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    AW: Ständiger Kleinkrieg um Pflichten im Haushalt

    Ja war bei meinem Sohn auch so - zuhause liederlich wie es schlimmer nicht mehr geht - in der eigenen Bude siehts ganz gut aus... Ich habe mal ein Ostergeschenk "versteckt" - also einfach auf seinen vermüllten Schreibtisch seines spitteligen Zimmers gestellt - er hat ewig gebraucht, das zu finden
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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    AW: Ständiger Kleinkrieg um Pflichten im Haushalt

    Zitat Zitat von Lonamisa Beitrag anzeigen
    ich glaube, Deine beiden Töchter achtend arauf, dass keine mehr tut als die andere... und weil beide faul sind, geschieht eben nichts bzw gibt es diesen ewigen Kleinkrieg.

    Auf diese Idee kommt man durch die Info, sie brauchten 2 Stunden, bis sie gemeinsam im Bad ihre Haare entfernen konnten.

    Ich würde denken, die beiden tragen da verdeckt einen Eifersuchtskonflikt aus, der darin gipfelt, dass keine für die andere freiwillig einen zusätzlichen Finger rühren würde .... jede meint, die andere soll machen, keine will zu viel tun
    jede kuckt weg, wenn sie Arbeit sieht.


    Deine Mädchen... sie unterstützen sich freiwillig nicht ... das ist wohl das Problem.


    Das würde ich so formulieren... und beiden klar machnde, das ins kein familientaugliches Verhalten, sondern egoistisch.
    Damit triffst du es so ziehmlich auf den Punkt.
    Diese Eifersucht gibt es tatsächlich. Gleichzeitig gab und gibt es aber immer Phasen und Themen, wo sie sich gut verstehen und auch gegenseitig unterstützen. Aber sobald es darum geht, etwas für die Allgemeinheit zu tun, gibt es Krach um jeden Teller, der in die Spülmaschine geräumt werden muss.

    Ich habe mir oft Gedanken, wegen dieser Eifersucht gemacht. Liegt es an uns? Behandeln wir sie ungerecht oder ungleich? Hat die eine oder andere Grund, sich benachteiligt zu fühlen?






    Ich werde später von unseren Verhandlungsergebnissen berichten.

  3. Inaktiver User

    AW: Ständiger Kleinkrieg um Pflichten im Haushalt

    Ich habe mir oft Gedanken, wegen dieser Eifersucht gemacht. Liegt es an uns? Behandeln wir sie ungerecht oder ungleich? Hat die eine oder andere Grund, sich benachteiligt zu fühlen?
    Ach komm - hör bitte auf zu grübeln diesbezüglich.

    So was ist NORMAL in dem Alter, wenn man als junger Mensch dabei ist, seine eigene Identität zu finden und sich von der Familie (nicht nur von den Eltern, auch von den Geschwistern) abzugrenzen, seinen eigenen Lebensweg zu finden und erwachsen zu werden.
    Das legt sich, sobald beide mehr Distanz zueinander - und zu euch Eltern - haben, in der eigenen Wohnung leben, eigenen Freundeskreis haben, eigene Ausbildung machen, eigenen Beruf ausüben .............

    Und selbst WENN irgendwelche Verletzungen aus der Kindheit stattgefunden haben sollten, ist das kein Drama. Ein gesunder Erwachsener lernt, damit umzugehen und sich nicht davon dominieren zu lassen. Verletzungen sind manchmal nicht zu vermeiden, auch seitens der Eltern nicht. Nach Schuld zu fragen, ist in den meisten Fällen - nämlich wenn es sich im "normalen" Rahmen bewegt - müssig, denn: so ist das Leben.

    Man kann nicht alles perfekt machen, auch und gerade als Eltern nicht. Das Einzige und Wichtigste, was man machen kann, ist, seine Kinder und Teenies so zu erziehen und zu unterstützen, dass sie das Rüstzeug und die stabile Persönlichkeit haben, mit eventuell erlittenen Verletzungen fertig zu werden und sich davon nicht fundamental das Leben stören zu lassen.

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    AW: Ständiger Kleinkrieg um Pflichten im Haushalt

    Ich glaube, dass ich dein Problem zwar verstanden habe, allerdings verstehe ich nicht, dass es dich jetzt erst nervt.
    Dieses pubertäre Gezicke tritt doch meistens schon mit 12 oder 13 Jahren auf und sollte doch dann geklärt werden.
    Schlägst du dich jetzt wirklich seit mehr als 5 Jahren damit rum?

    Dann bist du wirklich ein sehr geduldiger Mensch.

    Albert Einstein soll gesagt haben "die reinste Art des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."

    Hast du schon Pläne, wie sich das Gespräch am Freitag von denen in der Vergangenheit geführten unterscheiden soll?
    Ich bezweifele ernsthaft, dass deine Argumente Gehör finden, da sie für deine Töchter bestimmt nicht ganz neu sein werden, wahrscheinlich sehen sie das Gespräch eher als eine Pflichtveranstaltung, die man über sich ergehen läßt, um danch so weiterzumachen wie vorher.

    Mir wäre dafür meine Zeit zu schade.

    Generell finde ich es ja auch ein bisschen hart, einer 21 jährigen einen Auszug nahezulegen, aber vielleicht ist es momentan das einzige Argument, dass sie mal zum Nachdenken bringt.
    Zumindestens wenn du es entsprechend forsch rüberbringst und nicht zu jammervoll.
    Oder du sagst klipp und klar, dass du ab sofort das Badezimmer in einem "nicht gesundheitsgefährdeten" Zustand hälst und die Küche selbst aufräumst.
    Die Zeit dafür wirst du einsparen, indem du keine Sonderwünsche mehr erfüllst

    Wäsche würde ich weiterhin in die Maschine geben, das ist ja kein so großer zeitlicher Aufwand.
    Handwäsche und bügeln für die Grazien würde ich einstellen. Ebenso Knöpfe annähen, Betten beziehen etc.
    Bei Nudelgerichten würde ich weiter für sie mitkochen, ist ja kein Mehraufwand, ob man 200 oder 400 g kocht.
    Aber ich würde eben nicht mehr die Kartoffeln oder den Spargel für die Damen mitschälen, da fällt der Zeitaufwand nämlich durchaus ins Gewicht.
    Aber sie können sich ja jederzeit ein paar Kartoffeln aus dem Keller holen, schälen und kochen. Wenn sie den ungeschälten Spargel verschmähen: Bitte, dann gibt es am nächsten Tag für dich und deinen Mann noch einmal etwas Gutes. Die Mädels können sich im nächsten Supermarkt eine Dose Ravioli besorgen und die dann im Wasserbad erwärmen.

    Handeln, nicht länger reden.

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    AW: Ständiger Kleinkrieg um Pflichten im Haushalt

    Du würdest ja schon ein paar mal gefragt wie die Aufgabenverteilung bei euch im Haushalt ist.

    Ich habe nämlich den Eindruck, dass von allen (inklusive dir selbst) es so empfunden wird, dass der Haushalt dir gehört. Dein Mann arbeitet Vollzeit und du Teilzeit damit du Zeit für den Haushalt hast?
    Jetzt halten sich die Mädels an das von dir aufgestellte Verteilungsmuster- nämlich alles zu dir.
    Da hilft nur Serviceeinstellung deinerseits und nicht mehr die Verantwortung für die anderen übernehmen - da gehört dann dein Mann aber auch dazu.
    Geändert von Nakilep (14.04.2017 um 15:46 Uhr)

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