Ich habe jetzt schon das zweite mal bei der Tagesmutter ein Freundebuch zum Eintragen für meien 1jährige von der Mutter einer 1jährigen bekommen![]()
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08.06.2017, 22:54
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
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09.06.2017, 11:04Inaktiver User
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
Ich finde Freundebücher für 3 jährige ziemlich sinnfrei - aber meine 3 jährige Tochter liebt ihr Freundebuch
Wie oft musste ich das Ding schon vorlesen, es ist ihr immens wichtig. Wenn das in 5 Jahren nicht mehr so sein sollte, ist es auch nicht schlimm.
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09.06.2017, 15:51
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
Mir persönlich erschließt sich der Sinn von Freundebüchern im Kindergarten auch nicht. (Wobei Fünfjährige sogar noch eher als Drei- oder Vierjährige, aber auch die ja wenigstens schon für den Moment selbst ermessen können, ob sie denjenigen als Freund betrachten, den sie da reinschreiben lassen. Bei 1-jährigen Kindern käme mir der Titel "Mein Freundebuch" doch arg übertrieben vor.
)
Mein Sohn hat keins und hat auch noch nicht danach gefragt, obwohl er im KiGa schon mehrere zum Eintragen bekommen hat. Die Dinger sind ja meist ganz süß gemacht, so dass das Eintragen auch Spaß macht, seinen Namen reinschreiben und was malen kann er ja auch selbst. Irgendwelche Antworten zu beeinflussen versuche ich nicht - der Papa und ich feixen uns immer eins, wenn er an einem Tag "Milchreis" und am nächsten "Spaghetti" als Lieblingsessen angibt, obwohl er weder von dem einen noch von dem anderen wesentlich mehr als einen Löffel isst, wenn wir das kochen.
Ob sie mit allen den "Freunden", die da drin stehen, dann später noch was zu tun haben, ist fraglich, aber das weiß man ja nie. Eine nette Gedächtnisstütze für eine Zeit, an die man sich später wahrscheinlich kaum noch bewusst erinnern kann, mag es sein - wenn es auch keinen großen Nutzen hat, so tut es doch auch niemandem weh.
Mein Sohn schaut sich im übrigen auch wahnsinnig gerne sei KiGa-Portfolio an. Ich glaube schon, dass diese Sachen für Kinder eine große Faszination haben.
(Ach ja: Alle Freundebücher, die mein Sohn zum Eintragen bekommen hat, hat er tatsächlich von Kindern bekommen, die ich als seine Freunde betrachten würde. Es kursieren auch reichlich, bei denen er nicht gefragt wurde, weil er mit denjenigen einfach nichts zu tun hat. Ich glaube, an der Weitergabe der Bücher und der Entscheidung sind kaum mal Eltern beteiligt, aber die Kinder sind halt auch schon 5. Als Belästigung empfinde ich das nicht. Ist immer eine schöne Beschäftigung für eine schöne ruhige gemeinsame Viertelstunde mit meinem Sohn.)Geändert von emma_ha (09.06.2017 um 15:57 Uhr)
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09.06.2017, 16:27
AW: Was bringen Freundebücher im Kindergartenalter???
Stina, was deine Frage angeht (auch, wenn es schon eine Weile her ist) - ich glaube, ich würde versuchen, das entspannt zu sehen. Denn letztlich zeigt eine nicht ausgefüllte Zeile vielleicht auch genau das, was man sich ja wünscht: Nämlich, dass eben nicht das Elternteil das Buch für das Kind ausfüllt (bzw. statt des Kindes), sondern dass das Kind gefragt wird, und wenn es nicht sagt, wird eben nichts hingeschrieben. Und das halte ich gerade bei so einer Frage nicht unwahrscheinlich - selbst dann nicht, wenn die Kinder "im wahren Leben" wirklich dicke Freunde sind. Ich weiß, dass mein Sohn von so einer Frage überfordert wäre, sogar bei seinem besten Freund. Dabei ist er verbal sehr fit, aber Gefühle artikulieren ist für ihn unheimlich schwierig.
Bisher kam noch in keinem der Bücher, die er bekommen hat, diese Frage vor.
Ich vermute aber, dass es bei uns etwa so gehen würde:
Buch des besten Freundes liegt vor, mit dem er gerade gestern vier Stunden lang gackernd im Garten getobt hat.
Ich (lese vor): "Was ich an dir mag"
Sohn: guckt mich groß an. Nach einer Weile: "Weiß nicht."
Ich versuche dann nicht, hinterherzubohren und irgendwas rauszukitzeln. Zugegebenermaßen würde ich insofern am Ergebnis manipulieren, als ich, statt dann tatsächlich "weiß nicht" hinzuschreiben, die Zeile wohl einfach freilassen würde... Und ich glaube nicht, dass die Mutter des besten Freundes oder er selbst (so, wie ich die beiden einschätze) damit ein Problem hätten.
Denn das, was sie aneinander mögen, das sind sie sich täglich und praktisch.Geändert von emma_ha (09.06.2017 um 16:36 Uhr)
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