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14.03.2013, 15:31
AW: Sex - we can!?! In der Grundschule?
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14.03.2013, 15:36
AW: Sex - we can!?! In der Grundschule?
[QUOTE=Blondine;21079391]und hier unsichere Mütter abgreifen, damit sie Kurse buchen
Was soll ich hier gemacht haben?! Mütter angreifen, Kurse buchen?!!!
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14.03.2013, 15:49
AW: Sex - we can!?! In der Grundschule?
Es ist ja jetzt geklärt, dass es in Deutschland Grundschulen (Berlin und ???) gibt, die bis zur 6. Klasse gehen. Ist ja auch nicht schlimm, dass man sich mal missversteht. Schön wäre allerdings, wenn der Umgangston trotz aller Missverständnisse freundlich bliebe.
Ich wiederhole hier noch mal meine Fragen:
Was stört dich konkret an dem Sexualunterricht?
Nur das Motto?
Der Zeitpunkt?
Die Didaktik?
Die Methode?
In unserem Bundesland ist es üblich, dass die Kinder in der 6. Klasse zum zweiten Mal (mindestens) Sexualkunde haben. Ein weiteres Mal in der 8./9. Klasse, inkl. eines Besuches bei Pro Familia zum Thema Verhütung und Geschlechtskrankheiten. Nicht nur Aids sondern auch über andere Krankheiten wird aufgeklärt, weil viele Kinder mit 13 Sex haben ohne Verhütung. Die Zahl ist sogar gestiegen und somit auch die Geschlechtskrankheiten.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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14.03.2013, 15:55
AW: Sex - we can!?! In der Grundschule?
Ich möchte mich meiner Moderationskollegin R-osa anschließen und euch hiermit nochmals um einen freundlichen Umgangston ersuchen

@Rosinenbombe:
Vielleicht magst du doch noch einmal die hier schon gestellten Fragen beantworten. Ist es nur das Motto, das dich stört (ich gebe zu, dass ich das für Sechstklässler auch unpassend finde), oder geht es um den Sexualkundeunterricht als solchen?
Ich habe drei Kinder durch Grund- und weiterführende Schulen gebracht und sie hatten im Verlauf der Zeit sicher 3-4 Mal Sexualkunde, beginnend mit der 3. Klasse (eins sogar aber der 1. - das entschieden die Lehrer nach eigenem Ermessen) - altersangemessen natürlich. Ich kann da nichts Falsches dran finden.
Erzähl doch mal, was inhaltlich in dem Unterricht deines Kindes gemacht wurde. Vielleicht kommen wir dann besser ins Gespräch.
Ergänzung: Sorry, hat sich überschnitten mit xanidae
Geändert von Analuisa (14.03.2013 um 15:59 Uhr) Grund: Ergänzung
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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14.03.2013, 16:02
AW: Sex - we can!?! In der Grundschule?
Oh...bei Dir geht die Grundschule bis zur ??? Sechsten Klasse????...nun denn ich muss dir wiedersprechen.Abgesehen von dem wirklich verblödeten Slogan.... Es kann nicht früh genug aufgeklärt werden. Die Kids wissen zwar in den meisten Fällen schon im zarten Alter von ca. 8 Jahren wie es läuft mit dem "Liebe machen" aber eben mit viel geheimnisvoller Unsicherheit vermischt (ich kann mich an eine Broschüre welche für kleine Kids zur Aufklärung wie ein Geschwisterchen entsteht erinnern)...aber ich finde das 10 Jahre ein guter Zeitpunkt ist um richtig mit Sexualkunde im Unterricht zu beginnen. Wieso denn nicht? Die Mädchen sind in diesem Alter schon meistens voll in der körperlichen Pubertät. Die Jungs beginnen auch schon damit sich zu verändern. Da ist es doch sowieso angesagt. Apropos...was die Stärkung des Selbstwertes als Mädchen angeht...das sollte zudem stattfinden. In meinem Unterricht bemerke ich übrigens das die jungen Girlies durch Tanz und gemeinsame Auftritte ect. eine wunderbar gesunde Einstellung zu ihrem Körper entwicklen.
Also nicht nur auf Schulunterricht und die Arbeit der Pädagogen dort verlassen ...sondern auch den Mädchen die Möglichkeiten geben bei Sport und Tanz zu glänzen...gibt viel positive Erfahrungen plus Selbstwert.
Als ich mit 16 Jahren in der Kath. Schule "aufgeklärt" wurde...wärs wohl im Endeffekt viel zu spät gewesen...Göttin sei DAnk hat mich meine Mutter vorher (mit ca. 12 Jahren als ich die Menarche erlebte) aufgeklärt und die (in der Schule unter Zensur stehende strickt verbotene "Bravo" natürlich.
Besser früh als zu spät.Geändert von Chaoshexe (14.03.2013 um 16:08 Uhr)
Der Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

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14.03.2013, 16:11
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14.03.2013, 16:15Inaktiver User
AW: Sex - we can!?! In der Grundschule?
Chaoshexe, in Berlin gehen die Kinder bis zur 6. Klasse zur Grundschule. Das wurde hier im Thread mehrfach erwähnt.
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14.03.2013, 16:18
AW: Sex - we can!?! In der Grundschule?
Der Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

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14.03.2013, 17:04
AW: Sex - we can!?! In der Grundschule?
@ xanidae und an alle
Auf unserer Schule ist es so unterschiedlich geregelt, dass einige Lehrer diese Aufklärungsstunden bereits in der 3. Klasse durchführen, einige erst in der 6., wobei natürlich inhaltlich unterschiedlich.
Das Motto hört sich für (!)meine persönlichen Verhältnisse(!) an wie ein Schlachtruf: mit 11 können sie das nun gar nicht.
Der Zeitpunkt: ich fände es mit ca. 13-14 angebrachter, wobei für die Lehrer auch schwieriger. Liegt es vielleicht daran: Die Kleinen schauen verdutzt drein und sagen nichts, während die Großen stellen gezielte Fragen und möchten alles genauer wissen.
Die Didaktik und Methode kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich beim Unterricht nicht dabei bin.
Ich ziehe Vergleiche mit meiner Schulzeit und denke an meine Sorgen und Interessen damals: mit 11,12, 13 war das für mich kein Thema. Um so mehr mit 16-17. Die Eltern schlafen im eigenen Schlafzimmer? Gut so. Bitte keine Einzelheiten. Ja, mit 12 war ich weder in einen 40-jährigen Sportlehrer verknallt, mit 13 hatte ich auch nicht vor, halbnakt für "Lisa" zu stehen. Dafür muß ich auch nicht als Oma beschimpft werden.
Vielmehr finde ich, dass unsere Kinder in diese Situation, alles früher zu kennen, gedrängt werden, durch die Wirtschaft/Werbung: Sex sells. Der Käuferkreis für Verhütungsmittel weitet sich somit aus und bedeutet mehr Einnahmen für die Pharmaindustrie.
"Mama, was ist eine Hure?" hörte ich letzten Frühjahr an einer Bushaltestelle. Das Kind war 6-7 J.a. " Das ist so eine Frau.., - stotterte Mama,- pass auf, der Bus kommt!" Auf einem riesengroßen Werbeplakat direkt vor meiner Nase, was ich die ganze Zeit nicht wahrgenommen habe, sehe ich Alexandra Neldel als Die Wanderhure....
Nur eine Frage - nicht um andere zu verunsichern und nein, ich bin nicht in einer Sekte, bin auch nicht katholisch, eher orthodox buddistisch - also, nur eine Frage, sozusagen eine Umfrage/Studie: Gibt es Eltern, die vielleicht glauben, dass die Aufklärung an einem anderen Ort und/oder auf eine andere Art und Weise statt finden sollte, auch zu einem anderen Zeitpunkt?...
Gehört so was nicht unter "nur für Erwachsene"? In den USA - alle lieben diesen Vergleich! - wäre so etwas nicht möglich. Die Kinder werden da mit Werbung dieser Art nich besästigt. Ja, ich persönlich emüpfinde das als Belästigung und möchte die Geschlechtsteile von A.N., aber auch von anderen Personen, öffentlich nicht sehen. Das ist deflationär; es wirkt nicht mehr aufreizend, nur billig.
Was halten Sie von dieser didaktischen Methode? Klang das jetzt von mir zu oma-haft? Der Vergleich mit einer Oma empfinde ich nicht als beleidigend: ich liebte meine Oma! Und ich werde auch eine tolle Oma sein, wenn es soweit ist.
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14.03.2013, 17:21
AW: Sex - we can!?! In der Grundschule?
In meiner über 30-jährigen Tätigkeit als Lehrerin habe ich viele Schülerinnen und Schüler aufgeklärt! Meist waren die Eltern froh, wenn ihnen die Schule diese "heikle" Angelegenheit abgenommen hat.
Verantwortungsbewusste Eltern geben ihren Kindern auf jede Frage eine altersgemäße Antwort. Man kann jedes "unanständige" Wort erklären. Je weniger "Gedöns" man darum macht, umso weniger werden diese Worte negativ belastet.
In Bayern ist es üblich, dass die Lehrer die Eltern vorher über die Inhalte der Sexualkunde "aufklären".
Allerdings habe ich auch einmal die Verantwortung zurückgegeben. Ein 9-Jähriger (Sohn des evangelischen Pfarrers) brüstete sich mit Worten wie Nutte und Hure. Als ihn andere Schüler fragten, was das bedeute, scheute er sich natürlich, darauf eine Antwort zu geben. Er bekam als Hausaufgabe auf, seine Eltern danach zu fragen und am nächsten Tag zu berichten. Das hat er auch getan. Der Pfarrer fand diese "pädagogische Maßnahme" sehr in Ordnung!



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