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  1. Inaktiver User

    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Hnmmm - aber jedes Kind ist eben anders. DAS wäre bei uns nie gegangen, weder von Seite des Kindes noch von meiner aus - und es mag sein, dass ICH da das Verhalten meines Sohnes (mit-)bedingt habe. Ist doch wunderbar, wenn das bei Euch so war. Aber allgemeingültige Regeln gibt es wohl nicht. Etwas künstlich in die Länge ziehen, ist natürlich auch doof.
    Ich sehe es bei meinem jüngeren Sohn, der ist viel extrovertierter als sein Bruder, viel "robuster", lauter, experimentierfreudiger - und mit Sicherheit nicht nur, weil ich lockerer bin als beim Erstgeborenen.

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    hi bina!

    im ersten kiga meiner tochter lief es ähnlich, nach wenigen schnuppertagen sollte ich sie dann von anfang an alleine dort lassen, was zunächst gut geklappt hat. zunächst. sie hatte von anfang an eine feste hauptbezugsperson, eine freundin im gleichen alter. aber immer wieder gab es tränen beim abschied, anklammern - laut erzieherinnen war das aber nie ein problem, kaum dass ich draußen war, war es auch mit dem weinen vorbei. ich hab darauf vertraut, dass die erzieherinnen schon wissen was sie tun, wenn sie mir sagen, es wäre normal, dass es ab und an abschiedsschmerz gibt. sie hatte viele freundinnen im kiga, hat sich an allen aktivitäten gerne beteligt, war scheinbar fröhlich.

    scheinbar. denn nach etwa einem jahr wechselte ihre freundin den kindergarten. wenige wochen darauf fiel das konstrukt alles-prima-im-kindergarten wie ein kartenhaus in sich zusammen. sie wollte auf keinen fall mehr hin. nie wieder.

    im grunde hat sie sich dort nie wohl gefühlt, zusammen mit ihrer freundin war es o.k., mehr aber nicht.

    nach einigen monaten hat sie den kindergarten gewechselt. im vorfeld hatte ich mit der leitung vereinbart, dass die eingewöhnung so läuft, wie meine tochter das vorgibt. die eingewöhnung dauerte keine 4 tage, am ersten tag war ich mit im kiga, wurde allerdings nicht einmal gebraucht. am 2. tag war ich im laufe des vormittags einkaufen, am 3. tag hat sie mich gleich nach dem morgenkreis einkaufen geschickt, am 4.tag morgens gesagt, dass sie heute alleine hingeht.

    das kindergartenjahr ist vorbei und es gab an keinem tag tränen, auch bei keinem der anderen kinder. im alten kindergarten haben sogar einige der schulanfänger ab und an geweint.


    es hat viel mit der einrichtung und vor allem mit den menschen dort zu tun und mit dem "bauchgefühl". das muss einfach stimmen. wenn ich heute bilder vom ersten kiga und ihrem jetztigen nebeneinander lege, dann fällt es mir wie schuppen von den augen- während sie auf den einen bildern ernst und schüchtern wirkt, ist sie auf den anderen fröhlich und gelöst.


    geschlossene türe, sollte in der stadt schon gelöst werden, so kann ja auch jeder in den kindergarten rein. ansonsten, da meine in einem waldkiga ist, gibts dieses problem aus ermangelung an türen, nicht.

    Am 3. Tag erfuhr ich auch den grund dafür beim frühstück hat sie wasser getrunken und wollte dann etwas anderes trinken. Jetzt war da noch ein kleiner schluck im glas drin. Die erzieherin sagte zu ihr das sie nur was anderes bekommt wenn sie austrinkt. Ist ja auch in ordnung allerdings finde ich das es nicht am zweiten tag sein musste?!
    ich unerzogenes gör, nehme mir doch tatsächlich heraus, dass ich diesen winzigen schluck meinen blumen geben würde. finde ich selten beknackt, vor allem bei einer zwei jährigen die gerade in der eingewöhnungsphase ist.

    habe ich das richtig verstanden, du warst wegen des unabgeschlossenen tors besorgt, weil deine tochter versucht weg zu laufen? wenn ja, dann fände ich das auch besorgnis erregend, wie unglücklich muss sie dort sein, dass sie weg rennen will?

    pluspunkt finde ich, dass sie angerufen haben, als sie sehr geweint hat.

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Was waren wir doch früher nur für Rabenmütter!

    So viel Tamtam haben wir nicht gemacht. Klar, am Anfang sind wir auch nur mal kurz weg aus der Kita. Aber es nun schlimm zu finden, dass ein Kind erst sein Glas austrinken soll, bevor es was neues gibt oder daraus zu schließen, dass es totunglücklich ist, weil es zur Tür raus will, finde ich absolut übertrieben.

    Solange die Erzieherinnen dem Kind freundlich begegnen, anrufen, wenn was ist und mit sich reden lassen, ist doch alles o.k.

    Allergisch reagiere ich allerdings z. B., wenn sich Erzieherinnen als Ernährungsexperten aufspielen und eine Auswahl an "ungesunden" Lebensmitteln verbieten. Oder wenn Kinder "bestraft" werden. Auch zweifelhaft: wenn Erzieherinnen psychische Störungen "diagnostizieren"....
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  4. Inaktiver User

    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    marylin, wie alt waren Deine Kinder?

    Als ich oben las "Eingewöhnung im Kindergarten" dachte ich an ein mindestens 3-jähriges Kind. Es geht aber um ein 2-jähriges Kind, da finde ich das eine ganz andere Nummer. Da finde ich schon, sollten die Erzieherinnen dem Kind ein bisschen mehr Zeit geben. Und die Sache mit dem Glas - naja, es ging nicht um irgendein "wertvolles" Getränk, sondern um Wasser. Das kann man doch wirklich wegkippen, wenn das Kind nun plötzlich Tee oder Milch möchte.
    2 Jahre ist doch noch voll Trotzalter, da suche ich mir ja auch aus, welche Trotzanfälle ich mir wirklich geben will, und wegen einem Rest Wasser im Glas würde ich mir definitiv keinen geben.

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Und die Sache mit dem Glas - naja, es ging nicht um irgendein "wertvolles" Getränk, sondern um Wasser. Das kann man doch wirklich wegkippen, wenn das Kind nun plötzlich Tee oder Milch möchte.
    Klar, kann man. Aber es ist auch kein Grund den Kiga in Zweifel zu ziehen. Keine große Sache eben.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  6. Inaktiver User

    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Das stimmt. Den Kiga ziehe ich auch eher in Zweifel, weil ich nach nochmal Nachlesen gesehen habe, das das Kind noch nicht mal ganz 2 Jahre alt ist. Da so eine Turbo-Eingewöhnung durchzuziehen, halte ich für ziemlich kontraproduktiv. Das macht hier keine einzige Krippe/Kindergarten die ich kenne.

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Was waren wir doch früher nur für Rabenmütter!

    So viel Tamtam haben wir nicht gemacht. Klar, am Anfang sind wir auch nur mal kurz weg aus der Kita. Aber es nun schlimm zu finden, dass ein Kind erst sein Glas austrinken soll, bevor es was neues gibt oder daraus zu schließen, dass es totunglücklich ist, weil es zur Tür raus will, finde ich absolut übertrieben.

    Solange die Erzieherinnen dem Kind freundlich begegnen, anrufen, wenn was ist und mit sich reden lassen, ist doch alles o.k.

    Allergisch reagiere ich allerdings z. B., wenn sich Erzieherinnen als Ernährungsexperten aufspielen und eine Auswahl an "ungesunden" Lebensmitteln verbieten. Oder wenn Kinder "bestraft" werden. Auch zweifelhaft: wenn Erzieherinnen psychische Störungen "diagnostizieren"....
    Ich bin auch so eine Rabenmutter gewesen
    Mein '"kleiner" ist jetzt gleich 21 Jahre alt,
    Er kam mit 3 Jahren in die Nachmittagsgruppe, mit knapp 4 in die Verlängerte Gruppe bis 14 Uhr.
    Ich wurde fast dafür gesteinigt, das arme kleine Kind in fremde Hände geben....um meinen (unseren) Lebensunterhalt zu verdienen.

    Ich les mich hier gerade durch und staune was heutzutage für ein TamTam um den Kiga gemacht wird.......aber kann mir nicht verkneifen zu sagen "Zuerst ein Kind wollen um es dann mit 12 Monaten in die Kita stecken und sich wundern wenns weint"
    Geändert von mutter (15.08.2012 um 12:06 Uhr)

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Auch zweifelhaft: wenn Erzieherinnen psychische Störungen "diagnostizieren"....
    Naja....ich fällt sicher nicht in den Kompetenzbereich einer Erzieherin eine sogenannte "psychische Störung" zu diagnostizieren.
    Aber ich sehe es schon als meine Aufgabe, die Eltern von gewissen Auffälligkeiten Ihrer Kinder in Kenntnis zu setzen und gemeinsam zu überlegen was nächste Schritte sein könnten!

    Die Beobachtung und Dokumentation von Entwicklungschritten hat inzwischen einen sehr hohen Stellenwert in den Kindertageseinrichtungen.
    In unserer Einrichtung arbeiten wir absolut "stärkenorientiert" ( "Stärken stärken um Schwächen zu schwächen")und versuchen individuell auf jedes einzelne Kind einzugehen und eine gute emotionale Bindung aufzubauen.
    Denn....Keine Bildung, ohne Bindung!

    Anduschas
    Geändert von Anduschas (20.08.2012 um 20:58 Uhr)
    " Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht"

    (aus Afrika)

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