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    verwirrt Jugendliche Kinder/Tochter-neuer Mann und immer Probleme

    Hallo zusammen,
    leider geht mein Thema schon ewig, also so neu ist mein Mann nicht, schon einige Jahre. Aber ich habe es trotzdem mal unter der Überschrift gelassen.

    Problem: Mit meiner Tochter, bald 17, ging es eigentlich nie.
    Kurz nachdem ich meinen "neuen" Mann kennen lernte u. er öfter und öfter kam und auch blieb, wurde es noch schwieriger mit ihr, als es sowieso schon war.
    Sie ist an sich nicht leicht, schreit schnell herum, möchte sich nichts sagen lassen.

    Nunja, es war mit fast 12 eben schon die Pubertät.
    Seit ich mich damals vor Jahren, von ihrem Vater getrennt hatte, bin ich selbt viel ruhiger geworden. Viel herumschreien, ungeduldig sein, all das hatte sich gelegt, es ging mir gut, endlich. Ich hatte mich getrennt, auch meinen Sohn, fast 3 Jahre jünger, mitgenommen, - sie aber blieb beim Vater. Sie besuchte mich öfter, aber nicht so oft, wie ich es mir gewünscht hätte.

    Soviel zur Vorgeschichte.

    Ein knappes Jahr danach lernte ich den Mann kennen, den ich heute noch habe, mit ihm zusammen leben. Ich verstehe mich absolut gut mit ihm, aber zunehmend bin ich zerrissen, wenn es Unstimmigkeiten gibt, wegen der Kinder.

    Er gab sich viel Mühe mit beiden Kindern, wollte nicht ein Ersatzvater sein, aber er wollte sich gern gut mit beiden befreunden. Es klappte mäßig, mit Sohn um einiges besser als mit Tochter.
    Eigentlich ging es mit meiner Tochter irgendwann gar nicht mehr. Die beiden rasselten gehäuft aufeinander. Es waren oft Kleinigkeiten, die Art der beiden so unterschiedlich. Er sehr ruhig, sie ziemlich launisch, von 0 auf 100. Ich wollte mich oft nicht einmischen, fühlte mich ständig hin und hergerissen.
    Inzwischen hat es katastrophale Ausmaße erreicht. Meine Tochter möchte nun nicht mehr zu uns kommen. Mein Mann möchte sie auch nicht mehr bei uns sehen.
    Sie hat sich zwischenzeitlich einfach unmöglich benommen, das muss ich echt sagen..Aber ich als Mutter kann das, so dumm es oft ist, irgendwie nach einer Weile verzeihen. Es hat auch mich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Trotzdem fällt mir eben selbst oft ein, wie es ist, mit 17 u. wenn ich dann mal statt der 80er Jahre das Heute sehe. Toll ist das oft nicht mehr, mit den jugendlichen Kindern, oder?
    Mein Mann sagt, sie muss lernen sich zu entschuldigen... Ich weiß, das stimmt schon, sie verweigert das. Unser Kontakt bricht fast völlig ab. Sie lebt bei ihrem Vater, lässt sich nicht mehr hier sehen, nachdem sie hörte, es geht nur, wenn sie mit sich über alles mal reden lässt. Sie lebt schon seit vielen Jahren eigentlich bei ihrem Vater ihr eigenen Leben, eines das meinem schon fremd ist. Er hat keine neue Partnerin, ist eher grummelig, ein Choleriker fast und ist unzufrieden mit seinem Leben.
    Und ich - ich würd mich gern verstehen mit meiner Tochter.
    Ich höre häufig, dass Mutter-Tochter-Beziehungen problematisch sind. Meine Situation macht es noch schwieriger.
    Viel mehr möchte ich erst mal gar nicht schreiben, es wird zuviel.
    ich suche hier eventuell Leidensgenossinnen, Erfahrungen, Ideen, Verständnis auch Kritik.
    Wenn ihr Fragen zu meiner Situation habt, stellt sie mir. Ich weiß, ist schwierig zu verstehen, wie nun genau es ist.
    Wenn es zuviel wird, tausch ich mich auch gern per e-mail aus.
    Allein krieg ich das nicht mehr gut bewältigt.

    Bin gespannt, ob jemand antwortet...
    Grüße von
    Cap-puccina

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    AW: Jugendliche Kinder/Tochter-neuer Mann und immer Probleme

    Oh je, das hört sich aber nicht gut an.

    Das einzige, was mir hier auffällt ist:
    "Mann sagt, sie muss lernen sich zu entschuldigen... Ich weiß, das stimmt schon, sie verweigert das. "

    Das stimme ich deinem Mann nicht zu. Das Mädel ist bei euch zu Hause. Und nach Hause darf man immer kommen. Ich fände es besser: Lasst ein paar Wochen Gras über die Sache wachsen. Und zum nächsten Geburtstag / Weihnachten / etc. ladet sie einfach wieder ein, als wenn nichts gewesen wär.

    Und wenn sie wieder rumbrüllt, dann sagt ihr ihr halt wieder, dass sie sich so nicht aufführen kann. Dein Mann kann dann aus dem Zimmer gehen oder sie fragen, ob sie heimgefahren werden möchte. Er darf ruhig zeigen, dass das kein Verhalten ist. (Du übrigens auch) Nur ne Entschuldigung von einer 17 Jährigen zu bekommen - das stelle ich mir schwierig vor.

    Ansonsten: Wenn von ihr absolut kein Wunsch zu einem "gedeilichen zusammenleben" zu spüren ist, dann muss sie's halt lassen. Also aus dem typischen Mutti-Wort "Unser zu Hause steht dir immer offen" wird halt dann "Unser zu Hause steht dir immer offen, wenn du mit uns Spaß haben, fröhlich sein, traurig sein oder sonstwie zusammenleben willst". Aber wenn du nur zum streiten kommen möchtest, dann lass das besser.

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    AW: Jugendliche Kinder/Tochter-neuer Mann und immer Probleme

    Aha,
    ich finde es gut mal eine andere Meinung zu hören. Es ist nämlich so, dass meine Tochter nicht einsieht, sich für ihr Benehmen zu entschuldigen. Und es ist auch so, dass ich mir vorstellen kann, dass es für sie einfach schrecklich ist, sie sich außerdem noch mit ihrem Benehmen wahrscheinlich noch im Recht fühlt und es wahrscheinlich nicht so schlimm empfindet.
    Ich finde es allerdings schon übel. Aber ich merke eben, dass ich nicht deshalb die Beziehung zu meiner Tochter abbrechen kann, weil sie sich nicht entschuldigt. Denn wieder vorbei kommen, das wollte sie ja. Nur hat mein Mann für sich entschieden, dass er es nicht gut ertragen kann, wenn sie so tut, als wäre alles in Ordnung.
    Nur ich habe ihm gesagt, dass muss eigentlich er mit ihr klären, nicht ich.
    Ich kläre mit ihr, was ich zu klären habe und was er nicht kann, muss er versuchen. - Das Problem ist, dass es sein kann, dass sie dann wieder total ausrastet, wenn er mit ihr mal reden will und das wird er scheuen.
    Wahrscheinlich müsste ich die Überschrift hier zu "Erziehung Kinder und Mann stellen".
    Ich habe auch schon gemerkt, dass sich mit meinem Sohn ähnliche Problem anbahnen. Meinem Mann passt ein bestimmtes Verhalten von ihm nicht. Er sagt es ihm, mein Sohn ist sauer und geht in sein Zimmer. Daraufhin erwartet mein Mann von mir, dass ich meinem Sohn sage, dass er sich so nicht verhalten soll.
    Das kann ich auch einige Male tun, denke ich, aber irgendwann möchte ich mich auch nicht immer einmischen. Die Kinder haben sicher ständig das Gefühl, ich verteidige nur meinen Mann und stehe nicht zu ihnen.

    Ehrlich, es ist wirklich sehr anstrengend, so eine Situation mit Kindern, die schon älter sind und einem neuen Partner.
    Ob das den meisten so geht?
    Ich glaube, es ist schon schwierig genug, pubertierende Kinder, vorallem Töchter zu haben aber dann noch neuen Partner, das weiß ich manchmal nicht mehr ein noch aus und ich denke dann schon, eigentlch habe ich hier DREI sture Kinder im Haus.
    Wie ich jetzt das Verhältnis mit meiner Tochter wieder in ganz gute Bahnen bekomme, weiß ich auch nicht.
    Nur Gras drüber wachsen lassen, ist natürlich oft die gut funktionierende Methode. Ob sie wirklich pädagogisch gut ist?
    Andererseits ein für lange Zeit gestörtet Mutter-Tochter-Verhältnis ist auch katastrophal.

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    AW: Jugendliche Kinder/Tochter-neuer Mann und immer Probleme

    Hallo Cap-puccina,

    Du bist die Mutter. Du hast auch Erziehungsverantwortung!
    Ich kann mir vorstellen, das es für dich wichtig ist, das du Kontakt hast und das dieser gut ist.
    Was da zwischen deinem Freund und deiner Tochter abläuft, scheint vielschichtig zu sein.
    Ob da jetzt ne Entschuldigung fällig ist oder nicht, könne aussenstehende nur schwer beurteilen. Wenn du aber willst, das deine Tochter ein fairer, gemeinschaftsfähiger Mensch wird, dann rede mit ihr. Deutlich. Frag sie nach ihren Gründen, vieleicht kannst du sie unterstützen. Sag ihr aber auch klipp und klar, was von ihr erwartet wird.

    Für mich hört sich das an, als schreit sie nach Grenzen.
    Das ist nicht (nur) autoritär gemeint.
    Vieleicht muss sie fühlen, das man sich mit ihr ausseinander setzt.
    Vieleicht muss sie einfach mal hören, das man so nicht mit anderen Menschen umgeht.

    Tu dir den Gefallen und schau genau hin.
    Hilf ihr, wenn sie Hilfe braucht.

    Du bist mit deinem Mann nicht einig. Er ist konsequent und will seine Würde behalten (ein solchen Vorbild würde ich vielen Kinder wünschen) . Du musst schon gucken, wo ihr an einem Strang ziehen müsst und wo nicht.

    ... ich stehe zu meinem Mann und nicht zu den Kindern....
    Was ist das denn für eine Erziehungsauffassung?
    Hälst du zu mir oder dem anderen?

    Ihr müssst reden und euch einigen. Wenn ich dein Mann wär, käm ich mir schlecht vor und wie auf Besuch.
    Das spüren auch deine Kinder!

    Liebe Grüße
    Kaffeesahne

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    AW: Jugendliche Kinder/Tochter-neuer Mann und immer Probleme

    Nachtrag:
    die Kinder haben herausgefunden, wie sie euch gegeneinander ausspielen können.

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    AW: Jugendliche Kinder/Tochter-neuer Mann und immer Probleme

    Hallo Cappuccina - schöner Name! -

    Du bist absolut nicht allein mit Deinem Problem. Ich habe 2 Teenie-Töchter aus erster Ehe, von denen die Ältere (18) beim Vater wohnt und die Jüngere (fast 16) bei uns (mir und meinem zweiten Mann). Es ist oft unglaublich schwierig - dazu gibt es übrigens auch einen Strang von mir, steht mittlerweile glaub ich auf Seite 3, "Du hast mir nix zu sagen" - und wir waren schon mal, als ich kurz vorm Verzweifeln war, bei einer Erziehungsberatung.
    Dort wurden mir viele verschiedene Dinge klar, teils durch das, was der "Erziehungsberater" uns sagte, teils aber auch einfach dadurch, daß ich meinen Mann darüber sprechen hörte und ihn sozusagen aus der Familiensituation rausgenommen erlebt habe.

    Erstens: Du bist die Mutter. Aber nur für die beiden Kinder. Laß Dich nicht reinziehen in ungute Machtspielchen zwischen Stiefvater und Kindern. Du mußt nicht immer vermitteln, Du mußt die Kinder nicht zur Räson bringen usw. Sie kennen Deinen Mann schon lange, sie haben also eine persönliche Beziehung zu ihm. Die muß das dann tragen, daß auch mal Konflikte ausgetragen werden. Laß die mal machen. Hat bei mir gut geklappt!

    Ich kenne dieses Gefühl des Zerrissensseins nur zu gut. Man steht buchstäblich zwischen allen Stühlen. Laß das nicht zu! Du bist in erster Linie verantwortlich für Deine Beziehung zu Deiner Tochter (Deinem Sohn). Laß Dir da nicht von Deinem Mann reinreden, wie es zu sein hat. Er soll sein Ding mit ihr klären, aber Deine Beziehung zu ihr darf davon nicht beeinträchtigt werden. Sie braucht Dich! Und das darfst Du durch Machtkämpfe, mit denen Du primär gar nix zu tun hast (sie muß sich erst entschuldigen usw), nicht gefährden.

    Hat Dein Mann eigene Kinder? Meiner nicht. Auch eine Quelle von Konflikten. Seitdem ich das so erkannt habe, verstehe ich viele Mechanismen besser. Es geht ganz viel um Konkurrenz, um Manipulation, um Anerkennung, um Hierarchie... schwierig! Aber bei uns läuft es zur Zeit ganz gut. Die berühmte Aussage "Du hast mir nix zu sagen" wurde inzwischen von meiner Tochter revidiert. Damit will ich Dir sagen, daß es einen Weg gibt. Behalte bloß die Nerven und laß Dich nicht instrumentalisieren.

    Ich wünsch Dir was!
    Annabelle

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    AW: Jugendliche Kinder/Tochter-neuer Mann und immer Probleme

    was mir auffällt ist, das ihr beiden als erwachsene die dinge ja anscheinend ähnlich seht, euch als eigentlich einig seit was ihr von eurer tochter erwartet. was erwartet aber die tochter von dir ? und was von deinem partner ihrem stiefvater?
    bei solch extremen konflikten würde ich eine aussprache empfehlen, das ist immer besser als bloße aussprache von erwartungen, denn alle drei haben ja ansprüche und erwartungen. für deine tochter gilt, sie kann sich den neuen partner der mutter ja nicht aussuchen, für deinen freund gilt auch er kann sich die kinder seiner partnerin nicht aussuchen.
    man kann also vermuten das auch öfter menschen aufeinander treffen die charakterlich nicht wirklich gut harmonieren.
    da man in der familie aber auch für das leben lernt, sollte man hier versuchen möglichkeiten zu schaffen das alle miteinander leben können, das bedeutet das jeder auch etwas von seinen wünschen,erwartungen zurück schrauben muß.

    wichtig wäre, bei konflikten zwischen kindern und einem elternteil, das das andere elternteil vermittelnt eingreift. oft ist der der nicht direkt betroffen ist auch viel mehr in der lage die dinge objektiv zu sehen. auch ich lebe in einer patchworkfamilie, mit 4 kindern, jeder partner hat zwei und auch diese sind nicht immer zusammen. auch hier entstehen spanungen untereinander und mit den eigenen kindern, wie in jeder anderen familie auch. aber hier sind zwei erwachsene die sich in erziehungsfragen absprechen, die sich tipps geben und gerade in verfahrenen situationen mit dem eigenen kind oder stiefkind vermittelnd eingreifen. das klappt bisher sehr gut, ist aber bei uns auch so, das wenn einer etwas sagt dies erstmal gültigkeit hat und der andere das mitträgt. später kann man untereinander drüber diskutieren was vielleicht noch besser gewesen wäre, was einem die möglichkeit gibt, es beim nächsten streit mal anders zu versuchen.
    erziehen kann man nur gemeinsam, auch wenn es stiefkinder oder eigene kinder sind, sonst ist man auch keine echte familie sondern nur ein zusammen schluß von erwachsenen mit kindern.

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    AW: Jugendliche Kinder/Tochter-neuer Mann und immer Probleme

    Vielen Dank für eure Antworten. - Ja, das Problem zu lösen, ist nichts, was einfach so geht und es ist so individuell. Ich bin ja froh, dass ich nicht so allein dastehen. Ich werde auf jeden Fall mal schauen, ob ich den Beitrag von Annabelle finde ... da steht sicher auch noch einiges Hilfreiches drin. Ja, es ist so, dass mein Mann selbst keine Kinder hat. Ich bin zwar ganz froh drum, wer weiß, was wir sonst noch hätten. Aber manchmal denke ich mir auch, er würde mich als Mutter auch wiederum besser verstehen, wenn er selbst ein Kind hätte. - Für ihn hat immer alles mit Vernunft zu tun, aber so sehr, wie ich mich oft bemühe, und auch weil es mir eben wichtig ist, dass meine Kinder für ihr Leben gewappnet sind. Aber immer klappt es nicht nur mit Vernunft. Oft schon, hab ich Dinge nicht mehr angesprochen oder es erst viel später mal getan, als Zeit vergangen war.

    Das Gute ist, dass es immer Zeiten gab, wo ich gut mit meiner Tochter reden konnte. Manchmal hat sie sogar Spuren gezeigt, auch die Seite meines Mannes zu verstehen. Aber überwiegend ist sie wütend auf ihn, sieht fast alles was er tut negativ, hat das Gefühl, er würde immer gegen sie sein. - Und das Verrückte: Mein Mann glaubt das gleiche von meiner Tochter, sie wäre nur gegen ihn, würde ihn nur mürrisch ansehen, nie mit ihm reden usw. Dabei weiß ich ganz genau, dass es so gar nicht ist. Ich habe selbst oft wahrgenommen, wie sie ihn grüßte, ihn was fragte. Das aber ist entweder nicht wahr gewesen, meint mein Mann, oder eben so nebensächlich, dass es nicht zählte.
    Eigentlich spinnen wirklich alle beide immer wieder.
    Aber zur Zeit klappt es gar nicht, sie will selbst mit mir nicht reden. Dabei ist die Geschichte nun schon über 4 Wochen her. Mein Mann und ich bleiben oft relativ ruhig, versuchen bei Streit noch die Fassung zu wahren, während sie meist, wie auch da, absolut ausrastet, weil man ihr etwas gesagt hat, sie um etwas bat bzw. bat etwas sein zu lassen. Und das sind nie große Dinge, es ist, als würde sie nur warten, einen Streit zu provozieren. Allein das ist schon anstrengend, auch für mich.
    Also es war so, dass sie erst einmal gut zwei Wochen nach dem letzten großen Streit wieder vorbei kam und tat als wäre nichts gewesen. Ich musste mich auch zusammen reißen, um das erstmal so zu schlucken. Sie war aber nur kurz da und mein Mann kam auch nicht aus seinem Zimmer. Ich habe mich erst etwas normal mit ihr unterhalten, gefragt, wie es ihr geht usw. Dann aber hab ich ihr gesagt, wir müssten über die letzte "Geschichte" aber schon noch mal reden, einfach so stehen bleiben kann das nicht. Ja, daraufhin ist sie gegangen. Ich solle gar nicht denken, sie würde sich nun doch noch entschuldigen und sie ist sowieso nicht allein Schuld, wir wären es genauso... Und dann war sie weg. Über ihren Bruder ließ sie schon ausrichten, sie wolle mich eben gar nicht mehr sehen.

    Ich denke mir auch, sie möchte gern eine Entscheidung von mir. Aber so einfach eben geht das nicht: Ich kann mich nur für beide entscheiden, Mann und Tochter, das muss sie endlich mal begreifen. Keinen von beiden kann ich wirklich gehen lassen.
    Und mein Mann möchte, bevor nicht über die Sache geredet wurde mit ihr, sie in unserer Wohnung nicht sehen.
    Manipulation, Anerkennung, Hierachie - Ja, da habt ihr Recht, mit all dem hat das auch zu tun.
    Auch sicher ist, dass eigentlich meine Tochter Hilfe braucht, aber tatsächlich annehmen tut sie die auch nicht, liegt vielleicht auch an ihrem Stolz??

    Ich muss sehen, wie ich das hinbekomme. Mein Mann ist erwachsen, er sollte eigentlich viele Dinge besser allein schaffen, andererseits ist es ja auch verständlich, dass er auch seine Würde bewahren muss, vor meiner Tochter.
    Puuuh, ... absurd. Man kann es drehen wie man will, auch wenn es nicht sein sollte, nicht gut, ich stehe zwischen den Stühlen und Vernunft ist bei den Beteiligten nicht unbedingt zu erwarten.
    Leider, leider vermittelt der andere Elternteil, sprich, Vater meiner Tochter, ganz sicher nicht. Es könnte sogar sein, dass er sich insgeheim noch ins Fäustchen lacht, über die ganze Sache und es als persönlichen Gewinn sieht. (Die eine oder andere kann sich das vielleicht vorstellen, dass es sowas dummes leider gibt).
    Ich werde irgendwann auf meine Tochter zugehen. Ich muss mit ihr reden, jedenfalls das, was uns beide betrifft. Aber dass es ein Zusammentreffen, gar Zusammenleben, mit Partner und Tochter, geben wird, ist eher etwas was mir unlösbar erscheint.
    Aber vielleicht muss es eine Variante sein, die ich akzeptieren muss, vielleicht. Auch wenn ich es schade finde.

    ...
    Übrigens. dass ich nur zu meinem Mann stehe, hab ich ja (hoffentlich) nicht geschrieben. Es ist so, dass ich glaube, meine Kinder könnten das denken. Ich kann oft beide auf ihre Art verstehen aber das hilft mir am Ende gar nicht weiter.

    Weiter hilft mir schon, dass es hier Menschen gibt, die etwas verstehen, was in mir vorgeht versuchen, mit Ideen zu helfen.
    Letzendlich muss ich das ja sowieso allein schaffen, aber kleine Anregungen sind einfach oft gut, damit ich mich nicht immer im Kreise drehe.

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