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  1. Inaktiver User

    AW: Umzug - Grundschulalter

    Ich würde unbedingt einen doppelten Schulwechsel vermeiden.

    Wenn ihr umziehen wollt, plant es so, dass nur einer notwendig wird. Die Tochter ist unglücklich über den Umzug, wenn sie dann die Freundinnen verliert und stattdessen in eine Zwergschule - mit deutlich weniger sozialen Anschlussmöglichkeiten - gehen soll, kann das unnötig erschweren.

    Dann soll sie zudem noch einen guten Übertritt fürs Gymnasium schaffen, dann solltet ihr als Eltern die Startmöglichkeiten so gut wie möglich gestalten. Das letzte Halbjahr auf die Zwergschule, ist kontraproduktiv.

    Wenn ihr den doppelten Schulwechsel durchzieht, lauft ihr Gefahr, dass die Tochter sämtliche Missstimmungen sozialer, schulischer und sonstiger Art auf die Schulsituation projiziert.
    Das wäre für die weitere Schullaufbahn der worst-case.

    Wenn ihr also partout ins Heimatdorf ziehen wollt, berücksichtigt die Bedürfnisse der Tochter so weit wie möglich.

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    AW: Umzug - Grundschulalter

    Noch kenne ich die Eltern leider nicht, aber ich bin dabei, es herauszufinden.
    Am Liebsten wäre mir, sie hätte schon eine Freundin bevor wir die Entscheidung treffen müssen.

    Wie gesagt, mein Sohn (3) hat schon 1 Freundin dort - ist die Tochter meiner besten Freundin.

  3. Inaktiver User

    AW: Umzug - Grundschulalter

    Wie sieht es aus, wenn deine Kinder zwischen 14 und 17 sind? Mama-Taxi?

    Meine Erfahrung ist, dass man, wenn man jedes zweite Wochenende "heim" fährt, auch nie am neuen Ort ankommt.
    Zudem... habt ihr dort wirklich mehr Kontakte als nur die zwei - Eltern und deine Freundin?

  4. Inaktiver User

    AW: Umzug - Grundschulalter

    Zitat Zitat von sschmitz567 Beitrag anzeigen
    Noch kenne ich die Eltern leider nicht, aber ich bin dabei, es herauszufinden.
    Versteh ich das richtig? Ihr wohnt dort seit 5 Jahren und du kennst die Eltern der Freundinnen deiner Tochter nicht?

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    AW: Umzug - Grundschulalter

    Nein, das verstehst du falsch. Ich kenne die Eltern der 5 Mädchen in meinem "Heimatdorf" nicht.

    Die hier kenne ich natürlich. Aber die kommen alle von hier, haben alle ihre eigenen Eltern und Freundschaften hier. Wir sind eben Bekannte. Bekannte haben wir hier sehr viele. Wie geagt, wir sind hier überall dabei - aber es ist recht emotionslos.

    Ich könnte nicht, ohne jedes 2./spätestens 3. Wochenende nach Hause zu fahren. Das ist schon seit dem Studium so.

  6. Inaktiver User

    AW: Umzug - Grundschulalter

    Zitat Zitat von sschmitz567 Beitrag anzeigen
    Nein, das verstehst du falsch. Ich kenne die Eltern der 5 Mädchen in meinem "Heimatdorf" nicht.
    Danke.
    Ich könnte nicht, ohne jedes 2./spätestens 3. Wochenende nach Hause zu fahren. Das ist schon seit dem Studium so.
    Das ist echt schrecklich... dann würde ich dort im alten - neue Ort Kontakte knüpfen und rasch umziehen.

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    AW: Umzug - Grundschulalter

    Einerseits kann ich dich total gut verstehen. Das ist wirklich eine schwierige Entscheidung.

    Aber kann es sein, dass du auch ein bisschen die nostalgisch-verklärte "rosa Brille" in Bezug auf dein Heimatdorf aufsetzt? Übernachtet ihr bei euren Besuchen bei deinen Eltern? Fühlt sich das dann wirklich wie „zu Hause“ an? Gibt es überhaupt eine vernünftige Infrastruktur? Wie sieht es aus mit Einkaufsmöglichkeiten, Bücherei, Schwimmbad, Sportplatz?

    Ich sehe keine wirklichen Vorteile des Umzugs, sondern habe das Gefühl, dass ihr eigentlich nur umziehen wollt, weil ihr euch ein bisschen einsam fühlt und im Heimatdorf wenigstens deine Eltern und deine beste Freundin als Kontakt habt. Es ist aber ein Unterschied, ob man zu Besuch kommt und das ganze WE herzlicher, geselliger Trubel herrscht oder ob man dauerhaft dort lebt. Vielleicht wärt ihr einsamer als jetzt.

    Wieso habt ihr am bisherigen Wohnort nur lose Bekannte und in den 5 Jahre keine engen Freundschaften geschlossen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das im Heimatdorf ändern würde, einfach angesichts der Einwohnerzahl von gerade mal 1100 Leuten, davon offensichtlich kaum jemand mit Kindern oder gleichaltrige Leute, die zu euch passen. Du hast dort nur deine Eltern und deine beste Freundin. Und für deine Tochter gerade mal 5(!) Mädchen, die als Freundinnen in Betracht kommen. Und wenn die nun schon eine eingeschworene Clique sind oder auf eine ganz andere Schule kommen? Auf keinen Fall würde ich zwei Schulwechsel in Betracht ziehen, sondern erst zum Übertritt auf das Gymnasium umziehen. Aber der Hausbau würde ja auch einige Zeit dauern.

    Und rechne auch damit, dass deine Kinder evtl nicht die gleiche Liebe zu deiner Heimat entwickeln, wie du selbst. Da hast du nämlich irgendwann u. U. ein paar gelangweilte Teenager, die sich fragen, warum sie in einem so kleinen, trostlosen Kaff groß werden mussten, in dem es kaum Gleichaltrige oder sonstige interessante Möglichkeiten für Jugendliche gibt.

    Ich hoffe, ich klang jetzt nicht zu pessimistisch und ich wünsche dir wirklich, dass sich alles gut für euch entwickelt und ihr eine Entscheidung trefft, die sich auch in paar Jahren noch richtig anfühlt.

    Aber ich würde nicht umziehen, sondern eher versuchen, meine Kontakte im jetzigen Wohnort intensiver auszubauen.
    LG
    Powerwoman

    Ich bin umgezogen nach https://www.befriendsonline.net/

    "Irgendein Ziel muß man haben und ansteuern - der Sinn des Lebens kann nicht sein, am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen"
    Elke Heidenreich

  8. User Info Menu

    AW: Umzug - Grundschulalter

    Zitat Zitat von sschmitz567 Beitrag anzeigen
    Nein, das verstehst du falsch. Ich kenne die Eltern der 5 Mädchen in meinem "Heimatdorf" nicht.

    Die hier kenne ich natürlich. Aber die kommen alle von hier, haben alle ihre eigenen Eltern und Freundschaften hier. Wir sind eben Bekannte. Bekannte haben wir hier sehr viele. Wie geagt, wir sind hier überall dabei - aber es ist recht emotionslos.

    Ich könnte nicht, ohne jedes 2./spätestens 3. Wochenende nach Hause zu fahren. Das ist schon seit dem Studium so.
    Warte... tausend einwohner, und alleine im alter deiner tochter gibt es schon fünf neue familien (unterstelle ich mal, denn du kennst ja die eltern nicht)? Rechne das mal hoch und dann schau mal, wie viel "altes dorf" überhaupt noch da ist.

  9. Inaktiver User

    AW: Umzug - Grundschulalter

    Zitat Zitat von sschmitz567 Beitrag anzeigen
    Nein, das verstehst du falsch. Ich kenne die Eltern der 5 Mädchen in meinem "Heimatdorf" nicht.
    Ich hätte gedacht, dass man in seinem Heimatdorf so ziemlich jeden kennt. Sind die alle zugezogen?

    Ich könnte nicht, ohne jedes 2./spätestens 3. Wochenende nach Hause zu fahren. Das ist schon seit dem Studium so.
    Irgendwann hat man mal sein eigenes Zuhause. Da, wo die eigene Familie lebt.

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    AW: Umzug - Grundschulalter

    Tatsächlich sind die 5 Familien alle zugezogen im Heimatdorf.
    Wirklich altes Dorf ist nicht mehr viel da. Es gibt aber immer noch meine Eltern, Verwandte, einige Freunde. Das sind trotzdem deutlich mehr enge Leute als wir hier haben.

    Hier haben wir ca 30 Bekannte, aber keine engen Freunde. Woran das liegt, weiß ich nicht. Aber ich vermute, es ist, weil hier wirklich fast alle aus dem Ort stammmen und ihre gesamten Familien noch hier haben. In der Woche werden die kids oft von Oma an der Schule abgeholt oder gehen dahin. An den Wochenenden sind sie bei Oma Kaffee trinken/spazieren etc pp oder die Eltern unternehmen was zu zweit, weil ja Oma oder Tante xy aufpasst. Wir sind halt immer mit unserer kleinen Familie alleine.

    Kaum anderer Austausch. Manchmal mit Bekannten, aber selten, weil die ja mit ihren Familien sind (Omas, Opas, meist auch Tanten und Onkel, Geschwister, etc - die wohnen echt alle noch hier - vielleicht daher die 3500 EW hier).
    Na ja, folglich fahren wir auch lieber die 100 km in die Heimat.
    Warum dann nicht ganz dort wohnen?


    Die Heimatgegend ist meiner Meinung nach übrigens deutlich attraktiver: man ist relativ schnell in Bonn, Köln, Koblenz - es gibt viele Kleinstädte drumherum. Natürlich ist einem das als Teenie sicher egal, da zählen nur die Freunde. Aber als Erwachsene finden wir das toll.
    Hier am jetzigen Wohnort gibt es nur eine größere Stadt in der Nähe (100.000 EW).

    Auch die Mentalität in der Heimat ist eine andere ;-) ... zumindest empfinden wir das so. Und es ist auch gar nicht schlimm, dass es hier anders ist. Aber wir vermissen es eben.

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