Hallo,
ich hoffe, dass man das hier verlinken darf, es beantwortet einige der Rechtsfragen, die ich sehe:
Scheidungskinder wollen zum anderen Elternteil umziehen
Irgendwie kann ich mir nur schlecht vorstellen, dass die Mutter, die gerade ihre Arbeitszeit reduziert hat, um mehr Zeit für Kinder zu haben, einem Umzug des Sohnes problemlos zustimmen wird. (Das heißt, um auch den materiellen Aspekt anzubringen, dass sie nicht nur keinen Unterhalt mehr für den Sohn bekäme, sie müsste welchen zahlen).
Und offensichtlich wird ein Kind vor Gericht zwar angehört, wenn es darum geht, wo es leben möchte, aber seine Wünsche sind nicht allein entscheidend. Wenn das Gericht finden sollte, dass es bei der Mutter und dem Geschwister, wo auch seit Jahren sein Lebensmittelpunkt ist, besser aufgehoben ist, muss es den Umzug nicht genehmigen.
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08.08.2017, 11:47
AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...
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08.08.2017, 12:27Inaktiver User
AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...
Das dachte ich gestern auch schon als ich las ,die Mutter und der Stiefvater wissen davon gar nichts.
Bevor ich da als Vater nur eine Minute nachdenken würde ,hätte ich die Telefonverbindung zur Mutter genommen und ihr die "frohe Kunde" mitgeteilt und dann mit ihr gemeinsam überlegt , wie man den Sohn wieder einigermassen froh machen könnte?
Das sollte eigentlich noch besser gehen ,wenn da so viel Abstand ist ,denn schliesslich haben die ein gemeinsames Problem zu lösen.
Der Vater hat sich doch nun auch nicht viel gekümmert ,der hat nicht mal gemeinsames Sorgerecht mit der Mutter .
Wenn es da keinen gravierenden Anlass gibt ausser ,dass der Stiefvater gerade doof ist ,dann wird der Umzug ohnehin nicht passieren ,denn man kann davon ausgehen ,dass die Mutter auch das Geld braucht.
Ich würde auch zuerst mit den Eltern(der Mutter und dem Stiefvater) reden und dann etwas Gemeinsames dem Sohn prasentieren.
Das ist für alle Beteiligten klarer und eindeutiger und bietet keinen Raum für die nächsten Ungereimtheiten und Ausspielereien.Geändert von Inaktiver User (08.08.2017 um 12:33 Uhr)
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08.08.2017, 13:13
AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...
Es ist aber schon mal gut zu wissen, dass es tatsächlich "nicht so einfach" ist, dass die Entscheidung des bald 14 jährigen Jungen dann auch nicht vollkommen ausreicht. Man hört ja gerne mal die unterschiedlichsten Sachen.
Ich finde auch, dass die Mutter schon längst hätte mit dem Thema konfrontiert werden müssen, das habe ich meinem LG gestern auch angeprangert. Nun warten wir erst mal die Besuchswoche ab, was der Junge so erzählt, was seine Beweggründe sind und welche Vorstellungen er hat.
.... und eben, warum denn eigentlich ein Sozialarbeiter mit im Boot ist, was der Junge zur Verteidigung sagt und was der Sozialarbeiter berichtet.
Danach sollte Kindesmutter und Stiefvater damit konfrontiert werden und ihre Sichtweise erläutern. Ich denke auch, dass beide aus allen Wolken fallen, wenn sie hören, was der Junge bereits seit über einem Jahr plant.
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08.08.2017, 13:36
AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...
Ganz wichtig auch in dem Gespräch
Da er wahrscheinlich davon ausgeht aufgrund eurer Arbeitszeiten machen zu können was er will
(Wie gesagt seine Mutter hört bestimmt nicht ohne Grund auf zu arbeiten
)
Dem jungen Mann direkt ganz klar sagen das ihr eine Betreuung für ihn organisiert für die Zeit wenn ihr nicht da seid
Wenn er sagt braucht er nicht sagt ihr:
Das machen wir auf jeden fall, denn das können wir nicht verantworten wir sind ja auch erst ganz neu in der Situation
Er muss ganz klar wissen das er auch hier unter Aufsicht sein wird!
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08.08.2017, 13:46Inaktiver User
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08.08.2017, 13:51Inaktiver User
AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...
Ganz ehrlich ,ich finde es unglaublich ,dass der Vater da nicht längst die Mutter informiert hat ,denn sie ist die Erziehungsberechtigte.
Ihr macht es denen tatsächlich noch zusätzlich schwer ,wenn ich mir das mal so durch den Kopf gehen lasse.
Ich hatte mal eine ähnliche Situation ,da hatte sich die junge Freundin des Vaters nach einer Geschäftsreise von mir eingebildet ,sie wäre die bessere Mutter für meinen Sohn und ihm den Floh ins Ohr gesetzt ,er könnte doch auch zu Ihnen ziehen. Nach einer schlaflosen Nacht habe ich folgendes gemacht ,meinen Ex angerufen und ihm erklärt ,dass ich das Kind abend vorbei bringen werde ,wobei da Stille am Telefon war . Begeisterung war es jedenfalls nicht.
Nachmittags habe ich meinen Sohn abgeholt und ihm eröffnet ,dass ich jetzt mit ihm packen werde und er dann zu ...und seinem Vater ziehen wird.
Da kam dann ein :"oh nein ,das möchte er doch nicht . "
Traumwelt und Realität sind in dem Alter noch nicht ganz so klar trennbar.
Damit war der Drops gelutscht.
Zusatz
Vielleicht sollte der Vater realisieren ,der noch nie erzogen hat so wie du das schilderst ,dass Eltern sich erstmal untereinander klar sein müssen bevor man das mit den Kindern teilt. Deshalb sollte er vor dem Aufenthalt bei Euch unbedingt vorher mit der Mutter reden,die hat ganz sicher eine Sicht der Dinge und Infos ,die er noch gar nicht ermessen kann.Geändert von Inaktiver User (08.08.2017 um 14:02 Uhr)
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08.08.2017, 14:46
AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...
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08.08.2017, 14:56
AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...
Indem man sagt man wäre durchaus gewillt und dann die bedingungen erläutert
Zu allerersten muss mit der Mutter gesprochen werden
Und dem Stiefvater
Und dem Sozialarbeiter
Vorher werden auch keinerlei zukunftsorientierte Gespräche geführt
Punkt
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08.08.2017, 15:10Inaktiver User
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08.08.2017, 15:28
AW: Stiefsohn möchte zu uns ziehen, dabei kennen wir ihn "kaum"...
Erstmal muss der Vater mir der Mutter reden, die weiß ja wahrscheinlich noch nichts von den Umzugsplänen des Sohnes. Und dem Sohn muss klar sein, dass er nicht nur Spaß, neue Schule, neue Freunde, neue Stadt bekommt, sondern auch Alltag mit Regeln. Und dass er nicht nach 4 Wochen sagen kann "Nö, doch nicht, alles zurück auf Anfang. "
Wie kompatibel sind denn die Schulsysteme der beiden Bundesländer?A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
(George R. R. Martin)
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