen
    Wenn schon pingelig, dann richtig: auch die leiblichen Eltern sind nicht mehr erziehungsberechtigt. Der Sohn ist erwachsen.
    Selbstredend. Hatte ich aber auch geschrieben, dass er volljährig ist - i.Z.m. dem Unterhalt.
    #25
    Geändert von Vienna__ (14.12.2017 um 00:05 Uhr)

  7. Avatar von ereS
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    AW: Erwachsener Sohn bekommt gar nichts auf die Kette

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Nein. Es geht sie nichts an, was der Sohn aus seinem Leben macht, auch wenn er in der Wohnung lebt. Er lebt da, weil er darf. Und nein, sie hängt in keiner Unterhaltspflicht drin. Auch nicht, wenn der Vater nicht mehr Unterhalt leisten kann.
    doch das kann unter umstaenden der fall sein
    nachzulesen hier
    § 7 SGB II Leistungsberechtigte - dejure.org

    und hier
    § 9 SGB II Hilfebedürftigkeit - dejure.org
    Gemäß § 9 Abs. 2 S. 2 SGB II sind bei Personen, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, auch das Einkommen und Vermögen des Partners zu berücksichtigen. Bei unverheirateten Kindern, die mit ihren Eltern oder einem Elternteil in einer Bedarfsgemeinschaft leben und die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen sichern können, sind auch das Einkommen und Vermögen der Eltern oder des Elternteils und dessen in Bedarfsgemeinschaft lebender Partnerin oder lebenden Partners zu berücksichtigen.

    Gemäß § 7 Abs. 3 SGB II gehören zur Bedarfsgemeinschaft die erwerbsfähigen Leistungsberechtigten und die im Haushalt lebenden Eltern oder der im Haushalt lebende Elternteil eines unverheirateten erwerbsfähigen Kindes, welches das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und die im Haushalt lebende Partnerin oder der im Haushalt lebende Partner dieses Elternteils (…). Daraus ergibt sich, dass Personen unter 25 Jahren in die Bedarfsgemeinschaft mit ihren Eltern eingerechnet werden.

  8. Avatar von Vienna__
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    AW: Erwachsener Sohn bekommt gar nichts auf die Kette

    Du zitierst aus dem SGB. Ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass dieses hier greifen könnte. Kann ja aber die TE ggf. aufklären.


  9. Registriert seit
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    AW: Erwachsener Sohn bekommt gar nichts auf die Kette

    Guten Morgen an alle

    Zunächst vielen Dank für die rege Unterhaltung hier.

    Ich gebe zu, dass nicht alle Details in meinem Eingangstext zu finden sind - es ist einfach sehr schwer, 7 Jahre in einen Post zusammenzufassen und alle wichtigen Punkte zu erwähnen.

    Ich bin zum ersten Mal hier, habe in den Themen gesucht, wo die Platzierung passt und ich finde, dass ich bei "Erziehung" richtig bin, auch wenn es nicht mein leiblicher Sohn ist. Finde ich auch ehrlich gesagt ein bisschen Haarspalterei, das zu kritisieren.

    Mein Mann zieht mit mir an einem Strang. Er ist absolut und völlig bei mir, hat die Weisheit aber auch nicht mit der Schöpfkelle gefressen und beurteilt natürlich manche Dinge mit der Liebe und aus den Augen eines Elternteils. Auch das finde ich normal.
    Aber nein, ich kämpfe hier nicht gegen Sohn und Vater.

    Natürlich bin ich, rein rechtlich, nicht erziehungsberechtigt. Der Sohn lebt aber bei uns, seit er 14 ist und natürlich setze ich durch, was die Basis für unser Zusammenleben ausmacht.
    Niemand möchte ihn hier rauswerfen, auch ich nicht!
    Aber wir müssen einen Weg finden, ihn zu motivieren, irgendwas zu tun... Offensichtlich scheint das nicht ganz rübergekommen zu sein - er interessiert sich für rein gar nichts!
    Und, dass das ein Ding seiner Eltern ist, ist eben auch sehr theoretisch.

    Was das Thema Versagen angeht - mag sein, dass das anmaßend von mir ist, der Mutter dieses zu unterstellen, aber dabei bleibe ich! Die Kinder wohnen ja nicht umsonst freiwillig beide bei uns. Das brauchen wir hier auch nicht weiter diskutieren, das ist nämlich nicht lösungsorientiert, was den Umgang mit dem Sohn betrifft.
    Niemals ist nämlich - weder von mir, noch von dem Vater - vor den Kindern ein schlechtes Wort über die Mutter gefallen. Im Gegenteil... Wir sind die, die beide immer wieder motivieren, den Kontakt zu halten.
    Nur, um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen. Die Mutter ist dem Alkohol sehr zugewandt. Es hat extrem dramatische Situationen gegeben und was die Kleine bereits mit ansehen musste, wünsche ich keinem Kind.
    Bevor die Frage kommt, ja, das Jugendamt war da damals mit involviert.

    Und ja, ich weiß auch, dass es eine Krankheit ist und das niemand "freiwillig" tut. Trotzdem erwarte ich, dass man sich helfen lässt, wenn man die Verantwortung für seine Kinder hat und das tut sie nicht!
    Alles halb so wild aus ihrer Sicht. Ihre Tochter weigert sich, bei ihrer Mutter zu sein, wenn nicht mindestens noch ein Erwachsener mit dort ist... Und deshalb hat sie, was ihre Kinder angeht, für mich versagt!

    Das Verhältnis der beiden Eltern ist gut! So gut es eben in einer solchen Situation sein kann. Vor den Kindern immer neutral - jedenfalls seitens des Vaters. Was die Mutter so von sich gibt, bekomme ich ja auch nicht mit.
    Irgendwer hat hier geschrieben, dass auch der Vater in der Erziehung versagt hat - stimmt. Er hat keine Grenzen gesetzt und Konsequenzen durchgezogen. Jedenfalls damals nicht, als man noch etwas hätte "formen" können.
    Aber im Gegensatz zur Mutter ist er da! Hat sich der Verantwortung gestellt und die beiden zu uns geholt. Dafür brauchen wir keinen Orden, aber das ist sicher nicht selbstverständlich in unserer Gesellschaft.


  10. Registriert seit
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    AW: Erwachsener Sohn bekommt gar nichts auf die Kette

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Was ich gut finde ist, dass du so konsequent bist und ihn jedes Mal holst, damit er seinen Kram erledigt und im Grunde scheint er doch auch irgendwie glücklich zu sein, dass du ihm nicht alles durchgehen lässt und erfüllt das gerne.
    Den Eindruck habe ich auch schon immer... Dass er sich an der Konsequenz, die er bekommt, orientiert. Er war mir zumindest noch nie böse - auch nicht, wenn ich zwischendurch einen Ausraster bekomme ;)...


    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Und wenn er nicht so früh aufstehen mag... soll er sich doch einen kleinen Job ab nachmittags suchen.

    Bzw. es gibt doch in allen Städten Handwerkerschaften. Es muss doch eine Möglichkeit geben. Da können die an so Berufsbildungszentren mal ausprobieren, ob ihnen was mit Metall, Farbe oder Ä. gefällt.
    Da werden die oft für einen Job fit gemacht.

    Wie wäre denn das oder eine Kombi aus beidem?
    Nachdem ihm, mein Mann und ich, vorgestern eine Ansage gemacht haben, hat er gestern begonnen Bewerbungen zu schreiben. Zwar "nur" für einen Job in der Gastro, aber immerhin. Mit "nur" meine ich, dass ihm jetzt nicht die Erleuchtung gekommen ist, in welchem Bereich er eine Ausbildung machen will, sondern er sucht sich etwas zum jobben, womit er die Zeit überbrücken kann.
    Außerdem ist er gestern losgezogen und hat in einem Lager einen Hilfsjob auf 450€ gefunden. Dort kann er jetzt 1x die Woche einen Tag arbeiten.

    Es tut mir leid, dass ich darüber keine Freudensprünge mache... Das ist zwar jetzt schon mal ein guter Weg, das haben wir ihm natürlich auch gesagt und ihn motiviert, das zu machen.
    Aber er hatte schon so viele Jobs, zu denen er dann 1x hin ist, um dann festzustellen, dass er auf diese Arbeit und die Leute, keinen Bock hat.

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