Ich schließe mich an,meine Tochter ist auch erst mit sieben in die Schule gekommen und obwohl sie bereits mit 6 fließend lesen und passabel schreiben konnte, hat ihr die späte Einschulung nicht geschadet. Auch gab es keine sonstigen Hinderungsgründe für den Schulbesuch.
Wir hatten eine sehr entspannte Schulzeit![]()
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23.01.2015, 15:19Inaktiver User
AW: Einschulung 2015 oder doch besser Rückstellung?!
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23.01.2015, 18:03
AW: Einschulung 2015 oder doch besser Rückstellung?!
Herzlich Willkommen hier bei uns im Forum, Naschkatzl
Vertrau auf dein Gespür, denn wie du schreibst, kam diese Empfehlung für dich ja nicht überraschend.
Aus meinen Erfahrungen mit einem Oktoberkind kann ich dir auch nur zu einer Rückstellung raten.Gestern hatten wir ein Entwicklungsgespräch im Kindergarten und die Erzieherinnen empfahlen uns eine Rückstellung, was zumindest für mich nicht ganz überraschend war.
Klar war esfür meinen Sohn nicht einfach, einige Freunde, mit denen er seine Kindergartenzeit geteilt hatte, gehen zu sehen.
Auch war dieses letzte Kindergartenjahr nicht mehr so spannend, wie die vorherigen. Das haben wir jedoch gut überbrücken können. Er hat in diesem Jahr sehr viel an Reife dazu gewonnen und so ist sein später Einschulungszeitpunkt nur von Vorteil gewesen..
Öffne die Augen und knutsche das Leben 
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23.01.2015, 18:16Inaktiver User
AW: Einschulung 2015 oder doch besser Rückstellung?!
Wäre dein Sohn ein paar Jahre früher geboren wärst du wahrscheinlich niemals auf die idee gekommen, ihn vorzeitig einzuschulen.Du bist ja nur in dieser Lage, weil sich der Stichtag verändert hat.
Lass ihm das Jahr, es wird ihm gut tun.
Das schöne an Kindern ist, dass sie unheimlich flexibel sind.Dein Sohn wird also ganz schnell neue Freunde finden, auch im Kindergarten.
Und solltest du dann tatsächich feststellen, dass er absolut unterfordert ist könnte er immer noch ein Musikinstrument erlernen oder einen besonderen Sport machen.
Die Erzieherinnen beobachten die Kinder sehr genau, wenn du vertrauen zu ihnen hast dann hör auf sie.
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23.01.2015, 18:25Inaktiver User
AW: Einschulung 2015 oder doch besser Rückstellung?!
Unser Sohn wurde am 1.08. geboren und ist auch mit 6 zur Schule gekommen. Intelligent war er, keine Frage.
Wir hatten es so entschieden, weil seine gesamte Kindergartengruppe zur Schule kam und er sonst mit viel Kleineren zusammen gewesen wäre.
Die Ärztin sagte, er wäre schulreif.
Naja, er war es auch. Er hat es gut gepackt. Aber er war noch sooo verspielt. Da hat es ihm gefehlt. Darüber hat die Lehrerin sich immer beklagt. Wenn ich heute entscheiden könnte, ich denke, ich hätte noch ein Jahr gewartet. Jetzt ist er 25 und ist Pilot.
Sie gehen ihren Weg. Aber ein Jahr Kindheit wäre nicht verkehrt gewesen.
Du entscheidest nicht zwischen gescheiterter Existenz und erfolgreichem Leben. Mache Dir die Entscheidung nicht zu schwer. Höre auf die, die Erfahrungen haben. Ich denke, die Kindergärtnerinnen wissen, wovon sie sprechen.
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23.01.2015, 18:44
AW: Einschulung 2015 oder doch besser Rückstellung?!
Gib ihm noch ein Jahr. Ich bin selbst ein "zurückgestelltes" Kind: damals (1953) war der Stichtag 1. Oktober, 2 Tage vor meinem Geburtstag. Als man von der Schule aus nach 14 Tagen meine Eltern ansprach, ich könne doch noch, haben sie zum Glück "Nein" gesagt. Ich habe die 13-jährige Schullaufbahn ohne Ehrenrunde geschafft, obwohl ich am Beginn der 7. Klasse 1/4 Jahr krank war.
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23.01.2015, 19:01Inaktiver User
AW: Einschulung 2015 oder doch besser Rückstellung?!
Meine Meinung ist nicht so eindeutig wie die der Vorschreiberinnen. Ich denke, wenn er so wissbegierig und clever ist, ist er in einem zusätzlichen Kindergartenjahr evtl. unterfordert.
Ich würde die Entscheidung wohl vom Umfeld (sowohl im Kindergarten, als auch in der Schule) abhängig machen. Und natürlich von deinem Gefühl.
Eine Garantie, dass eine der beiden Entscheidungen die richtige sein wird, gibt es nicht.
Mal schauen, was die Lehrerin sagt (und auch was du zu ihr sagst).
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23.01.2015, 20:43
AW: Einschulung 2015 oder doch besser Rückstellung?!
Erinnert mich an meinen kleinen Bruder, Mitte August geboren. Damals hatten wir wieder einmal einen anderen Stichtag, er wurde mit 6 regulär eingeschult. Mein Bruder ist intelligent, aber - vielleicht ist das ja bei uns familientypisch - sein Bewegungsdrang stand ihm immer im Weg. Sein ganzes Schulleben war eher eine Quälerei. Ich bin davon überzeugt, dass Freude an der Schule deshalb nicht mehr aufkommen konnte, weil Schule für ihn Stillsitzen bedeutete. Die Reife hatte mein Bruder damals noch nicht. Wäre er so alt wie mein Sohn gewesen, wäre er ein Jahr später eingeschult worden und wahrscheinlich wären ihm viele Frustrationen erspart geblieben.
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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23.01.2015, 23:28
AW: Einschulung 2015 oder doch besser Rückstellung?!
Tochter 2 ist Ende Mai geboren und wurde auch ein Jahr zurückgestellt- damals war der Stichtag noch der 30.06.
Die Entscheidung war absolut richtig, bis heute.
Sie konnte übrigens mit 6 Jahren schon etwas lesen, ein bißchen schreiben, rechnete bis etwa 10 vorwärts und rückwärts, stellte fest- 3x3 ist das Gleiche wie 3+3+3.....trotzdem war sie nicht unterfordert oder störte aus lauter Langeweile ständig den Unterricht.
Bei war auch die mangelnde Konzentration, große Verspieltheit und die soziale Reife der Rückstellungsgrund.
Allerdings ging es allen meinen Damen während ihrer Schulzeit ab und an mal so, dass sie eine Sache schon längst verstanden hatten und aus dem Eff-Eff beherrschten, während etliche Klassenkameraden immer noch dran rumkauten...und sie sich deshalb ein wenig langweilten. Allerdings erwartete ich dann von ihnen- und das taten sie auch- dass sie sich in solchen Leerlaufzeiten entweder beim Lehrer meldeten, die hatten dann immer sog. "Stillarbeitsmaterial" für solche Schüler- oder sich halt unauffällig vor sich hin langweilten. Muß man ja auch erst lernen- und es wird im Leben immer Dinge geben, die nicht rasend interessant und neu sind, sondern eher langweilig.....
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24.01.2015, 00:28
AW: Einschulung 2015 oder doch besser Rückstellung?!
Hallo,
Ich schliesse mich mal creavita an und sage:
- so eindeutig ist es nicht
- es kommt auf das Kind und auch auf die Umstände an
Einen Rat kann ich Dir nicht geben, ich erzähle dir nur von meinen Erfahrungen und Du kannst daraus ziehen, was du magst:
- Stichtag ist bei uns der 31.7.
- kind 1 hat ganz Anfang September Geburtstag
- wir haben sie mit gerade 6 Jahren einschulen lassen.
Gründe hierfür waren:
@sie war durch ungünstige Konstellation im Kindergarten schon davor 1 Jahr das älteste Kind und langweilte sich in dieser Rolle zunehmend.
@sie war sehr gross für ihr alter und reagierte bereits frustriert auf die ständigen Nachfragen: " du bist bestimmt schon in der Schule"
@sie wurde von den Erziehern als intellektuell schulreif eingeschätzt (fand ich auch, aber ob man da immer den mütterlichen Gefühlen trauen darf*pfeif*)
@sie war emotional anderen zugewandt, nicht schüchtern und insgesamt sehr selbständig und wollte selbst unbedingt in die Schule
Wir waren beim Schularzt, weil wir es ohne eine positive Einschätzung von diesem nicht gewagt hätten. Der stellte besonders auf die unter d letzten Punkt genannten Aspekte ab und riet uns zu.
Inzwischen ist Madame in der fünften Klasse und kommt ganz gut zurecht. Gut, manchmal musste sie sich mehr anstrengen, weil sie zB noch nicht lesen konnte, als sie in die Schule kam. Aber sie hat es gemeistert. Und ich finde es auch nicht grundverkehrt , wenn ein Kind merkt, dass einem nicht alles zufällt.
-mittlerer Sohn ist im Dezember 7 geworden und in diesem Schuljahr in die Schule gekommen.
Ich hätte ihn nicht früher eingeschult , denn dann wäre er zum Teil fast 1 1/2 Jahre jünger gewesen, als andere Kinder.
Aber er konnte nun schon lesen ( richtig Bücher, nicht nur einzelne Worte) und auch den Stoff des ersten halben Schuljahres im
Rechnen.
Im Gegensatz zu meiner Tochter geht er nicht so gern in die Schule, weil er es langweilig findet. Die Dinge, die er üben müsste (ordentlich schreiben, malen - was du da über deinen Sohn geschrieben hast, trifft voll auf ihn zu!!), macht er nur husch-husch, da er der Meinung ist, dass er ja alles schon kann.
Befreundet ist er ausschliesslich mit 2.klässlern.
Ich will damit nicht sagen, dass wir ihn früher hätten einschulen sollen- würde das bei Kindern, die deutlich vom Stichtag entfernt sind, auch eher nicht, die Kindheit zu sehr verkürzen ist auch nicht mein Ding- aber ich sehe gerade, dass eine spätere Einschulung auch Nachteile hat.
Keine, die über das gesamte Leben entscheiden, aber eben auch Nachteile und auch Herausforderungen für die Eltern (Kind trotzdem zum üben gewisser Dinge anzuhalten, darauf zu achten, dass das Kind nicht den Anschluss verliert, weil es sich auf seiner "kann eh schon alles " - Haltung ausruht, wenn diese Annahme nicht mehr stimmt).
Vieles ( Bewegungsdrang, schlechte feinmotorik ) trifft auf meinen Sohn auch zu.
Letztlich kennst Du Dein Kind am besten und eine Entscheidung , die gegen mein Gefühl geht, würde ich auch nicht fällen.
Alles Gute für eure Qual der Wahl!
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24.01.2015, 09:38
AW: Einschulung 2015 oder doch besser Rückstellung?!
Frage:
ihr würdet also auch Kinder, die sich schon im Kindergartenalter in div. Therapien befinden... z.B.Ergo ... weil sie sich anders bzw langsamer entwickelt haben oder eben besonderer Förderbedraf besteht, trotzdem dem frühzeitigst einschulen ???


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