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    AW: früher Wechsel oder später?

    Kannst du nicht, würde ich meinen.
    “Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
    in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)

  2. gesperrt

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    AW: früher Wechsel oder später?

    Ich würde die Kinder in jedem Fall jetzt wechseln lassen
    Denn auf dauer werden Sie sich bei den kleinen nicht wohl fühlen und sind unterfordert
    Außerdem brauchen Sie neue Anreize was altersgerechtes spielen und altersgerechten Umgang mit anderen Kindern betrifft

  3. Inaktiver User

    AW: früher Wechsel oder später?

    Ich würde auch in den "großen" Kindergarten wechseln. Die Kinder nehmen so viel auch von den Großen mit, ich denke, wenn immer nur Kleinere nachwachsen und man selbst immer nur "die Großen" ist, wird das irgendwann langweilig.

    Mal ganz abgesehen davon, dass es ja gut ist, diese Erfahrung mal zu machen, mal die Kleinen, mal die Großen zu sein. Wenn sie eingeschult werden, sind sie ja auch erstmal wieder "die Kleinen".

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    AW: früher Wechsel oder später?

    Ich würde sie auch definitiv jetzt wechseln lassen. Und das unbedingt selbst entscheiden. Ein Dreijähriger weiß meistens nicht mal, ob er lieber den blauen oder den grünen Becher haben möchte. Wie soll er da eine für ihn so abstrakte Entscheidung treffen?
    Die Kinder werden sich auf die Dauer langweilen, dann anfangen Blödsinn zu machen oder die kleineren Kinder zu bemuttern. Beides ist nicht gut. Außerdem haben sie es schwerer, sich in eine dann schon 2 Jahre bestehende Gruppe zu integrieren, wenn sie erst später wechseln.
    Ich weiß, es ist schwer, aber man sollte den eigenen Kindern auch mal was zutrauen. Die entwickeln sich so schnell, machen teilweise richtige Sprünge. Da sollten sie nicht ausgebremst werden.
    Nur Mut.
    „Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
    Nicolas Chamfort

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    AW: früher Wechsel oder später?

    Für mich gäbe es keine andere Option als den früheren Wechsel.

    Je kleiner die Kinder sind, desto eher verkraften sie Veränderungen. Unterforderung ist für Kinder stressig und schädlich.

    Kinder in diesem Alter diesbezüglich nach ihrer Meinung zu fragen, würde sie komplett überfordern.

    Aber natürlich spüren Kinder, wenn Eltern in ihren Entscheidungen unsicher sind, und diese Unsicherheit überträgt sich auf sie.
    „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“
    Albert Einstein

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    AW: früher Wechsel oder später?

    Wir haben eine Tochter, 3,5 Jahre (Ende September geboren) und haben sie bewusst ein Jahr länger in der Kita bei den "Kleineren" gelassen. Fragt mal lieber nicht, welche (teilweise boshaften) Kommentare wir uns deshalb anhören mussten...

    Wir sind beide keine Fans von Überforderung - sehen wir genau so schädlich wie die bereits angesprochene Unterforderung. Aus längerer beruflicher Erfahrung wissen wir, was es für viele Kinder bedeuten kann zu früh an einem Ort zu sein, für den sie eigntlich noch nicht so ganz bestimmt sind. Sie schaffen es zwar dann auch - irgendwie.... Manchmal ist der Preis nicht ohne....
    Wir für uns haben aber Vorteile gesehen. Sie ist mit ihren 3 Jahren dann die Große gewesen - mit mehr Rechten und Pflichten und Vorbildfunktion. Es hat ihr unheimlich gut getan, Selbstbewusstsein hoch zehn. Sie hat zwei gleichaltrige Freundinnen (2 und 3 Monate jünger gefunden - davor war sie in einer reinen Jungengruppe. Sie verstand sich mit ihnen gut, haben auch nach wie vor (privaten) Kontakt, aber irgendwann kippen diese Freundschaften vermutlich. Sicher muss sie auch mal Rücksicht nehmen auf die Kleineren, aber das schadet auch nicht, im Gegenteil - sie ist sehr sozial, rücksichtsvoll, teilt.
    Dazu ist sie in einer ganz tollen Einrichtung, ihre beiden Erzieherinnen waren früher im Kiga - wissen auch, was sie verlangen können/dürfen. Und die kleine Gruppe - 12 Kinder (wobei max. 10 da sind) contra 26 Kinder spricht Bände.
    Ende August wechselt sie dann in den Kiga - wird jetzt bereits 1x/Woche eingewöhnt.

    Ich möchte schon auch mal ansprechen, dass die jüngere Gruppe seine Vorteile haben kann.

    Aber.... bei euch ist die Situation etwas anders... bis Grundschule würde ich sie nicht ausschließlich bei den Kleinen lassen. Wenn ihr definitiv die Möglichkeit habt, ein Jahr später zu wechseln und ihr euch mit der Entscheidung wohler fühlt wäre das sicher auch eine sehr gute Option. Ist das aber nicht gewährleistet....
    Und: Euere beiden sind vermutlich ziemlich Dicke und selbst wenn sie in einer neuen Situation sind, sie wirklich überfordert wären - sie haben immer noch sich - zumindest am Anfang, so lange sie es brauchen.

    Hinterfragen würde ich mich auch selbst, welchen Eindruck die neuen Erzieherinnen machen? Vielleicht kennt ihr jemanden, dessen Kinder die Gruppe besuchen und könnt mal vorfühlen, ob sich die Kinder wohl fühlen.

    ALLES GUTE für die für euch beste Entscheidung!

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    AW: früher Wechsel oder später?

    Ich wollte noch ein kurzes update geben.
    Wahrscheinlich war nicht klar genug von mir dargestellt, dass die Kinder in eine ganze neue Gruppe mit 3-jährigen gehen, die alle altersmäßig nah beieinander sind. Nur die anderen Gruppen in dem Gebäude sind jünger.

    Wir haben es uns nicht einfach gemacht und die Einrichtungen besucht, mit 2 anderen Erziehern gesprochen die nicht in dieser Einrichtung sind, mit einem (Schul-)Lehrer und einer Psychologin mit Erfahrung in kindlicher Entwicklung. Die kamen aus 3 verschiedenen Kulturkreisen.

    Und alle haben uns unisono dazu geraten, die Kinder da zu lassen wo sie sind.

    Hintergrund war, dass die Kinder dort eine vertraute Umgebung mit vertrauten Bezugs- Erziehern haben und das wohl bei allen unter 6-jährigen gut ist, wenn zwischen Kindern und Erwachsenen die Chemie stimmt. Das tut sie bei uns.
    Dazu gehen sie da viel raus und lassen toben- auch das wurde von allen positiver bewertet als "organisierte" Sportaktivitäten. Dass die Altersgruppe in dieser einen Gruppe selbst dann sehr homogen ist, haben auch alle für gut befunden, weil dann wirklich altersgerechte Aktivitäten gemacht werden können und keine Rücksicht auf kleine oder große genommen werden muss, so dass die Forderungen an sie altersgerecht sind. Und etwaige Defizite viel schneller auffallen und gefördert werden können.

    Irgendwie haben uns diese Argumente dann doch überzeugt. Danke aber allen für das Feedback! Diese Gesamtschau der Meinungen hat uns sehr geholfen und wir haben uns das echt nicht einfach gemacht. Schon komisch irgendwie- ich glaube, meine Eltern hätten sich bei so einer Frage nicht so einen Kopf gemacht.

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    AW: früher Wechsel oder später?

    Jetzt wird einiges klarer. Ich bin auch eine derjenigen, die es missverstanden hat.

    Unter den Umständen - ich würde auch nicht wechseln lassen! Tolle, vertraute Erzieherinnen, eine sehr homogene Gruppe...
    Und selbst wenn es ein paar Angebote nicht gibt.... sie werden sicher auch in ihrer Kindergarten Gruppe singen, wer sagt denn, dass den beiden die Musikangebote auch Spaß machen, die man buchen kann. Und im Notfall kann man das privat organisieren und einen Sportverein gibt es bei euch sicher auch.

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