Ich denke, der Strangtitel ist "ironisch" gemeint: "großzügig" sind die Eltern, die es nicht so genau nehmen mit dem Umgang geliehener Dinge, "Korinthenkacker" diejenigen, die ihre Sachen in einem passablen Zustand bzw. überhaupt zurückhaben wollen.....
Ich selber verleihe Dinge nur, die ich im Grunde auch entbehren kann bzw. verschenke sie von vornherein. Ich habe früher auch die Erfahrung gemacht, dass ich mich quasi entschuldigen musste, dass ich Sachen wieder zurückhaben wollte. Da kam ich mir schon ab und an als "Spießer" vor, der kleinlich agiert.... Brauche ich alles nicht mehr.....
Oh je, mein Beitrag hat sich mit dem der TE überschnitten...
Gruß Elli
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Ergebnis 11 bis 20 von 92
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09.02.2014, 14:17Inaktiver User
AW: Großzügige Eltern vs Korinthenkacker
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09.02.2014, 14:19
AW: Großzügige Eltern vs Korinthenkacker
2x=deutlicher.
Meine Freundin kann das Tischfußball die meiste Zeit entbehren, sie will es nicht verschenken, weil es ein willkommenes Spielgerät ist, wenn Besuch mit Kindern kommt.
Sie sah es eben so: die Nachbarskinder haben Spass, warum soll es bei ihr rumstehen. Aber sie wollte es in Ausnahmefällen zur Verfügung haben, also weder verschenken noch verkaufen.
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09.02.2014, 14:29
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09.02.2014, 14:42
AW: "Großzügige" Eltern vs Korinthenkacker

Fazit: Tipp für (die nun ernsthaft großzügigen) Verleiher: klare Ansage vorher.
Ich habe ja Verständnis dafür, dass im Babystress auch mal was verlegt oder vergessen wird, aber wenig bis gar keines für eine nonchalante "hab dich nicht so"-Haltung
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09.02.2014, 15:02
AW: Großzügige Eltern vs Korinthenkacker
Die Erstlingsausstattung kann man bedenkenlos ausleihen oder verleihen, da wird noch nichts kaputt, gefährlich wird es ja erst ab Krabbelalter. Die Erstlingsausstattung habe ich verliehen (und tadellos zurück bekommen) was an Klamotten für das Krabbelalter das zweite Kind gut überstanden hatte, habe ich weiter verschenkt.
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09.02.2014, 15:42Inaktiver User
AW: "Großzügige" Eltern vs Korinthenkacker
Ich glaube, die klare Ansage bringt nichts.
Und ich habe dieselbe Erfahrung gemacht wie Deine Freundinnen. Einem verliehenen Puky-Roller bin ich so lange hinterhergerannt, bis ich mir selber schon ganz dumm vorkam.
Kleidung bekam ich manchmal ungewaschen wieder zurück...
Dir "Großzügigen" verstehen einfach keine Ansagen! Ich gebe nach wie vor gerne Sachen weiter, einfach, weil ich es sinnvoll finde, aber eben nur noch solche, die ich ganz sicher nicht wiedersehen will.
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09.02.2014, 15:50
AW: "Großzügige" Eltern vs Korinthenkacker
ist es wirklich so weit verbreitet, dass man seine abgelegten und gebrauchten Kindersachen nur "verleiht" und nicht verschenkt?
Ich hab mir kein einziges Teil ausgeliehen... nach 3 Kindern habe ich weggegeben, was ich nicht weiter brauchte und lagern wollte und eben im Keller aufgehoben, was ich für die Zukunft horten möchte ... evtl für Enkelkinder.
nein, also verliehen habe ich bis heute noch gar nichts ... das meiste verschenkt, anderes bei Ebay versteigert ... und was ich selbt bekommen habe, waren auch keine Leihgaben sondern Geschenke.
Also ich kenn es so gar nicht, dass man gebrauchte Kinderspielzeug oder Kinderbekleidung nicht einfach nur so weitergibt und anderen damit eine Freude macht, wenn die eigenen Kindern den Sachen entwachsen sind ... sondern dann wiederbekommen möchte.
Vielleicht war es den betroffenen Eltern auch nicht so wirklich klar, dass gebrauchtes Kinderspielzeug nochmal Thema wird und zurückgegeben werden soll?
Welche Bedingungen an dem Teil hängen?
Würde denn die Bekannte auch Schadensersatz für kaputtgespieltes Spielzeug verlangen ... wenn der Tischkicker den kindlichen Ansturm nicht gewachsen war und Schäden hat?
Also ich war schon auch immer froh, wenn die Kindersachen gut untergekommen und aus dem Haus waren und gerne und sinnvoll weitervewendet wurden ... mehr Anspruch hatte ich jetzt eher nicht.
Würde mir jetzt auch nicht unbedingt einfallen, dass gerade meine Nachbarn ein gößeres Interesse daran hätten, den sperrigen Tischkicker bei sich zu lagern... selbst wenn ihre Kinder mal eine heiße Spielphase damit und viel Spaß haben ... so ein Teil braucht wirklich viel Platz und steht oft im Weg ... wer Wert darauf legt, dass der nicht im Sperrmüll landet, sollte ihn wirklich bei sich selbst aufbewahren!
Also, ich käme bei so einem extrem sperrigen Teil schon auch auf die Idee, dass andere sich nicht als "Möbellager" nutzen lassen und sich die Eltern dieser Kinder gar nicht so unbedingt freuen, leiht man ihre Kinder sowas auf Dauer aus.
Die Kehrseite der Medaille ist, dass da jemand nur ab und an mal Wert auf diesen, seinen Besitz legt und sich nur ab und an damit konfrontiert sehen möchte, wenn es gerade zum eigenen Vorteil ist und eigene Konzept passt.Geändert von Lonamisa (10.02.2014 um 10:57 Uhr)
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09.02.2014, 16:46
AW: "Großzügige" Eltern vs Korinthenkacker
Naja - nicht jede Mutter bekommt ihre Kinder zackzack hintereinanderweg, sodass es sich nicht unbedingt lohnt, die Kinderkleider zwischendurch wegzugeben.
Ich habe meine Kinder im Abstand von jeweils ca. 4 Jahren bekommen, da hatten andere Eltern dazwischen durchaus noch Freude an der Babyausstattung. Es ist auch manchmal eine Sache der finanziellen Möglichkeiten - nicht jede/r rüstet sein Baby/Kleinkind komplett mit Neuware aus. (Wir haben z.B nie einen Kinderwagen gekauft - die wanderten in unserem Bekanntenkreis von Hand zu Hand.)
Ab ca. 3 werden die Sachen eh' länger getragen/schneller verschlissen, sodass sich das mit dem Verleihen von selbst erledigt.
Das, was ich hier von euren Erfahrungen lese, lässt mich so gucken:
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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09.02.2014, 17:10
AW: "Großzügige" Eltern vs Korinthenkacker
Nu aber ... das Wort "Leihen" impliziert doch die Rückgabe, oder nicht mehr?
Und in meinen Augen ebenso, dass das "Geliehene" sorgsam behandelt wird.
Wenn ich die Kinderspielsachen später auf dem Sperrmüll wiederfinden will, "verschenke" ich sie direkt.
Nach leidvollen Erfahrungen, vergleichbar durchaus mit oben Geschildertem, bin ich dazu übergegangen, entweder nix mehr zu verleihen, Überflüssiges bei ebay einzustellen oder die Kindersachen eben zu verschenken.
Ersparte auf beiden Seiten Missstimmungen und erhielt möglicherweise manche Freundschaft.*** Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, ist das allemal im Buch? ***
entnommen aus Georg Christoph Lichtenbergs Sudelbüchern
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09.02.2014, 17:33Inaktiver User



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