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Ergebnis 11 bis 20 von 23
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10.06.2015, 19:07
AW: Mutter geht nicht in die Sprechstunde der Lehrerin
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10.06.2015, 19:14
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10.06.2015, 22:07
AW: Mutter geht nicht in die Sprechstunde der Lehrerin
Wartezimmer und Arzt sind die Schlüsselworte!!!
Die Frau ist krank .... und deswegen beim Arzt.
Na, selbstverständlich sitzt die nicht umsonst im Wartezimmer... sondern aus gutem Grund.
Einfach ignorieren ... denn man trifft exakt an solchen Orten auf kranke Menschen ...
das muss einen aber doch nicht kümmern, denn dafür ist der Arzt ja auch zuständig ...
und den Weg dahin hat sie ja schon gefunden.
Und ansonsten verschwendet man auch keinen Gedanken an irgendwelche Geschichten vom Hörensagen von völlig Fremden..
war doch keiner dabei .. kennt doch niemand irgendwen ... betrifft doch auch niemanden ???
was solls also bringen ... dieser ganze Strang ???
eine Runde Abstimmung, wer die dümmste Mutter beim Arzt getroffen hat ???
Also, ich nicht...
hier gibt keine freiwillig öffentlich zu, dass ihr Kind ein Schulschläger sein könnte und deswegen schon einen Verweis hat...
Scheinbar muss man dazu eher sehr krank sein ...
Also, vielleicht sinds nur fehlende Medikamente und die Frau hat gar kein Kind und ist beim Arzt weil sie jetzt mehr von den pinken Tabletten braucht ???
Die kann vielelicht gar nicht zum Lehrer, denn das ganze war 1970 und der ist in Rente!
oder sie nutzt das Wartezimmer nur zum Tratsch... Tratsch bei dem nur der Detailreichtum wichtig ist, nicht die Inhalte und schon gar keine pers Aussage... manche regen sich so ab und greifen dann nie zum Stift und schreiben schon gar keine Briefe ...
denn Tratsch ist es, was du hier berichtest ... du tratscht weiter, was irgendwer irgendwem erzählt hat, aber gar nicht Dir!
machst du dir gar keinen Kopf, ob du an deren Gesprächstherapie überhaupt teilhaben durftest .. ob du nicht besser höflich aufgestanden und abgetreten wärest, bevor du die ganzen Details mitbekommen hast ? Diskretion vor Neugier in der Arztpraxis ?
Und ob es sich schickt, den Tratsch andere sofort brühwarm ins wwww zu stellen, damit der sich verbreitet wie Rotz ohne Urheberrechte???
Mein Fall ist das alles jedenfalls nicht.
Und ich pers denke, wir brauchen hier auch gar kein Urteil zu fällen über jemanden, der aus irgendeinem Grund nicht zum Lehrer in die Sprechstunde rennt ... sein Ding... seine Entscheidung ... das darf jeder so halten, wie er möchte!
Definitiv ... dennn das bringt in vielen Fällen auch gar nix ... weswegen es eben auch nicht unbedingt ein Aufreger ist, wenn manch ein Termin auch nicht stattfindet.
Ich freu mich für die Lehrer ... diese Lehrerin zündet doch gleich ein Kerzlein in der Kirche an, dass dieser Kelch an ihr vorübergegangen ist!
Am Ende ist diese Mutter noch infektiös... da können doch alle nur froh sein wenn sie wirklich zu Hause bleibt!
Und komme wieder darauf zurück: Wartezimmer und Arzt ... sind die Schlüsselworte!Geändert von Lonamisa (10.06.2015 um 22:43 Uhr)
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10.06.2015, 22:27
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10.06.2015, 23:26
AW: Mutter geht nicht in die Sprechstunde der Lehrerin
Die Lehrerin informiert die Eltern bei nicht gemachten Hausaufgaben, nach 15mal (!!!) nicht erledigten Aufgaben gibt sie einen Verweis, und einem offenbar schlechten Schüler gibt sie eine 5- oder 6-fache Chance sich zu verbessern, die dieser leider nicht nutzt.... Ja, ganz schlimme Pädagogin.....
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11.06.2015, 11:14
AW: Mutter geht nicht in die Sprechstunde der Lehrerin
Sehe ich ähnlich. Allein der Verweis durch die Lehrerin... ja, Bildungsystem ist Ländersache - und im Fall zumindest unseres Bundeslandes ist es so, dass Lehrer Schüler nicht des Unterrichtes verweisen dürfen, darf nur der Schulleiter und dann muss es vorher noch von ner Kommission oder Ausschuss oder so durchdiskutiert werden.
Ich hätte auch ziemlich fassungslos im Wartezimmer gesessen, die Chancen deratige Dialoge zu überhören sind dort ja immer recht gering. Danach hätte ich die Sache aber abgehakt und mich noch still darüber gefreut, dass sich die belauschte Gedankenwelt mir nicht erschließt. Dennoch steht der beschriebene Dialog exemplarisch für die häufige zu beobachtende Entwicklung Pädagogen als Gegenspieler und nicht als Partner zu sehen.
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11.06.2015, 11:19
AW: Mutter geht nicht in die Sprechstunde der Lehrerin
Nö kann sie nicht, denn die Lehrerin hat völlig korrekt reagiert, wann fängt schlagen denn an, wenn man mit dem Stiefel auf den Kopf des Mitschülers tritt....
15X Hausaufgaben nicht gemacht, was soll es warum da einen Tadel aussprechen... Mein Gott ist doch nicht so schlimm, so ähnlich wie hey im KH 15X die gleiche Nadel genommen anstatt eine neue...
Ehrlich gesagt heute möchte ich nicht mehr Lehrer sein wollen, entweder hatten man es mit den totalen Übermuttis zu tun oder mit Ignoranten...
Lehrer sollen lehren und Erziehung findet zu Hause statt, aber viele verwechseln das wohl!Das Leben macht was es will und ich auch!
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11.06.2015, 12:04
AW: Mutter geht nicht in die Sprechstunde der Lehrerin
Verweis bedeutet ja nun auch hier mit großer Wahrscheinlichkeit nicht eine Verweisung aus dem Unterricht ... sondern eine schriftliche Benachrichtigung, die die Eltern unterschreiben müssen und die dann in die Schulakte kommt.
Ein ausgefülltest Formular, einen Vordruck, den der lehrer ausfüllen kann und in dem er einen Grund angibt ...Dokumentation des Fehlverhalten des Schülers!
Es gibt auch Direktoratsverweise ... die stellt dann der Rektor der Schule aus.
Soweit mir bekannt, ist das ein festgeschriebener Begriff in den Schulordnungen .... und man differenziert da noch den Hinweis.
Schul- bzw Unterrichtauschluß gibt es auch ... aber das heißt dann auch so ...
und davor gibst aber mit Sicherheit andere Maßnahmen und eben besagte Verweise, bis dazu ein Schulgremium tagt.
... und ansonsten selbstverständlich hat Schule auch einen klar definierten Erziehungsauftrag !!!
Und den formuliert man in den Schulen auch aus und widmet sich dem ...
Genauso wie man sich eben auch in der Pflicht sieht, den Charakter und die Persönlichkeit der Kinder zu formen.
Schule ist nicht alleine reine Paukanstalt ... da geht es schon auch um mehr!!!
Und bevor das hier ein Strang zum reinen Mutterbashing wird, mit dem man hier regelmäßig die BriCom füllt ...
bringe ich mal lieber mal dies Gedanken hir in diese Diskussion ein, denn die scheinen mir zu fehlen:
Gerade gestern sind die Schulen des Jahres mit Preisen ausgezeichnet worden, für ihre besonders guten Konzepte...
auch unter dem Gesichtspunkt, das dort Integration erfolgt,
Schüler sich selbst Ziele stecken und erarbeiten ... und nicht nur in Deutsch oder Mathe... auch in sozialen Bereichen ...
das Bildung tatsächlich so vermittelt wird und werden kann, das keiner mehr auf der Strecke bleibt ...
und eben auch ganz konkret anderes dort statfindet, wie z.B Wertevermittlung, Streitschlichtungsprogramm u.ä.
Auch Schüler aus bildunsgfernen Elternhäusern sollen nicht ständig benachteiligte udn abgestrafte Randgruppe sein und bleiben!
Auch nicht solche, die mit vielen Defiziten und der Pubertät gesegnet sind ...
Auch solche nicht, die Mütter haben, die so skeptisch und ignorant eingdstellt sind, wie diese aus dem Eingangspost!
Denn genau diese Schüler benötigen dann wohl auch eher anderes ... Hilfen.
Denen nützt der 15. Strich für nichtgemachet Hausaufgaben und der x. Verweis und ein Hagel schlechter Noten und die Nichtversetzung auch nicht ...
oder hatte ihr am konkreten Beispiel den Eindruck ???
Wir könnten in Deutschland ja längst ein einheitlicheres und vergleichbareres Schulsystem für alle Bundesländer haben...
ein gerechteres...
eines, bei dem jeder dort abgeholt wird, wo er eben steht ...
eines, wo die Reaktion auf 10 in Folge nichtgemachte Hausaufagben vielleicht Nacharbeit mit Nachhilfe ist ...
und automatisch hinterfragt wird, wieso da nix kommt und ob der Schüler die überhaupt machen kann oder obd as nie klappt weil, der betreffende Defizite hat, die er alleine nicht bewältigt ...
und das mit und ohne Mitwirkung der Eltern!!!
Es kann eben nicht Basis sein, ob die zur Sprechstunde erscheinen oder eben auch nicht.
Ob die Verantwortung übernehmen, alles kontrollieren, lehren, erziehen können
Deutschland steht doch seit Jahrzehnten in der Kritik, weil Bildungserfolg und Schul- und Ausbildungsabschlüsse zu stark vom Elternhaus und dem pers. Hintergrund abhängig sind...
und eigentlich ist es doch eher traurig, wie sich das auch hier im Strang manifestiert !!!!
als Reaktion kommt eher nur lauter Spott und Häme für und über diese beobachtete Frau... udn weitere negative beispiele, die man im einzelfall beobachtet hat... die man sich sogar für Jahre gemerkt hat, um si immer wieder zu zitieren ...
Also, eine Runde ablästern über Eltern, Schulkinder und deren offensichtliche Mängel..
und das genügt aber wohl...
Motto: die sind halt blöd und selbst schuld, wenn aus ihnen nix wird.
Das ist genau das, was unser Schulsystem seit Jahrzehnten hervorbingt!!!
Man akzeptiert eine große Anzahl von Schulversagern ... Kindern, die im System untergehen und keine Bildung darin erwerben ...
und ganz viele zeigen nur mit den Fingern auf diese Loser ...
freuen sich lieber für die Bildungsbürgerkinder, die neben denen im Vergleich super dastehen und nicht auch mit diesen noch um die NC-Studienplätze konkurrieren müssen ... denn die sind netter und wohlerzogener.
Nein, es ist kein "neuer und aktueller Trend" den Lehrer als Gegenspieler zu betrachten ...
doch eher rückständig, dass man seit Ludwig Thomas Lausbubengschichten gedanklich immer noch keinen Schritt weitergekommen ist und das immer noch das Bild in der Öffentlichkeit ist ... immer noch Schulstrafen als dessen typisches Kennzeichen genannt werden.
Scheinbar ist einem jedem von uns der Gedanke von Schulverweis auch nix fremdes ...
und kenne wir alle die disziplinarischen Maßnahmen aus der Jahrhundertwende eher und akzeptieren die vorangig ...
können so einige mit dem Stcihwort "Erziehunsgauftrag der Schulen" ganz selbstverständlich auch gar nix anfangen.Geändert von Lonamisa (11.06.2015 um 12:39 Uhr)
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11.06.2015, 12:25
AW: Mutter geht nicht in die Sprechstunde der Lehrerin
Es gibt aber auch einige Lehrer, die sich selbst in diese und andere negative Ecken stellen.
Wie immer gibt es auch unter Lehrern solche und solche. Meine Kinder und wir Eltern durften viele verschiedene Lehrer-/Menschentypen kennenlernen. Eigentlich finde ich das sogar gut, wenn nicht so viel von dem Wohlwollen der Lehrkraft abhängen würde.
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11.06.2015, 12:41
AW: Mutter geht nicht in die Sprechstunde der Lehrerin
Da sind wir an der Stelle, wo die Frage nach dem "Was war zu erst da?" steht. Huhn oder Ei? Ungeeignete Lehrer oder schwierige Eltern? Es gibt beides!
Mein Beitrag war nicht als Generalisierung gedacht, deswegen die "häufig zu beobachtende" und nicht die "allgegenwärtige Entwicklung" Er bezog sich auf die im Eingangspost geschilderte Szene. Sie ist exemplarisch und ich würde derartige Ausführungen nicht für voll nehmen / mit Vorsicht genießen. Das gleiche würde gelten, wenn ein Lehrer über generell nicht partizipierende, Wunder erwartende Eltern und den potentialfreien Nachwuchs schwadroniert. Letztlich geht es doch darum, ob ich mich an so einer Beobachtung hochziehe, oder sie abhaken kann.



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