Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 18
  1. User Info Menu

    verwirrt Nintendo und Co

    Hallo, ich bin soooooooooooo genervt im Moment, wenn meine Tochter wieder ihren Handy/Nintendo/Laptop haben will Tag hat...
    Also, Handy und Laptop kennt sie von mir und meinem Mann, klar, ist ja nicht mehr wegzudenken (leider) Da wir mehrere echte ausrangierte haben, hat sie sie geerbt und "telefoniert" damit immer mal wieder, lässt sie ca. 1000 x am Tag irgendwo im Haus liegen und kriegt dann eine Krise, wenn sie ihr Handy nicht findet...
    Nintendo kennt sie von ihrer Cousine und der großen Schwester ihrer Freundin. Ich bin total dagegen und sie wir das auch nicht kriegen, aber ab und an hat sie ihre Leierstunde... "Ich will ein Nintendo" und gibt auch nach der 10.000 Bitte nicht auf
    Kinderlaptop kennt sie ebenfalls von einer Freundin, sowas soll das Christkind auf jeden Fall bringen...
    Achja, meine Süße wird nächste Woche 4,5 Jahre... und ich weiss einfach nicht, wie ich das Thema Handy/Laptop/Nintendo von ihr so lange wie möglich fernhalten soll. Ich hasse nämlich dieses ganze Zeugs und finde es grauenvoll, dass viele Jugendliche nur noch virtuelle Freundschaften haben... Und wenn ich ihr z.B. ein Kinderlaptop kaufe, ist doch schon ein Grundstein gelegt fürs vorm PC hocken! Oder wie seht ihr das? Welche Erfahrungen habt ihr mit diesen Dingen? Bin sehr gespannt....
    PS: Nein, ich bin nur sporadisch im Forum und verbringe noch immer mehr Zeit im Real Life
    Bin also ein gutes Vorbild
    Carpediem mit Frühlingskind 2008 und Winterkind 2012 an den Händen und Herbstbaby 2014 im Arm

  2. User Info Menu

    AW: Nintendo und Co

    Unser Kurzer interessiert sich für den Laptop bisher nur als gelegentliche Quelle für seine Benjamin Blümchen- Folge. Dass man damit mehr machen kann, interessiert ihn noch nicht (er ist 3).
    Mein Neffe ist 5. Er darf am Wochenende je 15 Minuten auf einer französischen Kinderseite (Le Poisson Rouge) spielen, macht das mit Begeisterung - und ja, manchmal gibts Genöle, wenn er wieder aufhören soll.
    Ganz weghalten von den Dingern finde ich falsch, lieber einen kontrollierten Umgang damit ermöglichen. Und wenn ihr vorlebt, dass man nicht die ganze Zeit davor hocken muss, ist doch schon viel gewonnen.
    Handy würde ich meinem Kurzen erst deutlich später ermöglichen, Kindergartenkinder brauchen das ja noch in keiner Weise.

  3. User Info Menu

    AW: Nintendo und Co

    Also, ich hatte meiner Tochter ein Kinderlab (ganz günstiges Ding) gekauf, das hatte sie nicht wirklich interessiert. War mit Spielen für erstes Rechnen und ABC, das fand ich damals noch ganz sinnvoll.
    Handy und Nintendo muss nicht sein, da hat deine Kleine noch etwas Zeit. Lass sie ab und an mit den alten Handys spielen, ohne, dass das Handy aufgeladen ist. Das macht meine Tochter (jetzt 9) auch noch gerne. Sie quengelt auch wegen eines Handys, wird aber definitiv erst eines bekommen, wenn es einen gewissen Sinn ergibt, wenn sie also z.B. auf einer anderen Schule ist und von dort vielleicht später geholt werden müsste.
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

  4. User Info Menu

    AW: Nintendo und Co

    Zitat Zitat von Carpediem30 Beitrag anzeigen
    Achja, meine Süße wird nächste Woche 4,5 Jahre... und ich weiss einfach nicht, wie ich das Thema Handy/Laptop/Nintendo von ihr so lange wie möglich fernhalten soll. Ich hasse nämlich dieses ganze Zeugs und finde es grauenvoll, dass viele Jugendliche nur noch virtuelle Freundschaften haben... Und wenn ich ihr z.B. ein Kinderlaptop kaufe, ist doch schon ein Grundstein gelegt fürs vorm PC hocken! Oder wie seht ihr das? Welche Erfahrungen habt ihr mit diesen Dingen? Bin sehr gespannt....
    Ein spannendes Thema. Kann man sein ganz kleines Kind vor PC, Handy und Smartphone abschotten in der Hoffnung, dass es später differenzierter mit diesen neuen Medien umgeht oder ist es ein Ding der Unmöglichkeit?

    Ich plädiere für Ding der Unmöglichkeit. Ich habe meinen Sohn komplett von Playstation und Co ferngehalten, einigermaßen lange vom Smartphone, nicht aber vom PC. Die Abstinenz vom Smartphone hat gar nix gebracht. Er hat mit knapp 15 Jahren eines bekommen und lebt seither in Symbiose mit diesem Teil (klassisches Handy hat er nicht lange benutzt – zu peinlich). Eine Playstation hat er nie richtig vermisst, weil es ja schon früh den Umgang mit dem PC gab. Zwar waren das alles pädagogisch furchtbar wertvolle Programme, aber mein Sohn ist auch im kleinsten Kindesalter auf den PC angesprungen wie ein Süchtiger auf Stoff.

    Hätte es was gebracht ihn noch länger vom PC fernzuhalten? Hmmm, ich habe Zweifel, mal ganz abgesehen, davon dass es in unserem Haushalt unmöglich wäre (EDV-Firma). Was dein Kind nicht hat oder kann, wird es bei anderen lernen, der Gruppendruck ist enorm. Bei Jungs sind es die klassischen PC-Spiele, bei Mädchen mehr Social Networking. Wer nicht dabei ist, hat es bei den derzeitigen Teenagern schon schwer. Wie wird das erst werden, wenn aus den Kleinen Teenager geworden sind in 10-12 Jahren?

    Ich habe zwei fast gleichaltrige Kleinkinder im Freundeskreis. Mädchen 2,5 Jahre und Junge 2 Jahre. Das Mädchen wird kurz gehalten, die Mutter hat null Verständnis für das ganze elektronische Zeug und wird es auch nie unterstützen. Bis jetzt zeigt die Kleine nur eine besondere Vorliebe für Papas Smartphone. Der Junge, ein Nachzügler, wächst mit drei deutlich älteren Schwestern auf, die allesamt voll ausgestattet sind (ipod, ipad, smartphone). Man glaubt nicht, wie der Kleine auf das Zeug abfährt. Als ich mit meinem Smartphone ein Foto von den Kindern auf dem Trampolin machen wollte, hat er jede Aktivität abgebrochen und ist sofort zu mir gesaust, um mein Samsung zu checken.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  5. VIP

    User Info Menu

    AW: Nintendo und Co

    Meine Kinder waren 4,5 und 2,5 als wir dem älteren erlaubten auf der 'Sendung mit der Maus' - Seite Lieder anzuhören und die kleinen Spiele zu spielen, die dort angeboten werden.

    Wir sind ein technisierter Haushalt, benötigen beruflich eine gute IT-Landschaft und besitzen diverse Geräte aus dem Apfel-Universum. U. a. auch den Fieberthermometer für das iPhone. Während der Ältere sich mehr für die Spiele interessiert, ist der kleinere deutlich mehr an der Technik interessiert und will genau wissen, wie 'es' funktioniert. Er zeichnet Modelle von iPods und iPads und plant ein schmales DVD-Laufwerk, das in ein iPad passt.

    In der Schule werden sie an Whiteboards unterrichtet, ab der 4. Klasse müssen Vorträge/Referate auf dem PC geschrieben sein. Kinder von PC und Smartphone fernzuhalten halte ich für falsch.
    Bei Spielekonsolen und dem Nintendo DS bin ich anderer Meinung. Diese halte ich für so früh für unötig. Außerdem ist die Grafik auf dem Nintendo DS imo schlechter als auf dem iPad.

    Andererseits weiß ich von Eltern, die das Nintendo DS für Autofahrten einsetzen und gerne auch die Lernspiele von Duden dafür nutzen. Doch spätestens wenn die Kinder älter werden, werden Spiele getauscht und dann hat man als Eltern nicht mehr im Griff, was sie spielen.

    Meine Kinder dürfen auf meinem iPad spielen. Ich bestimme was auf das iPad kommt und habe es so unter Kontrolle.
    Bisher sind wir sehr gut mit 'Technik zur freien Verfügung' gefahren. Sie machen den Fernseher aus, wenn nichts kommt was ihnen gefällt, bzw. machen gezielt an, um eine Lieblingssendung zu schauen und machen dann aus. Sie sind dreimal so lange am spielen, wie am TV/PC.
    Sie haben auch eigene iPods, diese werden - obwohl spielfähig - hauptsächlich für Musik/Hörbücher und Fotos genutzt.

    Wir werden uns nun daran machen, das Internet-Seepferdchen zu machen. Noch dürfen sie nicht alleine ins Internet und das wird auch eine Weile so bleiben. Aber mit uns dürfen sie.

    Ich denke, dass es eine Gradwanderung zwischen 'an die neue Technik ranführen' und 'nicht zuviel vor dem Bildschirm' ist. Natürlich lieben Kinder Handys. Und von wem haben sie das? Von ihren Vorbildern, den Eltern. So wie wir mit dem Handy umgehen, so machen sie uns nach. Deshalb lieben auch schon kleine Kinder Schlüssel. Weil wir Erwachsene Schlüssel so wichtig finden - und sie sind ja auch wichtig, überall: Haustürschlüssel, Fahrradschlossschlüssel, Autoschlüssel.
    Die Faszination für das Handy ist nicht rauszubringen, wenn die Eltern selbst fasziniert vom Handy/PC sind.

    Meine Kinder wissen also, wenn sie Schokokekse backen wollen, muss ich nur im Internet nachsehen und schon haben wir ein Rezept. Wir lesen Bücher über das iPad, weil man die Schrift so schön vergrößern kann. Mit ihrem blinden Opa hören sie über youtube Lieder von Reinhard Mey und Hannes Wader. Mein Onkel schickt immer wieder youtube-links von Traktoren & Co, damit sie die anschauen können. Und ich kann mich nicht mehr rausreden, etwas nicht zu wissen oder kein Rezept zu haben: lass uns doch im Internet schauen.

    Doch so lange wir genauso viel noch selbst machen, Brombeeren pflücken und Gelee kochen, Wichtelmännchen genäht werden, Roboter aus Pappkartons gebaut werden und wir immer noch zu wenig Lego haben, bin ich entspannt. Hier muss jede Familie seinen eigenen Weg finden. Wer selbst viel mit Technik hantiert, braucht sich nicht wundern, wenn die Kinder auf diese Technik abfahren. Wie viel und wie man das organisiert ist Typsache. Ich habe das im Blick und im Gefühl, wie viel Zeit meine Kinder am TV/PC verbringen. Mein Mann hat das nicht, er hat immer das Gefühl 'zu viel', aber er hat auch kein gutes Zeitgefühl. Wäre ich so wie er würde ich wohl Zeiten einführen, um das besser im Blick zu haben. Doch durch die Freiheit, konnte ich feststellen, dass ich meinen Kindern vertrauen kann und dass sie einen Geschmack entwickeln und nicht wahllos vor der Kiste sitzen. Das kann sich aber auch wieder verändern, deshalb muss der Blick für dieses Thema geschärft bleiben.

    Wie es in 10 Jahren sein wird, wissen wir nicht. Ob die Technik noch mal so einen Sprung macht, wie in den letzten 10 Jahren?
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  6. User Info Menu

    AW: Nintendo und Co

    Xanidae,
    ab der 4. Klasse schon müssen Referate auf dem Computer getippt werden? In dem Alter können doch viele kaum flüssig mit der Hand schreiben und das 10 Jährige blind schreiben können bezweifle ich ja auch. Dieses Herumgetippe ist doch nur Zeitaufwand und bringt nichts!?

    Ich glaube, ich werde alt, ich musste mit 14 Jahren durchsetzen, dass ich Aufsätze getippt abgeben konnte - ich konnte damals mit dem 10-Finger-System schreiben und zwar schneller als von Hand. Eine Germanistikdozentin meinte übrigens Anfang der 90er Jahre, dass sie Hausarbeiten nur handschriftlich annimmt.
    Geändert von Halina (10.10.2012 um 09:19 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Nintendo und Co

    >Doch so lange wir genauso viel noch selbst machen, Brombeeren pflücken
    >und Gelee kochen, Wichtelmännchen genäht werden, Roboter aus Pappkartons
    >gebaut werden und wir immer noch zu wenig Lego haben, bin ich entspannt.

    thats the point.
    toller beitrag!

    >Eine Germanistikdozentin meinte übrigens Anfang der 90er Jahre, dass sie Hausarbeiten
    >nur handschriftlich annimmt.

    wahrscheinlich hatte sie keinen pc. ist zwar heute unvorstellbar, aber die ersten pcs waren ja absolutes luxusgut. damals hat ein gut ausgeruesteter pc auch noch fast 20.000 d-mark gekostet. (fuer die jungen unter den lesern: das sind so an die 10.000 euro)

    luciernago
    Geändert von luciernago (10.10.2012 um 11:29 Uhr)
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  8. Inaktiver User

    AW: Nintendo und Co

    Meine Tochter darf soviel Nintendo spielen, wie sie möchte. Sie hat es zum 6. Geburtstag bekommen und ist jetzt 9. Am Anfang war sie recht exzessiv, jetzt nicht mehr. Einen eigenen PC hat sie auch, das Interesse ist aber bisher noch recht begrenzt. Das Iphone hat sie vor ca. 6 Monaten von meinem Mann bekommen, der es ausrangiert hatte - ich wollte es nicht, jetzt hat sie es eben. Anfangs war ich gar nicht begeistert, aber mittlerweile finde ich das auch ok. Sie hört damit gerne youtube-Videos ihrer Lieblingsbands, ansonsten nutzt sie es nur zum Telefonieren mit ihren Freundinnen.
    Ich sehe keinen Sinn darin, Kinder von Dingen fernzuhalten, die in wenigen Jahren ihren beruflichen und privaten Alltag bestimmen werden.

    (... und, ja,wir malen, basteln, musizieren, kochen gemeinsam und haben viele Tiere)

  9. User Info Menu

    AW: Nintendo und Co

    Interessante Diskussion. Wie halten es denn, die, die selbst nicht so gut ausgerüstet sind?

    Wir haben weder iPad noch iPhone oder iPod. Wir hören nie MP3s, sondern ab und an CDs und Radio.
    Mein Handy ist ein 7jähriges Nokia, das ausser telefonieren und SMS nichts kann.
    Wir arbeiten zu Hause am PC und surfen auch ab und an (zum Beispiel auf Brigitte ), spielen aber nie.
    Unser Fernseher steht im Gästezimmer, wurde noch nie zu Zeiten eingeschaltet, zu denen unser Zweijähriger wach ist und einen DVD-Player haben wir nicht.

    Was denkt Ihr: müss(t)en wir aufrüsten, um unsere Kinder medienfit zu machen oder bekommen sie das schon früh genug von alleine mit?

  10. Inaktiver User

    AW: Nintendo und Co

    Ich denke nicht, dass man "aufrüsten" muss, damit die Kinder medienfit sind. Wenn das Interesse da ist, würde ich abwägen, was sinnvoll ist und was nicht, und dann entscheiden. Aber gleich alle Plattformen zur Verfügung stellen??? In unserem Fall nicht.

    Meine Tochter hat mit Übergang aufs Gymnasium ein ganz normales Handy bekommen, das die meiste Zeit im Schulranzen liegt, weil es tatsächlich nur zum Anrufen/smsen genutzt wird, wenn sich Abholzeiten am Bus ändern.
    Nintendo bekam sie mit 9 von der Oma, wenn sie irgendwo allein mitmuss, dann wird er gern und viel genutzt, oft liegt er so lange irgendwo, dass sie ihn erst suchen muss, weil sie vergessen hat, wo er das letzte Mal benutzt wird, ist also ganz unterschiedlich.

    Neu ist, dass sie jetzt alle 2,3 Tage mal emails am PC abruft, da sie jetzt eine mailaddy hat. Ich habe PCspiele erlaubt, allerdings mit zeitlichem Limit (Eieruhr), irgendwann in der Grundschulzeit. Verbieten hätte sicher eher das Gegenteil bewirkt, und sie nutzt selten die Zeiten über Gebühr aus.
    Auch der Wunsch nach einem moderneren Handy ist bisher nicht aufgekommen, vielleicht, weil ich selber auch nur smse und telefoniere und wir ein abschreckendes Beispiel von Handyabhängigkeit in der Bekanntschaft haben, das sie ganz schrecklich findet.

Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •