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  1. Registriert seit
    09.08.2017
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    Kann man papafixiertheit verhindern

    Mich beschäftigt seit langem die Frage, weil ich das Problem sehr gut kenne, ob man eine Papa-mamaphase oder fixiertheit verhindern kann? Z.b. Dass einer der beiden sich nicht um das Kind kümmert. Oder kann man das auf keinen Fall verhindern?

  2. VIP Avatar von xanidae
    Registriert seit
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    17.865

    AW: Kann man papafixiertheit verhindern

    Warum willst du denn, dass ein Elternteil sich nicht um das Kind kümmert? Was ist das für ein Gedankengang? Nur um eine Phase (zeitlich begrenzt!) zu verhindern?
    Evangelisch schlecht gelaunt, zieh ich meine Runden
    „Fünf Jahre nicht gesungen“ Thees Uhlmann

  3. Inaktiver User

    AW: Kann man papafixiertheit verhindern

    Ich denke, jedes Kind hat zumindest zeitweise eine Präferenz für ein Elternteil. Manchmal ist es der Teil, der stärker in die tägliche Betreuung eingebunden ist, manchmal gerade der andere.

    Warum meinst Du, das verhindern zu müssen?

  4. Inaktiver User

    AW: Kann man papafixiertheit verhindern

    In der oedipalen Phase ist es ganz normal, das Kinder ein Elternteil bevorzugen. Trotzdem sollten Eltern sich unterstützen und loyal verhalten. wenn das Kind zum Beispiel weint, weil Mama die Schuhe anziehen soll und nicht Papa, kann Mama sagen, Papa kann dir jetzt auch helfen. Google doch mal "oedipale Phase", falls dein Kind in dem Alter ist.


    Anderes Thema. Manchmal glaubt ja ein Elternteil, das bessere und wichtigere zu sein und vermittelt das auch dem Kind. Konkurrenz/ andere Konflikte unter den Eltern sollten besprochen und geklärt werden. Ich würde genau schauen, warum das Kind mehr zu Papa oder Mama geht und ob es unbedingt als Ablehnung aufgefasst werden muss.


  5. Registriert seit
    15.06.2007
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    AW: Kann man papafixiertheit verhindern

    Um ein Verhalten so zu interpretieren, muss eine "Papafixiertheit" schon vorhanden sein - es würde also gar nicht um ein Verhindern gehen sondern um ein Unterdrücken oder Verdrängen vorhandener Gefühle.

    Frage ist- was genau an Verhalten läuft ab, wie läuft es ab und vor allem- wie gehen alle Beteiligten damit um?
    Letztlich geht es doch auch um die Verbindung, die der Vater zu dem Kind aufnimmt und lebt.

    Ich selbst erlebe das bei einer Freundin meiner Tochter, die ihren Vater abgöttisch liebt und die alle- samt Mutter- ganz offen sagen, sie ist ein "Papakind".
    Aus meiner Sicht, ist diese enge Verbindung zwischen Vater und Tochter nicht das Problem sondern diese Verbrüderung, die immer wieder gegen die Mutter läuft. Und diese leidet sichtbar immer wieder darunter, dass ihr einiziges Kind sie weder ernst nimmt noch ihr zuhört.
    Für mich ist der Schlüssel hier der Vater, der das ganze Spiel in den Händen hält und es offensichtlich genießt, was er für einen "tollen STand" hat!
    Gut- ist das aber weder für seine Ehe, noch für die Beziehung von Mutter und Tochter, was letztlich auf beide Auswirkungen hat.

    Zusammengefasst: das ein Kind einen besseren Draht zu einem Elternteil hat- kommt vor - auch unabhängig von Phasen, bei denen man sowieso mal mehr da- oder dorthin strebt.
    Muss auch kein Problem sein, wenn dann das bevorzugte Elternteil alles auf einen guten Weg bringt und nicht - wie siehe oben- dadurch ein großes Ungleichgewicht ensteht.


  6. Registriert seit
    04.06.2003
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    AW: Kann man papafixiertheit verhindern

    Mein Sohn ist ein sogenanntes Mama-Kind. Das war schon immer so und hat sich mit 4 jetzt nicht geändert.

    Vorgestern sagte er mir: Mama, Papa liebe ich bis zum Himmel, aber dich bis zum All.

    Ja, ich würde gerne mal ne objektive Beurteilung haben, warum das so ist.

    Ich hab´ die beiden immer machen lassen, ab 6 Monaten war er mit dem Papa morgens während ich gearbeitet habe.

    Bis 3 Jahre war der Kleine auch noch ein Schosskind. Wenn irgendwo die Party vorbei war, ging er vom Schoss runter. Vorher traute er sich nicht.
    Manche wussten es besser und meinten, ich sole ihn “bildlich runterschubsen”. Ich habe ihn gelassen wie er war. So ziemlich mit 3 Jahren änderte sich das.
    Ich bin abgeschrieben, wenn er irgendwo Kinder kennt. Schoss ade. So wird das denke ich auch mit der Anhänglichkeit zu Hause sein.

    Natürlich sind wir beide davon überzeugt, dass es jeweils am anderen liegt, lassen den anderen aber meist machen ;). Es gibt Ausnahmen.

    Das zum Verhindern keine Ahnung, ich habe null damit gerechnet, ich bin davon ausgegangen, dass es ein Papafixiertes Kind wird, weil Papa immer viel besser mit den Neffen umgehen konnte…aber eigenes Kind ist tatsächlich etwas anderes.

  7. Inaktiver User

    AW: Kann man papafixiertheit verhindern

    Vielleicht hast Du nur zu oft das süße kleine Bilderbuch von diesem Häschen vorgelesen?


  8. Registriert seit
    04.06.2003
    Beiträge
    3.833

    AW: Kann man papafixiertheit verhindern

    Kennen wir gar nicht ;). Ist da der Papa ein böser Mann? ;)

  9. Inaktiver User

    AW: Kann man papafixiertheit verhindern

    Nein.

    Aber daher kennen sehr viele Kinder diese vergleichende Formulierung. Das wird ihnen als Text ab dem 2. Lebensjahr gerne so vorgelesen und damit vorgedacht.

    Ist sein süßes Pappbilderbuch, dass es mittlerweile seit vielen Jahren wohl in vielen Ländern und auf vielen Sprachen zu kaufen gibt und das sehr gerne auch verschenkt wird.

    Hast auch Du bestimmt schon gesehen.. ist mittlerweile so bekannt wie z.B die kleine Raupe Nimmersatt und das Häschendesign ist auch schon Tapete oder Bettwäsche geworden.



    Dieser Strang... heißt evtl aber doch eigentlich passender: wie entfremde ich mein Kind dem anderen Elternteil... bzw kann man sich bei seinem Kind auch unbeliebt machen?
    wie stelle ich es an, dass ein Kind ein Elternteil nicht liebt... bzw muss ein Kind überhaupt beide lieben dürfen und wenn, darf es einen bevorzugen?


    Alles in der Realität wohl beeinflußbar, vieles machbar... aber doch wohl nicht erstrebenswert!


    Die Liebe und Zuneigung eines Kindes ist ein Geschenk, das man nicht leichtfertig manipulieren oder jemandem absprechen sollte.
    Natürliche Phasen bzw bsondere Vorlieben des Kindes sind individuell und zu respektieren.
    Geändert von Inaktiver User (28.09.2017 um 13:09 Uhr)

  10. Moderation
    Registriert seit
    09.09.2003
    Beiträge
    6.578

    AW: Kann man papafixiertheit verhindern

    Für mich klingt das, als ob man die Trotzphase verhindern wollte, oder die Pubertät. Kann je nach Kind anstrengend bis furchtbar werden, ist aber alles notwendig für die Entwicklung.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

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