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  1. Inaktiver User

    AW: Schadet es den Kindern? 24 Stunden/Woche arbeiten?

    Zitat Zitat von Maria_H Beitrag anzeigen
    Du hast Recht, daß gemeinsame Zeit sehr wichtig ist. Aber nicht für die gesamte Kindheit. Und es gibt eben nicht nur die eine Realität als Vollzeitmutter, sondern auch die der Frau, die für sich einsteht. Die richtige Balance, das ist die Kunst. Und es kann Kidnern durchaus gut tun, mal nicht dauernd wertvolle Familienzeit leben zu müssen.
    da stimme ich dir zu.
    Ich schrieb das auch soo übertrieben weil es eben nie so erwähnt wird.

    Und, schlag mich tot, aber, ich hab wirklich manchmal gedacht: was ist später, wie sehen die Kinder mal ihre Kindheit.
    Und deshalb bin ich auch immer verreist, selbst wenn wir uns nur popeliges Deutschland leisten konnten.

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    AW: Schadet es den Kindern? 24 Stunden/Woche arbeiten?

    Deshalb bist Du verreist? Worüber reden wir denn hier? Über den Konflikt Berufstätigkeit und Mutterschaft in verschiedenen Lebensphasen oder über Luxusproblemchen? Und warum soll Deutschland poppelig sein?

    Also, falls Du niemals über längere Strecken berufstätig warst, bist Du eigentlich nicht qualifiziert, hier ein Bild zu malen. Dann hast Du dich in den Konflikt ja gar nicht begeben.

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    AW: Schadet es den Kindern? 24 Stunden/Woche arbeiten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass du selbst gerne höchstens Teilzeit arbeitest ist ja natürlich dir überlassen...Aber wenn ich diese generalisiernde Aussage lese, muß ich doch gleich mal auf die Anzeige in meinem De Lorean gucken und mich vergewissern, daß sie "2014" und nicht "1954" anzeigt.


    Wobei es bei uns tatsächlich so ist, dass mein Mann es als Privileg empfindet, 1 Jahr Vollzeit daheim bleiben zu können.
    Das finde ich wirklich eine tolle Sache in Deutschland, dass es diese Subvention gibt.

    Obwohl ich mich sonst immer über diese Gießkannensubeventionierungen aufrege, weil sie das traditionelle Modell so stark fördern. Splittingtabelle etc...

  4. Inaktiver User

    AW: Schadet es den Kindern? 24 Stunden/Woche arbeiten?

    Zitat Zitat von Maria_H Beitrag anzeigen
    Deshalb bist Du verreist? Worüber reden wir denn hier? Über den Konflikt Berufstätigkeit und Mutterschaft in verschiedenen Lebensphasen oder über Luxusproblemchen? Und warum soll Deutschland poppelig sein?

    Also, falls Du niemals über längere Strecken berufstätig warst, bist Du eigentlich nicht qualifiziert, hier ein Bild zu malen. Dann hast Du dich in den Konflikt ja gar nicht begeben.
    Tolle Ferndiagnose.

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    AW: Schadet es den Kindern? 24 Stunden/Woche arbeiten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist definitiv nicht mehr so!

    Meine Tochter ist Mitte 30, und in ihrem sehr großen Bekannten- und Freundeskreis ist nicht einziges Paar, bei dem die Frau nicht auch Akademikerin ist. Ausnahmslos alle haben nach einem Jahr wieder angefangen zu arbeiten, kaum jemand allerdings Vollzeit. In den meisten Fällen liegt der Grund darin, dass Frauen trotz gleicher Ausbildung und Qualifikation weniger verdienen.

    DAS ist leider ein gesellschaftliches Problem.
    Dass Frauen bei gleicher Qualifikation und Ausbildung weniger verdienen, konnte ich bisher nicht feststellen. Und ich kenne alle jobbedingt alle Gehälter meiner bisherigen Firmen.

    Aber dass Frauen Studienfächer nach Leidenschaft auswählen und darauf spekulieren, schon einen gutverdienenden Akademiker (Ingenieur, Diplom-Kaufmann, Arzt) abzugreifen, der ihnen Teilzeit und Kinder nach dem Lustprinzip ermöglicht, das schon.

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    AW: Schadet es den Kindern? 24 Stunden/Woche arbeiten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kenn ich so heutzutage überhaupt nicht mehr. Meine Freundinnen sind so um die 60 und deren Kinder haben alle Partner mit gleichwertiger Ausbildung. Nicht eine einzige Mutter war länger als ein Jahr zu Hause, noch nicht einmal beamtete Lehrerinnen, die sich das beruflich ohne Probleme leisten könnten.
    Hab gerade heute mit dem Jungendamt wegen Kita telefoniert.
    Hier (Rheinland-Pfalz) kommen fast alle Kinder erst mit 2 in die Betreuung, obwohl der Rechtsanspruch ab 1 Jahr besteht.
    Die sind total happy, wenn wir unser Kind schon mit 1 Jahr hinbringen und garantieren einen Platz.
    Liegt wohl daran, dass man von 1-2 zahlen muss und ab 2 Jahren die Betreuung kostenlos ist.

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    AW: Schadet es den Kindern? 24 Stunden/Woche arbeiten?

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    OT: Was heißt "nachher aufs Wirtschaftsgymnasium? Eines meiner Kinder war auf einem Wirtschaftsgymnasium, das ist in Bayern eine Richtung wie mathematisch oder neusprachlich, nach der 4. Klasse mit allgemeiner Hochschulreife. Darf ich fragen, was bei euch da anders ist?
    Bei uns ist bietet ein WG keine allgemeine Hochschulreife, man kann dann an FHs studieren, an Unis nicht. Und auch nur betriebswirtschaftliche Fächer.

  8. Moderation

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    AW: Schadet es den Kindern? 24 Stunden/Woche arbeiten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ach hör doch bloss auf.
    wenn ne Frau nicht mehr äußern kann lieber auf Teilzeit gehen zu wollen als der Mann
    kriegt bald keine Frau mehr ein Kind.

    Meine Älteste hat so richtig empanzipiert ganztags nach der Babypause gearbeitet.
    Würde die nie wieder tun. Sie hat sich ihr Baby umgeschnallt als sie zuhause war - weil sie es so vermisste.

    Was hier alles immer so als Privileg dargestellt wird.
    Wir alle brauchen Familie, Freunde und ein soziales Netz.
    Das darf man auch nicht als "unter anderem" laufen lassen.
    Weil es dann nämlich einfach mal weg ist, einfach futsch.
    Das mit dem Privileg stammt nicht von mir.

    Zitat Zitat von Miona Beitrag anzeigen
    Ich z.B. bin froh mit meiner "Teilzeithölle" und empfinde es nicht als Hölle. Ganztags möchte ich nicht arbeiten, ich finde, es ist ein Privileg der Frau, dass sie nur Teilzeit arbeiten darf/kann.
    Die Diskussion ist aber vollkommen OT und führt nur unnötig vom Thema weg.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
    In einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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  9. Inaktiver User

    AW: Schadet es den Kindern? 24 Stunden/Woche arbeiten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    find ich nun mit Verlaub den größten Quatsch aller Zeiten.

    Dasein ist sehr viel. Anwesenheit, Ansprechpartner haben.....
    schon gestern fand ich es unglaublich, dass "dasein" mit "24-stunden-mum" gleichgesetzt wird.
    jedes kind zwischen 6 und 15 verbringt den halben tag in der schule, die meisten haben zwischen ein- und fünfmal wöchentlich nachmittags "zusatzprogramm", vom sport über ballett bis zum instrumentalunterricht, dazu gibts freundInnen usw.
    und das ist auch gut so!!
    das argument der vollzeitmuttis ist ja meiner ansicht nach auch deshalb so endenwollend, weil es unterstellt, dass nur und ausschließlich die mutter bezugsperson für das kind ist.
    in den ersten drei jahren ist diese bindung sicher prägend, aber auch da ist es meiner ansicht nach von vorteil, wenn die kleinen auch andere bezugspersonen (abgesehen von mutter und vater) haben.

    vollzeitmuttis in meiner umgebung hatten alle pläne für ihre kinder immer fest im griff -da gab es keinen spielraum für DIE freunde, die sich das kind aussuchte....
    meine kinder waren schon mit 6 jahren in der lage, ihre freunde selbst anzurufen und zu fragen, ob sie denn zeit zum spielen hätten. gut, das mag ein bisschen früh sein, aber mir war ihre selbstbestimmtheit immer wichtig.

    eines ist klar: ganz ohne "hilfe" (sei es nun ein teilzeit arbeitender vater, eine oma, eine nanny oder eben ein hort) ist es sicher schwierig. aber ich halte all diese sozialen kontakte auch für wichtig für das kind und keineswegs für die schlechtere pädagogische alternative.

  10. Inaktiver User

    AW: Schadet es den Kindern? 24 Stunden/Woche arbeiten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    vollzeitmuttis in meiner umgebung hatten alle pläne für ihre kinder immer fest im griff -da gab es keinen spielraum für DIE freunde, die sich das kind aussuchte....
    meine kinder waren schon mit 6 jahren in der lage, ihre freunde selbst anzurufen und zu fragen, ob sie denn zeit zum spielen hätten.
    Abends nach der Ganztagsbetreuung noch woanders hin zum Spielen? Erstaunlich.

    Mir wär auch neu, dass Ganztagshortkinder sich so viel eigene Freunde suchen können, wo sie ja die ganze Woche über mit ihrem vorgegebenen Kreis an Schulkameraden zusammen sind.

    Aber sowas wie Freizeitaktivitäten, Musik und Sport machen sie wahrscheinlich dann auch abends!

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