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    AW: unglücklich verliebt

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Ich lese hier nichts von Bevormunden und Kontrollieren und Daumen-drauf, ich lese eine Mutter, der das Unglück der Tochter nahegeht und die sich Gedanken macht, ob sie in irgendeiner Weise helfen kann. Und das finde ich nur ganz natürlich.

    @Berlioz: Zum Thema kann ich mich nur Mitternachtsblau anschließen.
    Wie man es letztendlich macht, es ist immer falsch. Würde ich sie komplett sich selbst überlassen und ihre Erfahrungen machen lassen, wäre es auch nicht gut. Sie ist "erst" 14.

  2. Moderation

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    AW: unglücklich verliebt

    Zitat Zitat von Berlioz32 Beitrag anzeigen
    Wie man es letztendlich macht, es ist immer falsch.
    Gerade im Umgang mit Teenagern ist es auch wirklich extrem schwer, die richtige Balance zwischen "zuviel" und "zuwenig" (Engagement, Kümmern ...) zu finden.

    Und du wirst hier immer die ganze Bandbreite an Empfehlungen finden ...


    (Off topic, eine Bitte an dich, Berlioz: Bitte verzichte beim Antworten nach Möglichkeit auf Vollzitate, jedenfalls dann, wenn es sich um längere Beiträge handelt. Wenn man sich beim Zitieren auf den Teil beschränkt, auf den man direkt eingehen will, bleibt der Strang lesbarer. )

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    AW: unglücklich verliebt

    Zitat Zitat von Lonamisa Beitrag anzeigen
    Die Erkenntnis, dass sie sich und das alles zu wichtig nimmt, wird ihr aber irgendwann von selbst kommen. Von ihm kommt ja nix zurück, denn er hat ja bekanntlich kein Interesse.
    Nachtrag: Wie kann man sich denn "zu" wichtig nehmen? Würde ich ihr sagen: "Du nimmst dich und deine Gefühle zu wichtig" wäre das aber auch nicht gerade nett und würde ihr nur signalisieren, dass ich sie nicht ernst genug nehme. Nur weil er ihre Gefühle nicht erwidert, heißt das nicht, dass ihre Gefühle nicht wichtig genug sind.

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    AW: unglücklich verliebt

    Oh, sorry, du hast Recht. Werde ich in Zukunft drauf achten.

  5. Inaktiver User

    AW: unglücklich verliebt

    Die Krux am Großwerden der Kids ist, dass beide Seiten neues Terrain betreten und der Übergang vom Eltern/Kind-Verhältnis bewältigt werden muss. Letztlich habe ich für mich herausgefunden, liegt die Lösung im Loslassen. Wir müssen unsere Kinder loslassen, damit sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

    Wir sind vor Rückschlägen nicht verschont geblieben und unsere Kinder werden es auch nicht.

    Wie ich schon in meinem 1. Posting schrieb: Wichtig ist, dass man erkennt, dass das Kind nicht extrem leidet. Oder auch anders ausgedrückt: Du musst Dein Kind kennen und wissen, ob es ein "Sensibelchen" ist, das daran zerbrechen kann. So lese ich aber Deine Posting nicht. Ich denke, Deine Tochter hat einen starken Charakter und wird die Zurückweisung des jungen Mannes verwinden.

    Ich habe mich während der Pubertät meiner Tochter als "Begleiterin" empfunden und habe ihr in ihren "Spitzenzeiten" auch offen gesagt, dass sich nach dieser Zeit zeigen wird, ob wir Freunde oder Feinde geworden sind. Nicht jedes Kind pubertiert gleich; meine Tochter hat fast alles mitgenommen, was man mitnehmen kann . Aber zum "Horst" habe ich mich nicht machen lassen, habe auch meinen Stolz .

    Du hast noch ein paar Jährchen vor Dir; wenn Du jetzt schon deswegen ins Straucheln kommst, dann ist es an der Zeit, Dir eine andere Sichtweise zuzulegen (auch zum Eigenschutz!). Es kann noch besser werden .

  6. gesperrt

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    AW: unglücklich verliebt

    Zitat Zitat von Berlioz32 Beitrag anzeigen
    Ich kann es lesen, weil ich zu ihren Freunden gehöre. Wenigstens etwas.
    naja,nur weil man alles lesen kann .. heißt das doch nicht, dass alle das auch wirklich tun würden und man das so handhaben sollte.

    und irgendwo fällt es für mich unter Helikoptermum, dass man keine Distanz wahrt und eben in diese Privatsphäre eindringt und da keinen Abstand hält .... sondern das Medium nutzt, um sich zu informieren.

    Das ist auch nicht groß anders, wie Telefonate mithören oder Briefe und Tagebücher der Kinder zu lesen ... als Mutter sollte man schlicht auch Abstand wahren und nicht überall eine Rolle zu spielen.
    Auch nicht wenn das Kind es erlaubt .. man es kann, weil die Tochter noch naiv ist und vertrauensvoll alles teilt.

    Meine Nase müsste ich eben nicht überall mitdrin haben ... solche Dinge gehören zum Erwachsenwerden und gehören die Eltern nicht unebdingt viel an.


    Ich würde auch nicht auf die Idee kommen, dass der Status "Freund" als Mutter sehr begehrenswert ist ... und es die Rolle ist, die man spielen möchte.
    "Mutter sein" ist schlicht was anderes als "Freund sein" ... das kann man doch tatsächlich anderen und jüngeren Leuten von außerhalb der Familie überlassen.



    Fakt ist doch, dass du froh sein kannst, dass sie bei dem jungen Mann abblitzt und er die Situation nicht ausnutzt ... der 16jährige könnte schließlich auch ganz anders auf das Nachlaufen und sich Anbiedern reagieren ... und sich auch nur auf den Standpunkt stellen,
    dass sie zwar keine adäquate Freundin für ihn ist ... aber nicht zu jung für Sex und zu lernen, was echter Liebeskummer dann ist!


    Und ansonsten finde ich, man muss nicht jedes Drama mit seiner Tochter mit durchleben ... es ist ihr Liebesleben .. und dafür ist Mama nicht zuständig ... wenn sie es nicht selbst auf die Reihe und geregelt bekommt, kann und soll man daran auch nix ändern.


    Ich wäre also schlicht froh, wenn sie mit 14 nicht bereits den nächsten und nun älteren Freund am Start hat ..
    und ich würde mir denken, dass es sich von selbst gibt.

    Sie wird älter und wird erkennen, dass es noch andere nette Söhne anderer Mütter gibt ... solche die sie so wie sie ist wirklich gut finden und denen sie nicht nachlaufen muß!


    Es genügt, wenn es für die Tochter momentan noch ein Problem ist .. undsie lernt mit solchen Frusterlebnissen umzugehen.


    Ich als Mutter muss aber nicht zwingend ins Drama eingreifen und den nächsten Akt mitgestalten oder alles irgendwie beschleunigen oder umgestalten.

    Ich meine, was willst du auch tun ???

    Mit ihr mitheulen ??? ihr den nächsten netten Freund suchen ??? Ihr die Mails korrekturlesen oder diktieren... sie raffinierter und erwachsener denken lassen ???

    Lass es sein, ist ihr vermutlich alles nur peinlich.



    Völlig pragmatisch kannst Du dir denken, so lange sie sich mit dieser "Liebe" gedanklich beschäftigt, ist sie völlig gefahrlos beschäftigt ... dieser 16jährige will nix von ihr.

    Wer weiß wie die 3. Liebe aussieht .... gut, wenn sie bis dahin noch etwas reifer und älter wird.

    Und dabei maße ich es mir schlicht nicht an, irgendetwas über den Charakter des Mädchens zu wissen.
    Geändert von Lonamisa (04.01.2015 um 17:51 Uhr)

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    AW: unglücklich verliebt

    Zitat Zitat von Lonamisa Beitrag anzeigen
    Ich würde auch nicht auf die Idee kommen, dass der Status "Freund" als Mutter sehr begehrenswert ist ... und es die Rolle ist, die man spielen möchte.
    "Mutter sein" ist schlicht was anderes als "Freund sein" ... das kann man doch tatsächlich anderen und jüngeren Leuten von außerhalb der Familie überlassen.


    Hätte ich vorher gewusst, dass du daraus "mehr" machst, hätte ich "ich gehöre dort zu ihren Freunden. Wenigstens etwas " auch noch zusätzlich in "" gesetzt. Ich dachte der Smiley " " reicht aus, um zu vermitteln, dass der Satz nicht ganz ernst gemeint ist. So nennt sich das nun mal und wir alle wissen, dass "Freundschaften" in sozialen Netzwerken oft nicht mit wahren Freundschaften im realen Leben gleichzusetzen sind.

    Trotzdem danke ich auch dir recht herzlich für deine Meinung, obwohl ich sie teilweise schon etwas überzogen und über das Ziel hinausgeschossen empfinde. Das ein- oder andere werde ich mir aber sicher durch den Kopf gehen lassen.
    Geändert von Berlioz32 (04.01.2015 um 22:30 Uhr)

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    AW: unglücklich verliebt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Du hast noch ein paar Jährchen vor Dir; wenn Du jetzt schon deswegen ins Straucheln kommst, dann ist es an der Zeit, Dir eine andere Sichtweise zuzulegen (auch zum Eigenschutz!). Es kann noch besser werden .
    Ach was! Nur ein bisschen unsicher hin- und wieder. Aber wer weiß, was da noch alles auf mich zukommt.

    So, jetzt muss ich kontrollieren gehen, was meine Freundin... äh, mein Kind so treibt. Seit einer einer Stunde schon ist sie unbeaufsichtigt.

  9. Inaktiver User

    AW: unglücklich verliebt

    ich finde, das liebesleben geht die eltern nichts an, und du solltest dich da komplett raushalten.

    weiß deine tochter, dass du ihre kommunikation mitliest? finde ich ehrlich gesagt nicht in ordnung von dir... das ist ihre intimsphäre.

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    AW: unglücklich verliebt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich finde, das liebesleben geht die eltern nichts an, und du solltest dich da komplett raushalten.

    weiß deine tochter, dass du ihre kommunikation mitliest? finde ich ehrlich gesagt nicht in ordnung von dir... das ist ihre intimsphäre.
    Kann ich dir nicht zustimmen, ambiva. Ich finde das in Ordnung.
    Intimssphäre sieht für mich ein bisschen anders aus. Das hat mit den sozialen Netzwerken auch nichts zu tun und diese Privat- und Intimspähre genießt sie auch wie sie das möchte. Meine Tochter entscheidet selbst, was sie mit ihren Leuten teilt und was nicht. Auf manches spreche ich sie an oder frage andere um Rat usw...

    Hier werden in meinen paar Sätzen Dinge hineininterpretiert und ins Blaue vermutet,die mit der Realität und meinen Fähigkeiten als Mutter nicht viel zu tun haben. Und für ein "Liebesleben" finde ich sie noch ein kleines bisschen zu jung. Ansonsten entscheide ich je nach Gefühl, ob ich mich besser raushalte oder ob ich mich einmische und das mache ich solange, bis sie alt und reif genug ist.
    Geändert von Berlioz32 (05.01.2015 um 14:03 Uhr)

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