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  1. User Info Menu

    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Also ganz klar, ja der Vater muss sich kümmern aber es betrifft beider Leben und ich finde es legitim das Sunset sich kümmert, egal was ist, sie ist betroffen.

    Ganz klar, der Junge ist komplett neben der Spur, der pubertiert auf Teufel komm raus, klar will er zu Hause weg, er meint wenn er da raus ist ist alles gut.

    Er ist noch zu jung um zu checken dass er sich immer mitnimmt wo auch immer er hingeht...

    Die Mutter ist schlau genug sich Hilfe beim Sozialarbeiter zu suchen, ganz klar an diesen Tisch gehört mindestens Dein Mann aber auch Du.

    600km ist weit, aber nicht unüberwindbar für Euch beide dahin zu fahren und die Lage vor Ort zu checken und auch mit der Kindsmutter/Stiefvater/Sozialarbeiter persönlich zu sprechen, nicht nur telefonieren.

    Keine Vorwürfe, aber einfach nach zu fragen wie könnten wir uns einbringen, was könnte helfen

    Ganz klar dem Jungen in der Besuchswoche klar machen, dass die bisherigen Regeln zu Hause auch bei Euch herrschen werden, Alltag bringt auch Pflichten mit sich.
    Auch dass er keine Freunde hat, niemanden kennt, er alles neu aufbauen muss, sollte ihm klar gemacht werden.

    Auch dass Ihr Euch überfordert fühlt, kann er wissen, aber der Vater muss ihm parallel auch klar machen dass er ihn liebt.

    Der Junge muss nicht bei Euch leben um ihn zu unterstützen, auch die Kindsmutter/Stiefvater brauchen auf der Gegenseite EX/ NEXT Menschen die die gleiche Sprache sprechen.
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  2. Inaktiver User

    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber hier bekommt man als Vater/Mutter mit nur Umgangsrecht keine direkte Auskunft von Behörden. Da bedarf es der Zustimmung des sorgeberechtigten Elternteils.
    Vielleicht solltet ihr euch alle mal zusammen setzen und mit dem Jungen reden....er ist ja nicht erst seit gestern in dieser Situation, trotzdem ist er mitten in der Pubertät und da ist nichts normal.

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    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    KLingt immer noch komisch. Ein Kind zeugen konnte er doch. War ihm da nicht klar, dass mehr dazu gehört als Zahlungen zu leisten?
    Darum geht es ja im Endeffekt nicht. Nachhaltig versuche ich daran zu denken, was aus dem Kind wird? Wir sind nachher Schuld, dass es nachher im jugendlichen Alter möglicherweise auf die Schiefe Bahn gerät? Er würde auch mehr Zeit mit dem Kind verbringen, wenn die Distanz nicht wäre. Nun hat er die ganze Entwicklung des Kindes verpasst, allzu viel bekommt er aus seinem Alltag nicht mit, klar könnte er dies nun alles nachholen. Aber es ist ein großer Schritt aus "eine Woche im Jahr Papa mit Bespaßung" ein vollzeit Alltagsvater zu werden für ein Kind, bei dem er nicht einmal seine Angewohnheiten, Fehler und Macken aufzählen könnte. Ich war bisher nicht in der Situation, habe keine eigenen Kinder und versuche die Angelegenheit nüchtern zu betrachten, aber leider kann ich mich nicht ganz damit identifizieren. Bevor ich mich trenne, würde ich es natürlich versuchen und ebenso versuchen einiges weniger "egoistisch" zu sehen, was meine Ziele und Bedürfnisse angeht. Aber nicht alles lässt sich umsetzen, wie es sich schön sagen lässt.

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    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Also ganz klar, ja der Vater muss sich kümmern aber es betrifft beider Leben und ich finde es legitim das Sunset sich kümmert, egal was ist, sie ist betroffen.

    Ganz klar, der Junge ist komplett neben der Spur, der pubertiert auf Teufel komm raus, klar will er zu Hause weg, er meint wenn er da raus ist ist alles gut.

    Er ist noch zu jung um zu checken dass er sich immer mitnimmt wo auch immer er hingeht...

    Die Mutter ist schlau genug sich Hilfe beim Sozialarbeiter zu suchen, ganz klar an diesen Tisch gehört mindestens Dein Mann aber auch Du.

    600km ist weit, aber nicht unüberwindbar für Euch beide dahin zu fahren und die Lage vor Ort zu checken und auch mit der Kindsmutter/Stiefvater/Sozialarbeiter persönlich zu sprechen, nicht nur telefonieren.

    Keine Vorwürfe, aber einfach nach zu fragen wie könnten wir uns einbringen, was könnte helfen

    Ganz klar dem Jungen in der Besuchswoche klar machen, dass die bisherigen Regeln zu Hause auch bei Euch herrschen werden, Alltag bringt auch Pflichten mit sich.
    Auch dass er keine Freunde hat, niemanden kennt, er alles neu aufbauen muss, sollte ihm klar gemacht werden.

    Auch dass Ihr Euch überfordert fühlt, kann er wissen, aber der Vater muss ihm parallel auch klar machen dass er ihn liebt.

    Der Junge muss nicht bei Euch leben um ihn zu unterstützen, auch die Kindsmutter/Stiefvater brauchen auf der Gegenseite EX/ NEXT Menschen die die gleiche Sprache sprechen.

    Wir haben vor, diese Besuchswoche etwas anders laufen zu lassen. Er muss im Haushalt mithelfen und es wird die ein oder andere Regel geben. Auch ein Gespräch wird es geben, so wie Du es gerade angesprochen hast. Aber wenn ich an meine Pubertät denke (welche noch gar nicht all zu lange her ist, mit meinen 26 Jahren), weiß ich, wenn ich was bekommen wollte und man mir gesagt hat, "Du musst aber dies, das und jenes", "bedenke, dass...", war meine Antwort immer "jaja ich weiß" und ich wusste nichts!
    Ich habe einfach enorme Angst vor dieser Situation.

  5. Inaktiver User

    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    NUn da hast du sicher Recht Sunset. Aber dein Freund ist nun mal Vater.

    Bei Freunden von mir, er geschieden, 2 Kinder, wieder verpartnert, hatte die Ex den Sohn einfach beim Vater abgeladen und ist wieder weg. Kam nicht mehr klar. Punkt. Da musste die Next auch durch ob sie wollte oder nicht.

    Hier könnt ihr ja noch intervenieren weil er nur Umgangsrecht hat. Aber machen muss er schon mal. Reden mit der Ex etc.pp

  6. Inaktiver User

    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Ich kenne jemanden, der fährt alle 6 Wochen rund 650 km zu seinem Sohn, ist alles machbar.
    Allerdings kann ich in Zeiten von Skype nicht nachvollziehen, das man sich überhaupt nicht über alltägliches austauscht....

  7. Inaktiver User

    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Zitat Zitat von Sunset90 Beitrag anzeigen
    Die Beziehung zwischen Vater und Sohn wäre nicht so gescheitert, wenn die Kindesmutter damals nicht so weit gezogen wäre. Und wenn er dann mal zu Besuch ist, hat er eben kaum Regeln weil mein Partner ihm eben eine schöne, kurze Zeit bieten will. Und das Kind differenziert dabei sicherlich nicht, dass es sich hier um URLAUB handelt und nicht um den Alltag.
    So funktioniert das einfach nicht. Mit so einem kerlchen muss man sich beschäftigen, aber auch Regeln aufstellen und Grenzen setzen. Wenn deinem freund das alles zuviel, mühsam, ist dann wird das nichts.

  8. Inaktiver User

    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Zitat Zitat von Sunset90 Beitrag anzeigen
    Ebenso hat die Kindesmutter einen Sozialarbeiter, weil alle drei (Mutter, LG, Sohn) neuerdings auf keinen Nenner kommen. Auch in der Schule hat er wohl schon andere Kinder gemobbt oder seine Lehrer beleidigt. Ist wohl auch schon abgehauen, weil es Streit Zuhause gab, dass er kein Playstation spielen durfte. Ruft den Vater an und klagt, dass er jetzt eine App auf dem Smartphone hat, die ihm ein zeitliches Limit vorgibt, der Kindesvater sollte doch mal mit der Mutter reden. Er hat mittlerweile einen "You tube Channel" und berichtet viel aus seiner Freizeit, dem Kind geht es definitiv nicht schlecht.
    Da hat sich erziehungsmässig ja wohl keiner mit Ruhm bekleckert.
    Die Erzeuger waren wohl beide zu jung. Hatte die Mutter auch keine Unterstützung aus der Verwandtschaft? Eltern etc

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    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Das klingt ... eigenartig.

    Die Kindsmutter informiert den Vater darüber, dass es mit deren LG
    nicht gut läuft??

    Warum bittest DU Deinen Freund um Kontaktaufnahme mit dem Sozialarbeiter?
    Warum denkst Du, die Initiative ergreifen zu müssen? Das ist/wäre seine (!) Sache.

    Nein, mein LG bekam einen Anruf seines Sohnemanns, es hätte wieder Streit gegeben. Daraufhin bat ich den Kindesvater nun die Mutter zu kontaktieren, zu fragen was da los ist. Sie schilderte ihm die Situation und erwähnte eben, dass sie bereits am Verhältnis zwischen Stiefvater und Sohn arbeiten. Bis er etwa elf / zwölf Jahre war, war auch alles harmonisch. Seit er eben etwas trotziger geworden ist, fingen die Streitereien an.

    Das beunruhigt mich, dass ich die Initiative ergreifen muss und ihm alles "vorkauen" muss. Wie soll das denn laufen, wenn er zu uns zieht? Schlussendlich bleibt es an mir hängen?

  10. Inaktiver User

    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kenne jemanden, der fährt alle 6 Wochen rund 650 km zu seinem Sohn, ist alles machbar.
    Allerdings kann ich in Zeiten von Skype nicht nachvollziehen, das man sich überhaupt nicht über alltägliches austauscht....
    Ja, das verstehe ich auch nicht. Klingt schon ein bisschen wie eine bequeme Ausrede, warum man sich bislang nicht weiter kümmern "konnte".

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