nei darf man nicht, aber muß man deswegen jegliches fehlverhalten anderer kinder/erwachsenen tollerieren? ist nicht gerade das wegsehen, das übersehen solcher fehlverhalten das große problem unserer zeit?
Warum kommt eine Vielzahl der Mütter so arrogant daher?
Glaubt ihr wirklich, ihr tut Eueren Kindern da einen Gefallen.
Darf man denn schon Kleinstkinder oder Kindergartenkinder gezielt in Schubladen stecken. Ist es nicht unser aller Problem, daß so viele Kinder in diesen Schubladen stecken bleiben und nie wieder herausfinden?
selbstverständlich können die kinder weiter zusammen spielen,aber man muß auch die körperliche und geistige unversehrtheit beider sicherstellen.je jünger das kind um so wichtiger ist der schutz, da die eigenen abwehmechanismen ja noch gar nicht ausgeprägt sein können, die müßen ja noch erlernt werden und dazu wird eine bestimmte geistigefähigkeit von nöten sein, die krabbelkinder nur in begrenzten umfang haben.
wenn ich heute gezwungen werden würde immer mit jemanden zu arbeiten der mir mein ohr abreißen will.....ich würde kündigen..oder dem..
einzige möglichkeit ist konfliktbewältigung und konfliktlösungen anbieten für beide kinder egal ob die mutter da nun was tut. es geht doch nicht darum,rache zu üben,oder eine bestrafung für das fehlverhalten zu erhalten, sondern darum dem aggressiven kind andere wege aufzuzeigen. wie es scheint, hat es gelernt das man durch körperliche "angriffe" kontakte aufbaut, kneifen,hauen, ohr reißen, ist nichts anderes als der versuch auf sich aufmerksam zu machen, eine art "hallo bin auch hier,spiel mit mir, hilf mir"ect pp.
dies muß man wissen um angemessen reagieren zu können, einfache regeln die auch ein 2jähriger verstehen kann aufstellen, zb bei uns wird nicht gehauen, gekratz gebissen ect. klare einfache sätze" wenn du ihm wehtust mag er nicht mit dir speieln" einfache fragen "warum ziehst du ihm am ohr, willst du auch auf das auto?"
man wird aber nicht umhinkommen,sich wie immer,auf das kind einzulassen.
egal welche auffälligkeiten das nun sind, man wird sie nur ändern können wenn man sich auf die ebene des kindes begibt, versucht zu erforschen was auslöser sind und wie man ihm einfacherer und vor allem für alle beteiligten bessere lösungen anbietet.
will man das alles nichts, will man nur sein kind vor weiteren schäden schützen dann kann es nur abbruch der beziehungen sein.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 81
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23.04.2006, 13:34
Re: Hilfe! Wie schütze ich mein Kind?
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23.04.2006, 13:55
Re: Hilfe! Wie schütze ich mein Kind?
Ach sieh an, sich jetzt doch auf einmal auf das andere Kind einlassen, fragen, ob es auch gerne auf das Rutschauto will!
Erkennen, ob es vielleicht nur sein Hauptproblem ist,
sich irgendwie verständlich zu machen, so gewaltig ist der Wortschatz eines nicht mal 2jähren noch nicht.
Herausfinden, daß vielleicht nur ein falsches Verhalten erlernt wurde?
Wie pädagogisch wertvoll.
Und dann natürlich sofort korrigierend eingreifen.
Aber natürlich nur solange und soweit, daß das eigen Kind nichts abbekommt; sonst lieber schön auf Distanz bleiben.
Nein Danke, erzieht besser mal euere eigenen Kinder und wartet doch einfach mal etwas gelassener ab!
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23.04.2006, 14:46Inaktiver User
Re: Hilfe! Wie schütze ich mein Kind?
Hast du vielleicht Probleme mit deinem Kind
?
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23.04.2006, 15:08
Re: Hilfe! Wie schütze ich mein Kind?
interessant, dass einige es nicht moegen, die dinge beim namen zu nennen. klar gibt es kinder die die reinsten satansbraten sind. klar ist auch, dass ein satansbraten sich zu einem netten kind wandeln kann, je nachdem. es wuerde doch auch keiner protestieren, wenn ein kind als engel oder prinzesschen bezeichnet wird.
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23.04.2006, 16:06
Re: Hilfe! Wie schütze ich mein Kind?
Nein keine Probleme !!!!
Wirklich nicht !!!!
Aber ein ähnliches Verhalten im selben Alter beobachtet!
Ab ca. 1 1/2 Jahren suchte meine Tochter auch Kontakt zu Gleichaltrigen.
Nein, schüchtern war sie nie!
Sie ging auf andere zu, berührte andere Kinder, wollte sie an der Hand führen, ihnen was zeigen. Meist mit fatalen Folgen.
Die Kinder waren es überhaupt nicht gewohnt, heulten sofort los - bei der kleinsten Berührung.
Na ja, Tochter war nicht erfreut ... ratlos, hatte mit solchen Reaktionen gar nicht gerechnet.
Testete weiter. Begann ganz bewußt zu provozieren, zwickte ....
Besonders aggresiv war sie, wenn die Kinder so gar keine Reaktion zeigten, sich gar nichts tat, wenn sie Kontakt aufnehmen wollte.
War aber auch kein Erfolg, da heulten die Kinder nur noch mehr.
Diese Phase dauerte ein paar Wochen ...
Dann suchte sie sich bewußt ältere bzw. jüngere Kinder zum spielen aus!
Mit den Älteren machte sie die Erfahrung, daß manche super gern mit ihr spielten, andere gar kein Interesse an ihr hatten.
Aber von Allen hat sie viel gelernt!
Z.B. daß man Manchen besser aus dem Weg geht bzw. schon mal den Kürzeren zieht, daß manche Ältere sich mehr gefallen lassen und Kleine nicht sofort bestrafen, manche sich gar nichts gefallen lassen, daß Größere neue Spiele kennen und sich auch um andere kümmern!
Ja, und eingegriffen habe ich auch hier nie!
Die hat das alleine Alles ganz gut hingekriegt.
Naja, und Babies liebte sie schon immer sehr.
Leider manchmal etwas zu heftig.
Den richtigen Umgang kann sie aber doch wohl auch nur durch Erfahrung lernen,
z.B. daß ein 1jähriger umplumpst, wenn man ihn zu heftig umarmt.
Ihre Fürsorglichkeit und Mütterlichkeit habe ich nie gerügt bzw. unterbunden, auch wenn es die Mütter und deren Babys nie so wirklich erfreut hat.
Denen war es oft eher lästig.
Ganz schlecht kam an, daß meine Tochter versuchte, die Babys zu umarmen und gerne halten wollte, besonders wenn man sie ihr entzog, legte sie immer vollen Körpereinsatz an den Tag.
Mir hat das Alles nur geholfen.
Ich konnte mich danach richten, sie von Anfang an gut miteinbeziehen, als ihr kleiner Bruder kam.
Sie wollte und durfte von Anfang an bei der Babyversorgung und -Pflege mitmachen.
Ihren Bruder hat sie im Puppenbuggy durchs ganze Haus mitgeführt, da war er gerade ein paar Monate alt.
Verletzt hat sie ihn nie.
Er ist ein sehr gutmütiges Baby geworden - nicht nervös, nicht schreckhaft ...
War von Anfang an recht knödelig rund und schwer ...
War total süß im Urlaub auf den Flughafen und im 6 Sterne Hotel in Dubai,
immer der Bruder im Puppenbuggy mitdabei.
Wie haben die Leute dort gestaunt, wie freundlich waren sie.
Die haben das besser verstanden, waren ganz angetan von meiner damals 2jährigen!
Nein, sie liebt ihn wirklich innig, nur haben und schnudeln darf er nicht Alles!
Mittlerweile spielen sie oft sehr schön zusammen und sie zeigt ihm Vieles.
Naja, und mit 2 Jahren war sie auch richtig auf Spielzeug fixiert.
Da gingen wir einmal zum Probespielen in eine Spielgruppe und sie erblickte eine pink Plastikspielküche - sie hat sofort entzückt losgespielt, war nicht mehr zu halten.
Ich hatte ja auch noch das Baby im Arm, da fand ich es gar nicht so schlecht.
Diese Spielküche hat sie leider dann mit der Bratpfanne verteidigt und die anderen Kinder damit weggeprügelt.
Nein, den freien Gruppenlatz haben wir dann nicht bekommen.
- Warteliste -
Nein, alle anderen Bewerberkinder saßen brav auf den Schößen ihrer Mütter, wagten kaum
sich das fremde Spielzeug anzuschauen und mußten angeregt werden, mit der Erzieherin gemeinsam zu spielen -
Aber, waren daß jetzt die Schlaueren?
Auch wenn sie einen Platz bekamen, haben die diese Situation wirklich besser gemeistert?
Keine Ahnung, wirklich nicht!
Heute ist sie 2 1/2 Jahre, geht in eine Spielgruppe.
Hat dort keine Probleme. Hat sich sofort eingefügt.
Kann sich gut von mir trennen, bastelt und freut sich, auf das Spielen mit den anderen. Zeigt dort gerne ihren Bruder vor. Betrachtet ihn irgendwie als ihren Besitz, möchte ihn nicht teilen.
Spielzeug schon eher - aber nicht immer.
Und, sie ist. z.B. noch nicht in der Lage zu verstehen,
daß die Legoduplo dort nicht ihre eigenen sind.
Also, daß mit dem Eigentum ist noch nicht so ganz klar.
Nein, das trifft es auch nicht so ganz, sie kann z.B. beim Ausräumen meiner beiden vollen Waschmaschinen jedes Kleidungsstück benennen und dem dem Besitzer zuordnen. Fehlerfrei.
Nettes Spiel übrigens, spielen wir gerne und seit Monaten! Haushaltsspiele sind überhaupt überaus beliebt!
Hätte ich so auch nie erwartet!
Und wenn ich mich jetzt von Anfang an überall eingemischt hätte....
Sofort alles gerügt und unterbunden, was bei anderen Müttern und deren Kindern nicht so gut angekommen ist ...
Na ja, dann wären wir heute auch nicht weiter!
Ja, ich lasse bewußt auch negative Erfahrungen zu!
Ja, auch dann wenn ich die Gefahr kommen sehe, greife ich nur bei wirklich ernster Verletzungsgefahr ein.
Ich beobachte und halte mich bewußt zurück, wenn z.B. wie kürzlich ein anderes Kind sie beißt, weil sie ihm ein Spielzeug nimmt. Ich tröste sie und sage ihr warum, das so schecht gelaufen ist, wenn sie zu mir kommt.
Oft muß ich sie dann mal drücken, aber Vieles steckt sie auch einfach selbst weg!
Und ich gehe bestimmt nicht hin und rüge das andere Kind und fordere es
zum Teilen auf bzw. mache mir Gedanken, wie wir dieses Kind künftig meiden könnten!
Der wird schon auch noch lernen, daß man miteinander oft schöner spielt.
Vielleicht spricht er ja demnächst was und sagt, wenn ihm was nicht passt!
Ich lasse z. B. Kinder auf der Rutschbahn ineinander rutschen, auch wenn mal eines gepufft wird, auch wenn es mein Eigenes ist.
In der Regel nicht so schlimm. Die müssen lernen zu warten bzw. die Gefahrenzone frei zu machen.
Und wahrscheinlich eher so, als wenn immer Mama dasteht und alles regelt und anleitet.
Andere Mütter empfinde ich oft leicht panisch; muß aber sagen: mein Kind hat sich und andere noch nie verletzt; nein, wir brauchten bisher noch nichtmal ein Pflaster!
Andere haben da bestimmt schlimmere Erfahrungen!
Ich kenne einige Kinder dieses Alters mit ausgeschlagenen Zähnen und gebrochenen Armen - die übrigens sehr um sie besorgte Mütter haben, die immer auch sofort zur Stelle sind und immer recht viel und deutliche Grenzen setzen.
Vielleicht ist meine Tochter aber auch so fit, weil ich mich so wenig eingemischt habe und grundsätzlich viel erlaube!
Ihr - Aber auch den anderen Kleinen!
Verbote und Grenzen sind schon auch nötig und sinnvoll,
kann ich ihr immer begründen und treffe meist auf Einsicht. Aber Nein sage ich selten, wenn dann konsequent und ohne Diskussion und lange Erklärung.
Also, mehr Gelassenheit ist schon angebracht.
Wir diskutieren über Kinder, die noch nicht einmal in den Kindergarten gehen!
Die können nicht perfekt sein!
Die müssen nicht perfekt sein.
Die legen in diesem Alter Unarten von selbst ab, ohne daß man da besonders eingreifen muß!
Dafür kommt dann Anderes, Neues!
Na ja, ich finde es eben schon recht engstirnig, abwertend über soo kleine Kinder zu schreiben!
Das zeigt schon, wie groß hier die Kinderfeindlichkeit ist!
Da ist nicht Jedes willkommen, so wie es ist!
Nur bestimmte erwünscht!
Eigentlich unmöglich!
Kinder sind Kinder - keine Engel oder Teufel!
Gruß, Blondine
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23.04.2006, 20:05
Re: Hilfe! Wie schütze ich mein Kind?
hab ich je was anderes gesagt??? mußt schon unterscheiden wer, was postet, verallgemeinern ist niemals gut, weder bei kinder noch in forenbeiträgenAch sieh an, sich jetzt doch auf einmal auf das andere Kind einlassen, fragen, ob es auch gerne auf das Rutschauto will!
wie groß der wortschatz eines 2 jährigen sein kann, weiß ich sehr genau und es kommt drauf an welche möglichkeiten er hat diesen zu bilden. ändert aber nichts an der tatsache, das ohrenziehen nicht zum wortschatz gehört.
Erkennen, ob es vielleicht nur sein Hauptproblem ist,
sich irgendwie verständlich zu machen, so gewaltig ist der Wortschatz eines nicht mal 2jähren noch nicht.
Herausfinden, daß vielleicht nur ein falsches Verhalten erlernt wurde?
ja unpädagogisch ist es sicher nicht und eingreifen sollte man immer wen anstelle von worten, gewalt eingesetz wird,geht ja hier nicht um das blose anfassen, sondern um das weh tun eines anderen menschen, egal aus welcher intension herraus.Wie pädagogisch wertvoll.
Und dann natürlich sofort korrigierend eingreifen.
der schutz des eigenen kindes ist oder sollte jedem elternteil wichtig sein, ist dem nicht so würde ich einen arzt zu rate ziehen. sorry, aber das ist ein argument welches dümmer nicht sein könnte.Aber natürlich nur solange und soweit, daß das eigen Kind nichts abbekommt; sonst lieber schön auf Distanz bleiben
kennst du meine kinder? kennst du meine erziehung? oder die der anderen hier?Nein Danke, erzieht besser mal euere eigenen Kinder und wartet doch einfach mal etwas gelassener ab!
da schwillt einem der kamm. sicher ist gelassenheit ein guter ratgeber, aber nur solange bis die unversehrtheit anderer menschen unberührt bleibt.
gerade weil immer weggesehen wird, auch in diesem fall die mutter wegsieht, kommt es zu diesen fehlverhalten. wer andere zur kontaktaufnahme schlagen,kneifen,beissen darf wird dies nutzen, solange ihm nicht klar ist das dies der falsche und ein schmerzhafter weg ist. deine gelassenheit möchte ich mal haben wenn deine kinder jeden tag verprügelt aus dem kiga oder der schule kommen mit echten blessuren...
es geht ja nicht darum den kontakt einfach abzubrechen, weil das andere kind sich komisch verhält, sondern darum wie man die kontakte für beide kinder besser gestalten kann.
immer wenn menschen aufeinander treffen, gibt es ein paar grundregeln, eine der wichtigsten ist das jeder mensch egal wie alt das recht auf einen gewissen schutz der unversehrtheit seines körpers und seiner seele hat.wo kämen wir denn da hin wenn man da gelassen drüber wegsieht und was sollen die kinder daraus lernen?
hau ruhig, alles halb so wild, willst ja nur spielen.

völlig normal das sie sich so verhält, zumindest wenn es so gewesen ist, wie du beschrieben hast....hab aber bisher wenig kinder gesehen, die weinen wenn sie an die hand genommen werden von anderen kindern, es sei denn sie wollen das nicht und das wird nicht erkannt.nochmal jeder hat ein recht auf ein, nein das will ich nicht, das tut mir weh oder gefällt mir nicht, auch kinder. dann muß das hilfsbereite kind sich eben andere suchen, gibt genug andere kinder die gerne eine helfende hand annehmen.Sie ging auf andere zu, berührte andere Kinder, wollte sie an der Hand führen, ihnen was zeigen. Meist mit fatalen Folgen.
Die Kinder waren es überhaupt nicht gewohnt, heulten sofort los - bei der kleinsten Berührung.
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23.04.2006, 21:07
Re: Hilfe! Wie schütze ich mein Kind?
Puuuuh, hallo zusammen!
Na das hat ja echt eine hitzige Diskussion entfacht! Hätte ich so nicht gedacht! Zum Teil bin ich echt erschrocken über Argumente, die ich so gar nicht treffend finde! Doch zu allererst möchte ich sagen, dass ich Teufel nicht im wirklich bösen Sinne meinte! Wurde gerade zu Anfang stark kritisiert. Hmmm, aber Arschlochkind finde ich da noch unpassender. Aber egal. War zudem auch gestern ziemlich in Rage! Nun aber im Einzelnen zu den Postings!
@ Sugarnova
Sicher ist es richtig, dass kleine Streitereein die Kinder unter sich ausmachen müssen! Ist doch auch enorm wichtig. Sie müssen lernen miteinander umzugehen. Schon oder GERADE in diesem Alter!
Hmmm, was mich ein bissl irritiert hat war der Satz, dass sich ein Kind lernt zu wehren, wenn es sich auf seine Mutter (Eltern) verlassen kann! Da habe ich echt überlegt. Wie geht das? Diese Frage stelle ich ernsthaft, wie kann ich zu meinem Kind stehen, ohne dass ich Ihm helfe?
@ Blondine
Du hast heute morgen von Sicherheitsabstand geschrieben! Mein Sohn geht auf Sicherheitsabstand, mittlerweile! Er hat auf diese aggressiven Attacken keine Lust! Tja, aber wann immer der Satansbraten in der Nähe meines Sohnes ist, jedesmal geht er direkt auf Ihn zu, kneift, beisst oder kratzt! Das mit den älteren Verwandten bringt auch nix! Was sollen die einer Mutter sagen, die von sich und Ihrem Schatz so mega-überzeugt ist? Im Übrigen haben sie auch die Auffassung, dass der Junge keinerlei Regeln kennt, geschweige den, dass die Mutter mal Grenzen setzt!
@ Miracle41
Als ich das von Deiner Nichte gelesen habe, bekam ich Angst!
Sehe die gleiche Karriere für den Satansbraten!
Die Kinder spielen auch im Blickfeld, aber die Mutter schaut dennoch zu, auch wenn die "Tat" Ihres Sohnes offensichtlich ist! So heisst es dann auf einmal, mein Sohn hätte den Satansbraten den Ball weggenommen, war aber kein Ball in der Nähe, mein Kind auf dem Rutscheauto und der Satansbraten an der Schaukel! Ein Ball war nicht in der Nähe! So nimmt sie einfach irgendwas als Vorwandt!
@ Caretakerin
Du hast vollkommen recht, er ist ein Kind, ich bin erwachsen, darf sowas nicht! War nur in meiner Wut so ein Gedanke, habe ich wieder verworfen! Danke, hast echt recht!
@ Felizia
Du hast schon recht, ich sollte gleich einschreiten, aber bisher dachte ich, das ist Sache der Mutter des Kindes! Zudem ist die Mutter des Satansbratens mega-überzeugt von Ihrem Kind! Klar welche Mutter nicht, aber sie preist Ihn zum Himmel. So sagte sie mir, selbst der Kidnerarzt ist total fasziniert von Ihrem Sohn, da er so ein lebhafter Bursche ist! Als ich Ihr erzählte dass er in einen Kidnergarten mit Montessorie kommt, weil mein Sohn so den drall nach Zahlen hat, dass er Autos zählt, da muss sie Ihr Kind immer stärker machen! Lach Ihr Kind kann schon englishce Zahlen!
Verstehst Du was ich meine? Sie und er, sind die Besten, die Klügsten, die Schönsten, die modernst angezogendsten.....blablabla
Aber gut ist der Tip mit dem Aufpassen! Hmmm, dann kann ich Ihm in unserem Tagesablauf zeigen wie es doch auch friedlich geht...nur .... ich habe Anhgst um meine Wohnung! Klar, Kinder machen mal was kaputt! Aber bei jedem Besuch??????? Mal ne Pflanze von der Fensterbank, mal ein Glas, was er unbedingt mit dem Ball umschmeissen WOLLTE, mal die Wassersäule, mal dies mal das....! Aber mal schauen, vielleicht setze ich das echt mal in die Tat um! Wobei sogar die Oma den Enkel nicht haben will, weil er so austickt!
@ Mandy
Ja, ich würde sagen, er hat noch nie eine Grenze erfahren! Er greift nach anderen Leuten um sie zu kneifen, das finde ich das Schlimmste! Aber so Kleinigkeiten wie, sie ist bei Leuten zu Besuch, der Junge will an die TK Truhe unter dem Kühlschrank! Sie sagt Nein, er will aber! Dann macht sie auf, zeigt Ihm was man darinnen findet und macht dann wieder zu! Also HALLO? Was ist das? Das macht man doch net! Oder einmal war ich bei Ihr, ich traute meinen Augen nicht! Sie schälte an der Spüle in der Küche Obst, Ihr Sohn ging an den Backofenund an den Herd! Machte alles an! Ich machte sie darauf aufmerksam! Da sagt sie mir ganz trocken, dass er das immer macht!!!! Sie lässt Ihn machen, macht es dann aus wenn sie aus der Küche gehen! Also sowas ist doch ABSOLUT Tabu!!!!! Soviel zum Thema Grenzen!
Dem Jungen kann man auch nix erklären! Der kennt das nicht, versteht es nicht! Mein Sohn schon eher! Der Satansbraten macht dennoch stress, kniee ich mich zu Ihm runter, bekomme ich gleich was ab! Ist doch abnormal!!!! Wo leben wir denn?
@ Cora34
Wenn ich so einfach den Kontakt abbrechen könnte würde ich das machen! Das Kind kann einfach nicht mit meinem Sohn spielen! Es ist nicht möglich!
@ Blondine
Man sollte eben nicht jede kindliche Reaktion abwürgen, aber ich denke es sollte eben Grenzen geben! Auch in diesem Alter! Mein Sohn ist kein Kind, dass sich verängstigt in die Ecke stellt! Aber bei dem Satansbraten schon! Weil er so hinterlistig ist! Ich sollte vielleicht nicht so vorwurfsvoll von dem Kleinen schreiben, denn eigendlich liegt es ja nicht an Ihm! Aber ich verzweifel, wenn ich dann mit Ihm reden will, auch noch eine abbekomme! Sicher bin ich auch keine perfekte Mutter, die Ihr kind perfekt Erzieht, das geht auch gar nicht! Aber ich kann getrost sagen...ja, ich kann mit meinem Kind überall hingehen, weil er weiss, wie weit er gehen kann! Und die Grenzen die er dann doch auch mal überschreitet, damit kann ich umgehen, mit Ihm reden und Ihm erklären! Und hey, er versteht mich sogar! Mein Kidn hat auch keinerlei mit all den anderen Kindern, mit denen er spielt! Es ist nur dieser eine Junge, der so ausflippt! Du hast ja heute Nachmittag geschrieben, wie Dein Kind sich verhält! Also diese Verhalten kenne ich nur aus sozial schwachen Gegenden, wo sich die Kinder alleine durchboxen müssen! Und wenn man sich mal vor Augen hält, was diese Kinder für Werte mit bekommen...neee! Also wir wohnen in einer normale Gegend, mit normalen, netten Menschen und Mamis! Hmmm, Du hattest vorher Verurteilt, dass sich Mütter auf fremde Kinder "stürzen", die das eigene Kind schlagen! Mütter die Ihre Kinder behüten.....alles falsch, irgendwo! Hmmmm, kommt mir so vor, als ob Du eine dieser Mamas bist, die sich des öfteren auf dem Spielplatz Vorwürfe einfangen müssen! Klar, man wird dann verbissen, frustriert! Würde das auch nicht toll finden, wenn die Eltern einen von Weiten sehen und dann die Augen verdrehen und sagen: Oh da kommt XY mit dem wilden Kind! Habe ich auch oft schon gehört! Wir Mütter sind am quatschen die Kinder spielen toll, dann kommt ne Mama mit wildem Kind und die Eltern gehen auf Abwehrhaltung....keine tolle Vorstellung! Sicher wird auch da übertrieben, denke die Kinder müssen sich auch wehren lernen, aber es sollte immer noch Grenzen geben! Nur bei diesem Satansbraten aus der Verwandtschaft sowie in sozial schwachen Gegenden ist mit so ein aggressives Verhalten der Kinder aufgefallen!
Kurz und bündig, vielleicht ist das eine Abwehrhaltung! Und es ist schon bedenklich, wenn man aufgrund des Verhaltens des Kindes in die Warteliste geschrieben wird!
Ich persönlich finde es mehr als bedenklich, dass ein Kind in dem Alter schon so massive Aggressionen entwickelt und weder vor einem Kind so noch nichtmal von Erwachsenen halt macht! Denn das höchste in der Erziehung ist wirklich, man muss Grenzen setzten! Wenn man das jetzt nicht macht, wie soll das Kind wenn es erwachsen ist Grenzen akzeptieren? Wie soll es diese wahren! Auch wir müssen uns in manchen Sachen fügen, ob wir wollen oder nicht! In diesem Alter kann man mit Grenzen sanft anfangen!
Die Karriere eines Kindes ohne Grenzen sind doch schon klar gesteckt! Meine Meinung...
Viele liebe Grüsse Ninny
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23.04.2006, 21:23
Re: Hilfe! Wie schütze ich mein Kind?
Ja, doch ich finde wirklich es fehlt die nötige Gelassenheit.
2jährige dürfen schon mal auch gewalttätig und aggresiv sein.
Die dürfen mal schlagen, schubsen, an den Haaren reißen, auch mal bewußt einem anderen Kind weh tun.
Tut jedes Kind, muß jedes Kind auch mal durch, praktisch ausgleichende Gerechtigkeit.
Kein Kind stirbt an einer blutigen Nase!
Man muß nicht jedes Mimöschen pflegen ...
Man tut keinen Gefallen, wenn man alles sofort abwürgt, auch negative Erfahrungen wollen gemacht werde, da lernt Kind schon auch viel Wichtiges fürs Leben.
Eingreifen? doch nur wenn der 2jährige sich selbst oder andere ernsthaft verletzen könnte, weil er die Situation nicht überblickt, bzw. die Gefahr gar nicht kennt,
z.B. wenn er mit der scharfkantigen Schaufel prügelt.
Alle anderen Konfliktsituationen üben die Kinder besser von Anfang an selbst.
Auch der wildeste 2jährige gerät früher oder später an einen 3jährigen, der sich nicht alles gefallen läßt.
Da gibts im Leben schon Automatismen.
Da muß sich jedenfalls keine fremde Mutter einmischen!
Schon gar nicht, wenn sie nicht direkt involviert ist.
Aggresive Kleinkinder bekommt man durch aggresive Erwachsene ... nur durch Erwachsene.
Nein, mein Kind ist nicht der wilde Feger, von dem alle am Spielplatz abhauen.
Die ist eine süße, bezopfte 2 1/2jährige, die ihren kleinen Bruder überall mithinschleppt.
So ein kleines dürres Vögelchen mit halt etwas mehr Temperament. Aber wirklich süß und liebenswert.
Und wir werden am Spielplatz auch nicht angefeindet und gemaßregelt.
Wieso auch?
Wir sind keine Asozialen, ohne Benehmen oder Hintergrund.
Meine Kinder lernen gerade soziales Verhalten!
Mal mehr, mal weniger.
Wir treffen eher mal auf Neid, aber damit kann ich Leben.
Nein, ich möchte für meine Kinder gar nicht ausschließlich und immer nur den besten Umgang.
Die sollen wirklich mit allen Kindern spielen düfen:
mit den netten und eben weniger netten, den frechen, den lieben, den hinterlistigen, den total schwieriegen,
den aggresiveren oder den sonstwie geratenen Kindern.
Bei kleinen Kindern ist mir weder Herkunft, noch Status der Eltern, noch Erziehung, noch Bildung noch sonstwas von Bedeutung.
Da sind wirklich alle erwünscht, sollen alle mitspielen dürfen.
Tut mir leid, erlebe ich bei anderen Müttern oft nicht so.
Die grenzen aus!
Nein, meine Kinder bestimmt nicht.
Mich auch nicht.
Aber oft andere, und aus den nichtigsten Gründen.
Da mache ich mich doch nicht gemein!
Nein, zu dieser Müttertruppe muß ich nicht gehören.
Auch nicht zu denen, die so völlig am Leben vorbei erziehen. Wir leben nicht in einer absolut gewaltfreien Welt. Schön wärs, wird aber wohl immer eine nette Utopie bleiben.
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23.04.2006, 21:48
Re: Hilfe! Wie schütze ich mein Kind?
Hallo Blondine!
Also ich bitte Dich! Wo leben wir denn? Also da mag man gar nix mehr zu schreiben! Wie soll ein Kind lernen mit seinen Aggressionen umzugehen, wenn es von der Mutter geduldet, ja sogar befürwortet wird, dass sich das Kind mit anderen schlägt! Sicher sollen sich die Kinder streiten und schubsen, aber ich denke, Deine Grenzen sind sehr weit gestreckt! Traurig, das sind dann meisst die Kinder die dann vielleicht noch straffällig werden! Nicht immer, nein, aber man legt doch auch schon in diesem Alter ein Fundament fest, auf dem es leben wird! Und wenn dieses daraus besteht, dass es andere Schlagen darf....!?
Ich habe überhaupt keine Probleme mit anderen Kontakten zu Kindern, kenne es so nicht, dass sich Kinder bei uns im Sandkasten in der Schnullergeneration kloppen! Wo steckst Du Grenzen ab? Wann? Mir scheint fast nie! Sorry, damit machst weder Du Dir, noch Deine Tochter sich wahrhaftig Freunde! Aber vielleicht lebst Du in einem Viertel wo diese Art der Erziehung (wenn man das überhaupt so ausdrücken kann, ist ja eher nix) normal ist! Das kann ich dann natürlich verstehen! Das sollst Du bitte aber nicht abwertend auffassen! Aber wie ich es bereits sagte, bis zum einem bestimmten Punkt ist es ok, aber es muss auch Grenzen geben, die hat der Satansbraten absolut nicht! Und ich sehe es nicht ein, dass er meint er kann alles machen! Darf meiner auch nicht! Das weiss er! Er hält sich meisstens an Regeln! Sicher versuchen Kinder mal, daruas zu brechen, aber es ist doch die verdammte Pflicht der Mutter, sich um das Kind zu kümmern! Leider ist das bei dem Satansbraten nicht der Fall, das ist in meinen Augen gestört!
Viele Grüsse Ninny
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23.04.2006, 22:34
Re: Hilfe! Wie schütze ich mein Kind?
Ninny, Du hast echt Vorurteile.
Wir leben in einer priv. Villensiedlung am Rande einer großen Metropole.
Hier leben fast ausschließlich gutsituierte, gebildete Menschen ...
Unser Viertel ist eher etwas überaltert es gibt fast nur Einzelkinder
alle wohl behütet und erzogen, früh gebildet und geformt, teilweise sogar mit Kindermädchen.
Wir treffen am Spielplatz auch Kinder aus dem nahen Wohngebiet, auch eine gute Gegend, auch teuer und gepflegt.
Ausländer gibt es hier kaum ... einen jap. Künstler und norw. Diplomaten ...
AuPairs, naja, das Gemüse kaufen wir alle beim Feinkosttürken.
Also, glaub mir, Du hast es hier nicht mit einer Sozialschwachen oder Unterschichtsmama zu tun.
Und ich sage Dir, hier kloppen sich die Kinder im Sandkasten schon mal,
selbstverständlich.
Gerade um Spielzeug. Alles, was ein Anderer mitgebracht hat, ist wesentlich interessanter, als der eigene Bagger.
Und ich bin wirklich der Meinung, daß man sich da nicht einmischt.
Die Kinder können das untereinader regeln.
Ja, auch die Kleinsten.
Die können das nämlich fast alle.
Und die es noch nicht können, lernen es!
Vielleicht traust Due Deinem Kleinen ja nur zu wenig zu!
Vielleicht taut der ja noch auf, wenn er denn mal Gelegenheit hat und nicht sofort Mama im Hintergrund heranspurtet.
Wer weiß, finde es doch einfach mal heraus!
Machst Du Dir keine Gedanken, daß er sich schon von einem so kleinem Kind, so arg in Bedrängnis bringen läßt?
Nicht mal ein ordentliches Echo austeilt.
Glaubst Du nicht, er könnte später mal im Leben ein leichtes Mobbingopfer werden - ein Schwächling, dem jeder die Butter vom Brot nimmt?
Also, bestimmt genauso wahrscheinlich, wie meine Tochter einer kriminellen Karriere entgegensieht!


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