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  1. Moderation

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    AW: Tochter mit 17 zum 2. Mal schwanger-verlässt sich mal wieder auf mich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich weiß auch, dass mich an alledem eine Schuld trifft. Ich habe immer viel zu viel für sie gemacht. Vielleicht weil ich immer ein schlechtes Gewissen hatte, weil sich ihr Vater nie gekümmert hat. Sie musste eigentlich kaum etwas tun, wenn sie aus der Schule kam.
    Das ist eine ganz böse Falle, in der du da steckst. Nein, du bist nicht schuld. Deine Tochter ist alt genug, dass sie die Folgen ihres Handelns durchaus bedenken könnte. Spätestens nach der 1. ungewollten Schwangerschaft. Deine Tochter braucht sicher Hilfe. Deshalb sollten jetzt andere Wege gesucht werden, damit es eben nicht so weitergeht, wie bisher.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
    In einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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  2. Inaktiver User

    AW: Tochter mit 17 zum 2. Mal schwanger-verlässt sich mal wieder auf mich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    mit -alles mittragen- hilfst du deiner tochter nicht selbstständig zu werden.


    Sonnenblume, das ist doch klar, dass Dir die beiden fehlen werden. Aber jetzt geht es wirklich um Hilfe zur Selbsthilfe. Deine Tochter muss auf ihre eigenen Füße kommen, und wenn Du sie lieb hast, siehst Du das doch auch. Solange Du noch am längeren Hebel sitzt -noch ist sie nämlich nicht volljährig- solltest Du Deine Möglichkeiten nutzen. Und ihr unter die Arme greifen, damit sie endlich erwachsen werden kann. Was soll denn sonst aus den Kleinen werden?

  3. Inaktiver User

    AW: Tochter mit 17 zum 2. Mal schwanger-verlässt sich mal wieder auf mich

    Der Tochter geht es zu gut im Hotel Mama. Sie kann doch ihr Leben weiterleben wie immer. Was nützt es, daß sie ihr Kind abgöttisch liebt? Sie übernimmt keinerlei Verantwortung. Recht gemütlich so ein Leben! Da gibt es keinen Grund, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Mama macht schon und hört sich auch noch freche Antworten an.
    Sonnenblume! Aufwachen!
    Bio
    Geändert von Inaktiver User (22.05.2013 um 19:08 Uhr)

  4. VIP

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    AW: Tochter mit 17 zum 2. Mal schwanger-verlässt sich mal wieder auf mich

    Wann wird deine Tochter 18? Wer hat das Sorgerecht für die Enkelin?
    ich halte es für falsch hinter dem Rücken deiner Tochter nach einem Mutter-Kind-Wohnheim zu suchen.

    Sage ihr, dass sie sich bis 15.6. vom Jugendamt beraten lassen soll, welche Unterstützungsmöglichkeiten es für sie gibt. Mach ihr klar, dass sie so schnell wie möglich ausziehen muss. Biete deine Hilfe bei der Wahrnehmung von Terminen an. Wenn sie nicht zum Jugendamt geht, gehst du. Mutter-Kind-Wohnheim kann man nur über das Jugendamt beantragen.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  5. Inaktiver User

    AW: Tochter mit 17 zum 2. Mal schwanger-verlässt sich mal wieder auf mich

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    ich halte es für falsch hinter dem Rücken deiner Tochter nach einem Mutter-Kind-Wohnheim zu suchen.
    Ich würde auch auf Offenheit setzen. Aber gleichzeitig meine Möglichkeiten, noch Einfluss zu nehmen, unbedingt nutzen.

  6. Inaktiver User

    AW: Tochter mit 17 zum 2. Mal schwanger-verlässt sich mal wieder auf mich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich habe mich bereits umgesehen nach Mutter-Kind-Einrichtungen. Es gibt eine, die einen guten Eindruck macht, aber ein Stückchen weg von unserem Wohnort. Im Grunde weiß ich, dass sie in so ein Heim müsste. Ich habe hier bei uns auch nur vorübergehend Platz für noch ein Baby. Aber es wird ja nicht ewig bei meiner Tochter im Zimmer schlafen können. Auf eine Zukunft mit dem Kindsvater zu setzen brauche ich wohl auch nicht. Auf meine Frage, was er dazu zu sagen hat, meinte meine Tochter "sie sehen sich momentan nicht".

    Ich weiß auch, dass mich an alledem eine Schuld trifft. Ich habe immer viel zu viel für sie gemacht. Vielleicht weil ich immer ein schlechtes Gewissen hatte, weil sich ihr Vater nie gekümmert hat. Sie musste eigentlich kaum etwas tun, wenn sie aus der Schule kam.

    Wahrscheinlich versteht das jetzt niemand, aber irgendwo tut mir meine Tochter leid, bei dem Gedanken, sie in so einem Heim unterzubringen. Ich sehe dann in meinem Kopf nur meine kleine, zierliche Tochter, schwanger und mit kleinem Kind, die von zu Hause "abgeschoben" wird. Trotzdem werde ich dort anrufen, erstmal ohne ihr Wissen. Es muss etwas passieren. Ich liebe meine kleine Enkelin von ganzem Herzen, sie ist ein wunderbares kleines Mädchen, und es würde mir schwer fallen, sie nicht mehr bei mir zu haben, aber einfach so weitermachen wie bisher geht einfach nicht.
    Versuche Deine Tochter bei der Wahl der Mutter-Kind-Einrichtung und den Schritten dahin mit einzubeziehen. Klar kann es sein, dass sie Dir Vorwürfe macht. Aber bitte Du willst etwas Gutes für sie, dass sie einen Berufsabschluss bekommt und in der Lage ist ihre Kinder selbst zu versorgen. Bezieh sie mit ein und trage diesen Konflikt offen aus mit ihr, dass es nicht zu überraschend kommt für sie.

    Solange Du in ihrem Boot sitzt und für sie ruderst, lernt sie es nicht und sie muss es sogar dringend. Deine Enkelkinder wirst Du trotzdem sehen und vielleicht ist diese Zeit qualitätsvoller als jetzt mit den Konflikten, welche Dir niemand übel nehmen kann. Selbst wenn mal einige Zeit kein Kontakt besteht, nimm das in Kauf. Vielleicht ist das dann die Zeit, welche sie braucht um sich abzunabeln und selbständig zu werden. Versuche zu vertrauen.

    Nur Mut und es bringt nichts, wenn Du ihr aus schlechtem Gewissen heraus hilfst. Das tut auch ihr nicht wirklich gut. Stark macht sie, wenn sie Schritt für Schritt ihr Leben mit ihren Kindern packt und realistisch wird. Dort wird sie viele junge Mütter treffen und kann davon lernen. Das kann heilsam sein. Schau Dir doch mal die Dokus im Internet mit ihr oder vor ihr an. Auch Dir kann das helfen darin einen guten Weg zu erkennen.

    Die Betreuer dort haben viel Erfahrung und wissen worauf es ankommt. Auch wenn Du es ebenfalls weißt, oft hast Du als Mutter gar nicht den Einfluss, auch wenn Deine Gedanken noch so gut gemeint sind. Du bist die Mutter und das heißt eben nicht immer, dass auf ein Kind, was noch halb in der Pubertät steckt der Einfluss da ist, schon dreimal nicht mit den aktuellen Belastungen.

  7. Inaktiver User

    AW: Tochter mit 17 zum 2. Mal schwanger-verlässt sich mal wieder auf mich

    Liebe Sonnenblume,

    sag mal, würdest DU das überhaupt schaffen? Also ich meine, ich habe zwei (kleine) Kinder und einen Job und obwohl ich "erst" Mitte 30 bin UND einen Mann UND meine Eltern, die alle da sind und helfen, bin ich gerade in der Babyzeit oft an meine Grenzen gestoßen. Und Dein Pensum wäre dann Baby, Kleinkind, eigenes Kind, Job und das nicht mehr mit Mitte 20. Ganz ehrlich: ich würde zusammenbrechen, irgendwann. Ist Deiner Tochter klar, WAS Du da gerade jetzt schon leistest? Und wenn Du wirklich irgendwann nicht mehr kannst, wer kümmert sich dann?

    Emotional gesehen ist Deine Geschichte super heftig, finde ich und natürlich liebst Du allesamt und wirst auch das 2 Kind lieben, damit hat das doch nichts zu tun. Aber Du kannst das doch nicht alles alleine stemmen...

    Mein Mitgefühl hast Du auf jeden Fall auch

  8. Inaktiver User

    AW: Tochter mit 17 zum 2. Mal schwanger-verlässt sich mal wieder auf mich

    Noch eine Frage, die sich mir stellt: Hat sie vielleicht Kind Nr. 2 auch deshalb zugelassen, damit sie in der Rolle, in der sie jetzt ist, noch ein Weilchen bleiben kann?

  9. User Info Menu

    AW: Tochter mit 17 zum 2. Mal schwanger-verlässt sich mal wieder auf mich

    Hallo

    Erstmasls finde ich es wunderbar das nicht abgetrieben wurde!

    Also ich kenn mich nicht gut mit dem erwähnten mutter-kind heim aus, dennoch wage ich mich zu sagen das (im fall das es so ist) wenn es wartelisten oder sehr wsenig freie plätze dort gibt, es nicht gut wäre den platz im heim von einer anderen mutter "zu nehmem" die keinen zur unterstützung hat.
    Ich kenne deine tochter ja nicht, aber kann es sein das wenn sie dort angenommen wird, es als "strafe" sieht und das es ihr schlecht tut anstatt gut?

    Probier es doch einige zeit folgendermassen: gebe ihr eine kleine verantwortung die erste woche, dann noch eine die nächste woche usw usw. Kläre ab das es nicht dein kind ist und du nur als oma hilfst aber sie den grössten teil allein erledigen muss. Teste was passieren würde wenn du einen ganzen tag nicht zu hause bist. Ist das kind gut aufgehoben, kümmert sie sich gut um das kind, oder ist sie überfordert? Lass ihr zeit ohne druck, aber versuche ihr die verantwortungen "aufzutischen" so das sie nicht aus dem weg gehen kann und dadurch stärker wird. Zeig ihr das sie es alleine schaffen kann.

    Ich glaube sie wird dich wie nie zuvor brauchen, denn wenn sie hochschwanger wird, wird es ja schwer mit dem ersten baby.

    Wenn es im nachhinein nicht klapt und sie keine verantwortung nimmt, dann sprecht beide über das mutter-kind heim.

    Ok das ist meine meinung bitte nicht über mich herfallen.
    Mfg

    Erikka

  10. User Info Menu

    AW: Tochter mit 17 zum 2. Mal schwanger-verlässt sich mal wieder auf mich

    Menno, liebe Erikka,

    gerade diese Tochter benötigt ein Mutter-Kind-Heim im besonderen Maße.

    Dort sind die Erzieher in der Lage, die Mütter allmählich an die Realitäten heran zu führen.

    Für die Kinder, die auch ein Recht auf erwachsene Mütter haben, ist dies notwendig.

    Die TE wird über kurz oder lang zusammen brechen. Was dann?

    Klar wird die Tochter erst einmal sauer sein. Aber auf lange Sicht sehe ich keinen anderen Weg.

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