Mein Sohn wurde mit 6 auch von einem Freund mündlich eingeladen, alle Buben aus der Klasse waren dort. Wir waren die Einzigen aus einem anderen Stadtteil, und wurden von der Mutter wieder ausgeladen.
Glaubt mir, es war ein Drama. Versucht mal, das einem Kind zu erklären, Freund wollte, dass Sohn kommt, Sohn wollte hin, aber die Mutter wollte kein Kind aus dem anderen Stadtteil dabei haben......
Als mein Sohn älter wurde, wollte er auch einen Freund nicht mehr bei seiner Feier dabei haben. Ich habe damals auch mit Engelszungen auf ihn eingeredet, er ließ sich da nicht beirren.
Letztendlich feierte Sohnemann ohne den Freund, und die Freundschaft der beiden und auch von uns Müttern war erledigt. Da kam dann nämlich auch raus, dass der Freund meinen Sohn monatelang schon schlecht gemacht hatte....
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25.05.2013, 23:10
AW: Kindergeburtstag-blöde Situation
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26.05.2013, 09:56
AW: Kindergeburtstag-blöde Situation
Ganz allgemein gesprochen habe ich mit meinen Kindern und deren Freunden die Erfahrung gemacht, Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Sprich: die Allianzen wechseln schneller, als man als Erwachsener den Überblick halten kann.
An Stelle der Mutter des anderen Kindes würde ich darauf bestehen, dass mein Kind zu der Situation steht, wie sie spätestens eine Woche vor dem Geburtstag klar gemacht wurde. Und würde sicher stellen, dass auch alle Beteiligten davon erfahren. Allerdings hatte ich auch schon mal Späteingeladene (die von meinem Kind ohne mein Wissen eingeladen wurden) dabei. Das hab ich mir nicht anmerken lassen.
Wäre ch vorher per Telefon danach gefragt worden, ob die Einladung gilt, hätte mein Kind genau eine Chance sich zu entscheiden und müsste dann mit dieser Entscheidung klar kommen.
An deiner Stelle würde ich nach der telefonischen Absage (wenn diese erst kurz vor knapp ausgesprochen wurde) der Mutter am Telefon sagen, dass ich eine Umkehrung meinem Kind nicht gestatte, damit auch dieses lernt, das Verabredungen eindeutig sein müssen und nicht im letzten Moment umgestossen werden können.
Du fühlst dich in diesem Moment vielleicht blöd, aber es erspart dir ziemlich sicher weitere Situationen in der Art, da alle Beteiligten wissen, dass wichtige Termine bei dir verbindlich zu verabreden sind.
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29.05.2013, 23:11
AW: Kindergeburtstag-blöde Situation
DAS wär mir viel zu viel Theater um so ein lapidares Thema geburtstag- und dann noch der eines ANDEREN kindes.
käme mir im TRAUM nicht in den sinn bei mißverständlichen ein- oder nichteinladungen am anderen ende nachzufragen. das soll Kind dann bei entsprechender Wichtigkeit selbst regeln.
hast du zuviel zeit?? meine Vermutung...........
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30.05.2013, 09:56
AW: Kindergeburtstag-blöde Situation
Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
Und andere Dinge, die man erraten muss.
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30.05.2013, 21:25Inaktiver User
AW: Kindergeburtstag-blöde Situation
Hallo,
um das abzuschließen:
Meine Tochter war bei dem Geburtstag und es hat ihr supergut gefallen. Ich war froh, dass ich für sie angerufen hab; in dem Alter schafft sie es noch nicht, das allein zu regeln. In dem Sinne, vielen Dank, Fender, du sagst es
Alle Kinder sind wieder Freunde. Alles ist schön
Und die andere Mutter und ich haben auch noch ein nettes Gespräch gehabt.
Viele Grüße
Juliette
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02.06.2013, 00:37
AW: Kindergeburtstag-blöde Situation
Mal angehängt, wie sowas wunderbar passieren kann:
In meiner Gymnasialklasse war es zeitweise üblich, dass man einladen MUSSTE, wer einen selbst eingeladen hatte.
Musste deshalb, weil da die eigene Mutter (meine als eine der wenigen nicht) darauf bestand.
Werde ich nie verstehen, warum da die Mütter auf die Kinder einreden.
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02.06.2013, 10:19Inaktiver User
AW: Kindergeburtstag-blöde Situation
Eib "Freund" meines Sohnes hat mal ein richtiges Spielchen mit der Einladung zum Geburtstag bei uns getrieben. Da hieße es dann: "ich komme nur, wenn die auch kommt". Am nächsten Tag:"ich komme nicht". Dann wieder: "ich komme". Ich weiß nicht, was dieser Freund gerade für eine Phase hatte, denn wir hatten ganz guten Kontakt, auch mit den Eltern, waren auch gemeinsam im Urlaub gewesen und so. Anscheinend verhielt sich das Kind bei anderen zu dieser Zeit auch komisch.
Ich habe dann die Eltern gebeten rauszufinden, WAS ihr Kind denn nun wolle und mir das mitzuteilen, damit evtl. ein anderes Kind eingalden werden könnte. Die Feier war relativ teuer, da sie in einem Kindermuseeum stattfinden sollte und ich hatte keine Lust für ein Kind mitzubezahlen, daß nicht kommt.
War bis dahin schon nervig, besonders für meinen Sohn, der ja das Spielchen seines Freundes täglich abbekommen hat.
So, am Ende haben die Eltern nicht abgesagt und der Junge kam auch nicht zum Geburtstag
Da war ich sauer!
Gelernt habe ich, daß ich sowas nicht mehr mitmachen würde. Ich verlange bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine feste Zusage, ansonsten ist das eingeladene Kind raus! Fertig!
Zum nächsten Geburtstag fing dieser Freund mit dem gleichen Theater wieder an. Ich hätte diesen kleinen Querulaten erwürgen können, denn ichglaube, es war ein Machtspielchen. Aber NUR NCHTS ANMERKEN LASSEN! Ich habe mir dann gleich seinen Vater geschnappt und gesagt, daß er sein Kind fragen soll, was es will, damit es nicht wieder so läuft wie im Vorjahr.
Mein Sohn sieht dieses Kind als guten Freund und es war ihm immer wichtig, daß er zu seinem Geburtstag kommt.
Ich finde auch, die Eltern müssen sich emotional da raushalten. Man hat ja schon genug mit der ganzen Organisation zu tun, bei so einem Kindergeburtstag. Und weenn einmischen, dann immer schön beim eigenen Kind bleiben.
Gestern früh kam ein Anruf: Einladung zu Geburtstag eies Klassenkameraden am Nachmittag. Das Kind war bei meinem Sohn auch eingeladen gewesen. Warum die Einladung so kurzfristig kam, keine Ahnung. Sohn hatte Zeit, ist hingegangen, hatte Spaß. Wozu nachfragen. Es sind Kinder und wir Erwachsenen denken immer zu viel nach.
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03.06.2013, 10:43
AW: Kindergeburtstag-blöde Situation
Hat aber schon etwas mit Anstand zu tun, das man die Kinder zu seinem Fest bittet, auf deren Kinderpartys man selbst geladen war und auch hingegangen ist ...
Ich finde es schon auch wichtig, das Kinder soetwas beigebracht bekommen und Mama sagt, den oder die bittest Du in jedem Fall dazu, da hattest Du selbst viel Spaß auf dem Kindergeburtstag, da revanchierst Du Dich mit einer Einladung.
das Kind darf entscheiden, ob es zu einem Kinderfest geht oder nicht geht.... ist jemand nicht sein Freund soll es auch nicht auf dessen Party.
Kinder sollten auch lernen, daß man Einladungen erwiedert, daß das zum guten Ton gehört und wie man Partys vorbereitet und plant.
Ich mache mit den Kindern immer eine Liste, wo alle drauf stehenen und abgehakt werden, wenn sie vorher anrufen, ob sie denn kommen oder nicht.
Wir drucken immer alle Einladungen selbst aus .. irgendein lustiges Motiv... und alle freuen sich über personalisierte Einladungen.
Es wäre auch kein Problem, wenn 1,2 Kinder noch spontan dazu kommen... z.B. weil Geschwisterkind mitfeiern möchte o.ä
..... also Kinder, die gerne kommen und feiern möchten dürfen schon auch kommen
und Kinder wieder ausladen... ich finde, sowas geht gar nicht!!!
Wer macht denn sowas ???
So ein bissl mehr Niveau als die 6jährige Prinzessin sollte man dann schon haben .
Kinder sollten auch lernen, daß man toleranter sein kann und xyz mitfeiern darf, auch wenn sie gerad nicht BFF oder was immer sonst auch ist ...
und nicht jede kindliche Laune muß immer voll ausgelebt werden.
Also ich finde schon, daß man da etwas vorleben und vordenken muß, sollten sie noch nicht mitbekommen, haben, daß auch für Geburtstagskinder die üblichen Regeln des Miteinanders gelten.
Gruß, B.Geändert von Blondine (03.06.2013 um 12:15 Uhr)
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03.06.2013, 11:27
AW: Kindergeburtstag-blöde Situation
Toller Anstand, der allen Beteiligten den Spaß verdirbt:Hat aber schon etwas mit Anstand zu tun, das man die Kinder zu seinem Fest bittet, auf deren Kinderpartys man selbst geladen war und auch hingegangen ist ...
Das eine Kind hat jemanden auf einer Party, den es nicht dahaben will, nur weil die Situation vor einem halben Jahr noch anders aussah.
Das andere Kind muss als Gast auf einen Geburtstag zu einem Kind, dass es vielleicht auch nicht mag, und dazu noch eigenes Taschengeld für ein Geschenk ausgeben (je nach Alter des Kindes und Regelung in der Familie).
Also alle unzufrieden, aber die Mütter können sich auf die Schulter klopfen, weil ja der Anstand gewahrt wurde.
Ich finde es schon auch wichtig, das Kinder soetwas beigebracht bekommen und Mama sagt, den oder die bittest Du in jedem Fall dazu, da hattest Du selbst viel Spaß auf dem Kindergeburtstag, da revanchierst Du Dich mit einer Einladung.
Boah nee, sowas sollen meine Kinder bloß nicht lernen!
Mal ganz ehrlich, wolltet Ihr auf beispielsweise eine Hochzeit oder sonstiges Fest im Erwachsenenalter eingeladen werden, nur weil Ihr vorher den anderen eingeladen habt?
Wenn die einladende Person euch gar nicht da haben will eigentlich?
Prinzipiell ja, wobei das Neinsagen in dem Alter auch nochmal so eine Sache ist.das Kind darf entscheiden, ob es zu einem Kinderfest geht oder nicht geht.... ist jemand nicht sein Freund soll es auch nicht auf dessen Party.
Aber was, wenn die Geburtstage ein halbes Jahr oder so auseinander liegen? Und man in der Zwischenzeit festgestellt hat, dass man sich nun nicht mehr versteht?
Letzteres ja, aber ich finde eigentlich es ist eher schlechter Ton, Einladungen grundsätzlich zu erwidern.Kinder sollten auch lernen, daß man Einladungen erwiedert, daß das zum guten Ton gehört und wie man Partys vorbereitet und plant.
Das endet dann nur mit Leuten, die seit 20 Jahren (immer in Erwiderung der jeweils letzten Einladung) zur Party des jeweils anderen gehen, den sie nichtmal leiden können, "weil man das halt so macht" und es irgendwann, vor 20 Jahren, mal eine Phase gab, wo man sich wechselseitig mochte.
Da gebe ich Dir jetzt einfach mal Recht.
und Kinder wieder ausladen... ich finde, sowas geht gar nicht!!!
Wer macht denn sowas ???
Gruß, B.[/QUOTE]
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03.06.2013, 12:24
AW: Kindergeburtstag-blöde Situation
[ Überlanges Zitat entfernt]
Ich pers finde, ein Kinderfest wird um so lustiger, je mehr Kinder anwesend sind ...
Und da geht es auch mit um die Gäste .... und die sind evtl noch supergut befreundet und mögen sich noch leiden.
Eine Kinderparty kann auch dazu genutzt werden, sich wieder näher zu kommen und hinterher ist man wieder gut befreundet
Und diese Kinder sind noch alle noch rel. klein... da kommt das schon auch vor, daß man sich wieder verträgt und befreundet sein mag.
Ansonsten gehe ich selbst nie zu Einladungen von Leuten, die ich nicht leiden kann und mit denen ich nicht befreundet sein mag ... und denke, Kinder sollten lernen, es genauso zu halten .
Sind die Kinder also wirklich generell und grundsätzlich auseinander und getrennt, dann sollte das andere Kind eben auch absagen.
Wenn es aber doch Interesse zeigt.. dann zeigt das evtl auch Bereitschaft sich zu versöhnen... das kann man dann schon auch positiver sehen und nett finden .
Gruß, B.Geändert von R-osa (03.06.2013 um 12:31 Uhr) Grund: Fullquote entfernt


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