Ich weiß gar nicht, ob mein Thread hier passend ist. Es geht ja nicht eigentlich um Erziehung. ?
Eines vorweg: ich interessiere mich nicht für Fußball. Damit stehe ich in unserem Haushalt aber alleine da.
Mein Sohn wird im Herbst ein Schulkind. Und: er ist dann auch Mitglied im örtlichen Fußballverein... mit allen, was dazu gehört. Also Elterneinsatz, Turniere, Blablabla...
Versteht mich nicht falsch, ich bin alles andere als unsportlich. Aber ich habe mich nie für Teamsport interessiert. Bin auch sonst in keinem Verein. Und mit haut ein wenig beim Gedanken, was nun auf und (realistischerweise allerdings eher: auf mich) zukommt.
Das Kind hat Spaß (es wurde zwei Monate schnuppern) und ich will ihm diese Erfahrung auf keinen Fall nehmen. Sport finde ich gut, und wenn er da vielleicht Freunde findet, freut es mich.
Mich würde interessieren, wie es anderen Eltern so mit dem Fußball ihrer Kinder ergangen ist. Ob das Interesse an der Sportart zunahm. Ob man darauf hoffen kann, dass sich andere Eltern sich das den Kindern zuliebe antun, obwohl sie sich selbst nicht dafür interessieren...
Ach ja, hier wird erwartet, dass man dabei bleibt und zusieht.
Vielleicht gibt es ja einen kleinen Austausch hier. Danke!
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 54
-
09.07.2014, 23:14
Willkommen im Club der Fussballmütter...
-
10.07.2014, 00:38
AW: Willkommen im Club der Fussballmütter...
Bei uns ist es nicht Fuβball sondern Rugby.
Antun musste ich's mir nicht, da ich nicht voreingenommen war.
Ich habe meinen Sohn begleitet, soweit es nötig war und ich konnte wieder was dazu lernen.
Zusehen (bei den Spielen gegen andere Mannschaften - auf keinen Fall beim Training!!!) und unterstützen ist Ehrensache - einer von uns war immer dabei.
Würdest Du die gleiche Frage stellen, wenn Dein Kind ein Mädchen wäre und Fuβball gewählt hätte? Oder etwas anderes, "nobleres", was Dich aber EIGENTLICH auch nicht interessiert?
-
10.07.2014, 00:49
AW: Willkommen im Club der Fussballmütter...
Was zwickt Dich dabei?
Wenn es Euch, Dich und den Vater so quält, warum habt Ihr Euren Jungen dort angemeldet?
Habt Ihr Euch VORHER nicht erkundigt, was da ansteht?
Lasst Ihr den Jungen Eure Verachtung für das "Blablabla" ordentlich spüren?
Vielleicht verliert er dann von selbst die Lust daran und Ihr habt bald wieder Ruhe.
-
10.07.2014, 06:12
AW: Willkommen im Club der Fussballmütter...
Liebe soccermum,
wir haben auch einen kleinen Fussballspieler, der im Herbst eingeschult wird. Und ich bin ähnlich wie Du daran gegangen - hatte eigentlich keine Lust auf die ganzen Verpflichtungen mit 2x die Woche Training anschauen und dann auch noch zu Turnieren fahren. Aber das hat sich bisher sehr in Grenzen gehalten. Training ist im Moment draussen und so macht es auch der Schwester, die auch mit muss, da ich sie nicht alleine daheim lassen kann, Spass herumzutoben.
Und ich quatsche so lange mit den anderen Müttern.
Es macht unserem Kleinen grossen Spass und das viele Gerenne tut ihm sehr gut. Wir lassen einfach auf uns zukommen, ob er weitermachen will oder nicht.
Ich selbst habe mich übrigens, und mach es noch immer nicht, nie für Fussball interessiert. Aber das ist garnicht so schlimm. Ich muss ja nicht spielen ;)
-
10.07.2014, 07:12
AW: Willkommen im Club der Fussballmütter...
Dieser Kelch ging ja trotz zweier Söhne an mir vorüber.
Ich denke es ist wichtig sich die mögliche Wartezeit und alles irgendwie positiv zu gestalten, als meine Kinder in Akrobatik waren, musste ich dort warten, weil sie noch zu klein und der Weg zu weit war. Da dieses Training in einem Gemeindezentrum statt fand, gab es dort ein Café. Also habe ich Kaffee getrunken und meistens gelesen. Manchmal habe ich mich unterhalten.
Ich kenne eine Mutter, die ist während des Fußballtrainings ihres Sohnes in den Wald gegangen und hat Naturmaterialen zum Basteln gesammelt.
Irgendwann sind die Kinder alt genug und gehen alleine ins Training und wenn man Glück hat sind die Wochenenden so organisiert, dass nicht immer alle Eltern mitmüssen um bei einem Spiel dabei zu sein. So ist das zumindest hier im Verein. Da fahren vier Elternteile und die Trainerin mit dem Auto und haben jeweils 3 Kinder dabei.
Es gibt Eltern, die müssen am WE arbeiten oder haben noch andere Kinder oder pflegen einen Elternteil. Da kann man nicht immer dabei sein.
Wenn man dabei ist, dann sorgt man für die bestmögliche Unterstützung.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
-
10.07.2014, 08:16Inaktiver User
AW: Willkommen im Club der Fussballmütter...
Ergo: auch der Vater interessiert sich für Fussball.Eines vorweg: ich interessiere mich nicht für Fußball. Damit stehe ich in unserem Haushalt aber alleine da.
Also soll er die Fussball-Betreuung des Sohnes übernehmen. Das Herumchauffieren und die Spiele am Wochenende. Ganz einfach.
Der Vater hat auch eine Erziehungs-und Betreuungsfunktion und -aufgabe. Nicht nur die Mutter.
-
10.07.2014, 12:58
AW: Willkommen im Club der Fussballmütter...
Wir waren am Anfang immer beide bei Spielen dabei, das ist doch Ehrensache. Die Jungs/Mädels sind doch schließlich stolz darauf, dass sie mitspielen dürfen.
Später ist mein Mann dann alleine mit, ich bekam von dem Lärm bei Hallenspielen furchtbar Kopfschmerzen. Für unseren Sohn war es nicht so tragisch, da mein Mann immer noch andere kleine Spieler mitnahm.
Nach ein paar Jahren haben sich dann die Väter/Mütter mit den Fahrdiensten abgewechselt, man hatte ja nicht jedes Wochenende Zeit und Lust.
Ich durfte dann noch Trikots waschen, Kuchen backen oder bei Turnieren irgendwas verkaufen.
Das gehörte für mich dazu und die Zeit geht auch vorbei.
-
10.07.2014, 13:00
AW: Willkommen im Club der Fussballmütter...
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
-
10.07.2014, 13:08Inaktiver User
AW: Willkommen im Club der Fussballmütter...
Naja, Muttern hat ja vielleicht noch weitere Kinder zu betreuen und die haben wohl auch nicht alle Lust, sich an einem Fussballplatz die Beine in den Bauch zu stehen, während der Bruder einem Ball nachrennt.
MEINE Mutter hat die Fussballbetreuung tatsächlich an den Vater delegiert, unsere Eltern waren da schon geschieden, Vater wohnte aber in der Nähe. Bzw. wenn sie doch mal mit meinem fussballspielenden Bruder musste, weil es nicht anders ging, hat sie während des Trainings eine Joggingrunde gedreht. Frau kann die
-
11.07.2014, 10:58Inaktiver User
AW: Willkommen im Club der Fussballmütter...
Mein (inzwischen erwachsener) Sohn hat auch mit 5 mit Fußballspielen angefangen. War auch positiv, die Vereinszugehörigkeit, das team, der Sport. Die Jungs sind noch heute befreundet, obwohl nicht mehr alle spielen.
Ja, natürlich muss man sie hinbringen und abholen, kann aber auch fahrgemeinschaften bilden. beim Training waren die Eltern aber nicht dabei (es war doof für die, die aus anderen orten anfahren mussten und es sich nicht lohnte, nach Hause zu fahren; die sind dann einkaufen gegangen, Kaffee trinken bei einer anderen Mutter oder im cafe..).
Am Wochenende, zu den Auswärtsspielen gab es Fahrgemeinschaften der Eltern nach Plan- da ist fast immer mein Mann gefahren (in der Woche war er nicht da). Zu Heimspielen bin ich dann auch öfter gegangen (bei schönem Wetter, da ist es auch kein Problem Geschwisterkinder mitzunehmen). Denn: auch wenn man sich wie ich nicht für Fußball interessiert, ist so ein Minikickerspiel mit dem eigenen Kind etwas ganz anderes! Und man trifft immer andere Eltern zum Unterhalten.
Und es dauert nicht lange, da fahren sie mit dem Rad zum Training und wollen gar nicht mehr, dass Mama am Rand stehen- irgendwann stehen da die Mädels
Mittlerweile können sie selbst fahren...
Na ja, die Trikots müssen turnusgemäß gewaschen werden (muss er mittlerweile selber machen), aber ist jetzt nicht so dramatisch- alles in die Maschine stopfen, aufhängen oder in trockner, das Material trocknet ratzfatz, bügeln muss man auch nicht.
Und andere Hobbies der Kinder unterstützt man ja auch, zum Musikunterricht fahren, dann das Weihnachts- oder Sommerkonzert anhören, Auftritte der Tanzgruppe angucken, zum reiten fahren und mal mit auf ein Turnier gehen...(ich interessiere mich genauso wenig für Pferde wie für Fußball).
Aber wie gesagt, mit den eigenen kindern ist es was anderes und selbst wenn es nicht mein Hobby ist- irgendwann ist es vorbei, wie das Laternenbasteln im Kiga oder das Plätzchenbacken in der Grundschule.


Zitieren

