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  1. Inaktiver User

    AW: Großeltern- Welche Ansprüche an sie sind ok, welche überzogen?

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    wer weiss, was da ansonsten noch für leichen im keller der beziehung zwischen mutter und tochter liegen?
    Da hast du natürlich Recht.
    OT, aber ich könnte mir schon vorstellen auch dann für meinen Enkel über meine Schatten zu springen. Er geht ja schließlich jetzt mit der "fremden Frau" (Moi ) in die Musikschule. Es wäre doch schöner, das mit seiner Oma zu teilen. Zumal das relativ leicht zu bewerkstelligen wäre. Irgendwie macht mich das auch traurig.
    Geändert von Inaktiver User (03.06.2013 um 10:19 Uhr)

  2. gesperrt

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    AW: Großeltern- Welche Ansprüche an sie sind ok, welche überzogen?

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    eine erwartungshaltung- ist etwas was ich erwarte- unabhängig vom alter.

    und da sage ich: garnicht.

  3. gesperrt

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    AW: Großeltern- Welche Ansprüche an sie sind ok, welche überzogen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da hast du natürlich Recht.
    OT, aber ich könnte mir schon vorstellen auch dann für meinen Enkel über meine Schatten zu springen. Er geht ja schließlich jetzt mit der "fremden Frau" (Moi ) in die Musikschule. Es wäre doch schöner, das mit seiner Oma zu teilen. Zumal das relativ leicht zu bewerkstelligen wäre. Irgendwie macht mich das auch traurig.
    Als Oma (und hier als Außenstehende) dächte/denke ich: wunderbar! Diese Frau fährt doch sowieso, sie muss keinen Umweg machen, es ist für sie also keine große Belastung und für diesen nicht sonderlich aufwändigen Dienst kann sich schwiegertochter ja erkenntlich zeigen. Da muss ich doch nicht auf etwas verzichten, was mir sehr am Herzen liegt.

    Das Erlebnis Musikschule....ich hab da meistens den Fahrdienst für so viele Kinder übernommen, wie in mein Auto gepasst haben. Nie hatte ich den Eindruck, dass sie unmittelbar danach das Bedürfnis hatten, dieses Erlebnis irgendwie zu "teilen". Die haben Quatsch gemacht wie nach dem Kindergarte, dem Turnen o.ä. Auch wenn es gut war, waren sie irgendwie ganz froh, dass es vorbei war. allerdings hatten wir auch keinen kleinen Mozart dabei, da wäre das VIELLEICHT anders

  4. Moderation

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    AW: Großeltern- Welche Ansprüche an sie sind ok, welche überzogen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Natürlich kenne ich die auch, Analouisa. Nur macht es in diesem Kontext natürlich keine Sinn, über diese Konstellationen zu sprechen und daher beziehe ich mich auf die in der Nähe lebenden, mit Freizeit gesegneten Großeltern.
    Ah - okay

    Dann bin ich tatsächlich nur über deine missverständliche Formulierung der "zwei Extreme" im Ausgangsposting gestolpert. Alles klar Denn Nr. 2 ist ja alles andere als ein Extrem. Aber das hatten wir schon.

    Zu deinem Beispiel: Von außen betrachtet, kann ich nachvollziehen, dass die Weigerung der (Schwieger-)Mutter deiner Bekannten seltsam anmutet. Aber, wie brighid schon schrieb: wer weiß was dahintersteckt.

    Sehe gerade dein letztes Posting: Deine Bewertung der Situation kann ich nicht ganz teilen. Du bringst dein Kind sowieso hin, so können die beiden (befreundeten?) Kinder zusammen gehen. Ist doch super! Und ja, ich bin auch sehr für guten Kinder-Großeltern-Kontakt. Aber das Betreuungsproblem der Mutter in dieser konkreten Situation ist gelöst, und, wie ich finde, nicht auf die schlechteste Weise.
    Ich weiß noch, wie wir in Auschwitz in der Baracke saßen und uns überlegt haben,was wir den Deutschen antun würden. [...] es waren die schlimmsten Dinge, über die wir nachdachten. Aber dann sagten wir uns: Wenn wir das täten, dann wären wir genauso schlimm wie sie.
    Ruth Webber, geb. Rut Muszkies, zum Zeitpunkt ihrer Befreiung 9 Jahre alt


    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

  5. gesperrt

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    AW: Großeltern- Welche Ansprüche an sie sind ok, welche überzogen?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    das Betreuungsproblem der Mutter in dieser konkreten Situation ist gelöst, und, wie ich finde, nicht auf die schlechteste Weise.
    ja, eben! warum soll die Großmutter da antanzen?

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    AW: Großeltern- Welche Ansprüche an sie sind ok, welche überzogen?

    gelöscht.

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    AW: Großeltern- Welche Ansprüche an sie sind ok, welche überzogen?

    was ich als potentielle grossmutter leiste möchte- das ist meine entscheidung. aber eine erwartungshaltung- die gibt es rein durch die genetik bedingt- nicht.
    OT: Biologisch gesehen ist es sehr sinnvoll, wenn die Grosselterngeneration dazu beiträgt, dass auch die Enkel das fortpflanzungsfähige Alter erreichen (und die eigenen Gene weitergeben). Meines Wissens ist insbesondere die mütterliche Linie (mater semper certa est) in verschiedenen Kulturen in die Pflege der Enkel eingebunden.

    Nun ist das in unserer heutigen Kultur ganz sicher nicht zwingend. Ebenso sicher ist aber das Begleiten und Erziehen von Kindern kein "Ein-Frau-Projekt" und auch zwei Menschen allein können es nicht gut schaffen. Die Einbindung weiterer Personen ist wichtig.

    Wie so häufig dreht sich die Diskussion auch um die Definition der Begriffe. Was bedeutet "Ansprüche" genau?

    Darf ich nicht enttäuscht sein, wenn die Grosseltern nicht helfen wollen (obwohl sie es können)?

    Oder geht es darum, dass ich den Grosseltern tunlichst nicht mit Forderungen a la "gehört sich aber so und alle anderen machen es auch" gegenübertreten sollte.

    Oder geht es um die Binsenweisheit, dass ich meine Elternschaft nicht von vornherein auf der Unterstützung durch die Grosseltern aufbauend planen sollte.

    Ich finde es legitim, wenn Grosseltern sich nicht beteiligen wollen und das so kommunizieren. Genauso legitim finde ich Gefühle der Enttäuschung bei ihren Kindern. Und auch die dürfen das dann sagen. So läuft das in Freundschaften (und im besten Fall ist man als erwachsenes Kind mit seinen Eltern befreundet).

    Nichts erwarten und keine Gefühle haben dürfen, keine Konflikte entstehen lassen - das ist mir zu wenig Bindung und emotionale Beteiligung.

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    AW: Großeltern- Welche Ansprüche an sie sind ok, welche überzogen?

    Ich kann nur sagen, was meine Mutter mir zu "Teenagerzeiten" gesagt hat: "Nur eins für Dich - ich habe meine Kinder großgezogen - erwarte nicht, daß ich ggf. Deine auch noch großziehe. Ich werde nicht MEINEN Job aufgeben, damit Du DEINEN Job machen kannst".

    Nun - sie kam zwar nicht in die Verlegenheit - aber ich hatte es mir hinter die Ohren geschrieben.

    Zum einen: Meine Mutter war 22, als ich auf die Welt kam. Hätte ich im gleichen Alter wie sie Kinder bekommen - sorry - da war meine Mutter vollzeit berufstätig. Und hat für Ihre Rente gearbeitet.

    Ich finde Großeltern, die als Notfall-Backup zur Verfügung stehen ganz toll. Mangels Großeltern übernimmt meine Mutter heute diesen Part für die Kinder meiner Freundin.

    Aber die Betreuung der eigenen Kinder hat man schon selbst zu regeln. Sich darauf zu verlassen, daß Oma und Opa schon allzeit bereit stehen halte ich für einen vermessenen Anspruch.

    Antje
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  9. Inaktiver User

    AW: Großeltern- Welche Ansprüche an sie sind ok, welche überzogen?

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen

    Ich finde es legitim, wenn Grosseltern sich nicht beteiligen wollen und das so kommunizieren. Genauso legitim finde ich Gefühle der Enttäuschung bei ihren Kindern. Und auch die dürfen das dann sagen. So läuft das in Freundschaften (und im besten Fall ist man als erwachsenes Kind mit seinen Eltern befreundet).

    Nichts erwarten und keine Gefühle haben dürfen, keine Konflikte entstehen lassen - das ist mir zu wenig Bindung und emotionale Beteiligung.
    Gar nicht OT, wie ich finde.
    Ich finde, die Diskussion über die sogenannten "Ansprüche" (in Ermangelung eines besseren Ausdruckes, sonst hätte ich ihn verwendet) wird oft sehr unaufrichtig und mit einer Art vorgeblichen "Therapeutischem Abstand" geführt, der nicht die Lebenswirklichkeit widerspiegelt.

    Sicher, wäre das kein Bricom - Strang sondern eine Therapiesitzung, wäre das möglicherweise das, was man mit vielen Therapeuten erarbeiten würde. Aber wie gesagt, das ist mir zu eindimensional.

    Vielleicht wäre hier wirklich eine Definition von Nöten, denn ich sehe das grundsätzlich auch so:
    Ohne "Ansprüche" keine Bindung.

    Das Leben, das konsequent ohne Erwartungen und "Ansprüche" geführt wird, möchte ich sehen. Oder vielleicht auch nicht.

    Ich weiß zwar nicht, ob ich bei Eltern/Kindern wirklich freundschaftswertiges Miteinander gut finde, aber im Idealfall sollte es partnerschaftlich sein. Und das ist ein einseitiges "Verkünden" von "Mache ich nicht, kannst du vergessen" nicht.

    Ähnlich wäre das für mich zu bewerten, wenn es um die Situation alter, eventl. pflegebedürftiger Eltern ginge. Das kann und will nicht jeder leisten, aber unzählige tun es eben doch.

    Wie gesagt, ich spreche nicht davon, sein Leben darauf aufzubauen, daß die Großeltern das schon schaukeln werden oder meine Vor-Kinder-Partyzeit in die Ewigkeit auszudehnen. Es geht um eine Beteiligung, die den Möglichkeiten der Großeltern entspricht auf einem niedrigen Level. Nicht zuletzt bedeutet ja gemeinsame Zeit auch Bindung zwischen Großeltern und Enkel, oder nicht?
    Geändert von Inaktiver User (03.06.2013 um 11:53 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Großeltern- Welche Ansprüche an sie sind ok, welche überzogen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ohne "Ansprüche" keine Bindung.
    Ohne Verbindlichkeit keine Bindung.

    Und "nur wenn ich gerade Lust habe", ist keine Verbindlichkeit.


    Natürlich kommt es auf die Gesamtumstände an - wie weit die Großeltern wohnen, was sie für ein Leben führen und führen wollen, wie fit sie sind, was sie sonst noch für Aufgaben haben etc.
    Aber auch voll berufstätige Großeltern können z.B. einen Teil ihres Urlaubes in der KiTa- oder Schulferienzeit nehmen und die Kinder betreuen, bei sich, bei der jungen Familie oder auf einer Reise.

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