Natürlich ist ein akustisches Klavier besser, aber ich würde E-Pianos nicht grundsätzlich abwerten. Ich bin Klavierlehrerin und habe viele Schüler, die daheim nur ein E-Piano haben, und die spielen nicht schlechter als die anderen. :-)
Wichtig ist, dass das E-Piano gewichtete Tasten und Hammermechanik besitzt. Am besten im Laden ausprobieren.
Vorteil ist auch:E-Pianos verstimmen sich nicht, und man kann auch mit Kopfhörer spielen -falls die Nachbarn mal Stress machen. ;-)
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30.06.2012, 00:02
AW: Brauche Tipps von Eltern, deren Kind Klavier spielen lernt
I am my own special creation
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01.07.2012, 07:57Inaktiver User
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01.07.2012, 09:19
AW: Brauche Tipps von Eltern, deren Kind Klavier spielen lernt
Der Klang kann mit einem "echten" (guten) Klavier nicht mithalten. Andererseits gibt es auch Klaviere, die vom Klang her nicht überragend sind, ich erinnere mich an ein Klavier aus meiner alten Schule, das immer nett schepperte, wenn man mal ordentlich in die Tasten hieb...
Grundsätzlich würde ich mich immer für ein Klavier entscheiden, aber das ist u.a. auch eine Frage dessen, wie man wohnt. Was im freistehenden Einfamilienhaus kein Problem ist, kann schon in der Reihenhaussiedlung, noch mehr aber in einer Wohnanlage zu Verstimmungen (nicht beim Klavier
) führen. In dem Fall könnte ein E-Piano die bessere Wahl sein, wobei ich die Hinweise von LaNoelle beachten würde.
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01.07.2012, 11:14
AW: Brauche Tipps von Eltern, deren Kind Klavier spielen lernt
Wir haben zwei Kinder, die Klavier spielen und wohnen in einem Holzhaus. Alle Anwesenden üben also jeden Ton mit, auf dem echten Klavier. Wir haben uns bewußt dafür entschieden, auch der Klavierlehrer hatte es empfohlen -aber ich sehe auch die Vorteile eines e-Pianos
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that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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01.07.2012, 11:32
AW: Brauche Tipps von Eltern, deren Kind Klavier spielen lernt
Besser ein gutes E-Piano als ein schlechtes Klavier. Ich arbeite in einer Musikschule und das ist eigentlich der Standard-Rat aller Kollegen. Gerade die (zugegebenermassen oft sehr schönen) alten Klaviere können mit einem guten E-Piano nicht mithalten. Mietkauf eines Klavieres ist natürlich auch möglich, bitte aber bedenken, dass ein Klavier nie an einer Aussenwand stehen sollte. Bei uns ist es üblich, dass die Lehrer beim Kauf beraten und auch mal Instrumente antesten (gerade bei gebrauchten), frag doch mal ob das nicht machbar ist.
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Goethe
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01.07.2012, 11:42
AW: Brauche Tipps von Eltern, deren Kind Klavier spielen lernt
siljastern, leanoelle, welche e-pianos wecher firmen sind empfehlenswert?
wir gaben bei der übersiedlung ein clavinova sehr billig ab, es war laut auskunft eines musiklehrers der akademie von bester qualität.lg
legrain
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01.07.2012, 19:07Inaktiver User
AW: Brauche Tipps von Eltern, deren Kind Klavier spielen lernt
Ich würde das Kind erstmal ein Jahr lang Unterricht nehmen lassen und schauen, ob sie dann noch Lust hat. Am Anfang, vor allem in so jungen Jahren, muss man nicht täglich üben. Es sei denn, ihr habt den Anspruch, dass sie Konzertpianistin wird
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02.07.2012, 16:49
AW: Brauche Tipps von Eltern, deren Kind Klavier spielen lernt
Diese damaligen Teile sind aber überhaupt kein Vergleich zu einem heutigen, ordentlichen Digital-Piano. Das sind unterschiedliche Instrumente.
Ich würde es von den Umständen abhängig machen. Für ein gebrauchtes Klavier kann man sich mal im Umfeld umhören, ob nicht irgendwo eins übrig ist. Meine Eltern haben jetzt eins abgegeben, Erbteil, stand immer für uns Kinder auf Halde, aber wir wollen es nicht mehr. Ist zwar ein ordentliches, aber zum einen ein recht großer Kasten, zum anderen sind für uns momentan die Vorteile eines Digital-Pianos überwiegend: wir wohnen in einem Mietshaus, wo man schnell die Nachbarn stört, ich selbst könnte nur spielen, wenn die Kinder schlafen, was heißt, ohne Kopfhörer gar nicht. Und nicht zuletzt die Transportkosten: es muss zu mir kommen und irgendwann ziehen wir sicherlich auch nochmal um. Klaviertransporte sind teuer. Wenn es die Umstände und der Geldbeutel erlauben, hätte ich sehr gerne ein "richtiges Klavier", aber so, wie es momentan ist, wird es, wenn, irgendwann ein Digitalpiano.
Wir hatten vor einiger Zeit schon mal geguckt: vom Klang her fand ich die Yamaha deutlich besser als Roland, was der Laden auch hatte. Kosten lägen bei ca. 1.500 EUR, was für ein Klavier sehr billig ist. Ein gutes akustisches Klavier kostet ein mehrfaches. Vermutlich auch noch ein gebrauchtes. Und bevor man einen Klapperkasten kauft, lieber ein digitales.
Ach ja, zum stimmen: wenn man seinem Kind die Ohren nicht verderben will, muss man es schon regelmäßig stimmen lassen, sonst entwickelt das Kind doch gar kein Gefühl für halbwegs saubere Harmonien.Die Ente bleibt draußen.
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02.07.2012, 18:58
AW: Brauche Tipps von Eltern, deren Kind Klavier spielen lernt
Geändert von Blondine (02.07.2012 um 19:01 Uhr)
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02.07.2012, 19:28
AW: Brauche Tipps von Eltern, deren Kind Klavier spielen lernt
Meine beiden Kinder spielen seit 4 Jahren auf einem E-Piano. Den ersten Vorteil sehe ich darin, dass unser Piano im Wohnzimmer steht und wir einen Kamin haben, den wir auch intensiv nutzen. Bei einem "echten" Klavier müssten wir das gute Teil ständig stimmen lassen, damit das Spielen für unsere Ohren erträglich bleibt.
Den zweiten Vorteil sehe ich - ganz im Gegensatz zu Blondine
- darin, dass ich das Geübe eben nicht ständig hören muss. Allerdings sind meine Kinder schon älter (14 und 17) und üben ohne dass ich mithören und /oder kontrollieren muss.
Was den Klang angeht, kann ich nicht wirklich mitreden, denn ich höre ja nur unser Yamaha-Piano. Der Klavierlehrer hat es allerdings empfohlen und Konzertpianisten wollen und werden die beiden wohl nie werden
Liebe Grüße
PAX


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