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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Ich finde auch, dass die EIngewöhnung zu schnell ging.
    Mein Kleiner kam mit 14 Monaten in die Krippe. Wir waren (abwechselnd) bei der Eingewöhnung dabei - alleine gelassen haben wir ihn erst gegen Ende der ersten Woche für 20 Minuten oder so. Als ich dann nachgefragt habe, wie das denn bis Ende der zweiten Woche klappen soll, meinten sie: Wichtig ist, dass er langsam ankommt und alles kennenlernt mit einem guten Gefühl. Wenn die erste Stunde geschafft ist, geht der Umsteig auf halbtags (bei uns knapp 6h inkl. Essen und Mittagsschlaf) ruckzuck. Und so war es auch. Der Mini durfte sich langsam an die Erzieherinnen gewöhnen, diese kennenlernen und die Räumlichkeiten. Ende der zweiten Woche war die lange Zeit kein Thema mehr. All das, obwohl der Mini vorher schon oft (auch über Nacht) bei den Großeltern oder auch mal bei einer Freundin war. Aber: die kannte er ja schon besser, die Erzieherinnen musste er eben erst kennenlernen.

    Auch das mit dem Getränk finde ich am zweiten Tag von der Erzieherin ein bisschen überzogen, am Anfang kann man durchaus mal ein Zugeständnis machen! Gleich soviel Druck aufbauen, finde ich nicht in Ordnung.

    Schade, dass du und deine Kleine so ein schlechtes Gefühl dabei haben! Brauchst du jetzt direkt die tägliche Betreuung oder kann die Oma noch eine Weile abpuffern? So dass du vielleicht eine andere Einrichtung suchen kannst, und nochmal von vorne anfangen? Dort kannst du die missratene Eingewöhnung gleich ansprechen und fragen, wie sie das handhaben. (Wenn ich ein schlechtes Gefühl dabei hätte, würde ich alles tun um den Mini da raus zu holen, da kann man sich ja sonst auch nicht aufs arbeiten konzentrieren, wenn man sich dauernd Gedanken macht!)

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Gerade gesehen, dass die Oma nicht kann. Schade.
    Andernfalls: gibt es vielleicht die Möglichkeit einer Tagesmutter? Bei uns im Kreis (wie auch bei meinem Bruder in einer anderen Ecke Deutschlands) wurden die Zuschüsse so erhöht, dass eine Tagesmutter nicht mehr kostet als ein Kindergartenplatz. Und dann erst mit drei in den "echten" Kindergarten, dann ist deine Kleine ja auch schon ein bisschen selbständiger...

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Zitat Zitat von bina983 Beitrag anzeigen
    Muss mich mal kurz ausheulen....

    Hab die kleine vor einer stunde dahin gebracht. War eine halbe stunde mit ihr dort da hat sie schon bitterlich geweint (musste selbst mit den tränen kämpfen)
    Nachdem ich mit ihr zum bällebecken gegangen bin war sie super drauf. Ich hab mich von ihr verabschiedet sie hat auch gewunken und nicht geweint. Als ich zur haupttüre raus bin glaube ich hat sie wieder angefangen. Werde gleich mal anrufen ob sie sich beruhigt hat. Ansonsten hole ich sie ab.

    Das problem mit der oma ist dass mein chef möchte das ich jeden tag arbeite nicht wie das letzte jahr nur 2 mal die woche. Und die oma kann nur zweimal da sie selber noch arbeitet.

    Alles einwenig kompliziert.
    Oh man, ich fühle mit dir :-(

    Was bei uns auch noch ganz gut geklappt hat. Mein Mann hat ihn damals in der letzten Woche hingefahren und hatte sehr viel weniger Probleme mit dem Prozess des "Loslassens" als ich.

    Und mit ihm unser Sohn. Das hat wesentlich besser funtioniert, als bei mir.

    Die Kinder spüren das ja auch instinktiv.

    Vielleicht hast du jemanden (die Oma, den Papa oder eine andere enge Person), die deine Kleine mal hinbringen kann.

    Einen Versuch wäre das wert.
    In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Inaktiver User

    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Der Chef lässt doch bestimmt noch mit sich reden. Möglicherweise kannst du deine Arbeitszeiterhöhung auch noch um ein paar Wochen verschieben.

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    So hab noch eine woche mehr urlaub bekommen. Jetzt ist einwenig druck weg. Gestern lief es super im kindergarten. Dafür musste ich sie heute abholen da sie so geweint hat. Allerdings wo ich kam saß sie draussen mit der leitung und ein paar kindern und haben bücher geschaut. Da sah sie sehr fröhlich aus. Das tor wird jetzt auch immer verschlossen da ich so bedenken hatte. Und sie gesehen haben das die kleine ständig da raus will.

    Es kann jetzt nur besser werden.

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    bina,
    dass sie geweint hat, ist natürlich nicht schön. Aber dass Du angerufen wurdest und dass sie, als Du da warst, entspannt und fröhlich wirkte, würde mich optimistisch stimmen. Sowohl was die Einrichtung betrifft (die sich meldet, wenn etwas nicht ok ist), als auch Deine Tochter betreffend.

    Ich glaube, es macht Sinn, frühzeitig seine Prioritäten zu klären und auch mitzuteilen. Die Kitas haben ja nun mit den unterschiedlichsten Eltern und Kindern zu tun und stellen sich zu einem gewissen Grad auch auf die ein. Eltern haben da also nicht wenig Spielraum in der Gestaltung.

    Bei uns war es z. B. so, dass meine Tochter eine Weile beim Abgeben unglücklich war. Eine häufige Strategie ist, dann einfach zu gehen und das Kind von der Erzieherin trösten zu lassen. Wir wollten das nicht und haben das auch so mitgeteilt. Die Tagesmutter hatte die Befürchtung, dass wir dann ewig da hocken und sich Tochter daran gewöhnt. War aber nicht so - es war eine Phase, in der sie etwas mehr Zeit zum ankommen brauchte und immer noch eine Weile auf unserem Arm kuscheln musste. Einmal ging es partout nicht - da habe ich sie wieder mitgenommen (das ging glücklicherweise, weil ich viel von zu Hause aus arbeite). Am nächsten Tag war dagegen alles wieder gut.

    Momentan bin ich dagegen froh, wenn sie mich nochmal anguckt, bevor ich gehe und mich registriert, wenn ich sie abhole.

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Zitat Zitat von crazy79 Beitrag anzeigen
    Ich finde auch, dass die EIngewöhnung zu schnell ging.
    Mein Kleiner kam mit 14 Monaten in die Krippe. Wir waren (abwechselnd) bei der Eingewöhnung dabei - alleine gelassen haben wir ihn erst gegen Ende der ersten Woche für 20 Minuten oder so. Als ich dann nachgefragt habe, wie das denn bis Ende der zweiten Woche klappen soll, meinten sie: Wichtig ist, dass er langsam ankommt und alles kennenlernt mit einem guten Gefühl
    SO sollte eine GUTE Eingewöhnung aussehen!!
    Ich arbeite als Erzieherin im Kindergarten und wir gewöhnen sogar die über 3 jährigen langsam ein.
    Das heißt dass ein Elternteil mindestens 3 Tage mit in der Einrichtung bleibt und sich langsam zurückzieht.
    Wichtig ist, dass das Kind sich sicher fühlt und eine gute Bildung zu der fremden Erzieherin aufbauen kann.
    Und das dauert nun mal ein paar Tage....

    Anduschas
    " Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht"

    (aus Afrika)

  8. Inaktiver User

    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Mein über Dreijähriger wurde über zwei Wochen eingewöhnt. Joh, ich bin ne Glucke. Aber ich bin stolz drauf! Er hat nicht einmal geweint. DU kennst Dein Kind. Die Erzieherinnen wollten uns auch nicht dabei haben, beim Besichtigen aber damals ganz anders gesprochen. Für mich war klar, dass ich nicht die Nummer "und wenn Sie draußen sind, hört er auf zu weinen" fahren werde und als dann die Karte "Ihr Kind manipuliert sie" gezogen wurde, habe ich um ein klärendes Gespräch gebeten und klargemacht, was für mich geht und was nicht - und dass ich ggf. dann eben eine andere Einrichtung suchen muss. Die Eingewöhnung ist für mich eine Art wichtiges Kapital - Zeit und Geduld zahlen sich mehr als aus! Aus verschiedensten Gründen ist mein Kind immer mal wieder für 1-2 Wochen nicht im KiGa, das wieder hingehen war noch nie ein Problem.

    Schön, dass Du extra noch eine Woche Urlaub bekommen hast - notfalls noch eine "opfern" (für mich ist das eher ein investieren!). Oder der Papa oder eben die Oma.

    Ich habe übrigens überhaupt nichts dagegen, wenn man das anders macht, mit dem Eingewöhnen. Ich denke, es ist einfach wichtig, dass man hinter dem steht, was man macht. Das Kind spürt das. Eine Hauruck-Eingewöhnung mit Weinenlassen und Co wäre für mich (!!!) nicht akzeptabel gewesen, das hätte mein Sohn gemerkt.


    Wg. dem Tor: das würde ich mal offen ansprechen, auch auf nem Elternabend. Das kann doch nicht so schwer sein, da nen kindersicheren Riegel anzubringen. Da findet sich vll. sogar ein Elternteil, der so was kann. Ist doch für die Erzieher auch eine Entlastung.

  9. Inaktiver User

    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Zitat Zitat von Anduschas Beitrag anzeigen
    SO sollte eine GUTE Eingewöhnung aussehen!!
    Ich arbeite als Erzieherin im Kindergarten und wir gewöhnen sogar die über 3 jährigen langsam ein.
    Das heißt dass ein Elternteil mindestens 3 Tage mit in der Einrichtung bleibt und sich langsam zurückzieht.
    Wichtig ist, dass das Kind sich sicher fühlt und eine gute Bildung zu der fremden Erzieherin aufbauen kann.
    Und das dauert nun mal ein paar Tage....


    Toll!!!! Finde ich klasse!

    Eine der Erzieherinnen meinte auch schon zu mir, dass es sich echt gelohnt habe, weil es danach eben so problemlos lief! Jedes Kind ist anders.

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    hi bina
    o mann da gehts ja heiß her....
    ich bin selbst der auffassung, das man die kinder von anfang an alleine im kiga lassen sollte-dann begreifen die schneller, das es eben so ist wie es ist. ein kindergarten ist kein müttercafè............

    meine tochter ist mit 2 in den kiga gegangen-ich hab sie hingebracht, liebevoll verabschiedet und bin dann raus. theater-sofern man den erzieherinnen glauben darf-hat es nie gegeben. zur eingewöhnung insgesamt hatte ich 3 monate eingeplant, wär aber wohl auch mit weniger ausgekommen. meine maus war mittags immer total platt-ab ins bett zum schläfchen dann.

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