Sie gewöhnen die Kinder früh daran, ihre Daten unkontrolliert anderen preiszugeben.
Severus
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21.07.2015, 09:36
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
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21.07.2015, 09:40Inaktiver User
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
Poesiealben finde ich scheußlich - "sei wie das Veilchen im Moose..."
Wir hatten kürzlich das erste Freundesbuch hier (mein Sohn ist zwei) und einen Heidenspaß damit, es auszufüllen. Demnach ist sein Lieblingslied "O du Fröhliche" und auf die Frage, was er seiner Freundin wünscht, antwortete er: "Eis!" So als Gesprächsaufhänger fand ich es wirklich nett.
Wenn wir mal pro Woche zwei Stück kriegen, werde ich meine Meinung sicher revidieren.
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21.07.2015, 10:02Inaktiver User
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
Mein Lieblingsberufwunsch aus dem Kindergartenfreundebuch meines Sohnes ist immer noch die Antwort eines Mädchens: "Eisdielerin".
Ja, aber mal im Ernst, mich nerven die Dinger einerseits auch (meine Kinder haben noch nicht mal so viel Interesse daran, dass sie lange genug mit mir sitzen bleiben, damit ich ihnen die Antworten auf die Fragen aus der Nase ziehen kann, und malen wollen sie fast auch nie was), andererseits finde ich es schon ganz witzig, hinterher wenigstens noch die Fotos mit Namen drin zu haben.
Dass da Leute Antworten modifizieren, damit's besser aussieht - also auf die Idee bin ich noch nie gekommen. Mein Mann schlug mal vor, bei der Frage nach dem Lieblingsessen multiple choice einzuführen, mit den Optionen Milchreis, Pfannkuchen, Nudeln (mit Tomatensauce), Pommes.
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21.07.2015, 10:40
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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21.07.2015, 10:45
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
Die ersten Bücher waren auch noch spassig.
Die Gruppe meines Ältesten ist 27 Kinder stark und ne zweite Gruppe gibts auch, von der die Bücher dann rübergegeben werden.
Und irgendwann musste ich dann nerven. Mal doch mal ein Bild, hier deinen Namen. Da hatte er dann auch nicht immer Lust dazu.
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21.07.2015, 10:48
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
[QUOTE=Inaktiver User;26586509]Ich verstehs auch nicht, auch nicht in der 1. KLasse. Da hatte meine Tochter die Frage "Wer ist dein Star" zu beantworten, sie hatte keinen Star, zum Glück. ...
Diese vorgedruckten Bücher sind einfach total hohl. /[QUOTE]
Das stimmt! Ich kann mich auch erinnern, dass da Kindergartenkinder so Fragen nach Star, Lieblingsband, Lieblingsserie und Urlaubsland beantworten sollten. Also meine Kinder hatten mit 4 noch keine Lieblingsstars, weil die da noch fast nicht ferngesehen hatten. Aber na ja.
Für später finde ich die vorgedruckten Büchlein schon nett. Wir hatten auch alle welche so ab 11/12 Jahren. Und da hab ich noch viel später gern mal reingeblättert. Da kamen dann die Bands aus den 80ern/90ern wieder hoch, die damaligen Filme, die besten Kumpels, die Lieblings-Locations, Fotos (und zwar solche, die mit dem Erinnerungsbild aus einer lustigen Zeit gut übereinstimmen), lustige, selbst erdachte Sprüche und Wünsche. Das ist schon ganz fein.
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21.07.2015, 10:54Inaktiver User
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
... mich nerven diese Bücher nur.
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21.07.2015, 11:07
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
Bei mir gabs noch die Poesiealben :-)
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21.07.2015, 11:23
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
Freundschaftsbücher gabs damals noch nicht,aber das Poesiealbum....ich denk an die Zeit mit sehr gemischten Gefühlen. Ich meine damit die Kinder die nicht so sehr "nach außen" sind, schüchtern und fast keine Freunde in der Klasse hatten. Bei vll. drei,vier oder fünf Einträgen muß sich das für meine Klassenkameradin von damals eher schlecht angefühlt haben.
Ist ein bißchen wie die "Freundesammlerei auf FB,je mehr desto mehr aufgemotztes vermeintliches Selbstbewußtsein. Taugt nix und macht denen,die wenig Einträge haben,nur noch zusätzlich das Leben schwer.
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21.07.2015, 11:40
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
Um sich zu verabreden. Wir wohnen so, dass man Kinder mit 4 nicht einfach so zum spielen auf die Straße schickt - zu viel Verkehr. In einer Wohnsiedlung ist das was anderes.
Mir war wichtig, dass er dies selbst tut. Denn jetzt in der Grundschule gibt es immer noch Eltern, die die Freundschaften ihrer Kinder organisieren.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte


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