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  1. Inaktiver User

    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Zitat Zitat von Sunset90 Beitrag anzeigen
    Ebenso hat die Kindesmutter einen Sozialarbeiter, weil alle drei (Mutter, LG, Sohn) neuerdings auf keinen Nenner kommen. Auch in der Schule hat er wohl schon andere Kinder gemobbt oder seine Lehrer beleidigt. Ist wohl auch schon abgehauen, weil es Streit Zuhause gab, dass er kein Playstation spielen durfte. Ruft den Vater an und klagt, dass er jetzt eine App auf dem Smartphone hat, die ihm ein zeitliches Limit vorgibt, der Kindesvater sollte doch mal mit der Mutter reden. Er hat mittlerweile einen "You tube Channel" und berichtet viel aus seiner Freizeit, dem Kind geht es definitiv nicht schlecht.
    das passt gar nicht zu deiner aussage einer bisherigen harmonischen beziehung.

    sunset, es handelt sich hier um den sohn deines partners.
    er hat sich zu kümmern.

  2. Inaktiver User

    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Ich bin immer noch der Meinung, das ihr das aus der Entfernung überhaupt nicht beurteilen könnt.
    Erst die Aussage "es fehlt ihm an nichts", dann hat auf einmal auch die Mutter einen Sozialarbeiter. Den bekommt man ja nicht aus Spaß an der Freude....

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    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Also wenn da bereits ein Sozialarbeiter mit im Boot ist, muss es schon erhebliche Probleme geben. Ich denke der Kindsvater sollte sich da mal eingehend mit der Mutter besprechen.

    Alles palletti ist das wohl kaum. Auch wenn der Umzug von der Kindsmutter damals erfolgte, ist dein Partner immer noch für seinen Sohn verantwortlich.

    Der kleine Sohn hatte damals wohl kaum Mitspracherecht und ist der Leidtragene des Umzugs und hat möglicherweise deshalb keine Bezihung zum Vater aufbauen können.

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    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Zitat Zitat von Elixia Beitrag anzeigen
    Du fragst hier ob Du egoistisch bist und ja, klar bist Du egoistisch. Du möchtest in keinem Fall, dass sich Euer Leben irgendwie ändert, durch den Sohn Deines Partners.

    Der Junge ist erst 13 Jahre alt, Dein Partner steht also noch 5 Jahre in der Verantwortung für den Sohn, finanziell evtl. noch sehr viel länger, falls der Sohn nach dem Abitur ein Studium aufnimmt.

    Du hast Dir einen Partner mit "Altlasten" ausgesucht, das hätte Dir klar sein müssen. Wenn also alles in Dir dagegen opponiert, solltest Du bei der evtl. künftigen Partnerwahl, einen Mann suchen, der noch kein Kind hat.

    Da dürftest Du in Deinem Alter auch durchaus noch die Chance haben, jemanden zu finden, wo nicht die Probleme eines pubertierenden 13 Jährigen auf Dich zukommen.

    Es ist übrigens gar nicht so selten, nach meiner Erfahrung, dass gerade pubertierende Jungs zum Vater ziehen wollen, da habe ich zwei Fälle im Freundeskreis.
    Ich denke Jungs in dem Alter brauchen den Vater viel mehr. Und das sollte auch möglich sein können.

    Dass Dein Freund und Du "keine Ahnung von Erziehung" haben, ist doch auch nur eine Ausflucht. Die meisten Menschen werden Eltern, ohne Erzieher Ausbildung oder ein Studium der Erziehungswissenschaften, haben also auch alle "keine Ahnung".
    Der Unterschied zu Dir ist aber, dass zum Glück, die meisten Kinder heute gewünscht sind und die Eltern sich bemühen und in ihre Elternrolle hineinwachsen.

    Auch könnt ihr über 600 km Distanz und bei einer Woche, die der Junge bei Euch verbringt, wohl kaum beurteilen, ob es dem Sohn Deines Freundes bei Mutter und deren neuen Partner an nichts fehlt.

    Mir tut der Junge bei der ganzen Angelegenheit echt leid, wahrscheinlich war er von Deinem Partner eh nicht gewünscht damals, also ein "Versehen", so jung wie Dein Partner war.

    Und ganz ehrlich, mindestens jetzt würde ich von Deinem Partner erwarten, dass er Verantwortung für seinen Sohn übernimmt, egal wie schwierig dieser Sohn in der Pubertät nun sein mag und nicht nur die Alimente überweist.

    Was Dich selbst betrifft, finde ich es legitim, dass Du sagst, Du möchtest Dich nicht mit den Problemen eines fremden Kindes befassen, aber wenn Dein Partner hier Verantwortung übernehmen will, bleibt Euch wohl nur die Trennung.

    Du könntest evtl auch ins Auge fassen, das Kind näher kennen zu lernen, aber das musst Du selbst entscheiden. Ansonsten bei der nächsten Partnerwahl davon absehen, einen Mann mit Kind für die Partnerschaft auszusuchen.

    Du kannst ja auch gezielt, zum Beispiel in einer Online Börse nach Männern ohne Kinder suchen.

    Danke für die Betonung für die kinderlose Männerwahl.
    Ehrlich gesagt, war das bisher auch der Plan. Durch die Distanz jedoch wurde ich selten damit konfrontiert und es war ok.
    Ob er Verantwortung übernehmen will oder nicht sei mal dahin gestellt. Die Frage ist, ob er es kann. Schlussendlich bleibt es an mir hängen. Wenn wirklich eine Kindeswohlgefährdung vorliegt oder er unbedingt den Sohn aufnehmen möchte, würde ich ohne zu zögern zustimmen. Aber er ist sich der Sache selbst nicht sicher, wie soll ich es dann sein?

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    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    @Kleinfeld hat absolut Recht. Ohne Grund bekommen Eltern und Kind es nicht mit einem Sozialarbeiter zu tun. Auch ist es richtig, dass ihr nicht von ferne beurteilen könnt, ob es dem Sohn "an nichts fehlt".

  6. Inaktiver User

    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Naja, letztlich bleibt dir nun die Wahl zwischen Schluss machen oder dich in die Entwicklung fügen.
    Er hat nun mal Verantwortung in dieser Hinsicht, und mich würde es ehrlich gesagt eher abstoßen, wenn er diese aus egoistischen Gründen verweigern würde.

  7. Inaktiver User

    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, letztlich bleibt dir nun die Wahl zwischen Schluss machen oder dich in die Entwicklung fügen.
    Er hat nun mal Verantwortung in dieser Hinsicht, und mich würde es ehrlich gesagt eher abstoßen, wenn er diese aus egoistischen Gründen verweigern würde.
    Ginge mir genau so. Er hat ein Kind, sieht es einmal im Jahr und der Rest geht ihm am Allerwertesten vorbei. So ein Mensch hätte bei mir keinen Respekt.
    Man hat ein Kind in die Welt gesetzt, also muß man sich drum kümmern! Egal wie alt man ist/war.

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    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Was bleibt da "letztendlich an Dir hängen", Sunset? Du musst für das Kind nicht beruflich kürzer treten, sondern evtl. Dein Partner.
    Du hast, glaube ich Angst, gewissermaßen zwangsläufig in eine Art Mutterrolle zu rutschen.

    Das kann wohl keiner von Dir verlangen, immerhin hättest Du dann Abstriche in der Rente. Ihr seid nicht verheiratet und Du bist nicht abgesichert.

    Dein Part könnte es meiner Meinung nach nur sein, diesem Jungen offen gegenüber zu treten und eine liebevolle Begleitung zu sein.
    Wobei man natürlich nicht voraus sagen kann, ob das klappen würde.

    Übrigens bin ich durchaus der Meinung, dass ein dreizehnjähriges Kind mit zwei voll berufstätigen Erwachsenen leben kann.

    In meinem Freundeskreis arbeiten fast alle Mütter von Dreizehnjährigen Vollzeit. Aber hier weiß man natürlich nicht, welcher Art die Schwierigkeiten des Sohnes sind.

    Nein, ich meine in keinem Fall, dass Du nun beruflich zurück stehen solltest.

  9. Inaktiver User

    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Zitat Zitat von Sunset90 Beitrag anzeigen
    Ob er Verantwortung übernehmen will oder nicht sei mal dahin gestellt. Die Frage ist, ob er es kann . Schlussendlich bleibt es an mir hängen. Wenn wirklich eine Kindeswohlgefährdung vorliegt oder er unbedingt den Sohn aufnehmen möchte, würde ich ohne zu zögern zustimmen. Aber er ist sich der Sache selbst nicht sicher, wie soll ich es dann sein?
    KLingt immer noch komisch. Ein Kind zeugen konnte er doch. War ihm da nicht klar, dass mehr dazu gehört als Zahlungen zu leisten?

  10. User Info Menu

    AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ginge mir genau so. Er hat ein Kind, sieht es einmal im Jahr und der Rest geht ihm am Allerwertesten vorbei. So ein Mensch hätte bei mir keinen Respekt.
    Man hat ein Kind in die Welt gesetzt, also muß man sich drum kümmern! Egal wie alt man ist/war.

    Absolut, das sehe ich genau so. Er hat die Pflicht! Aber: ist es richtig, der Mutter das Kind zu entziehen, welches sie großgezogen hat? Wird er sich von mir auch nichts sagen lassen, weil ich nicht seine Mutter bin?
    Dadurch, dass es seine Pflicht ist, wird er zurück stecken müssen, das ist ihm aber nicht bewusst.
    Warum alle einen Sozialarbeiter haben weiß ich nicht zu 100%. Ich habe meinen LG gebeten, dort mal anzurufen und sich zu erkundigen. Ebenso habe ich ihn neulich gebeten auch die Mutter anzurufen und sich ihren Teil der Geschichte zum vorangegangen Streit anzuhören und siehe da, erst nach diesem Gespräch hat der Sohnemann zugegeben, dass er nicht soooo ganz unschuldig war. (weil er zuvor nicht damit gerechnet hatte, dass Papa mit Mama darüber spricht)
    Und wenn ich ihm alles vorkauen muss, weiß ich, dass alles an mir hängen bleibt.

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